Was die Koalition jetzt noch vorhat
Shownotes
Union und SPD haben sich im Kanzleramt auf den Koalitionsausschuss am Mittwoch vorbereitet – ein zweites ‚Villa Borsig‘ soll sich nicht wiederholen. Strittig bleiben die große Steuerreform, ein höherer Spitzensteuersatz und ein möglicher Zuschlag für hohe Einkommen, dessen Höhe und Schwelle in beiden Lagern offen sind. Im Arbeitsrecht bietet SPD-Chef Lars Klingbeil an, den Kündigungsschutz für Spitzenverdiener ab 100.000 Euro Jahresgehalt zu lockern – die Gewerkschaften sind dagegen, die Union dafür. [01:28] Dominik von Achten, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Materials, sieht den deutschen Wohnungsbau in der Rezession: „Das ist weniger Stagnation, das ist Rezession.“ Der Bauturbo von Bauministerin Verena Hubertz sei in der Fläche noch nicht angekommen. Beim Infrastruktur-Zukunftsgesetz warnt er davor, die Naturschutzabwägung jetzt erneut ins Verfahren zu schieben. „Da haben die Leute bei uns im Werk die Fäuste in der Tasche und sagen, das gibt es doch wohl nicht, dass das jetzt die Argumente sind, die uns wirklich daran hindern, dieses wichtige Gesetz […] nochmal in die Schleife schicken.“ [07:55] Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist brüchig. Die USA fliegen neue Angriffe, der Iran droht erneut mit dem Verhandlungsabbruch. Donald Trump droht dem Iran auf Truth Social wieder mit vollständiger Vernichtung. Und die Straße von Hormus ist weit davon entfernt, komplett geöffnet zu sein. [05:34] Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen Impressum: https://table.media/impressum Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung
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00:00:02: Table Today
00:00:04: mit Michael Brücker und Helene Bubrowski.
00:00:10: Diesmal soll es gut gehen, der große Wurf vor der Sommerpause!
00:00:15: Am Mittwoch tagt der Koalitionsausschuss und deshalb den Gästen an die Spitzen von Union und SPD im Kanzleramt zusammengekommen um die großen Streitpunkte zu besprechen und möglichst auszuräumen worum es geht.
00:00:26: gleich bei
00:00:27: uns Trotz Waffenruhe in dem vermeintlichen Friedensplan gehen die Kämpfe im Iran weiter.
00:00:33: Die USA fliegen neue Angriffe und der Iran droht wieder mal mit dem Abbruch der Verhandlungen, wir bringen sie auf den neuesten Stand bei diesem scheinbar ewigen Krieg im
00:00:41: Nahenaus.
00:00:43: Der Baubranche geht es nicht gut, dabei gibt es doch Milliarden aus dem Infrastruktur-Sondervermögen und außerdem auch noch den Bauturbo.
00:00:50: Aber nur rund zweihunderttausend neue Wohnungen wurden im vergangenen Jahr gebaut – notwendig wäre das Doppelte!
00:00:57: Viele Entscheidungen seien nicht zu Ende gedacht, dass beklagt Dominic van Achten, SSEO des DAX-Konzerns Heidelberg Materials und Präsident des Bundesverbandbaustoffes.
00:01:08: Wir haben ihn gefragt was passieren muss damit sich bauen wieder lohnt?
00:01:12: Aloha, Kreislaufwirtschaft.
00:01:13: auf Hawaii haben Forscher jetzt eine Möglichkeit gefunden aus Plastikmüll und alten Fischernetzen etwas Sinnvolles zu machen.
00:01:19: Was genau verraten wir im Schluss in diesem Montag dem gar nicht mehr so heißen, neunzwanzigsten Juni?
00:01:29: Gestern am frühen Nachmittag kam die Spitzen von Union-und SPD zusammen im Kanzleramt um den Koalitionsausschuss an diesen Mittwoch vorzubereiten.
00:01:35: Es soll eben nicht wieder einen Villa Borsig zwei Punkt Null geben wo viel diskutiert wurde Und am Ende nur Strittiges und Weniges vereinbart.
00:01:42: Ja, da hat die Koalition offenbar gelernt.
00:01:44: Also ob es klappt werden wir dann sehen.
00:01:46: aber der Vorruf lautete damals Die Ausschüsse werden nicht gut genug vorbereitet.
