Brauchen wir noch Kampfflugzeuge? Mit Generalleutnant Holger Neumann.

Shownotes

Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur der Luftwaffe, erklärt im Gespräch mit Gabriel Bub, warum 2029 für die Rüstung „quasi übermorgen“ ist. Neumann zeigt sich offen für eine Beschaffung weiterer F-35-Kampfjets aus den USA. „Natürlich gibt es Überlegungen in der Luftwaffe, eine höhere Anzahl zu beschaffen, es gibt aber keine mir bekannten Pläne im Verteidigungsministerium.“ Die Entscheidung über die F-35 hängt auch davon ab, wie es mit Future Combat Air Systems (FCAS) weitergeht, das ja wegen Abstimmungsproblemen zwischen Deutschland und Frankreich ins Stocken geraten ist. Neumann sieht keine größeren Probleme, falls die USA nun doch keine Tomahawks in Deutschland stationieren. Solche Deep-Precision-Strike-Fähigkeiten (DPS) müssten nicht allein bodengestützt abgebildet werden, sagt Neumann. „Solche Fähigkeiten können auch von See oder aus der Luft bereitgestellt werden.“ [07:14]

Der Rentenbeitrag steigt. Ab 2028 soll er laut interner Berechnung der Rentenversicherung auf 19,9 Prozent klettern, ein Jahr später auf 20 Prozent. Bei einem Jahreseinkommen von 102.000 Euro bedeutet das knapp 700 Euro mehr pro Jahr. Die Rentenkommission soll am 30. Juni ihren Entwurf vorlegen – die Erwartungen sind hoch, die Skepsis in der CDU auch. [04:10]

Friedrich Merz und Hendrik Wüst haben sich im Sauerland getroffen. Ein Treffen, das schon länger geplant war, aber nach den Spekulationen der vergangenen Wochen an Bedeutung gewonnen hatte. [01:30]

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00:00:10: Im Sauerland das direkte Duell zwischen Hendrik Wüst und Friedrich Merz, aber natürlich nach den Spekulationen um einen Kanzler-Tausch ist die Stimmung zumindest offiziell gelöst.

00:00:20: Man habe sich ausgesprochen dazu gleich mehr

00:00:24: Arbeitnehmer müssen in Zukunft mehr für die Rente bezahlen als bisher gedacht.

00:00:29: Laut interner Berechnung der Rentenversicherung müssen die Beiträge deutlich stärker steigen und das schon ab zwanzig achtundzwanzig.

00:00:36: Wie hoch der Beitragssatz laut dieser Rechnung werden könnte, dass sagen wir Ihnen hier heute.

00:00:46: Der größte Einzelaussteller der Messe wird die Bundeswehr sein.

00:00:53: Was verspricht sich die Luftwaffe von der Misse?

00:00:55: Woran arbeitet sie, was sind die neuen Technologien?

00:00:58: und nach dem Aus von FKAS brauchen wir jetzt einen eigenen Jet.

00:01:02: Darüber sprechen wir mit dem Inspektor der Luftwaffel Generalleutnant Holger Neumann.

00:01:06: Kalendarisch hat der Sommer jetzt begonnen und das merken wir auch.

00:01:10: Der Deutsche Wetterdienst hat die Zahl der Sonnenstunden der einzelnen Bundesländer veröffentlicht Und wir sagen ihnen, wo es besonders sonnig ist und warum sie überhaupt nicht auf eine Mittel mehr Insel fahren müssen.

00:01:19: Sondern auch einfach hier bleiben können!

00:01:21: Es ist Dienstag der zweite Juni.

00:01:23: Schön dass wir in diesem sonnigen Tag

00:01:25: gemeinsam

00:01:25: starten.

00:01:31: Professionell unaufgeregt ruhig.

00:01:33: so lauten die Vokabeln zum Treffen von Friedrich Merz und Henrik Wüst gestern im Sauerland.

00:01:39: Die NRW CDU hat zur Klausurtagung geladen und die beiden um die so viel spekuliert wurde kamen jetzt auch physisch nochmal zusammen.

