Schafft Deutschland ein neues Wirtschaftswunder? Mit Robert Gentz und Katherina Reiche.
Shownotes
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei „Future at the Table" Deutschlands Rückstand beim Wachstumskapital klar benannt. Europäische Pensionsfonds stecken im Schnitt nur 0,01 Prozent ihres verwalteten Vermögens in Venture Capital – die USA kommen auf fast 20 Prozent: „Wir vergeben damit nicht nur Kapital und Wachstum, sondern auch wertvolle Technologie", warnte Reiche. Parallel haben sich 24 Venture-Capital-Fonds im neuen German Venture and Growth Forum zusammengeschlossen – für Alexander Kudlich von 468 Capital ein Signal: „Wenn 24 Konkurrenten dasselbe Problem benennen, dann ist es kein Einzelproblem mehr, dann ist es ein strukturelles Problem." Die Highlights von Future at the Table fasst Michael Bröcker zusammen. [07:26] Das Rüstungsprojekt FCAS, Herzstück ist der gemeinsame Kampfjet von Deutschland, Frankreich und Spanien, ist gescheitert – jedenfalls bei der deutsch-französischen Kerntechnologie. Jahrelang stritten Airbus und Dassault darüber, wer die Federführung bekommt. Airbus sucht nun offenbar den Schulterschluss mit Spanien und Schweden, Dassault entwickelt allein weiter – genau das Gegenteil dessen, was Europas Verteidigungsunion eigentlich vorhat. [03:55] Der Iran hat Israel in der Nacht zu Montag mit Raketen beschossen – abgefangen wurden alle, Verletzte gab es auf israelischer Seite keine. Trump soll Netanjahu sofort angerufen und zur Zurückhaltung gedrängt haben, wenige Stunden später flogen dennoch israelische Vergeltungsschläge. Der Iran erklärte seinen Punkt für gemacht und stellte die Angriffe ein – unter der Bedingung, dass Israel seine Schläge gegen die Hisbollah im Libanon beendet. [01:53] Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen Impressum: https://table.media/impressum Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung
Transkript anzeigen
00:00:02:
00:00:10: Die Waffenruhe wurde schon wieder von beiden Seiten gebrochen.
00:00:13: Der Iran beschießt Israel mit Raketen und Israel wehrt sich.
00:00:18: außerdem ist Donald Trump verärgert über Netan Yahu und er glaubt weiter an ein baldiges Abkommen dem Iran, wir bringen sie auf den neuesten Stand.
00:00:28: in diesem komplizierten Konflikt
00:00:30: Und gerade in Zeit der Konflikte sollte Europa eigentlich enger zusammenrücken.
00:00:34: Die Verteidigungsunion wird immer wieder angepriesen, aber gerade jetzt scheitert das gemeinsame Projekt zwischen Deutschland, Frankreich und Spanien genannt F-Cast – der gemeinsame Kampfjet, der entwickelt werden sollte.
00:00:46: Damit endet eine jahrelanger Hängepartie, warum dieses wichtige Projekt gescheitert ist und wie es weitergehen soll.
00:00:53: Dazu dann auch gleich nochmal mehr!
00:00:55: Damit Deutschland nochmal ein Wirtschaftswunderschafft oder jedenfalls richtiges Wirtschaftswachstum.
00:01:02: Dafür braucht es vor allem mehr Investitionen.
00:01:05: Aber was brauchen die Investoren und junge Firmen am Standort Deutschland?
00:01:09: Darum geht es bei der weltweit führenden Private Equity und Private Capital Conference, der Super Return International, die gerade in Berlin stattfindet.
00:01:17: Wir haben einige der Top-Investoren und die Wirtschaftsministerin zu einem Begleitevent eingeladen – wenige Meter von der Super return entfernt!
00:01:26: Und
00:01:26: interessant ist Spoiler Es gab doch mehr Zuversicht als man Denken würde, hören Sie gleich hier bei uns.
00:01:32: Haben sie eigentlich schon mal was von der deutschen Karibik gehört?
00:01:35: Laut dem Reisebuchverlag Roughguides liegt einer der unterschätztesten Urlaubsorte Europas in Deutschland.
00:01:42: Wo sich das kleine Paradies versteckt, das verraten wir natürlich auch noch am Schluss an diesem Dienstag den neunten Juni.