00:01:50: man muss die wichtigen Punkte im Vorfeld abräumen.
00:01:53: und das hier sind die wichtegen Punkte.
00:01:56: Es geht natürlich um die Steuern.
00:01:58: Im Koalitionsvertrag vereinbart ist eine große Steuerreform die Entlastung der Mitte.
00:02:04: Aber wie das Ganze finanziert werden soll?
00:02:06: Das ist eben umstritten!
00:02:08: Die SPD will einen höheren Spitzensteuersatz Die Union lehnt das ab.
00:02:13: und dann geht es auch noch um die reichen Steuer.
00:02:15: Da gibt es bei der Union eine gewisse Offenheit, aber überzeugt sind alle auch noch nicht?
00:02:21: Und dann vor allem in der Frage ab wann soll er denn künftig greifen und wie hoch soll er sein?
00:02:26: Die große Frage ist, ob es überhaupt zu einer Steuerreform kommt, Helene.
00:02:29: Denn die Gelder sind nicht da.
00:02:31: Die Finanzierung ist weiter strittig und wird diskutiert, ob man doch den großen Wurf bei den Sozialabgaben macht.
00:02:36: Also die Lohnzusatzkosten senkt, indem man zum Beispiel vielleicht das Modell «Zwanzig C Null», was immer wieder diskutiert wird umsetzen, nämlich eine höhere allgemeine Mehrwertsteuer, um die Absenkung der Sozialabgaven zu finanzieren und dafür den ermäßigten Mehrwertssteuersatz bei den Lebensmitteln auf null Prozent absenken und die Steuerreform gar nicht macht.
00:02:54: Außer das, was verfassungsrechtlich notwendig ist auch dass eine Option, die wohl gestern im Kanzleramt diskutiert
00:02:59: wurde.".
00:03:21: Also, da ist noch viel Bewegung drin.
00:03:23: Strittig ist auch im Arbeitsrecht einiges.
00:03:25: Da gibt es zum Beispiel die Wochenarbeitszeit.
00:03:28: Diese Gesetzesreform ist im Koalitionsvertrag vereinbart.
00:03:31: aber nun gibt es eben Streit über die Frage was bedeutet dieser Satz?
00:03:35: Im Koalisionsvertrag?
00:03:36: die CDU sagt ganz klar von einer Tagesarbeitzeit, von acht Stunden auf eine Wochenarbeitszeit.
00:03:41: Die SPD hat aber nun einen gesetzentwurf vorgelegt, der aber gar keinen Gesetzentwurf sein soll, sondern offenbar noch etwas in der Stufe darunter.
00:03:49: Da gilt die Wochenarbeiterzeit nur wenn sie im Tarifvertrag so vereinbart ist.
00:03:54: da sagt die Union also auf dieser Grundlage können wir überhaupt nicht anfangen zu diskutieren.
00:03:57: und andererseits soll es auch jetzt sehr schnell gehen denn die Unternehmen warten schon seit einem Jahr auf die Flexibilisierung.
00:04:05: Und dann gibt es auch noch Michael die Frage, um den Kündigungsschutz der umstritten ist.
00:04:09: Richtig!
00:04:10: Da hat selbst Lars Klingwald als Sozialdemokrat und SPD-Chef angeboten, dem Kündigungsschutz für Spitzenverdiener zu lockern Und die Gewerkschaften sind auf dem Baum.
00:04:20: Sie fürchten, dass man damit eben einen Dammbruch schafft und in das Allgemein zum Flexibilisieren beim Kündigungsschutz kommt.
00:04:25: Aber Lars Klingmerl der ja durchaus mal ein digitalpolitischer Sprecherbau nah an den Startups ist weiß, dass gerade diese Fachkräfte bei den jungen digitalen Unternehmen schneller wechseln wollen mehr Flexibilität auch brauchen.
00:04:37: und da will er bei den Topleuten ab hunderttausend Euro durchaus der Union was anbieten.
00:04:42: Ein Vorschlag, der ursprünglich auch mal von den Wirtschaftswissenschaftler Moritz Schullerig gemacht wurde und zunächst erstmal mit Bausch und Bogen von vielen Sozialdemokraten abgelehnt wurde.
00:04:51: Jetzt gibt es da Sympathie und in der Tat fragt man sich wie schutzbedürftig sind Menschen die ein sechstelliges Einkommen haben wirklich?
