Der Reformplan von Schwarz-Rot

Shownotes

Union und SPD haben sich am späten Abend auf ein Reformpaket geeinigt. In den Bereichen Steuern, Rente und Bürokratieabbau haben sich die drei Koalitionspartner verständigt. Es gibt keine offiziellen Bestätigungen oder Detailinformationen aus der Sitzung des Koalitionsausschusses. Bei der Steuerreform soll es nach Informationen von Table.Today eine „kleine Lösung" geben, weil SPD und Union sich bei der Gegenfinanzierung nicht einig wurden. Die Rentenreform soll bis Jahresende ins Gesetz kommen, dazu kommen Vereinfachungen wie eine vorausgefüllte Steuererklärung sowie außenwirtschaftliche Schutzmaßnahmen gegen chinesische Billigkonkurrenz. [01:15]

Sven Weizenegger leitet das „Schnellboot der Streitkräfte", den Cyber Innovation Hub. Seit 2017 verbindet der Hub die Bundeswehr mit der Start-up-Welt. Zum Innovationsprinzip sagt Weizenegger: „Ich als Innovator kann nie garantieren, dass es funktioniert. Aber ich kann dafür sorgen, dass Innovation so schnell und so einfach wie möglich passiert, indem man viel experimentiert." Besonders ist dabei die Nutzerbindung: „Wer ein Problem meldet, wird selbst Teil des Projekts – er kann nicht einfach wegrennen und kann es auch nicht einfach beauftragen, er wird Teil des Lösungsteams." [05:18]

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00:00:02: Table Today mit Michael Brücker und Helene Bubrowski.

00:00:10: Gegenhalb Elf war es vorbei im Kanzleramt, da steht weißer Rauch auf in den Berliner Nachthimmel.

00:00:18: Es gab eine Einigung der Koalition über Steuern, Rente, Bürokratieabbau.

00:00:23: ist das der Befreiungsschlag?

00:00:24: Tja manche in Berlin sagen wenn Deutschland Weltmeister geworden wäre, wären wir noch ein bisschen weiter.

00:00:30: Aber immerhin ... Ein Stückchen hat die Koalition gemacht – wir sprechen drüber!

00:00:36: Die Bundeswehr muss nicht nur personell aufgestockt werden Sie muss vor allem auch moderner technologisch fitter werden.

00:00:41: Was braucht eine moderne Armee heute?

00:00:43: Darüber reden wir mit dem Chef des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr Sven Weitzendegger.

00:00:49: Und dann haben wir noch eine

00:00:50: gute Nachricht, die allerdings auch unter einer nicht erfüllbaren

00:00:53: Bedingung

00:00:54: steht Wenn die Erde in fünf Milliarden Jahren noch bewohnbar wäre was sie nicht ist, dann würde sie die Aufblähung durch die Sonne überstehen.

00:01:04: Eine interessante Nachricht aus der Landschaft der Forschung haben wir auch für Sie an diesem Donnerstag den zweiten Juli.

00:01:09: Schön

00:01:16: dass Sie dabei sind!

00:01:26: beim Koalitionsausschuss, beim Thema Steuern, Rente und so weiter.

00:01:29: Und es war gar nicht leicht da was zu bekommen ist eigentlich ein ganz gutes Zeichen oder?

00:01:34: Ja wir haben zahlreiche SMS geschrieben mit Anrufe getätigt Und niemand wollte so wirklich was sagen.

00:01:40: Das ist immer ein Zeichen dafür, dass die Koalition vertrauensvoll zusammenarbeitet, dass man hier selbst gesetzte Detlan von neun Uhr tatsächlich einhält und nicht einer schon nachts über den anderen herfällt und sich beschwert, das die SPD wieder unverschämt war oder die CDU wieder dogmatisch gewesen ist.

00:01:56: Nein offenbar ist ein bisschen was rausgekommen.

00:02:01: in Andeutung Michael können wir es jedenfalls sagen

00:02:04: Ja zunächst mal gab es gegen die Nachricht, wir sind fertig.

00:02:07: Wir haben es geschafft und das ist relativ früh.

00:02:09: man hatte ja zwischenseitig überlegt Donnerstag und Freitag noch weiter zu fahren aber offenbar gab's dann doch den Durchbruch beim Thema Steuern und darum gehts.