00:01:47: schön dass sie mit dabei sind.
00:02:00: Wieder eine Eskalation im Krieg!
00:02:03: Zwischen Israel und Iran.
00:02:05: Diesmal war es der Iran, der in der Nacht zu Montag Israel mit Raketen angegriffen hat.
00:02:11: Zwar wurden alle Geschosse abgefangen aber ist das ein klarer Bruch der vereinbarten
00:02:15: Waffenrohr.".
00:02:20: Donald Trump, der soll sich sofort nach den Meldungen über diesen Angriff bei Benjamin Netanyahu gemeldet haben und gesagt haben bloß nicht mit Vergeltungsschläge reagieren.
00:02:29: Wir sind ganz kurz vor einem Abkommen.
00:02:31: halt bloß die Füße still.
00:02:33: es ist ja niemand verletzt worden.
00:02:34: ihr habt doch alles abgefangen.
00:02:36: stelle dich nicht so an.
00:02:37: gefährde bitte nicht das was wir jetzt seit wochen schon probieren hier auszuhandeln.
00:02:40: Er hatte in einem Interview mit der Financial Times zu den Verhandlungen mit Teran gesagt, er und gemeint ist Netanyahu hat keine Wahl.
00:02:48: Ich bestimme ich bestimme alles.
00:02:50: er bestimmt nicht.
00:02:52: also der klare Lied so sagt es Trump liegt bei den Vereinigten Staaten ein angespanntes Verhältnis.
00:02:59: Ja dann ist das natürlich wenig überraschend dass Netanyahu relativ wenig auf die Bitten- und Hinweise aus dem weißen Haus gibt.
00:03:09: Vergeltungsschläge im Iran zu fliegen.
00:03:11: Es wohnen auch Raketen am frühen Montagmorgen auf den Iran abgefeuert, der Iran hat dann auch wiederum am frünem Montag morgens darauf noch mal reagiert und dann komischerweise als alle dachten oh mein Gott jetzt schaukelt sich das richtig hoch.
00:03:24: jeder schießt auf jeden und der Krieg bricht wieder komplett aus
00:03:27: die
00:03:28: Wände Vom Iran, die gesagt haben so Freunde wir haben unseren Punkt gemacht.
00:03:32: Wir würden dann die Angriffe jetzt einstellen vorausgesetzt ihr liebe Israelis stellt auch eure Aktion gegen die Hisbollah im Libanon ein.
00:03:40: Trump bekräftigt derweil dass er weiterhin an ein baldiges Abkommen glaube.
00:03:45: wie das aussehen könnte ob der Iran dazu bereit ist und ob es dann wirklich auch hält Das sind freilich ganz andere Fragen auf die wir noch keine Antwort
00:03:54: haben.
00:04:01: Helene, es war ein ambitionierter Plan bis zum Jahr zwanzig vierzig.
00:04:04: Wir wollten eigentlich Deutschland, Frankreich und Spanien den Kampfjet der nächsten Generationen zusammenentwickeln und so als Vorzeigeprojekt der Europäischen Verteidigungsunion nach vorne preschen.
00:04:15: Aber das war ein Projekt, das immer wieder schon mit ja doch den einen oder anderen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
00:04:21: man war sich nicht so richtig einig.
00:04:22: wer hat hier eigentlich dass sagen und wer macht eigentlich was?
00:04:25: Ja und jetzt scheint ist so, dass dieses Projekt endgültig beerdigt wurde
00:04:30: Jedenfalls mal was den Jet angeht, den gemeinsamen Jet von Deutschland und Frankreich.
00:04:35: Es gibt noch einige andere Aspekte, voraus denen vielleicht noch etwas werden könnte.
00:04:40: das Ganze ist natürlich unter dem Gesichtspunkt der Abschreckung, der Verteidigungsfähigkeit Europas ein Disaster wenn noch nicht mal die engen Partner und Nachbarn Deutschland und Frankreich sich einigen können.
00:04:52: Wie soll dann die Rüstungsvorhaben in Europa insgesamt harmonisiert werden?
00:04:57: Was natürlich bei den kleinen Ländern absolut sinnvoll wäre aus Kosten Aber natürlich auch aus Praktikabilitätsgründen im Einsatz, dass man sich gegenseitig helfen kann bei Ersatzteilen und anderem.