00:01:46: Ja, das erste Mal seit diesen Spekulationen die ja im Kanzleramt zu einem kleinen Wutausbruch geführt hatten und daraufhin zur Irritation in Düsseldorf.

00:01:56: Und jetzt was sah man?

00:01:57: einen kurzen Händedruck ein paar Bilder alles wie gewohnt.

00:02:00: aber die Stimmung so wird berichtet soll jedenfalls am Anfang etwas gespannt gewesen sein.

00:02:06: dann haben sich jeweils zurückgezogen Und ein klärendes Gespräch geführt, das wissen wir nicht.

00:02:11: Wir waren nicht dabei aber danach da schien die beiden etwas gelockert und gelöst.

00:02:16: Es gab einen Händedruck, es gab auch ein paar Bilder.

00:02:18: Aber die Wahrheit ist natürlich der eine will Kanzler werden und der andere isst es.

00:02:23: Und natürlich plant ein Hendrik Wüß auch außenpolitische Reisen mit drei oder vier Regionalzeitungsjournalisten, sondern etwas größer.

00:02:31: Und dann darf er sich auch nicht wundern, wenn die Gerüchte was der Mann denn doch so vorhat in seiner Karriere da noch in diversen Blättern erscheinen?

00:02:38: Also ich glaube, was dort erzeugt wurde Helene hat am Ende selbst in Düsseldorf dazu geführt okay das ist jetzt auch nicht zuträglich für unsere Ambition.

00:02:47: Henrik Wüst rudert ein wenig zurück.

00:02:50: Ein Lokaljournalist aus Düsseldorf, auf jeden Fall erzählte mir dieser Tage.

00:02:54: Na ja da hat man vielleicht doch ein wenig den Bogen überspannt und jetzt gemerkt so sollte man es nicht machen.

00:03:00: Jetzt wieder kleinere Brötchen backen und dann mal gucken!

00:03:04: Denn das weiß Hendrik Wüst natürlich die Zeit ist auf seiner Seite.

00:03:08: er ist gerade mal fünfzig Jahre alt Er hat noch Zeit.

00:03:11: er muss jetzt mit dem sieben Meilenstiefeln ins Kanzleramt erkennen dass ganze Aufsicht zukommen lassen So viel Konkurrenz gibt es in seiner Partei nicht, also ein bisschen den Gang rausnehmen und stattdessen doch den Kanzler loben und hundertprozentige Unterstützung signalisieren.

00:03:30: Und er wird trotzdem natürlich weiterhin auch öffentlich sichtbar sein wollen jenseits der Landeshauptstadt.

00:03:35: demnächst ist wieder eine größere Auslandsreise geplant dann dürfte es wieder ähnliche Berichterstattung geben.

00:03:40: aber öffentlich ist jetzt klar solche Personalspeculation vor allem der konkrete Kanzletausch so hat es Hendrik Wüst jetzt nochmal zweimal öffentlich gesagt die Seien quatscht.

00:03:49: Wollen wir es ihm glauben?

00:03:50: Und die Wahrheit ist, wie mir gestern ein unionsabgeordneter sagte der uns im Büro besuchte wer will sich schon bei einem Null zu drei einwechseln lassen.

00:03:58: Die Attraktivität des Kanzlerjobs in dieser Koalition ist auch gerade nicht sehr hoch Der aktuelle Beitrag zur Rentenversicherung und er wird in den nächsten Jahren immer weiter steigen.

00:04:15: Deswegen, wie ich sage es hier aus meiner Sicht der größte Fehler von Friedrich Merz war es im Koalitionsvertrag nicht eine Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge reinzuschreiben die vierzig Prozentquote.

00:04:26: jetzt geht's immer weiter nach oben und ich weiß nicht wie die Politik das noch wieder runter kriegen will.

00:04:31: Der Beitrag soll, dass man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

00:04:44: Neulich berichtete mir ein Steuerrechter, der hat mal vorgerechnet was es bedeutet den Steuersatz plus Kirchensteuer plus dann möglicherweise eine Erhöhung der Reichensteuer und Sozialversicherungsbeiträge Natürlich bei den Gutverdienern, aber da bleibt prozentual wirklich nicht mehr besonders viel übrig.