00:04:58: Und dann kommt man ja oft in die unwürdige Situation dass man Leute dann wirklich nur entlassen kann wenn man alle Spesenabrechnungen durchguckt und irgendwo eine Cola findet die man nicht mehr zuordnen kann.
00:05:09: also das deutsche Arbeitsrecht ist Reform bedürftig gerade, was diese Top-Jobs angeht?
00:05:15: Immerhin haben die Ressorts ihre Sparanstrengungen an den Finanzminister gekabelt und es soll jetzt tatsächlich gelungen sein.
00:05:21: Die zwanzig Milliarden Lüco, die globale Mindausgabe im kommenden Jahr im Etat durch diverse Streichmaßnahmen zu finanzieren.
00:05:29: das war Bedingung für den Lastling um überhaupt in Diskussionen über weitere Entlastungen zu gehen.
00:05:35: Iran sagt, dass es neue US-Streichs für ihre eigene Tatsache gibt.
00:05:40: Sie haben viele amerikanische Arme in
00:05:43: der Region geplant.
00:05:43: Die große
00:05:44: Frage hier ist, ob sich das nach und zu verabschieden werden
00:05:49: kann.
00:05:49: President Trump postet auf Social Media.
00:05:51: Er sagt, es sei möglich.
00:05:53: Iran wird nie lernen.
00:05:54: Und da kommt ein Punkt, wo die USA kein weiterer Rehmer sind und die Militärin ermöglicht, den Job anzulegen.
00:06:03: He ended by saying, if that happens the Islamic Republic of Iran will no longer exist.
00:06:09: Ending his post with an exclamation mark The US
00:06:12: and Iran have reportedly agreed to stop attacking each other before peace talks resumed this week.
00:06:28: Mit Iran hat der Weltwirtschaft schweren Schaden zugesetzt, die Straße von Hormuz und so weiter.
00:06:34: Die Ölpreise sind insgesamt auf einem hohen Stand.
00:06:39: Auch deswegen ist der Druck ein Friedensabkommen zumindest bei einem Stillstand abzuschließen hoch.
00:06:46: aber die Lage eskaliert weiter.
00:06:47: Donald Trump hat dem Iran wieder mit Auslöschung gedroht.
00:06:51: Und nochmal, zwanzig Prozent der weltweiten Ölproduktion und fünfundzwanzig prozent des weltweite Seehandels mit Öl laufen durch diese Straße von Hormuz.
00:06:59: Es ist und bleibt zentral für ein Widererstarken der Weltwirtschaft.
00:07:03: Deswegen ist Donald Trump jetzt offensichtlich auch so ungeduldig, er will dass dieser Teil des Deals möglichst schnell funktioniert.
00:07:10: auf True Social seinem eigenen sozialen Netzwerk hat er jetzt gepostet.
00:07:14: Es ist gut möglich, ich zitiere dass sie es nie lernen werden.
00:07:17: Es könnte ein Punkt kommen dem wir nicht mehr vernünftig sein können und gezwungen sein werden das Werk das wir sehr erfolgreich begonnen haben militärisch zu vollenden.
00:07:25: eine vollendete Drohung des amerikanischen Präventen?
00:07:28: Ja, und man fragt sich ja wirklich wie das zusammenpasst.
00:07:31: Einerseits der Druck den amerikanischen Präsidenten spürt endlich weiter zu kommen und andererseits die Drohung mit der Vernichtung des Landes, mit dem er nun verhandeln will.
00:07:41: also in der Vergangenheit haben solche Posts nicht dazu geführt dass Iran sich irgendwie bewegt hat und man weitergekommen ist.
00:07:49: Also wie da der Knoten durchschlagen werden soll ist wirklich sehr unklar.
00:08:02: Bauen, bauen, bauen!
00:08:03: So hat es Verena Huberts.
00:08:04: Die Bauministerin gesagt seit das zentrale Motto dieser Bundesregierung immerhin dass Infrastruktur-Sondervermögen steht ja zur Verfügung zumindest theoretisch.
00:08:12: der Bauturbo wurde ins Gesetzblatt gebracht doch so richtig voran geht es nicht.
00:08:25: weiter mehr als zweihunderttausend Wohnungen sagen Experten.
00:08:29: Und bei der Sanierung, Sie wissen es erst recht wenn sie Berliner sind geht das auch nicht wirklich schnell voran.
00:08:33: Woran liegt das?