00:05:11: Also ein wirklich großes Disaster!
00:05:13: Das lag nicht an der Politik sondern in dem Fall lag es an den Rüstungsunternehmen.
00:05:18: Ja eigentlich sollten die beiden rüstungsgiganten Airbus dann als deutsches Unternehmen in dem fall und das Saint auf der französischen Seite zusammenarbeiten.
00:05:26: aber da schien es jetzt wirklich über Jahre so zu sein, klar auseinander definieren konnte, wer macht eigentlich was?
00:05:33: Es gab mal ein Abkommen das die beiden Unternehmen ungefähr gleichberechtigt in dieser Entwicklung dann einbindet.
00:05:39: Aber über die Jahre kam der Sonne wo immer wieder auf Erbus zunacht gesagt ne ne pass mal auf Freunde wir möchten nicht hier die Schirmherrschaft haben Wir möchten den Großteil der Produktion und der Aufträge nach Frankreich holen Und ihr dürft dann gucken was übrig bleibt.
00:05:52: Und das ist natürlich klar, dass Airbus dann sagt, das war so nicht abgesprochen und es geht ja auch um eine Menge Geld.
00:05:57: Das können wir so nicht machen!
00:05:58: Bitte haltet euch doch einfach an das was ursprünglich mal ausgemacht
00:06:01: war.".
00:06:02: Auch wenn das ein Problem zwischen den Unternehmen war ist die Frage natürlich schon warum hat die Politik nicht einmal auf den Tisch gehauen?
00:06:08: Hat diese Unternehmensführer zur Raison gerufen und gesagt Es geht hier um größeres als um nationale Unternehmer-Egoismen sondern es geht um das gemeinsame Ziel.
00:06:21: Er hat nicht in der Form stattgefunden, wie das zu wünschen gewesen wäre.
00:06:24: Ist jedenfalls mein vorläufiges Urteil.
00:06:26: Man wird die ganze Geschichte nochmal im Detail aufarbeiten wollen.
00:06:30: Nun gibt es neue Projekte.
00:06:31: Airbus will wahrscheinlich mit Spanien den nächsten deutschen Jet entwickeln und auch eine Partnerschaft mit Schweden steht im Raum und das so entwickelt also den französischen Kampfflieger alleine?
00:06:44: So soll es eben nicht sein dass wieder jeder sein eigenes Zypienkocht in Europa.
00:06:49: Es ist natürlich schon traurig.
00:06:50: Also es gab ja schon länger die Berichte, dass das bei diesem Projekt kriselt.
00:06:55: Man hatte immer noch so leise die Hoffnung, dass Emmanuel Macron und Friedrich Merz es vielleicht doch noch schaffen, da irgendeiner Art von Kompromiss und sei es eine zwei Variantenentwicklung dieses Kampfjets durchzudrücken.
00:07:06: aber zumindest jetzt so die Meldungen heißt das wohl aus dem Kanzleramt Nee.
00:07:10: Also das macht alles keinen Sinn mehr.
00:07:11: Wir kommen da nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner und deswegen hat Wohlfriedrich Merz, Emmanuel Macron geraten sich auch von diesem Projekt jetzt zu verabschieden.
00:07:18: ob es dann ein gutes Signal ist um weitere Rüstungsprojekte mit anderen Ländern einzugehen.
00:07:24: Das war ich mal zu bezweifeln
00:07:33: nennt man das Kapital, also das Geld dass private Investoren in junge Startups investieren.
00:07:38: In der Hoffnung, dass diese Unternehmen irgendwann mal groß werden und sie dann auch als VC profitieren.
00:07:43: auf Deutsch heißt es übrigens Wagnis oder Risikokapital untersteckt in der deutschen Umschreibung schon drin.
00:07:49: warum ist bei uns so schwer mit diesem Kapital?
00:07:52: denn Es ist immer noch mit reichlich Skepsis
00:07:55: behaftet.
00:07:56: dabei ist in der Realität die Rendite dieser Investitionen mit knapp sechzehn Prozent in den vergangen fünf Jahren, auch in Europa und Deutschland deutlich besser als die null Komma sechs Prozent.
00:08:07: Die beispielsweise Pensionsfonds gebracht haben.
