Wie groß wird das Reformpaket?

Transkript anzeigen

00:00:02: Es ist die vielleicht wichtigste Kommission in dieser noch nicht ganz Reformkoalition.

00:00:15: Die Rentenkommission wollte diese Woche eigentlich schon fertig sein, jetzt ist man doch noch ein bisschen länger zu Werke gegangen.

00:00:21: am Dienstag soll alles an die Regierung übergeben werden.

00:00:24: eine Überraschung zeichnet sich allerdings schon ab.

00:00:26: wir sagen es ihnen

00:00:29: Wie schützt man eigentlich den EU-Markt vor den deutlich billigeren Produkten aus China, ohne dass wir unseren wichtigsten Handelspartner dabei vergrauen?

00:00:36: Genau das ist eines der großen Themen beim EU-Gipfel in Brüssel, der gestern und heute stattfindet.

00:00:41: Und unsere Kollegin Angela Kökritz vom Chinatable hat mit Jens Spahn gesprochen, der gerade erst aus China zurückgekehrt ist!

00:00:58: Umsatzverluste in den vergangenen Jahren

00:00:59: kumuliert.

00:01:00: Die Bahntochter ist ein Sanierungsfall, wie man jetzt wieder zurück in die Gewinnzone kommen will, das sagt uns der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Ostbrock.

00:01:08: über Europa rollt an diesem Wochenende eine kleine Hitzewelle und dazu passend gibt es Neuigkeiten zur Qualität der Badegewässer.

00:01:15: mehr dazu am Schluss an diesem Freitag den neuen CDU.

00:01:22: Sozialstaat soll reformiert werden und dabei kommt es auf Genauigkeit an.

00:01:27: wir waren gestern nicht so genau.

00:01:28: Wenn man den Bürgergeldsatz um zehn Prozent absenken würde, dann ergibt sich nur eine Einsparung von rund dreihundert Millionen Euro pro Jahr haben wir gesagt.

00:01:37: Das stimmt nicht.

00:01:38: Pro Monat war gemeint im Jahr sind es dann doch dreieinhalb Milliarden Euro also schon ein stattliches Sümmchen.

00:01:45: trotzdem bleibt unsere generelle Kritik natürlich am Bürgergeld.

00:01:49: Satz.

00:01:49: das zu gestern.

00:01:50: aber jetzt reden über die Rente Flo.

00:01:52: Ja, es war schon fast zu schön um wahrzusein.

00:01:54: Die Experten der Rentenkommission haben Anfang der Woche überraschenderweise angekündigt dass sie im Prinzip schon fertig sind nur noch so letzte Details ausarbeiten müssen und dann deutlich früher als ursprünglich gedacht, also noch in dieser Woche zumindest den Parteispitzen von Union- und SPD ihre Ergebnisse übergeben wollen.

00:02:10: Jetzt gibt es die Rolle rückwärts und das heißt nee halt stopp.

00:02:13: wir sind zwar immer noch früher fertig als urspringlich gedacht aber die Ergebnisse die gibts erst am Dienstag.

00:02:18: und jetzt ist natürlich die große Frage gab's dann auf den letzten Metern doch noch Streit unter den Experten?

00:02:23: oder

00:02:24: woran liegt es?

00:02:25: Ja, ein Mitglied hatte uns berichtet dass es so noch um redaktionelle Änderung geht.

00:02:28: Aber da wurden doch nochmal die einen oder anderen Themen aufgemacht.

00:02:31: werden will zu einem einstimmigen Votum kommen.

00:02:33: das ist der große Wunsch in der Kommission aber auch von der Politik.

00:02:36: also wurde nochmal diskutiert auch gestern wieder und ein Thema zeichnet sich ab über das wir hier noch nicht so ganz geredet haben und das ist wirklich ein möglicher Game Changer denn in der ersten Säule Im Umlageverfahrensäule dort, wo die gesetzliche Rentenversicherung unserer Allerrenten absichert.

00:02:54: Also heutige Beschäftigte zahlen.