00:08:34: Das fragen wir einen, der die Baustoffe liefert in diesem Land.
00:08:37: er ist CEO von Heidelberg Materials und seit Jahrzehnte also seit fast zehn Jahren auch der Präsident des Bundesverbandes Baustofe.
00:08:44: ein schönen guten Tag lieber Herr von Achten.
00:08:46: Hallo Herr Brücker schön wieder da zu sein
00:08:48: Schön dass Sie da sind!
00:08:49: Sie waren vergangene Woche ja auch beim Tag der deutschen Industrie.
00:08:52: Wie ist die Stimmung?
00:08:54: Also ich würde sagen, die Stimmung ist angespannt.
00:08:57: Die Industrie nach dem was ich wahrgenommen habe ist schon auf den Zehenspitzen aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
00:09:03: Wie viel ist da wirklich gejammer?
00:09:05: Wenn nicht mehr Ihren Konzern Heidelberg Materials anschaut und ein Rekord gewinnen im Jahr fünfundzwanzig.
00:09:09: wo sind
00:09:10: die Probleme?
00:09:11: also die Probleme liegen vor allem auch in Deutschland.
00:09:13: wir kommen in Deutschland überhaupt nicht voran.
00:09:15: der Wohnungsbau kommt nicht vom Fleck strukturell richtig an Fahrt verloren.
00:09:20: Im Grunde liegt die Branche dreißig Prozent in nur vier Jahren hinter dem, was in den Jahr zwanzig zweiundzwanzig noch passiert ist.
00:09:26: Da würde ich immer sagen das ist weniger Stagnation und das ist Rezession.
00:09:29: Es gab doch jetzt im vergangenen Jahr einen leichten Aufwuchs bei den erfertigt gestellten Wohnungen also ist da die Talsohle vielleicht längst durchschritten?
00:09:37: Und wir sind nur noch nicht durchgestartet.
00:09:39: Diesen Hoffnungsschimmer gab es ein wenig, vor allen Dingen bei den Anstieg der Baugenehmigung.
00:09:43: Aber Baugenehmigungen sind eben Dinge die irgendwann dann morgen oder übermorgen passieren und leider hat sich das bisher nicht umgesetzt.
00:09:48: also wir können in der Branche nicht erkennen dass die Dinge in die richtige Richtung gehen im Moment bestenfalls stagniert ist.
00:09:55: Im ersten halb Jahr zwanzig sechsundzwanzig sind wir auf dem Rückwärtsgang.
00:09:58: Also der Bauturbe von Verena Huberts zündet noch nicht?
00:10:01: Wenig angekommen davon!
00:10:02: Baugesetzbuch ist ihre nächste große Reform.
00:10:05: wo kann die Politik wirklich einen Unterschied machen?
00:10:09: Ist es derzeit ein Flächenproblem, ist das ein Energiekostenproblem, dass sich eben erst mit der Zeit lösen
00:10:14: lässt?
00:10:14: Naja nehmen wir mal den Punkt des Bautubos.
00:10:16: Was wichtig ist, dass wir gemeinsam die Dinge von Anfang zu Ende denken weil der Bauturbo in seinem Ansatz sicherlich richtig gar keine Frage aber er muss eben in den lokalen Gemeinden ankommen in David umgesetzt und der Boutuber ist nur so gut wenn er vom Bund gemacht wird wie er dann auch in den Lokalgemeinden umgesetzt wird.
00:10:31: und da gibt es gute Beispiele.
00:10:33: aber es gibt viel zu wenige Beispiere.
00:10:34: in der Fläche ist das noch nicht angekommen.
00:10:37: Also Sie reden über Planungsgenehmigungsverfahren im Konditionale.
00:10:39: Ja und
00:10:39: auch die Chancen, die in Bautuba angesetzt sind auszunutzen Die Verkürzung der Fristen und alles das muss halt umgesetzt werden.
00:10:47: Können Sie mal ein Beispiel nennen konkretes aus Ihrem Unternehmen wo diese angeblich so langwierigen Verfahren wirklich bei Ihnen Wachstum bremsen?
00:10:55: Na ja gut, also nehmen wir mal das Projekt was wir sagen im Moment in Geseke versuchen.
00:10:59: Das Carbon Capture & Storage-Projekt in Gesike.