00:02:16: Es soll eine kleine Lösung geben, eine kleine Steuerreform.

00:02:19: Man hat sich eben bei der Gegenfinanzierung da wollten die Sozialdemokraten nicht mehr bei der reichen Steuer, bei der Spitzensteuer oder der Erbschaftsteuer.

00:02:26: Die Union hätte gerne den Rasenmeer ausgepackt.

00:02:29: Da ist man sich nicht einig geworden und hat sich dann für die kleine Lösung entschieden, wie klein sie ist werden wir wohl am heutigen Morgen dann

00:02:35: erfahren.".

00:02:36: Ja,

00:02:36: notgedrungen!

00:02:37: Wenn man eben nicht so viel Geld auftreiben kann,

00:02:40: dann kann

00:02:40: man auch nicht so stark entlasten aber immerhin... Na ja bei der Rente war man sich bei dem Vorschlägen der Kommission ohnehin schon einig.

00:02:48: Dieses Thema war im Vorfeld abgeräumt und ebenfalls die Gesundheitsreform.

00:02:53: Das wurde am gestrigen Abend gar nicht mehr so ausführlich diskutiert.

00:02:58: Die Rente soll bis Ende des Jahres in ein Gesetzesvorn kommen.

00:03:00: Das ist gut, was vielleicht am spannendsten ist.

00:03:02: Zahlreiche Maßnahmen sollen das Leben so sagt es mir einer der Menschen der Bürger spürbar einfacher machen.

00:03:08: dazu gehört wohl eine vorausgefüllte Steuererklärung für die Arbeitnehmer die nur das Arbeitseinkommen haben einen Versprechen dass seit vielen vielen Koalitionen schon gemacht wurde.

00:03:17: da hat Lars Klingball ein paar Vereinfachenden ausgepackt und es gibt zahlreiche maßnahmen zum Modellisierung des Staates zur Digitalisierung der Verwaltung.

00:03:26: Warten wir das mal ab.

00:03:27: Und interessant, weil für mich überraschende ist doch außen und handelspolitische Maßnahmen um sich stärker vor der chinesischen Billiglohnkonkurrenz zu schützen, dass es etwas was der Wirtschaft vielleicht kurzfristig helfen kann.

00:03:40: Überhaupt ging es ja darum so hat's mir eingerollitionär gesagt am Ende müssen alle Maßnahmen irgendwie der Wirtschaft dienen.

00:03:46: Das sei der Zanzzentrale Einigungspunkt gewesen.

00:03:50: Wachstum und Beschäftigung!

00:03:52: Tja, wobei mit China ist es eben auch so dass das nach wie vor ein wichtiger Handelspartner ist.

00:03:57: die deutsche Unternehmen wollen Verbesserung beim Markt

00:03:59: Zugang.

00:04:00: Da ist natürlich jede prodektionistische Maßnahme im Gegenzug dann auch kontraproduktiv.

00:04:05: als der Kanzler Anfang des Jahres nach China gefahren ist da war von einer restriktiven harten Chinapolitik wenig zu merken.

00:04:13: sei es drum aber in der Tat der Bürokratieabbau Das ist eine Sitzballast klingen bei wenn's um die Steuern geht Aber andererseits bei Carsten Wildberger, der Mann steht unter großem Druck jetzt wirklich zu liefern.

00:04:27: Bürokratieabbau nicht nur in Sonntagsreden zu versprechen sondern spürbar im Alltag ankommen zu lassen dass man eben nicht mehr das Gefühl hat in einer Zettelwirtschaft zu leben und zum achten Mal nochmal die Straße-und Postlazahl einzutragen wenn da was passiert.

00:04:44: das würde vielleicht so eine leichten Stimmungsaufhellung in der Bevölkerung führen.

00:04:49: Es fehlt auf jeden Fall das Narrativ, die große Erzählung.

00:04:51: Ihr reicht dieses Paket aus?

00:04:53: Das wird doch der Bewertungsmaßstab sein an diesem Morgen.

00:04:55: Reicht das Paket also um die Investitionen anzugrubbeln und um die Wirtschaft wirklich spürbar wieder in einen Kurs?

00:05:01: Ja es kann besser werden an diesem Standort zu bringen.

00:05:03: da wird es wichtig sein was die Ökonom sagen, was die Unternehmenslenker sagen wenn all das jetzt vorgelegt wird.