00:02:56: für die jetzigen Rentner im Umlagesystem in dieser Säule soll verpflichtend ein relevanter Prozentsatz Kapitaldeckung eingebaut werden.

00:03:06: also das Versicherungsprinzip wird aufgebaut und ein bestimmter Satz den wir Versicherte Einzahlen in die gesetzliche Rentenkasse sollen automatisch angelegt werden am Kapitalmarkt.

00:03:16: Das war früher undenkbar für Sozialdemokraten und für Gewerkschaften, soll aber jetzt wohl doch kommen!

00:03:22: In der zweiten Säule in der Betriebsrente da hat man sich auf ein obligatorisches also einen festes automatisches Verfahren nicht einigen können.

00:03:29: und in der dritten Säule, da lohnt es sich ohnehin ja nicht mehr.

00:03:32: Da haben wir's schon mal mit der Riesterrente versucht.

00:03:34: das ist nicht wirklich geglückt.

00:03:35: also jetzt der Systemwechseln in der ersten Säuble, in der gesetzlichen Rentenversicherung.

00:03:40: und wer die segensreitlichen Wirkungen des Zinsessinseffekt an den Kapitalmärkten kennt früh Einzahlen lange liegen lassen, der weiß dass das durchaus in der Renten Versicherung stabilisierend wirken kann.

00:03:52: Ja, spannend dass das jetzt auf den letzten Metern tatsächlich dann doch nochmal ein Diskussionspunkt ist.

00:03:56: Wir erinnern uns ja zurück.

00:03:58: Ein gewisser Christian Lindner hat auch schon dafür geworben, dass man zumindest Teile der gesetzlichen Rentenversicherung am Kapitalmarkt mit einsetzt.

00:04:06: nach dem schwedischen Prinzip so'n bisschen die ja da sehr gute Erfolge mitfeiern und auch viele Experten sagen ja seit Jahren es ist quatsch, dass wir die einzigen sind, die am Kapitálmarkt nicht mitverdienen.

00:04:17: Kapitalmark heißt ja nicht gleich zocken wenn man's klug macht sondern einfach nur, dass man am wirtschaftlichen Erfolg dieser Welt auch noch mitgewinnt.

00:04:25: Ja und wie du sagst in den EU-Ländern ist das – in vielen gerade den Nordischen – dann ist das Längsstandard.

00:04:30: jetzt kommt es auch hier Und grade.

00:04:31: wir in unserer demografischen Entwicklung brauchen dringend diese Stabilisierung.

00:04:35: Die anderen Themen hatten wir ja bereits schon besprochen.

00:04:38: Es wird sicherlich ein Nachholfaktor kommen Der Dämpfend wirkt auf den Anstieg der Renten.

00:04:43: Nein keine Rentenkürzung liebe Rentner Keine Sorge Und es wird auch ein Ende der Frühverrentungsprogramme geben, wie der Rente mit Dreiundsechzig.

00:04:51: Das sind auch sinnvolle und wirksame Maßnahmen.

00:04:53: also wenn sich diese Koalition traut dann kann alleine aus der Rentenreform doch noch ein großer Wurf werden.

00:05:00: am ersten Juli

00:05:01: ist

00:05:02: der Koalitionsausschuss Dann soll alles bis Mitte Juli zumindest im Kabinett geeint werden, zusammen mit den Gaskraftwerken der Strategie die dort noch fehlt.

00:05:12: Mit dem Heizungsgesetz das noch in der dritten Lesung behandelt werden muss im Bundestag Und dem Infrastrukturfinanzierungs- oder Zukunftsgesetz, das in der nächsten Sitzungswoche behandelt werden soll.

00:05:23: Da geht es um Beschleunigung von Genehmigungsverfahren bei großen Infrastrukturausbau und es gibt ja auch noch die Steuerreformen.

00:05:29: also Es kann schon sein lieber Floh dass am Ende in dieser Sommerpause vier fünf zentrale Reformmaßnahmen von dieser Regierung angepackt werden.