00:11:02: Wir haben ja Parallelprojekte dazu in Norwegen und auch in England Und wir sehen einfach sind in Deutschland noch nicht einmal im sogenannten FID-Stadiumal.
00:11:11: Wir haben noch nicht mal eine Investmentsentscheidung getroffen Obwohl wir in Brevik schon fertig sind uns schon produzieren und obwohl wir in England schon im Bau sind.
00:11:18: Wie
00:11:19: hoch ist
00:11:19: die Investition?
00:11:20: oder soll sie sein?
00:11:21: Das sind mehr oder hundert Millionen Euro allein in die Abscheideanlage.
00:11:24: Und dann fehlt natürlich noch die Infrastruktur und die Speicherungs-Wertschiffungskette, also insofern wir müssen die Dinge auch da vom Anfang bis zum Ende denken.
00:11:32: Aber was fehlt Ihnen jetzt für Ihre Entscheidung?
00:11:36: Wille CCS in Deutschland wirklich umzusetzen?
00:11:38: Oder sind es kommunale oder Länder Genehmigungen, die einfach...
00:11:42: Wir bleiben auf dem halben Wege stecken.
00:11:44: Also was ja wirklich gut gegangen ist, ist dass jetzt, sag mal die CO-Zwei Speicherungsdiskussion ist erledigt.
00:11:50: Damit sind wir auf gutem Wege aber die Speicherung alleine hilft eben nicht.
00:11:54: Wir müssen auch zur Speicherstätte kommen.
00:11:55: das heißt wir brauchen die Infrastruktur, Transportinfrastruktur und Speichereinfrastur.
00:11:59: Das hat dann etwas mit Planungs- und Nebenungsverfahren zu tun aber auch mit Rahmenbedingung auch mit finanziellen Und wir brauchen natürlich, als Börsen-UTS-Unternehmen eine finanzielle Struktur die mit dem EU-ATS System und der Diskussion um das EU-ITS System komplett ins Wagen gekommen ist.
00:12:15: Auf der Basis kann ich keine Investitionsentscheidung treffen.
00:12:19: Wenn die Politik ein Unternehmen wie Ihres anschaut müsste Sie doch eigentlich sagen wenn wir diese Branche dieser harte auch energieintensive Branche an der man sich vorstellen kann, dass sie mal grün wird.
00:12:31: Wenn man die unterstützt, wenn wir dort die Transformation schaffen bei Ihnen bei Heidelberg Materials dann schaffen wir sie überall müssten Sie doch eigentlich die größte politische Unterstützung
00:12:39: bekommen.
00:12:40: Das ist schön, dass Sie das so sehen und es kann man auch so sehen.
00:12:43: Aber das ist nicht das was faktisch ankommt weil wir sind sicherlich einer der Vorreiter in diesem Thema aber am Ende des Tages noch mal bleiben wir in den Bemühungen auf der Hälfte stecken.
00:12:53: Und was für uns jetzt schon ein echtes Problem war in diesen Fortschritt bei der Klimafrage und bei der Decarbonisierung der Baustoffe Schwierige Diskussion um die Zukunft des EU-ATS Systems.
00:13:05: Noch mal, wenn das ins Banken kommt dann wird das mit dem Weg in Richtung net zero oder dekabolisierten Baustoffen extrem schwierig.
00:13:13: Was war der bisherige Zeitplan?
00:13:15: Bis wann sollen die Baustiffe CO² neutral sein?
00:13:17: Na ja gut, wir hatten ja ursprünglich das Ziel net zero-zwanzig-zwanzigfünfzig.
00:13:22: Aber vor allen Dingen und das ist für mich viel wichtiger Herr Brücker dass wir bis zwanzig dreißig einen deutlichen Schritt vorankommen.
00:13:27: Und diese Zielsetzung die hängt aber an.
00:13:30: Rahmenbedingungen und diese Rahmenbedienung dürfen nicht ins Wanken kommen.
00:13:33: Wenn dieser Rahmenbedinger in den Wanken kommt dann kommt auch die Zielzeitung dazu zu wangen.
00:13:36: Sie sprechen natürlich eben Verordnung und politische Rahmenbedinge an die vor allem in Brüssel entschieden werden und nicht in Berlin.
00:13:43: Jain, weil es ist so das EU ETS wird in Brüssel entschieden.