00:05:24: Demografische Fanol jetzt schlägt er erst richtig durch.

00:05:26: die Babyboomer, gehen in Rente und wir brauchen dringend Reform.

00:05:29: Ich kann nur hoffen, dass diese Rentenkommission ein einheitliches Votum abgibt von dem die Koalition dann wirklich nicht mehr zurückgehen kann.

00:05:37: Friedrich Merz hat versprochen das in diesem Jahr noch eine große Rentenreform verabschiedet wird.

00:05:43: allerdings fehlt es der CDU Das muss man so ganz hart sagen an einem klaren Rentenkonzept.

00:05:49: ist gab im Parteiprogramm die Koppelung an die Lebenserwartungen.

00:05:54: Das hat man aber weder im Wahlprogramm noch im Koalitionsvertrag sich getraut so aufzuschreiben, denn die CDU ist natürlich auch eine Rentnerpartei.

00:06:01: da kann die junge Gruppe tun und lassen was sie will programmatisch.

00:06:05: Da hat die CDU insgesamt einen Aufholbedarf.

00:06:09: neulich sagte eine böse Zunge jenseits der Überschriften.

00:06:13: ehrlich gesagt hat die cdu programmatisch nicht viel mehr zu bieten als zu den Merkelzeiten.

00:06:19: Deswegen ist die Hoffnung auf die Kommission groß.

00:06:21: ein Mitglied hat mir neulich erzählt, dass es durchaus eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit gibt bei zwei drei Maßnahmen, die wirken könnten.

00:06:27: Der Nachhaltigkeitsfaktor wird sicherlich wieder eingeführt damit eben die längere Lebenserwartung sich am Ende auch widerspiegeln.

00:06:34: und die berühmte Zwei-zu-Einsregel ist ein Expertenvorschlag der offensichtlich mehrheitsfähig ist.

00:06:39: Wer besagt das ein zusätzliches Jahr an Lebenserwarten im Verhältnis von Zwei zu Eins aufgeteilt werden soll?

00:06:44: Eben in länger arbeiten und Rentenzeit auch das könnte abmildern wirken.

00:06:49: Und es wird eine verpflichtende Betriebsrente geben, also ich hoffe sehr auf diese Experten.

00:06:54: Wir sind gespannt ob die schwarz-rote Koalition dann eben auch den Mut hat umzusetzen?

00:06:58: Und auch die Kraft hat am dreißigsten Juni soll der Entwurf vorgelegt werden Riesenhohe Erwartungen und manch einer in der CDU vermutet dass da doch wieder nur eine ganz kleine Münze herauskommt

00:07:20: Sechs-Hundert Ausstelle aus ein dreißig Nationen, hunderttausend Besucher.

00:07:24: So war es vor zwei Jahren bei der ILA der berühmten Luftfahrtmesse in Berlin.

00:07:28: Nächste Woche geht's hier wieder los und es ist vor allem natürlich die militärischen Optionen, die dort diskutiert werden.

00:07:34: Die Bundeswehr hat diese Messe längst für sich gekapert und es geht darum brauchen wir Drohnen, brauchen wir überhaupt noch eigene Jets?

00:07:42: Sind deutsch-französische Kooperationen längst Passé?

00:07:45: Und was ist eigentlich mit dem amerikanischen Superjet F- Thirty?

00:07:49: Über all das diskutieren wir jetzt.

00:07:51: Mit dem Mann, der es für die Bundeswehr entscheiden muss, General Leutnant Holger Neumann!

00:07:55: Er ist der Inspekteur der Luftwaffe und Gabriel Boob – unser Kollege aus dem Security Table hat mit ihm gesprochen.

00:08:01: Herr General Neumahn, schön dass Sie da sind.

00:08:03: Sagen sie uns doch mal, was sind Ihre Erwartungen, was uns die ILA über die Zukunft der Kriegsführung zeigen

00:08:09: wird?!

00:08:10: Guten Tag Herr Bub.

00:08:11: Vielen Dank, dass ich hier die Gelegenheit bekomme mich ein bisschen mit Ihnen auszutauschen.