00:05:37: sicherlich wird heftig diskutiert über die Maßnahmen aber Am ende kommt dort doch mehr als manch einer für möglich gehalten hat.

00:05:44: Ja, wobei auch in dieser Woche natürlich ist wieder den einen oder anderen kleinen Euphorie-Dämpfer gibt.

00:05:49: Beispielsweise die zweite Lesung der Gesundheitsreform, die ja jetzt schon ein paar Tage bekannt ist.

00:05:54: Die sollte ursprünglich nächste Woche stattfinden aber das wird jetzt auch nochmal verschoben.

00:05:59: Das soll in der letzten Sitzungswoche dann abgehandelt werden.

00:06:01: da soll das Ganze dann auch endgültig verabschiedet werden.

00:06:04: Aber die SPD so hören wir zumindest hatte da intern noch Beratungsbedarf, man ist also vorsichtig gerade bei diesen ganzen Reformen wo es dann auch um Einschnitte für die Bürger geht.

00:06:14: Da will man offensichtlich ganz sicher sein dass man das auch den eigenen Wählerinnen und Wählern noch verkaufen

00:06:19: kann.

00:06:26: Eine Billion Euro umgerechnet, so groß ist der Handelsüberschuss von China gegenüber der EU.

00:06:32: Der Flut an sehr günstigen Waren aus dem Reich der Mitte machte europäischen Industrie allerdings schwer zu schaffen.

00:06:44: Ökonomie.

00:06:45: Allerdings ist China auch der wichtigste Handelspartner und manch ein seltener Rohstoff, manch eine Technologie ist inzwischen so relevant für unsere Produkte, für die Weiterverarbeitung hier in Deutschland dass man auf sie auch nicht verzichten kann.

00:06:57: es ist das strategische Dilemma wir brauchen China aber nicht so wie Sie derzeit mit uns umgehen.

00:07:02: Also wie schützt man jetzt die eigene Industrie davor, ohne dass man eben einen Handelskrieg mit China provoziert?

00:07:07: Darüber beraten die Staats- und Regierungschef der EU gerade auch in Brüssel beim EU-Gipfel.

00:07:11: Und Angela Köckritz unsere Kollegen vom Chinatable hat mit einem Vertreter der deutschen Regierung gesprochen – dem Fraktionsvorsitzenden der Union Jens Spahn.

00:07:19: Der war grade erst in China unterwegs zum Parteiendialog und sie wollte von ihm wissen welche Position vertritt eigentlich Deutschland in der Chinafrage!

00:07:27: Herr Spahn, es wird ja jetzt auf dem EU-Gipfel auch stark darum gehen wie die EU ihren Binnenmarkt gegen chinesische Überkapazitäten schützen kann.

00:07:35: Es geht um neue Handelsschutzmechanismen.

00:07:38: da war bis jetzt relativ unklar wie sich die Bundesregierung dazu stellen wird.

00:07:43: Wie wird sie sich denn dazu stellen?

00:07:45: Wir haben bei unseren Gesprächen in Peking sehr deutlich gemacht hat sich was verändert hat.

00:07:49: China exportiert mittlerweile deutlich mehr nach Deutschland als es aus Deutschland importiert vor allem auch in unseren industriellen Kernbereichen.

00:07:58: Und ja, wir müssen unsere Hausaufgaben hier machen – Energiekosten, Arbeitskosten und Wettbewerbsfähigkeit.

00:08:02: Aber was wir sehen ist Überkapazitäten und eine Abwertung der chinesischen Währungen führen dazu, dass unsere Industrie massiv unter Druck ist.

00:08:12: Wir haben sehr deutlich gemacht auf der chinessischen Seite einfach in der Frage, was würden Sie denn tun?

00:08:17: Wenn Sie so eine Lage in Ihrer Industrie hätten.

00:08:20: Zehntausend Jobs gehen im Monat verloren, Automotive Maschinenbau Chemie unsere Kernindustrie sind in einem Wettbewerb der nicht fair ist würden sie nicht als China auch reagieren sowie die EU jetzt aus unserer Sicht reagieren muss wenn China so weitermacht?