00:08:10: Und es kommt hinzu, dass dieses Kapital dringender gebraucht wird.
00:08:13: Denn je laut Draghi-Report sie erinnern sich der große Europäer, der die Wettbewerbsfähigkeit Europas untersucht hat, klafft in Europa eine Lücke von jährlich achthundert Milliarden Euro an Investitionen in die Transformation dieser Wirtschaft und von den fünf wertvollsten Firmen der Welt.
00:08:30: Alle samt Amerikanern sind übrigens alle mit VC finanziert worden – also Microsoft, Apple, Amazon, Alphabet, Google und Nvidia!
00:08:39: Warum also wird in Deutschland und der EU diese so wichtige Injektion für die Wirtschaft kaum verabreicht?
00:08:46: Zehnmal so viel in den USA, wie in Deutschland.
00:08:49: Allein im Bereich der KI-Wirtschaft waren es in den letzten fünf Jahren fünfhundert Milliarden US-Dollar!
00:08:55: und in Deutschland lediglich dreißig Milliarden.
00:08:57: Die Gleichung ist ja simpel, wenn die Investments nicht fließen in diese jungen neuen Unternehmen dann können auch keine großen Firmen entstehen.
00:09:04: Wertschöpfung Potenzial – die großen Champions.
00:09:07: sie kommen dann irgendwann nicht mehr aus Deutschland Wenn überhaupt.
00:09:11: Deshalb nutzten gestern am Rande der Superreturn der großen Investorenmesse in Berlin, wie CIS, darunter die Großen wie Headline, DTCP oder Early Bird unsere eigene Veranstaltung von Table Briefings Future at the Table um eine außergewöhnliche Initiative zu starten das German Growth and Adventure Fogung.
00:09:29: Hören wir rein was Christian Miele, Headline Partner dazu gesagt hat
00:09:37: Euro, stuck in private plans and we've got billions of euros.
00:09:42: Stuck in the insurance system, the pension system
00:09:46: etc.,
00:09:47: so there is no lack of capital but a lack getting transmission and transition done from these parts towards the ecosystem.
00:09:57: And this was why everybody here is in his room!
00:10:00: Why he came together?
00:10:01: because Es gibt keine Grund, warum wir das nicht tun sollten.
00:10:05: Es gibt keinen Grund, weshalb wir für dieses Problem eine Lösung finden können und wir müssen es machen.
00:10:11: Ich denke, in vielen Ihrer öffentlichen Apparenz sagen Sie, dass es nicht ein Lack der Probleme ist, sondern wir brauchen jetzt die Zeit, um gegen uns zu laufen.
00:10:26: Und das ist weshalb.
00:10:27: Das ist unglaublich und fundamental wichtig für was in Deutschland, Europa und den nächsten zehn bis zwölf Jahren passiert.
00:10:34: Und übrigens, um zu adden zum Ministerreiches-Example von vor der NVIDIA-Story, dass es die German Ducks sind, das ist eine thirty three Jahre alte Story in der Making, ein Tropik!
00:10:47: Sechs Jahre alt, einen Trillion im Marktkapp.
00:10:51: So ist es halbe der Ducks.
00:10:53: In sechs Jahren.
00:10:54: Also mehr Zutrauen in die Venture Capitalists, in die Investoren war seine Botschaft und wie sie Legende.
00:11:00: Alexander Kudlich erklärt warum es durchaus außergewöhnlich ist wenn diese Vierundzwanzig Konkurrenten in so einem Forum zusammenkommen.
00:11:07: Wenn Vierunzwanzige Konkurrenzen dasselbe Problem benennen dann ist kein Einzelproblem mehr als ein strukturelles Problem.
00:11:15: In den USA kommen sechzig Prozent des Wachstums Kapitals von Pensionskasten Versicherungen und Stiftungen.
00:11:22: In Deutschland ist diese Gruppe in unserer erste Klasse kaum vertreten.
00:11:26: Der Draghi-Report beziffert die europäische Investitionslücke auf achthundert Milliarden Euro jährlich und benennt eben diese institutionellen Investoren als den zentralen Hebeln.
00:11:38: Das ist nicht nur eine ganglerem Detail Chance für Kapital Sammelstellen, es ist vielmehr ein Problem für Innovation und Wachstum.