00:13:47: Das ist richtig aber natürlich – das kann man ja verfolgen – haben die nationalen Regierungen einen Einfluss auf das was in Brüste dann letztendlich entschieden wird im europäischen Rat letztendlichen und gleichzeitig gehen auch die Einnahmen aus dem EU-ETS-System zu achtzig fünfundachtzig Prozent in den Nationalen Haushalte und werden dort für ein Zentimeter allokiert.
00:14:06: Und dann hängt's davon ab wofür werden die genau allokierten?
00:14:09: Friedrich Merz hat klar gemacht, er will die Industrie, die Wirtschaft auch gerade die energieintensive Industrie also ihr Unternehmen in diesem Land halten.
00:14:17: Er will die Investitionen in diesem land halten.
00:14:20: ist das aus ihrer sich zu viel Ankündigung zur wenig Umsetzung?
00:14:23: Naja am Ende werden wir alle an den umgesetzten Dingen gemessen und nicht an den Ankündigungen.
00:14:29: so ist es halt.
00:14:30: und das Problem was im Moment schon herrscht dass viele Dinge angestoßen sind aber eben noch zu wenig ankommt und das gilt auch konkret für uns.
00:14:38: Das ist einfach so.
00:14:40: Ich meine, es sind viele Dinge... Die Energiekostenfrage ist angeschoben aber sie ist faktisch noch nicht angekommen.
00:14:46: Der Bauturbe haben wir gerade drüber gesprochen Ist angestoßen Aber kommt praktisch noch in der Umsetzung an Und am Ende des Tages ist das einfach so.
00:14:53: Nehmen mal die Rheinbrücke jetzt Das schönes Beispiel, ne?
00:14:56: Wo mehr Experten sagen, dass wissen wir eigentlich seit zwei neun, zwei zehn Dass die eine der nächsten Brücken sein wird.
00:15:02: Man hätte das alles viel früher
00:15:03: machen können
00:15:04: So.
00:15:04: Und jetzt ist ja die Frage, wie gehen wir damit um?
00:15:06: Jetzt ist die Situation, wenn die Situation ist und ich muss ganz ehrlich sagen da ist Schlechtes drin aber auch Gutes drin was ich jetzt so wahrnehme.
00:15:14: Erstens Ja!
00:15:14: Die Brücke muss saniert werden.
00:15:15: das ist ja jetzt, sag mal klar Glas klar.
00:15:18: und jetzt ist die Frage Wie gehen wir dann mit um?
00:15:20: Und jetzt komme ich ursprünglich aus dem Robot und habe im Süden darüber Blick gelebt und bin immer über die Rahmen der Talbrücke gefahren.
00:15:27: Da hat sie Republik gefeiert, dass wir die in vier Jahren Bauzeit hinbekommen haben.
00:15:32: In Genua schaffen wir das in achtzehn Monaten in Italien.
00:15:38: Wir reden über Italien und jetzt muss es – und das ist offenbar ja jetzt die Planung – in Bonn bewiesen werden, dass das nochmal fünfzig prozent schneller geht als es in der Rahmen-Titalbrücke ging.
00:15:48: Und wenn wir das wirklich schaffen, dass diese Brücke in zwei Jahren wieder flott gemacht kriegen, dann merkt auch der Bürger ist passiert
00:15:58: was.
00:15:59: Ja und es
00:15:59: ist ein volkswirtschaftlicher Schaden, insofern man hat natürlich ein doppeltes
00:16:01: Interesse so etwas gräuchte solche Prestige-Sporten
00:16:04: sehr schnell zu ersetzen?
00:16:05: Ja aber nochmal da merken Millionen von Menschen die täglich pendeln, Millionen von people merken plötzlich aha!
00:16:10: Es geht was in diesem Land und diese Leuchtturmprojekte müssen eben dann auch durchgedrückt werden und da muss bewiesen werden dass end to end die Sachen funktionieren.
00:16:19: Setzen Sie sich mal kurz den anderen Hut auf.
00:16:21: Sie sind ja auch Präsident des Bundesverbandes Baustoffe, Steine und Erden wunderbarer Name.
00:16:25: Und damit so ein Vertreter derjenigen die in der Bauwirtschaft gerne auch ja so bisschen stiefenmütterlich behandelt werden nach dem Motto naja wenn die Baustaufe so spät oder so teuer sind dann können wir auch nicht schneller bauen.
00:16:36: Gibt es von diesen ganzen Gipskalk und Fliesen und Zement was es da alles gibt?