00:08:35: also wir haben versucht sehr eingrücklich klarzumachen dass selbst auch Deutschland es nicht einfach beim Status quo belassen kann.

00:08:44: Wir wollen eine Eskalation vermeiden.

00:08:46: Wir können uns gegenseitig richtig wehtun, China der Europäischen Union sticht vor seltene Erden Technologien im Marktzugang.

00:08:55: Wir aber auch China weil China braucht den europäischen Markt.

00:08:59: die Bindennachfrage in China ist weiterhin schwach.

00:09:01: China braucht dem europäischen Markt.

00:09:03: wir könnten uns sehr weh tun.

00:09:04: Wir sollten es aber versuchen zu vermeiden eben indem wir schnellen Dialog kommen EU und China Und dafür muss man manchmal die Instrumente auf den Tisch legen, damit der Dialog auch konstruktiver wird.

00:09:42: Treiben wir auch aus Deutschland heraus, mit dem Bundeskanzler so voran.

00:09:45: Mehr Kursur die Handelsabkommen mit Indien und Australien Mit anderen asiatischen Staaten Idealerweise mit den USA oder eben auch möglicherweise ein neues vielleicht auch erstmal rudimentäres, aber dann doch wichtiges Handelsabkommen mit China.

00:10:01: Ideal wäre ja wenn wir schriftlich miteinander vereinbaren in einem Abkommen-Agriement was gelten soll und was eben nicht gelten darf.

00:10:11: zum zweiten gehört dazu diversifizieren seltene Erden.

00:10:13: ich meine wir haben auch in Deutschland Lithium.

00:10:15: die frage ist doch weniger abhängigkeit von china heißt auch abbau wieder in europa zu machen.

00:10:20: sind wir bereit dazu?

00:10:21: müssen wir bergrecht möglicherweise so ändern dass das schneller und einfall geht.

00:10:26: Also das eine ist Unternehmen zu zwingen, da bin ich auch eher zurückhaltend.

00:10:30: Das andere ist ja dass wir uns selbst diversifizieren beziehungsweise unsere Beschaffungsregeln für öffentliche Beschaffungen in chinesischen anpassen.

00:10:38: Die Chinesen machen ganz selbstverständlich made-in-china.

00:10:41: Joyadventures die gezwungen werden Technologietransforder erzwungen wird und Reziprozität ein wichtiges Prinzip heißt dem dann könnten wir es doch auch machen.

00:10:51: Und der Accelerator Act Industrial Act sagt genau das Made In Europe auch bei öffentlichen Beschaffungen, oder eben auch Joint Ventures die man einfordert von chinesischer Seite dann für den europäischen Marktzugang.

00:11:04: Ich würde sagen Gleichheit der Waffen das muss das Prinzip sein.

00:11:07: Ich merke übrigens in den Gesprächen im Peking da sind die Chinesen ja in der Erstreaktion wenn wir über Kapazitäten sagen sagen sie immer wollt ihr uns den Export verbieten?

00:11:16: Wollt ihr dass wir nur noch für den indendischen Markt etwas produzieren?

00:11:19: und dann habe ich sehr klar haben wir sehr klar gesagt nein darum geht es nicht.

00:11:23: Dann kam der Beispiel Airbus, exportiert doch auch für den Prozent aus Europa heraus.

00:11:28: Ja weil es so viele Bestellungen gibt das geht ja nicht darum dass man nicht exportiert.

00:11:33: aber Airbus produziert nicht mehr Flugzeuge als bestellt worden sind während wir in bestimmten Industriezweigen in China sehen Solarpanels Elektro Autos ist wird mehr produziert als Nachfrage da ist staatlich subventioniert vor allem durch die Provinzen Und das ist Überkapazität.

00:11:49: Das ist wichtig, Haus zu arbeiten!

00:11:51: Wir wollen den Chinesen ja nicht Export verbieten.