00:11:47: Die Gründe für die Zurückhaltung in Deutschland sind viel stichtig.
00:11:50: Wir haben im Vorfeld mit vielen Entscheidern bei diesen Kapitalsammestellen gesprochen und was wir gehört haben, war kein grundsätzliches Desinteresse aufs Filte schlicht eine belastbare unabhängige Grundlage um das Thema intern überhaupt strukturiert diskutieren zu können.
00:12:07: Das Playbook ist kein Lobbingdokument, es ist eine Arbeitsgrundlage Und dass gemeinsame Gesprächsparte bereitstehen für Kapital-Sammelstellen, die den Einstieg suchen und für Politik, die dem Rahmen setzen möchte.
00:12:23: Das zentrale Argument ist wir brauchen das Geld was bei uns in Deutschland viel zu oft tot in der Ecke herumliegt wenn ich es mal überspitzt formulieren darf.
00:12:31: Institutionelle Investoren also die großen Versicherer, die Pensionskassen, die Stiftungen verwalten in Deutschland zusammen rund zwei Komma acht Billionen Euro.
00:12:42: Wir investieren beim Schnitt nur rund vierhundert Millionen Euro pro Jahr in VC, Fonds und damit in die junge dynamische möglicherweise große Wirtschaft von morgen.
00:12:52: Schon zwei Prozent davon würden allerdings fünfzehn Milliarden Euro für Wachstumsunternehmen freisetzen ganz ohne Sondervermögen, ganz ohne Staatsgarantien.
00:13:01: Kein Wunder, also dass Wirtschaftsminister Katarina Reiche gestern uns auch bei der Veranstaltung besucht hat und diese Initiative unterstützt.
00:13:07: Denn das was manch einer bei ihrem Koalitionspartner früher als Heuschrecke bezeichnete ist heute zwingend notwendig um im Technologiewettstreit der Weltmächte mitzuhalten.
00:13:19: Hören wir was KatarinaReiche Gestern in dem neuen Gebäude der Berlin-Hüppe an der Budapester Straße zu sagen hatte.
00:13:25: Der Wiedereinstieg Deutschlands an die Weltspitze In dieser Hinsicht hängt aus meiner Sicht von einigen klaren Hebeln ab und der intelligente Einsatz von Venture & Growth Capital ist einer dieser Hebel.
00:13:40: Wenn wir den Blick von Vidya auf Europa richten, dann sehen wir die Voraussetzungen sind ja für besser als viele denken – ein paar Zahlen!
00:13:47: Europa beschäftigt vier Komma sechs Millionen Menschen im Techsektor.
00:13:52: Allein zweitausendfünfundzwanzig sind über siebenund zwanzigtausend neue Gründerinnen und Gründern hinzugekommen, ein Plus von thirty-six Prozent.
00:14:02: Rund achtzig Prozent der Gründerinnen und Gründerstadene unternehmen weiterhin in Europa und sagen zu vierzig Prozent dass es attraktiver geworden ist gründer zu sein in Europa als noch vor einem Jahr.
00:14:17: Deutschland ist in diesem Gefüge übrigens nicht nur Statist sondern Hauptdarsteller.
00:14:23: Wir sind, dass das viertgrößte Empfängerland für Venture Capital weltweit ist.
00:14:29: Acht Komma vier sieben Milliarden Dollar ein Plus von zwanzig Prozent gegenüber dem Vorjahr.
00:14:35: Achtenvierzig Unicorns werden gezählt davon sechsundzwanzig in Berlin und wir sind damit durchaus auch ein starkes Ökosystem in Europa.
00:14:47: Wir haben also die Substanz Aber das ist kein Grund, sich auf die Schultern zu klopfen.
00:14:54: Überhaupt gar nicht!
00:14:56: Der europäische Techboom steht auf einem ganz schmalen Kapitalfundament.
00:15:01: Besonders schwierig ist der sogenannte Funding-Cliff also der Anteil der Startups überhaupt eine erste Finanzierung erhalten.
00:15:11: Die ist übrigens in Europa und den USA jeweils gleich
00:15:15: groß.
00:15:16: Es ist sogar so, dass Europa in der Lage ist, in der ersten und zweiten Serie weit mehr Unternehmen zu fanden.
00:15:26: Wir verlieren dann im dritten oder vierten Schritt da wo es um die großen Kapitalrunden über einhundert Millionen Euro geht.