00:05:10: wie gesagt du hast es angedeutet Helene Die Nationalmannschaft kann nicht mehr helfen.

00:05:13: Der Stimmungsumschung in diesem Land den muss jetzt auch diese Koalition ein bisschen mit erzeugen.

00:05:24: Die Verteidigungsfähigkeit ist nach wie vor natürlich ein großes Thema.

00:05:28: Die Bedrohung aus Russland nimmt mitnichten ab, wir müssen damit rechnen

00:05:32: dass

00:05:33: Russland in der Lage ist die NATO anzugreifen und da reichen Personal- und Panzer natürlich nicht aus sondern wir müssen uns Gedanken darüber machen wie der

00:05:43: Krieg der Zukunft

00:05:44: aussieht.

00:05:45: das hat sicherlich zu tun mit Stichworten wie KI Drohnen und insgesamt eine zunehmende Digitalisierung.

00:05:54: Wie bleibt man da eigentlich auf dem neuesten Stand?

00:05:56: und kann diese schwerfällige Bundeswehr, dieses schwerfählige Verteidigungsministerium das überhaupt?

00:06:02: Könnte sie wahrscheinlich nicht wenn es nicht den Cyber Innovation Hub gebe.

00:06:08: Das ist eine militärische Innovations-Einheit und verbindet die Bundeswehr mit der Startupwelt und militärische Bedürfnisse zusammenbringen.

00:06:19: Sven Weizenegger ist der Chef des Cyber Innovation Hubs, und wir haben mit ihm darüber gesprochen wie so ein Entwicklungsprozess abläuft und welche Projekte gerade besonders spannend sind – ich sag nur Stichwort Krieg mit

00:06:31: Kaka Laken!

00:06:33: Schön dass Sie bei uns sind lieber Herr Weizeneger.

00:06:35: Vielen Dank für die Einladung.

00:06:36: es freut mich sehr.

00:06:37: Ja wir freuen uns erst und wollen mit Ihnen reden über das was sie da eigentlich tun für die deutschen Streitkräfte.

00:06:44: Ihre Organisation wird

00:06:45: bezeichnet als Change Agent.

00:06:47: Was heißt das eigentlich?

00:06:48: Wollen Sie die ganze Bundeswehr zu einem Innovationszentrum umdrehen, also aus einem alten Tanker ein Schnellboot machen oder sind sie das kleine Schnellbot, dass den Weg in die Zukunft führt?

00:06:59: Vielleicht beschreiben

00:07:00: Sie mal was Ihr Auftrag ist!

00:07:01: Wir sind tatsächlich aufgestellt.

00:07:03: alter Schnellbots der Streitkräfte seit Jahrzehnten gibt es uns tatsächlich Und der Gedanke dahinter war, dass die Streitkräfte keinen direkten Bezug hatten zu Start-up zu dem Start up Ögo System.

00:07:14: Was ja dafür bekannt ist sehr schnell, sehr risikooffen zu agieren wenn es um neue Technologien geht und dort sind wir letztendlich der Brückenbauer zwischen den Bedürfnissen des Nutzerns also des Soldaten unter Soldatinnen und zwischen dem was technologisch überhaupt möglich ist.

00:07:30: und dort machen wir vielfältige Projekte.

00:07:32: Cyber Innovation klingt ja so, als würden sie im Bereich Cyber-Sicherheit unterwegs sein.

00:07:38: Aber dieser Name ist ein bisschen eine Etikettenschwindel wenn ich es richtig verstanden habe.

00:07:42: klären Sie uns mal auf!

00:07:43: Ja der Name und sieht das jetzt nicht aber ich grinse weil der Name ist tatsächlich ein bisschen seltsam denn Cyber bezeichnet in den Streitkräften die Domäne in der man sich befindet.

00:07:54: Im Jahr zwei tausend siebzehn wurde ab gegründet und damals gab es sehr viele Cyberentitäten

00:07:58: zu gründen.

00:07:59: Wenn man mich fragen würde Wie ich das heute nennen würde, dann würde ich das glaube ich digitaler Innovation Hub der Bundeswehr nennen.

00:08:06: Also alles was mit digitalen Themen zu tun hat im Bereich Software getriebener Innovation.

00:08:10: Das ist so ein Ersteckenpferd!