00:11:53: wie sollten wir?

00:11:54: Wir wollen auch exportieren aber wir wollen eben einen fairen und markgängigen Ex-und Importhandel haben so wie es ist.

00:12:02: jedenfalls kann's nicht bleiben sonst müssen wir reagieren und das diskutieren wir ja gerade auch in Europa.

00:12:15: Wer Waren und Produkte transportiert, der macht das in der Regel.

00:12:19: Leider muss man sagen wenn Sie mal auf der A-Zwei gefahren sind von Berlin ins Rheinland wissen sie dass er macht das über die Straße Die Lkw dominieren.

00:12:27: Siebzig Prozent des Güterverkehrs laufen über die Straß und nur zwanzig Prozent über die Schiene Und das soll eigentlich auch fünfundzwanzig prozent hochgeschraubt werden bis zwanzigtreißig.

00:12:37: Das war der Plan der Politik.

00:12:39: doch die Realität sieht deutlich anders aus.

00:12:41: seit zehn Jahren ist die DB Kago also die Güter verkehrssprach Warte der Deutschen Bahn ein Millionengrab, ein Minus-Geschäft und man ist mehr mit Restrukturierung beschäftigt als mit Wachstum.

00:12:51: Eine Vorstandsvorsitzende Sigrid Nikutta musste gehen.

00:12:53: ihre Bilanz war verheerend.

00:12:55: jetzt stellt einen neuer Mann die Weichen.

00:12:57: Bernhard Ostburg heißt er.

00:12:58: er war mal bei Tüssenkrupp also ein Kunde eigentlich der Güterverkehr von der deutschen Bahn und er soll jetzt den Laden wieder auf Vordermann bringen was die Bahntoch da vor hat wie sie diese Ziele erreichen will und ob es überhaupt realistisch.

00:13:12: Wir haben ihn in seiner Heimatstadt in Duisburg erreicht.

00:13:15: Einen schönen guten Tag, Herr Osburg!

00:13:16: Hallo Herr Oeuker, ich grüße Sie.

00:13:18: Schönen guten Morgen!

00:13:18: Wenn

00:13:19: Sie auch einen guten Move geben müssen, an den Kunden zum Chef der Kargo zu machen, dann weiß wenigstens der Chef der Cargo, wo es hapert und sagt.

00:13:27: Jetzt beginnen sie zunächst mit einem harten Sanierungsplan.

00:13:30: Knapp die Hälfte der Beschäftigten von rund Rund neunzehntausend auf Zehntausend soll reduziert werden.

00:13:35: Warum tun Sie das?

00:13:36: Und gelingt das?

00:13:38: Vielleicht einmal noch mal zu klarstellen, heute sind wir so rund vierundzwanzigtausend Mitarbeiter.

00:13:44: In Summe bei der DB Cargo also im europäischen Geschäftsfeld in Deutschland sind wir vierzehn und von diesen vierzehnt werden wir sechs tausend Stellen abbauen müssen.

00:13:55: und der Grund dafür ist eigentlich relativ einfach wenn wir das tun und nur dadurch dass wir es tun können wir die DB Cargow wieder eine Balance rein kriegen das heißt Anzahl der Mitarbeiter, aber auch die Anzahl des Assets.

00:14:09: Also Logs, Güterwagen

00:14:10: etc.,

00:14:11: dann auch wieder in Balance ist mit dem Marktumfeld, indem wir agieren und das ist der Schritt, der dazu notwendig ist.

00:14:18: Das ist ein sehr bedeutender und auch ein sehr harter Schritt.

00:14:22: hier geht es um viele Menschen um persönliche Schicksale.

00:14:25: Das wissen wir auch Aber wenn wir das nicht tun Dann haben am Ende eben auch die Neunzehntausend, die im Konzern verbleiben auch keine gute Zukunft.

00:14:34: auf diese Zukunft Da wollen wir uns fokussieren und konzentrieren.

00:14:37: Über welchen Zeitraum reden wir?