00:08:15: ja in Bezug auf die ILA wir erleben dass sich der Charakter von Krieg und der Kriegsführung ändert.

00:08:22: Wir erleben und sehen täglich, und auch schon seit vielen Jahren den Einzug von unbemantten Systemen und dieser komplementäre Einsatz also nicht den Ersatz vom Bemanntensystem sondern das gemeinsame Einsetzen von bemannten und unbemannten Plattformen.

00:08:36: ich glaube es wird ein sehr tragendes Thema sein auf der diesjährigen ILA UND!

00:08:41: Und das ist ja auch seit Jahr und Tag ein sehr starkes Segment die Dimension Weltraum, für die die Luftwaffe ebenfalls zuständig ist.

00:08:50: Ich glaube viele unterschätzen noch die Bedeutung des Weltraums und der Fähigkeiten aus dem Weltraum für unsere Gesellschaft aber auch für das Militär.

00:08:59: Und nicht ohne Grund hat DINATO-Zu-Tausen-Ninzen entschieden den Weltraum als militärische Dimension einzuordnen weil dort viele Dinge passieren, die eben nicht nur mit friedlichen Applikation zu tun haben.

00:09:13: Der Verteidigungsminister hat ja auch angekündigt, thirty-fünf Milliarden Euro in Weltraumkapazitäten investieren zu wollen.

00:09:20: Was ist dazu erwarten?

00:09:22: Minister Pistorius und weitere Persönlichkeiten sprechen teilweise von einem Luftkampf im Weltraum also Dogfight in Space wenn sie so wollen.

00:09:31: Ja wir sehen Annäherungsmanöver Orbital Manöver die durchaus den Charakter von Luftkämpfen abbilden können.

00:09:41: Wir sehen im Moment vor allem ein wenig das Zuschaustellen von Fähigkeiten.

00:09:48: Das Abschieben eines ausgehenden Satellitens in den sogenannten Graveyard-Orbit, also in einem Orbit in ca.

00:09:54: dreihundert Kilometer Höhe überhaupt der Erde ist natürlich ein Fingerzeig denn es beweist ja nicht nur dass ich meine eigenen Satelliten dort hinschieben kann sondern theoretisch auch weitere

00:10:05: was China schon gemacht hat

00:10:06: Was China schon öffentlich gemacht hat.

00:10:09: Es gibt Tests von Anti-Satellitenwaffen.

00:10:13: Das Problem, was dort passiert ist anders als beim Flugzeug.

00:10:17: dieser Satellit stürzt ja nicht per se ab sondern wird zerstört und die Trümmerteile bleiben in dem Orbit erst mal vorhanden und weiten sich auch weiter aus.

00:10:25: das heißt es betrifft dann alle Nutzer dieses Orbits nicht nur eine Nation.

00:10:30: Blicken wir mal auf die Erde und in die Gegenwart, also wir sind der Ukraine ein schrecklichen Krieg den die Bundeswehr ja auch sehr genau beobachtet.

00:10:38: Wie blicken Sie oft das russische Arsenaal?

00:10:42: Und sagen jetzt dem Verteidigungsminister diese Fähigkeiten bräuchte ich.

00:10:46: In dem Krieg in der Ukraine der Russischen Federation gegen die Ukraine sehen wir einen gewandelten Charakter der Kriegsführung Das Einführen von Kosten günstigen unbemannten Systemen.

00:10:58: Wir sehen dort den Einsatz dieser Waffentypen in einem hohen Maß, in großer Anzahl jede Nacht um eben die gegnerische Luftverteidigung, in dem Fall die ukrainische Luft Verteidigungen zu überlasten.

00:11:12: Also eine zu saturieren wenn sie so wollen.

00:11:15: Wir müssen da sehr genau beobachten was wir dort sehen und wie wir uns gegen diese Drohne beispielsweise schützen können.

00:11:20: Dort können wir auch sehr viel lernen.

00:11:22: durch die Ukraine bewundernswerten Verteidigungskampf führt gegen den russischen Aggressor.