00:16:42: Gibt's da tatsächlich Engpässe, die wir gar nicht so in der Öffentlichkeit umschirmen?
00:16:47: Naja, wir haben vor allem beim Thema Rohstoff-Sicherung.
00:16:49: Also der heimische Abbau da gibt es klare Engpässe insbesondere auch durch die Planungsverfahren und natürlich auch durch diese Diskussion um die Frage wie wir mit dem mit der Balance zum Naturschutz umgehen.
00:17:01: beides sag mal hat dann bei der Rohstoff Sicherung und das ist letztlich eine Voraussetzung für Heimische Rohstoffe ein Bremseffekt.
00:17:07: Wo sind
00:17:08: unsere Abregenden?
00:17:09: Wie viel Prozent der Baustoffe die wir in Deutschland benötigen kommen komplett aus dem Ausland.
00:17:14: Naja, also noch ist es schon so.
00:17:16: Also das mit dem Ausland ist ja nicht ganz so einfach.
00:17:19: Sagt sich relativ leicht aber das sind ja Baustoffe die logistisch sehr anfällig sind.
00:17:24: Die können sie nicht über hunderte von Kilometern fahren.
00:17:27: insofern muss die Zielsitzung letztendlich auch aus nachhaltigkeitsgesichtspunkten dass diese Baustufe lokal abgebaut werden und auch lokal verwandt werden damit die Transportwege niedrig bleiben.
00:17:39: Alle Rohstoffe...
00:17:42: Bei den schweren Rohstoffen kann man sagen in der Regel so.
00:17:45: Die haben einen Transportradius von fünfzig bis hundert Kilometern mehr Macht, in der Redel wenig Sinn
00:17:50: und kostengründen
00:17:51: auch aus Umweltgründen.
00:17:53: Jetzt hat die Eheverband neulich eine Studie veröffentlicht vom Institut der Deutschen Wirtschaft.
00:17:56: Da ging es um den Wohnungsbau, der vielleicht sich nur noch auf zweihunderttausend fertig gestellte Wohnungen in diesem Jahr belaufen soll was immer noch dramatisch zu wenig wäre und beklagt die aktuelle Förderpolitik und fordert eine völlig neue Förderpolitik.
00:18:11: Können
00:18:11: Sie mal sagen, wie man das System umstellen könnte dass es wirklich zum schnellerem großflächigen Wohnungsbau kommt?
00:18:19: Also zunächst mal ist ja wichtig, dass jetzt mal in den Ansätzen die eher fünfundfünfzig Förderung zum Beispiel ist wieder stabilisiert worden.
00:18:27: Die müssen wir dann zuhören das Energieeffizienzhäuser
00:18:30: nach dem Modell von fünfzig genau.
00:18:32: Genau so ist es und auch beim Bautube sind wir aus dem Bahnhof rausgefahren.
00:18:39: ich glaube nicht, dass wir die Sache komplett auf den Kopf stellen müssen sondern auch da gilt Wir müssen die Dinge, die wir angeschoben haben, jetzt einmal in die Praxis umgesetzt bekommen sag mal so umgesetzt bekommen, dass der Bürger sie anwendet und am Ende auch den Fortschritt sieht.
00:18:53: Das ist wichtiger als noch die nächsten zehn Dinge jetzt theoretisch anzuschieben, die aber faktisch nicht zur Realisierung
00:18:59: kommen.".
00:19:00: Also die nächsten Schritte, Konkret-Gesetzgebung wären was aus Ihrer Sicht für die Bundesregierung.
00:19:03: Sie haben jetzt hier die Chance der Politik dies mit auf den Weg zu gehen?
00:19:07: Für
00:19:07: mich ist die allerwichtigste Frage bei dem Thema Infrastruktur Zukunftsgesetz, das ja angeschoben worden ist gibt es jetzt ein, ich sage's ganz bewusst einen Gegengesetz wo der Naturschutz nochmal ausbringt.
00:19:19: und da sage ich wirklich Herr Brücker mit allem Respekt hat die Politik überhaupt nicht aus dem Fehler an der Vergangenheit gelernt.
00:19:25: Ich bin fest davon überzeugt, da wird dem Naturschutz ein Bärendienst erwiesen.
00:19:29: Wenn ich mit den Leuten bei uns im Werk rede und denen jetzt erkläre, pass mal auf warum kommt die Infrastruktur nicht voran?