00:14:39: Und welche Bereiche trifft es die

00:14:40: Hauptbereiche, dies treffen wird?

00:14:43: Das ist einmal alles das was wir rund um die Planung und die Disposition herum machen.

00:14:52: Das ist ein großer Bereich.

00:14:54: hier werden wir die Prozesse verschlanken müssen und auch unsere Qualität verbessern müssen.

00:14:59: dann haben wir auf der Struktur der Werke des Maintenance, eben entsprechend Anpassungen vorzunehmen.

00:15:08: Wir werden in dreizehn sogenannte betriebliche Werke entsprechend veräußern.

00:15:14: Da ist natürlich auch ein erheblicher Stellenabbau mit verbunden.

00:15:17: und die dritte sehr große Dimensionen findet im Einzelwagenverkehr statt.

00:15:23: das sind so die drei, die die meisten Themen bei der Stellenreduktion haben.

00:15:28: aber darüber hinaus Geht es auch wirklich nochmal in die administrative Breite, wo wir egal ob um Vertrieb in den finanzten Abteilen oder in strategischen Bereichen uns auch an die neue Wirklichkeit anpassen müssen?

00:15:42: Wenn wir jetzt über das Geschäft der Ausbruchstellenabbau ist ja nun noch keine Zukunftsvision.

00:15:47: Der Druck ist groß nicht nur von der EU auch vom Eigentümer Bund.

00:15:51: Die Defizite haben wir angesprochen.

00:15:52: was sind denn aus Ihrer Sicht die beiden wichtigsten Management Fehler der vergangenen Jahren gewesen und woran werden Sie sich persönlich messen lassen dass diese Fehler jetzt behoben werden.

00:16:01: Das Allerwichtigste ist, dass es nicht schnell genug gelungen ist die Kapazitäten der DB Cargo dem Marktumfeld anzupassen.

00:16:10: Die DB Cargoh hat in den letzten Jahren sehr viel ans Umsatz eingeböst und vierzig Prozent das war eine ganze Menge sicherlich auch durch die Privatisierung des Wetterverkehrs aber eben auch wegen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit und es ist ihr nicht gelungen in angemessenen Tempo oder anforderungsgerechten Tempo eben auch ihre Strukturen zu restrukturieren.

00:16:32: Und das ist natürlich ein ganz großes Thema.

00:16:35: und ich glaube, dass zweite große Thema ist eine Kombination von wie man das europäische Geschäft auch bedient also den Kunden auch folgen im Davos Verladerung innereuropäisch gibt bestes Beispiel ist hier sicherlich für alle bekannt die Automobilindustrie lernen größte Werke heute nicht mehr in Deutschland stehen.

00:16:56: In Sindelfingen oder in Dingelfingen, sondern heute in Devische, im Gehör und Rungenjahren oder in Madar-Bolozraff, in Tschechien.

00:17:05: so das auch gezielt zu adressieren?

00:17:07: Das sind glaube ich die beiden Themen mit denen wir uns sehr intensiv auseinandersetzen weil wir Angebote Leistungsangebote machen müssen, die im Wettbewerb eben auch interessant sind auf europäischer Ebene.

00:17:19: Und ich glaube die Grundzutaten, die es dafür braucht, sie sind alle da.

00:17:23: Und jetzt geht es darum, das so aufzustellen, dass aus der Kundenperspektive auch Leistungsschräge anbaut.

00:17:29: Seit Jahrzehnten ist ja diese Verlagerungen vom Güterverkehr von der Straße auf die Schiene ein politisches Ziel.

00:17:35: Herr Osmull trotzdem gelingt es nicht.

00:17:38: Sie sagen jetzt europäischer Markt ist ein Thema aber wo sind denn die Hindernisse in Deutschland?

00:17:44: Die die DBK selber zu verantworten hatte?

00:17:47: warum nicht mehr Kunden ihre Produkte über die Schiele transportieren?

00:17:53: Ich glaube, das ist gar nicht so ein DB-Tekalo-Thema.