00:11:29: Wir müssen aber ein wenig aufmerksam bleiben, indem wir nicht jede Lektion die wir dort vermeintlich sehen überführen.

00:11:36: unsere Fähigkeiten.

00:11:37: es gibt auch dort unterschiedliche Doktrinäre Ansätze.

00:11:41: beispielsweise Die Russische Föderation setzt ihre Luftschreitkräfte nur zur Unterstützung von Landstreitkräften ein, abgesehen von einigen strategischen Fähigkeiten.

00:11:52: Das ist in der NATO-Doktrin und damit in unsere Doktrinen deutlich

00:11:55: unterschiedlich.".

00:11:57: Jetzt gibt es ja in Europa sehr langfristige Rüstungsprojekte das berühmte Future Combat Air System, FCAS an dem Deutschland-, Frankreich- und Spanien für sehr viel Geld an einem gemeinsamen Kampfstatt oder einem vernetzten System arbeiten.

00:12:12: was sind Denn aus militärischer Sicht ihre Ansprüche an so ein System?

00:12:17: ist das so, dass man sagen könnte wir entwickeln Einkampfted haben da gemeinsam ein.

00:12:23: Werden das lieber als das jetzt?

00:12:24: Deutschland und Frankreich sagen okay jeder sein Kampf der auf die jeweiligen Anforderungen in der Luft schreitkräfte ausgerichtet.

00:12:31: Das Kernstück von FKAS ist das sogenannte NGWS, also Next Generation Weapon System.

00:12:39: Bestehend aus einem bemannten Fighter, einen Command-Fighter, wenn Sie es wollen, als eine bemannte Kontrollstation instanz an Bord eines Kampfflugzeuges...

00:12:48: Um den sich der ganze Streit dreht?

00:12:50: ...der im Moment im öffentlichen Interesse steht.

00:12:53: Genau!

00:12:53: Es geht um das Kampflugzeuge.

00:12:54: Das aber nur ein Teil des Gesamtsystems weil die anderen beiden Teile und diese sind mindestens genauso wichtig sind die unbemannten Anteile, die sogenannten Remote Carrier und das Ganze verbunden in einer Combat Cloud.

00:13:06: Also in einem sehr resistenten und sehr potente Netzwerk.

00:13:11: Und diese drei Anteilen bilden dann das NGWS.

00:13:15: Im Moment bin ich vollkommen.

00:13:16: bei Ihnen richtet sich der Blick sehr stark auf die bemannte Plattform also den NGF, dem Next Generation Fighter.

00:13:24: Dort müssen wir eben beobachten was es sich da industriepolitisch tut.

00:13:28: Alle drei Luftwaffenchefs, also Spanien, Frankreich und Deutschland sind uns einig dass wir einen Generationenwechsel brauchen.

00:13:35: Alle drei Nationen betreiben sehr potente Plattform der vierten Generation.

00:13:40: in Frankreich ist das ihre Fall in Spanier der Eurofighter ebenso in Deutschland Und wir brauchen danach einen Generationswechsel.

00:13:49: Wir in Deutschland wissen sie haben wir es jetzt so entschieden, in die fünfte Generation einzusteigen durch den Erwerb der F-Wund-Reißig und wie wir erwarten den Rollout.

00:13:59: Also das erste Kampfflugzeug, wenn Sie wollen im September dieses Jahr an den Vereinigten Staaten von Amerika.

00:14:05: Wir alle, alle drei Luftwaffen brauchen aber einen Generationswechsel für die Frage was kommt nach Raffall und was kommt Nachäuropheite?

00:14:11: Und das ist das Projekt NGWS im Rahmen von FCAS Prontette Plattformen, die sehr schwer aufkehbar sind.

00:14:20: Also diese berüchtigte Stealth-Technologie eben auch im Verbund mit Unbemannensystem und den Zugriff auf einen Datennetzwerk genannt Die Combat Cloud so dass wir alle quasi auf ein gemeinsames Bild schauen und den Kampf führen können.

00:14:34: Da gibt es ja die F-M-Und-Reißig aus US-amerikanischer Produktion, die dieser Anforderungen erfüllen würde.

00:14:40: Fünfundreißig sind bereits bestellt.