00:15:36: Europäische Pensionsfonds investieren im Durchschnitt nur Null Komma Null Ein Prozent ihres verwalteten Vermögens in Venture Kapital Und bei Innovationen der öffentlichen Beschaffung kommen wir nur auf neun Prozent.
00:15:49: Die USA reichen fast zwanzig Prozent!
00:15:52: Ich habe allein im letzten halben, dreiviertel Jahr einige Fälle da gehabt wo es spitzauf Knopf stand in ein Unternehmen zu investieren was auf dem Sprung war von Nicht-Europäischen Kapitalgebern gekauft zu werden.
00:16:07: auch nach intensivster Suche fand sich keiner der bereit gewesen wäre zu springen.
00:16:14: Wir vergeben damit nicht nur Kapital und Wachstum, sondern auch wertvolle Technologie die uns zum Beispiel im Space, im Sektor unabhängiger machen würde.
00:16:29: Meine Damen und Herren wir stehen an einer Weggabelung.
00:16:33: In dem Jahr kann es auch ein Jahr werden indem wir entscheiden ob wir unsere technologische Zukunft mit unseren eigenen Bedingungen gestalten oder ob andere sie für uns definieren.
00:16:46: Wir haben alle Rohstoffe, wir haben Talent , wir haben Technologie, wir habe Kapital und einen sicheren Rechtsrahmen.
00:16:56: Wir hatten unternehmerischen Mut in diesem Land.
00:16:59: Ich lade Sie gar nicht ein!
00:17:01: Machen Sie ruhig der Regierung weiter Druck aber helfen sie eine echte Gründerzeit in Deutschland los zu Eisen zu induzieren, damit wir vielleicht auf der Super-Return in den Jahr ist.
00:17:15: Das war nicht ein weiter so.
00:17:18: Es war ein Aufbruch in einer Gründerzeit die wir dringend für unser Land
00:17:22: brauchen.".
00:17:23: Und es gibt ja die Unternehmen, die ohne wie sie gar nicht denkbar waren und die auch in Deutschland groß geworden sind etwa Zalando.
00:17:29: Vor fast zwanzig Jahren gegründet und auch mit kleinen Zuschüssen von Wagniskapital aus den deutschen Fonds investiert allerdings die ganz großen Gewinne.
00:17:38: Die streicht inzwischen einer ein der schon frühzeitig mit viel Geld drin war bei Zalandu und das ist der kanadische Pensionsfonds.
00:17:45: Ausgerechnet also kanadische Lehrer, die von dem Erfolg unseres Berliner DAX-Konzerns profitieren.
00:17:51: Kurs CEO Robert Gens dazu gestern im Interview bei mir.
00:18:10: Was hindert jetzt junge Unternehmen daran, in Europa über die Seed-Finanzierung hinauszugehen?
00:18:15: Wir haben gelernt heute Morgen an einer anderen Veranstaltung nach den ersten zwei Runden sind es schon nur noch dreißig Prozent Finanzierungen aus Europa oder aus Deutschland.
00:18:24: Es geht sobald jemand wirklich Geld verdient, geht's in die USA.
00:18:27: Wie können wir das verhindern?
00:18:28: Also ich glaube auch dass solche Initiativen wie wir heute besprochen haben, was sie sehr wichtig sind weil ich glaube also ist auch mein Erfahrung wenn ich mit einem Unternehmen investiere dass sobald es ein bisschen größer wird, wird es halt vor allem sehr international.
00:18:41: Sehr wenig Deutschland und ich glaube das ist eine sehr große Chance oder auch ein sehr großes Miss eigentlich von Deutschland und Europa da einfach viel mehr zu tun in dem Bereich.
00:18:50: Also viel Aufholpotenzial für die deutsche Wirtschaft und viel Einigkeit bei den Gründern, bei den Investoren, bei dem Unternehmern.
00:18:58: Die immer noch zu sehr und oft übrigens männlich dominiert sind.
00:19:02: Frauen sind immer noch deutlich unterrepräsentiert in dieser Branche.
00:19:05: nur ein Cent von jedem investierten Euro führt in Startups, die von Frauen geführt werden.
00:19:12: auch das war Thema unseres Panels mit der Kollegin Nina Annika Klotz und der Investorin Geser Mieczalka.