00:17:56: Das ist ein Sektorthema aus meiner Perspektive.

00:17:59: wenn ich schaue unter welchen regulatorischen steuerlichen und operativen Bedingungen Bahn arbeitet der Schienenbüterverkehr und dass man mit dem Hauptwettbewerber der Straße vergleiche dann haben wir hier keine Level Playings.

00:18:14: Und ich nenne ihn als Beispiel einfach mal die Trassenpreise.

00:18:18: Da können Sie sehen, dass im Wesentlichen der Schienen-Witter-Verkehr aber natürlich auch der Personenverkehr die Sanierung des Netzes zu großen Teilen selber finanziert über die Trassenpreise.

00:18:28: Das ist beim Lkw nicht annähernd der Fall.

00:18:31: also wenn sie gucken was da am Maut gezahlt wird dafür können sie das Deutsche Straßennetz mitnichten auf dem Niveau halten wo es die Bürger gerne hätten.

00:18:39: und das geht, das zieht sich halt nicht durch über die Stromsteuer etc.. Da wird im Güterverkehrssektor das sehr spezifisch abgerechnet.

00:18:49: Ich sage mal, die Schäden wie an LKW verursacht auf der Straße wenn es um Lernen geht und CO² geht oder EG-Ungladen geht werden eigentlich auf alle sozialisiert.

00:19:00: Wenn es hier nicht zusätzliche Anreize gibt auch für den schienen Güter Verkehr dann werden wir von vom Sektor heraus immer Wettbewerbsschwierigkeiten haben.

00:19:11: zur Straße, weil wir eben auch anders behandelt werden.

00:19:15: Das kann eigentlich nur durch eine andere politische Steuerung und ein attraktiver Machen des Güterverkehrs geändert werden.

00:19:25: Aber man muss auch vielleicht noch einen Satz sagen, dass in der aktuellen Lage für die nächsten Jahre das gesamte Netz sammiert wird mit sehr viel mehr Verkehren sicherlich auch zu kämpfen, da gehört auch zur Wahrheit mit dazu.

00:19:42: Geben Sie mal eine Einschätzung den Zieldatum wieviel Prozent der verkehre sollen in fünf Jahren auf der Schiene sein?

00:19:49: Was ist Ihr persönliches Ziel?

00:19:52: Es gab ein politisches Ziel und da wollte man also heute hat der Schiengliederverkehr etwa zwanzig Prozent im Anteil am Modal mit die Straße wenn ich das richtig im Kopf habe so an die an die siebzig und der Rest ist dann Flug- und Schiff.

00:20:07: Und das ursprüngliche politische Ziel war, dass auf twenty-fünf Prozent zu erhöhen.

00:20:13: Aber da müssten alle sicherlich nochmal noch mal extra Arbeit leisten damit das eben auch entsprechend gelingen kann.

00:20:21: Aber in welchem Zeitraum?

00:20:23: Das Ziel war glaube ich bis zwanzig dreißig formuliert und die Zeit wird man auch brauchen.

00:20:28: Ich glaube es ist schwer sein wird jetzt auch in der intensiven Umbauzeit hier signifikant zusätzlich Güter auf die Schiene zu holen.

00:20:37: Ich glaube, dass das im Moment eher darum geht den Anteil von zwanzig Prozent auch hart zu verteidigen und alles dafür zu tun, dass nicht noch mehr Güter, die schienenfähig sind, auf dem Straßen landet.

00:20:50: Das ist für den Sektor nicht gut, das für die Menschen und die Bevölkerung nicht gut.

00:20:54: Wir alle wissen, dort hat er dann Ende des Tages bedeutet und fürs Klima also by the way auch nicht gut weil jede Tonne, die auf der Schiene transportiert wird mindestens Mindestens Siebzig bis Achtig Prozent weniger CO² vor Rollsacht, als das auf der Straße ist.