00:19:35: Ja weil wir jetzt erst noch den Naturschutzausballons ziehen müssen.
00:19:37: der ist uns allen wichtig.
00:19:39: aber hier an dieser Stelle diese Abwägung in den Bahnhof zu schieben ist aus meiner Sicht ein echtes Problem.
00:19:46: Und ich sage ihnen, da haben die Leute bei uns beim Werk die feuste in der Tasche und sagen das gibt es doch wohl nicht dass das jetzt die Argumente sind, die uns wirklich daran hindern dieses wichtige Gesetz, wo Milliarden an Investitionen für die Infrastruktur drinhängen nochmal in die Schleife schicken.
00:20:02: Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist das zentrale Gesetz um Instanzen und Planungen und Genehmigung beim Infrastrukturausbau radikal zu verkürzen aber es ist am Ende ein Kampf um die Fläche von Achtung und ob in dieser Fläche Infrastruktur entsteht Wohnungen oder die Natur sich erholen und revitalisieren darf ist doch eine berechtigte Diskussion wert.
00:20:23: Das ist so.
00:20:24: Aber ich glaube, wir haben in unserer Republik alle ein großes Herz für den Naturschutz und es ist ja nicht so dass wir völlig ohne Rahmenbedingungen im Naturschuss unterwegs sind.
00:20:32: Die Frage ist jetzt eine Abwägungsfrage Es ist die Frage der Zukunft des Landes.
00:20:37: Wir können sagen mal in Schönheit am Ende des Tages dann irgendwo vor die Wand fahren aber wir müssen uns schon darüber klar werden.
00:20:45: wenn wir wesentliche Themen wie physische Infrastruktur Digitale Infrastruktur und Energieinfrastruktur ist überall das gleiche Drei Dinge funktionieren, geht es aufwärts.
00:20:55: Wenn die drei Dinge nicht funktionieren gehts abwärzt und an dem Punkt sind
00:20:58: wir.".
00:21:04: Das ist so Herr Brücker und ich bin absolut der Letzte, der dagegen wäre.
00:21:08: Sondern ich glaube wir brauchen eine vernünftige Abwägung.
00:21:10: Und manche Dinge sind eben in die Einrichtung übertrieben worden und jetzt müssen wir das System wieder in einer anderen Richtung zurückjustieren.
00:21:16: aber wir müssen diese Justierung hinbekommen sonst nochmal wird auch dem Naturschutz, wird auch den Klimawandel ein Bärendienst erwiesen.
00:21:22: denn es gibt mittlerweile auch bei uns im Unternehmen eine ganze Menge Leute die sagen ja Leute wirklich ins Extrem ist es noch nie gut gegangen.
00:21:30: Ihre Botschaft ist angekommen!
00:21:31: Wir bedanken uns für dieses Gespräch lieber Herr von Aachen.
00:21:33: Danke Herr Brücker.
00:21:43: Helene, war noch was?
00:21:45: Mitteh es gibt etwas Neues aus unserer Reihe Was man aus Müll alles machen kann.
00:21:51: und heute schauen wir nach Hawaii denn dort werden Straßen tatsächlich aus Plastikmüll und alten Fischernetzen gebaut.
00:21:58: in Hawaii ist es so das Wissenschaftler an dieser innovativen Lösung geforscht haben und forschen indem sie ausrangierte Fischernetze und Haushaltsplastik in Asphalt umgewandelt haben und erste Ergebnisse bauten wirklich darauf hin, dass das eine Lösung ist nicht nur für die Straßen sondern auch weil dann dieser Abfall natürlich nicht in den Ozean landet.
00:22:21: Super
00:22:21: eigentlich!
00:22:21: Für das Land der Schlaglöcher, das Deutschland ja längst geworden ist wäre das wirklich doppelt hilfreich ein besseres Asphalt und eine Kreislaufwirtschaft.
00:22:28: Schade, dass wir ständig bei unseren guten Nachrichten zum Schluss immer ins Ausland gucken müssen.
00:22:32: Made in Hawaii könnte das neue Qualitätssiegel sein und das dann sicherlich auch Hitze beständig.
00:22:39: In diesem Sinne kommen sie gut in diese Woche, in der wir alle einen hoffentlich kühleren Kopf bewahren als am Wochenende.
00:22:47: Tschüss bis
00:22:53: bald!
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