00:19:18: Wir gehen davon aus, da gibt es ja auch viele Studien zu, dass Gründerinnen jetzt nicht unerfolgreicher als Gründers sind.
00:19:24: Es gibt eine BCG-Studie, die ist allerdings ein bisschen älter.
00:19:28: Die hat gesagt, der Return on Investment ist sehr hoch bei Teams mindestens einer weiblichen Gründerin.
00:19:32: Sie sind sehr kapitaleffizient.
00:19:34: Und trotzdem fließt das Kapital nicht in die Richtung.
00:19:37: Da dachten wir nach unseren Angel Investments wo wir natürlich auch einen wahnsinnig starken Bayes in Richtung weiblichen Gründerinnen hatten.
00:19:46: Wir hatten ein Portfolio von fünfzehn Unternehmen, davon waren ungefähr siebzig Prozent tatsächlich mit mindestens einer weiblichem Gründerin was ungesehen ist wenn du sagst es gibt nur zwanzig Prozent in Deutschland oder Europa.
00:19:58: Es ging uns darum da eine Marktlücke zu nehmen und das war der Ursprung.
00:20:04: allerdings Passiert ja viel im Laufe der Zeit und wir haben uns sehr weiterentwickelt.
00:20:10: Und ich würde sagen, heute geht's nicht nur darum aber natürlich auch.
00:20:14: Wir wollen richtig gute Returns liefern.
00:20:16: Aber es hat auch einen sehr großen Impact Gedanken dahinter.
00:20:19: Ich bin dafür überzeugt dass mehr Frauen oder mehr Diversität insgesamt in den Führungsriegen hätten Dann gäbe es diese Kriege nicht dann gebe ist keine Hunger als Not usw.
00:20:30: Deswegen ist das für mich ein ganz klarer Treiber.
00:20:33: ich möchte dazu beitragen, dass Frauen reich und mächtig werden damit wir was ändern können.
00:20:41: Damit das besser für alle wird – für unsere Söhne, für unsere Töchter, für alle!
00:20:44: Wie geht's also jetzt weiter?
00:20:45: Lars Klingballs Initiative für eine stärkere Standardisierung in Europa bei Finanzprodukten, die berühmte Kapitalmarktunion wurde gestern auch bei unserer Konferenz weit hingelobt.
00:20:55: Der Investitionsminister Lars Klingenball ist hier auf dem richtigen Weg.
00:20:59: das betonte auch Martin Blessing der persönliche Beauftragte des Bundeskanzlers für Investitionen.
00:21:04: er will im Herbst eine große Investorenkonferenz in Berlin umsetzen und für den Standort Deutschland werben.
00:21:10: Und Katharina Reiche, sie machte durchaus zwischen den Zahlen klar dass sie es nicht leicht hat im Kabinett wenn es um dieses sehr harten marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht die sie schneller umsetzen will als es manch einem im Kabinet lieb ist.
00:21:24: Aber wie sagte sie so schnell werde Sie nicht aufgeben.
00:21:27: mal sehen wer am Ende unbequemer ist.
00:21:29: war ihre Latente drum an dem Koalitionspartner.
00:21:33: Auch für eine obligatorische Investition aus der Rentenkasse in diese Visi-Welt sprach sie sich aus, mal sehen ob die Rentenkommission auf Frau Reiche in diesem Punkt hören wird.
00:21:43: Eines war am gestrigen Tag allerdings allen klar – es mangelt bei uns nicht am Geld und erst recht nicht an den klugen Köpfen!
00:21:50: Die Wissenschaftszene, die Institute, die Universitäten, sie sprühen vor guten Ideen, die schneller und besser Praxis in die Wirtschaftswelt umgesetzt werden sollten, dazu Oliver Günther der Präsident.
00:22:14: Wir Entscheidungsträger, vor allem auch die Politik, habe ich für Sie abschieben.
00:22:34: Also wir engagieren uns da glaube ich gemeinsam.
00:22:36: Wir sind gefragt mit Personen zu sprechen, die sich vielleicht vorstellen können, sich dazu engagieren und so nicht auf die billige Tour nach dem Motto gib mal eine Milliarde ab sondern du hast ja schon so viele, sondern die Frage okay Sie haben hier eine Stiftung mit Zehn, zwanzig, dreißig.