00:21:09: Und deswegen sollte es auch aus der Thematik heraus immer ein Ziel bleiben, das was Güterverkehrsmäßig-Schienen mäßig möglich ist, auch dort zu fahren weil wir eben schon elektrifizierte Infrastruktur haben die wenn der Kunde das bezahlt so hundert Prozent relative Energie nutzt und damit keinen Klimanachteil hat.

00:21:29: Also in Tartex, Sie sagen die twenty-fünf Prozent in vier Jahren ist illusorisch.

00:21:35: Ja ich würde das kann ich so sagen aus heutiger Perspektive glaube ich in dem Umfeld indem wir aktuell agieren ein Wachstum in der Größenordnung sehe ich nicht.

00:21:48: Auch folgt Wirtschaftsbeschlüsse.

00:21:50: da dürfen ja zwei Komponenten dazu.

00:21:52: Dann sind wir gespannt, ob Sie die Krise bei der Kargo lösen können und grüßen nach Duisburg.

00:21:57: Wo wir sie gerade erreichen ist ja auch zugleich ihre Geburts- und Heimatstadt.

00:22:00: Vielen Dank lieber Herr Ausburg für das Gespräch!

00:22:02: Herzlichen Dank Herr Brücker!

00:22:03: Danke schön!

00:22:11: Mick war noch was?

00:22:12: Ja mein Lieber Die Sonne ist endlich da.

00:22:14: ich liebe die Hitze uns selbst.

00:22:16: verständlich war Ich auch in diesem Frühlingsommer bereits im saubersten See der Welt, nämlich dem Schlachtensee.

00:22:22: Der von kleinen Motorbooten ja unbehelligt ist und deswegen so ein wunderbarer klarer See geworden ist.

00:22:28: Und das ist das Schöne daran!

00:22:29: Europaweit sind inzwischen die Badegewässer also nicht nur hier bei uns im Nikolassee sondern europaweit sind die Badedewässer so sauber wie noch nie.

00:22:37: Das ist auf jeden Fall gerade jetzt eine sehr gute Nachricht obwohl man das manchmal gar nicht richtig glauben kann.

00:22:43: Also wenn man dann deinen geliebten Wannsee anguckt Im Sommer da denkt man sich auch Also sauber sieht anders aus, das ist dann auch eine grüne Pleure.

00:22:51: aber offensichtlich scheint die Wasserqualität besser zu sein als der Look.

00:22:54: Ja und Wasser ist eines der wahrscheinlich knappsten Güter in den nächsten Jahrzehnten nämlich Ahne schon dass es gerade hier in unseren Dürre Perioden auch mal eng wird, was Trinkwasser oder die Bewässerung des Gartens betrifft.

00:23:05: Also nutzen wir die Badegewässer so lange sie da sind, solange sie sauber sind.

00:23:10: laut dieser Auswertung der europäischen Umweltargetur schneidet Deutschland übrigens besonders gut ab.

00:23:14: nur in Zypern Griechenland Bulgarien Österreich und Dänemark ist die Qualität noch besser.

00:23:19: Europaweit erreichen übrigens nur ein Prozent der Badestellen nicht den EU Mindeststandard.

00:23:24: Es gibt Sie also die guten Nachrichten.

00:23:26: gerade jetzt in der Hitze Möge es doch einfach ein sehr sehr langer Sommer sein.

00:23:31: Ja und falls Sie morgen in der glühenden Hitze noch nichts zu tun haben, dann lege ich Ihnen unsere neue Folge am Samstag sehr ans Herz.

00:23:38: Denn wir sprechen mit dem wohl gefragtesten Start-up CEO Deutschlands, der gerade ein Komma drei Milliarden in einer Finanzierungskunde eingesammelt hat.

00:23:46: David Reger, der Chef von Neura Robotics wird uns erklären was eigentlich das Ziel seiner Firma ist und ob uns die Roboter irgendwann komplett ersetzen werden.

00:23:54: Bis dahin tschau tschaw!

00:23:55: Bis dahinnen machen sie es gut tschaudt

00:23:58: schau!

00:23:59: mit Michael Brücker und Helene Bubrowski.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.