00:14:42: Die Franzosen haben ja auch schon deutlich gemacht das sie Unglücklich damit sind, dass Deutschland F-Munddreißig kauft.

00:14:49: Andererseits wollen sie ja die Flugzeuge der neuen Generationen.

00:14:55: Hätten Sie denn gerne noch mehr als diese F-munddreißig?

00:14:59: Wir dürfen nicht vergessen, die Entscheidung zu beschaffen von der F- und Dreißig basiert ja insbesondere auf der Weiterführung unserer Verantwortung im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe.

00:15:09: Das heißt das Verbringen von US-Atomwaffen durch NATO verbündet, in unserem Fall durch die Luftwaffe.

00:15:17: Wir haben fünfunddreißig bestellt.

00:15:19: ein Anteil davon, ein kleinerer Anteil davor wird in den Vereinigten Staaten von Amerika bleiben um dort die Ausbildung unserer Piloten sicherzustellen.

00:15:26: In Ebbing und Arkansas wird das ganze stattfinden Und natürlich gibt es Überlegungen innerhalb der Luftwaffel eine höhere Anzahl zu beschaffen.

00:15:36: Es gibt aber keine Pläne im Verteidigungsministerium und das sind eben auch Fragen, die im Kontext mit dem Weiterführen von FKs geklärt werden müssen – ob und in welcher Art und Weise FKS weitergeführt

00:15:47: wird.".

00:15:48: Das heißt wenn FK's jetzt nicht zu einer schnellen Lösung findet, müssten sie F-Mund-Dreißig nachbestellen?

00:15:56: Die Torsch fünf also die nächste Generation Eurofighter wird in den Jahren einund dreißig bis vierunddreißiger ausgeliefert.

00:16:04: Ich habe das BMVG, das Verteidigungsministerium gebeten dass danach also ab fünfunddreißig nur noch Flugzeuge der fünften Generationen beschafft werden.

00:16:13: Das ist nicht unbedingt lückenlos direkt im Anschluss und folgende aber alles was dann nachkommt nach Fünfund dreißig sollte die Anforderung der fünf generation erfüllen.

00:16:24: je nachdem wie lange es dauert solche Fähigkeiten in einem europäischen Kontext aufzubauen kann es durchaus sein noch weitere Überbrückungslösungen brauchen.

00:16:34: Unter anderem könnte eine Möglichkeit sein, weitere FN und Reisig zu

00:16:37: beschaffen.".

00:16:38: Und das wäre dann eher Größenordnung?

00:16:40: Fünfzehn war eine kolportierte Zahl oder eher Größe Ordnung fünfzig

00:16:44: Plus?".

00:16:45: Das müssen wir da mal sehen wie es weiterlaufen soll.

00:16:48: Da gibt es natürlich dann auch Infrastrukturfragen.

00:16:51: Braucht man einen zweiten Standort wo käme der hin

00:16:54: usw.?

00:16:55: Das sind aber alles Fragen die wir in Zukunft noch klären müssen.

00:16:58: Wichtig ist, dass wir zunächst einmal die F-Mdun-Dreißig einführen und dann möglichst zeitnah eine Entscheidung bekommen wie weit und inwieweit und in welche Richtung FKAS-NGWS weiterläuft.

00:17:10: Eine weitere deutschamerikanische Frage sind die Precision Strike Systeme also weitreichende Präzisionswaffen.

00:17:17: Die USA hatten ja zunächst an Gott diese Tomahawk Marschlukörper nach Deutschland zu liefern.

00:17:23: Jetzt zeichnet sich ab das sie es doch nicht machen wollen.

00:17:25: Man sieht, dass militärische, auch wenn vielleicht die Beziehung gut sind in den USA kann sich dann diesen politischen Problem nicht entziehen.

00:17:33: Sehen Sie Alternativen in Europa zu diesen weitreichenden Präzisionswaffen?

00:17:39: Die Arbeitsbeziehungen Militär zum Militäre sind unverändert sehr gut im Rahmen der NATO aber auch im bilateralen zwischen der Luftwaffe und der amerikanischen Luftwaffel sowohl was Washington angeht als auch europäischen Anteil der US-Luftwaffe hier in Rammstein.