00:22:55: In Deutschland haben wir glaube ich auch vierzehntvierzig Milliarden.
00:22:58: Herr Kühne was lässt sich damit machen wovon alle etwas haben?
00:23:03: win-win im Sinne von Beitrag zum Gemeinwohl verdiente Sichtbarkeit Nachhaltigkeit und eben das wirklich was bleibt was auch in hunderten von Jahren stichwort Carnegie Foundation erkennbar ist?
00:23:15: auf solche Gespräche lassen sie die mit denen ich sprechen durfte, gerne ein.
00:23:19: Und ich würde mir durchaus vorstellen können dass wenn der Bundespräsident oder der Bundeskanzler oder die Ministerpräsidentin oder die Minister anruft und sagt, gehen wir mal zusammen essen?
00:23:29: Ich habe da mal eine Idee das dadurch auch noch mehr drin ist und das würde ich mir auch wünschen.
00:23:33: Wenn ich dabei helfen kann als kleine oder mittelgroße Universität gerne aber das muss die Zielrichtung sein um hier win-win Situationen zu entscheiden.
00:23:41: Hier sind ja viele Money Manager und Capital Investment People Im Raum.
00:23:46: Klar, da geht es natürlich auch um Mehrung des Vermögens aber immer auch um die Frage was bleibt.
00:23:50: Das war nur ein kleines Schlaglicht von unserer Investorenkonferenz Future at the Table.
00:23:56: Ich empfehle Ihnen dringend den Sondernewsletter das CEO-Table der gestern Nachmittag schon rausging.
00:24:01: Können Sie sich kostenlos für anmelden bei table.media slash ceo.
00:24:05: Am Mittwoch geht's weiter Bei unserem Wirtschaftsnewsletter Und wir behalten in diesem Podcast diese Themen ohnehin fest im Blick.
00:24:19: Mein lieber Flo,
00:24:20: Urlaub
00:24:20: in Deutschland ist das Thema.
00:24:23: Was hast du da für
00:24:24: uns?
00:24:24: So kurz vor den Sommerferien hat der Reisebuchverlag Rough Guides aus UK einen der unterschätzten Urlaubsorte Europas präsentiert, der ausgerechnet hier in Deutschland liegt mit dem schönen Spitznamen die Deutsche Karibik.
00:24:37: und dann habe ich tatsächlich als siebzehnjährige ein Urlaub gemacht eine schöne Fahrtour mit Baden und man muss sich allein nur bisschen an die FKK-Strende gewöhnen von denen es da viele gab jedenfalls damals.
00:24:49: Aber ich finde ehrlich gesagt auch Deutsche Karibik klingt irgendwie einladener als Fischland Darst Zinkst, wo man sich schon halb die Zunge bricht wenn man es ausspricht.
00:24:57: Laut diesem Reisebuchverlag übrigens deswegen Deutsche Karabik weil die Strände schön weiß und wird sehr fein im Sand sein sollen und wenn die Sonne richtig aufs Wasser scheint dann leuchtet das Wasser auch so türkis.
00:25:08: Ich weiß nicht vielleicht kannst du dich ja noch dran erinnern wie's damals war?
00:25:11: Ich kann mich nur noch erinnernd dass ist dort statt Palmen aber eigentlich ebenso schön diese Haar gebutten Hecken gab, also wunderbar blühend im Sommer rosa-blühend und im Herbst wissen sie sicherlich die schönen roten leuchtenden Kugeln.
00:25:25: Also landschaftlich wirklich ein Traum!
00:25:27: Ja also falls Sie noch eine Urlaubsidee für den Sommer gesucht haben wo man nicht hinfliegen muss das ist
00:25:31: ja... Nicht alle gleichzeitig dann ist es nämlich wiederum nicht so schön.
00:25:34: also nur ein ganz kleiner Teil von unseren Hörerinnen und Hörern.
00:25:37: bitte Da
00:25:38: haben wir das auch geklärt, damit die Insel nicht im Massentourismus versinkt.
00:25:42: Wir sind morgen wieder für Sie da wie gewohnt mit Michael und Helene ohne mich bis dahin.
00:25:47: Mal
00:25:48: sehen was dann ist!
00:25:56: Ciao!
Neuer Kommentar