00:17:58: Wirklich auf Augenhöhe und wir tauschen uns sehr häufig aus, zu Tages aktuell aber auch anderen Themen.

00:18:04: Zu der Befähigung Deep Precision Strike also die Möglichkeit weit im Gebiet eines Gegners zu wirken gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten.

00:18:12: Ihr fokussiere momentan in der Diskussion sehr stark auf diese Bodenbodenfähigkeit durch Tomahawk, Lenkflugkörper oder Typhon genannt.

00:18:21: Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten von See auszuwirken.

00:18:24: oder wenn sie so wollen, ist die F-Von-Dreißig als Waffensystem eine DPS-Fähigkeit.

00:18:31: Wir können dort mit Marschlu-Körpern operieren, die in Gänze zwar nur im dreistelligen Kilometer Bereich reichweite haben aber in Verbindung mit der Trägerplattform der F-von-dreißigt In der Lage ist sehr tief ein gegnerisches Gebiet einzudringen, wird eben in der Summe also sprich Reichweite der Plattform und Reichweiten der Waffe auch eine DPS-Fähigkeit raus.

00:18:55: Wir haben vor oder es ist schon sehr weit fortgeschritten die Fähigkeit Taurus von dem Waffensystem Tornaro auf das Waffenstem Eurofighter zu überführen und der Taurus soll auch noch weiterentwickelt werden in einem Projekt namens Taurus Neo wo wir also eigene Fähigkeiten anschieben.

00:19:12: Es gibt darüber hinaus bilaterale und EU-Überlegungen, um die Fähigkeit DPS weiter vorzuführen.

00:19:20: Da gibt es ein Projekt zusammen mit Großbritannien aber auch in anderen Konstellationen.

00:19:24: Wir sind natürlich auch im Austausch mit beispielsweise unsere israelischen Freunden, die dort ähnliche Fähigkeiten sehen.

00:19:30: Also wir müssen uns davon trennen dass es immer nur eine Quelle gibt einer solchen Fähigkeit.

00:19:35: Wir müssen an alle Dimensionen denken, die diese Fähigung abbilden können Und müssen uns eben dann gegebenenfalls nach Alternativen umsehen.

00:19:42: In der Bundeswehr wird ja viel über diese Zeitlinie, dass es im Jahr für den Prognosen in Russland in der Lage ist, NATO-Gebiete anzugreifen.

00:19:52: Könnte man bis dahin solche Fähigkeiten entwickeln?

00:19:58: Wenn Sie an Rüstungsentwicklungen und Wachendystemen denken, sind wir in vielen Bereichen dazu gezwungen, Zwischenlösung zu akzeptieren.

00:20:10: Sprich wir kaufen es auf dem Weltmarkt ein, Dinge die verfügbar sind.

00:20:13: Parallel müssen wir aber schauen dass wir in Europa diese Schlüsseltechnologien weiter entwickeln, weiter fortführen und eigene Fähigkeiten damit aufbauen.

00:20:23: Neunundzwanzig ist wenn Sie so wollen einen Planungsziel.

00:20:27: Wir können das unterscheiden.

00:20:28: wie ist diese Fähigkeit bis neunund zwanzig oder erst danach verfügba?

00:20:32: Das ist so ein wichtiges Kriterium in der Schwerpunktsetzung.

00:20:36: Wichtig ist aber zu verstehen, dass unsere Einstellungen phytonight lautet.

00:20:41: Das heißt wir müssen heute Antworten auf die Fragen finden, die uns gestellt werden und nicht erst neunundzwanzig.

00:20:47: also das wird ab und zu mal vielleicht ein bisschen misinterpretiert.

00:20:50: du sagen bitte kommen sie erst neuneundzwantig wieder sondern wir müssen und wie werden mit allem was wir haben unser Land im Rahmen der NATO-Verteidigung gegen einen möglichen Aggressor?

00:20:59: Aber in der Tat Die Entwicklungszeiträume bis n.a.

00:21:03: sind begrenzt und wir müssen, wie bereits erwähnt wahrscheinlich auch überbrückungslösungen

00:21:07: zurückgreifen.".

00:21:08: So jetzt ja viel Geld in Verteidigung investiert.

00:21:11: Merken Sie denn das bei Ihnen ankommt?

00:21:14: Dass sich die Lage für Bundeswehr oder auch die Luftschreitkräfte verbessert hat?

00:21:18: Kurze Antwort Ja!

00:21:20: Beispielsweise durch den Zulauf des Arrow-Rapensystems vor Germany, dass wir seit dritten Dezember letztes Jahr in einer Erstbefähigung eingeführt haben.

00:21:30: Dieses Jahr kommt der sogenannte Roll-out des ersten deutschen F-Mitglieds in den USA.

00:21:37: Der Zulauf ist da und gesichert.

00:21:40: Wenn Sie jetzt aber mit einem Operateur wie mir reden, sind wir immer geprägt von einer großen Ungeduld.

00:21:45: Das muss schneller gehen und mehr höher, schneller weiter.

00:21:47: Das ist glaube ich in unseren Genen so abgelegt.

00:21:51: Es dauert noch bis sie wirklich die gesamten Fähigkeiten zur Verfügung haben Aber es ist sehr viel angeschoben und das Materialisieren sich Dinge Lieber, z.B.

00:22:00: die F-Fünfundreißig oder das angesprochene Aero Weapon System.

00:22:04: Also der Zulauf läuft und wir brauchen eben noch ein bisschen Zeit bis wir alle unsere Fähigkeiten

00:22:08: abbilden können.

00:22:09: Vielen Dank für das Gesprächs!

00:22:11: Ich danke Ihnen, Herr Buhu!

00:22:19: Lieber

00:22:19: Michi du Sonnenkind war noch was?

00:22:22: Du weißt ja, dass du mindestens seit zweieinhalb Jahren auf der Sonnenseite des beruflichen Lebens

00:22:27: lebst.

00:22:27: Seid

00:22:28: ich an deiner Seite?

00:22:29: So,

00:22:29: danke!

00:22:30: Aber auch die Berliner leben auf der sonnenseite Deutschlands.

00:22:32: Das

00:22:33: zeigen zumindest die Zahlen des deutschen Wetterdienstes von zwei tausendfünfundzwanzig und das war für mich doch überraschen.

00:22:38: Berlin liegt bei den durchschnittlichen Sonnenstunden im Jahr auf Platz eins nicht etwa Freiburg oder Köln oder Bayern.

00:22:46: In Platz zwei ist das Salam.

00:22:47: Mit zweitausendzwanzig Stunden gefolgt von Brandenburg mit zweitausend acht Stunden, also Berlin is die Sonnenseite des Lebens!

00:22:54: Gut dass wir von hier unseren Podcast machen.

00:22:56: Übrigens auf dem letzten Platz – Die angeblichen Sonnenkinder aus Nordrhein-Westfalen mit nur tausendachtundundzwanzi Stunden

00:23:02: Und Hamburg auf dem drittletzten Platz, dabei kann ich sagen die Hamburgerinnen.

00:23:06: Gerade die Hamburgerinnen haben doch die Sonne im Herzen.

00:23:11: Diejenigen,

00:23:11: die bei der Sonnestatistik ganz unten sind, haben es gerade schwer.

00:23:13: nicht nur Henry Wüste Nordrhein-Westfalen auch.

00:23:15: Hamburg hat ja jetzt verloren weil die olympischen Spiele keiner will in dieser Stadt.

00:23:20: Da muss die Sonnen schon ganz schön gegen anscheinend.

00:23:22: Na gut!

00:23:24: Also, in diesem sonnigen Sinne bis Mittwoch.

00:23:26: Wir freuen uns schon jetzt auf Sie und schreiben sie uns doch mal wieder unter podcastattable.media.

00:23:31: Wir sind manchmal so einsam im Studio.

00:23:33: wenn wir Florian Fischer nicht hätten, wärst du sowieso schon so hart!

00:23:36: Also melden Sie sich!

00:23:37: Sagen Sie uns was Sie über uns denken?

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