00:08:12: Jetzt gibt es

00:08:13: Ihre

00:08:13: Organisation mit ungefähr hundert Mitarbeitern Und ein großes Beschaffungsamt in Koblenz, den man nachsagt

00:08:21: dass es da Probleme

00:08:22: gibt.

00:08:22: Dass das Teil dysfunktional und jedenfalls extrem bürokratisch und kompliziert ist.

00:08:26: Plus wir haben sehr viel Geld auf dem Markt zur Verfügung und die Frage ist wird das eigentlich klug genug eingesetzt?

00:08:33: Deswegen die Frage an Sie kriegen sie genug ab von dem Kuchen?

00:08:37: oder was würden sie für eine sinnvolle Verteilung halten?

00:08:41: Bild natürlich über mehr Geld, das ist natürlich sehr sinnvoll.

00:08:44: Wir sind im Jahr zwei Tausend siebzehn gestartet mit etwa zehn Millionen dann wurde es auf zwölf erhöht.

00:08:48: letztes Jahr über ein Maßgabenbeschluss haben wir tatsächlich vierzig bekommen.

00:08:51: Man muss aber gucken was die Rolle des Hubs und was ist die Rolle der beiden BWs?

00:08:55: Und man darf auch nicht den Kontext vergessen in dem sich so eine Organisation wie das Bein BW befunden hat jahrzehntelang drei Jahre Friedensdividende Prozesse gemacht dass Sie letztendlich im Frieden gut funktionieren aber jetzt nicht für den Spannungs- und Kriegsfall.

00:09:11: Und deswegen gibt es den Hub letztendlich tatsächlich dort die Speerspit zu sein, im Bereich der digitalen Transformation neue Dinge zu finden.

00:09:17: So eine Organisation wie Spinebiblios hat dafür gemacht – ich nehme mal einen englischen Begriff dafür, ich glaub dir erklärt das besser – Proven Technologies at Scale zu beschaffen.

00:09:26: So einer Organisation ist selten dafür gemacht jetzt destruktive Technologien einzuführen und zu beschaufen.

00:09:30: Es ändert sich jetzt!

00:09:31: Wir merken deshalb im Bereich de lautführigen Menschen mit den drei Anbietern, die dort die Wahl gewonnen haben.

00:09:38: Dort hat man in der richtungsweisende Entscheidung getroffen, dass man den Markt signalisiert hat.

00:09:43: Dort wollen wir technologisch hin was dafür Sorge trägt das entsprechende Kapitän aufgebaut werden

00:09:47: können.

00:09:47: Vielleicht beschreiben Sie mal die Mentalität bei Ihnen

00:09:49: im Haus, die ja

00:09:51: so stelle ich mir das vor nicht besonders beamtlich ist jedenfalls auch nicht militärisch.

00:09:56: also jedenfalls sitzen hier zwei Menschen in Zivilkleidung gegenüber.

00:10:00: haben sie eine Startup-Mentalität auch bei sich implementiert und wie verhält sich das dann zu den Großplayern mit denen sie zu tun haben?

00:10:08: Und natürlich auch das Beschaffungsamt.

00:10:11: Also tatsächlich, ich habe bei meinen Happlern so sagen wir immer ganz gerne... Happler!

00:10:15: Wir sagen Happla und Happlarinnen.

00:10:17: Fünfzig Prozent sensibile Angestellte wie ich das bin.

00:10:19: Wir sind vor manchmal resistuell eine Bundesgamebar der BW-Gamebar hat.

00:10:22: Das ist der IT-Dienstleister und die andere Hälfte ist tatsächlich Soldaten also Reservedienstleisten und aktive Soldaten.

00:10:28: Auch mein Aufruf heute wäre gerne Reservedienste leisten möchte Bei uns kann sich jederzeit an mich wenden.

00:10:33: Wir kümmern uns dann rum und tatsächlich ist die Hierarchie sehr flach.

00:10:38: Wir nutzen klassische Startup-Methoden wie Objektive Care Results von Google, so steuere ich den Hub alle vier Monate.

00:10:43: Sitzen wir zusammen und entscheiden welche Schwerpunkte setzen wir im Hub gemeinsam?

00:10:47: Welche setzen wir auch nicht vor allem?

00:10:49: Auch das ist ja wichtig zu sagen was will ich machen, was will Ich auch nicht machen!

00:10:52: Und ich habe in der Verfassung des Hubs, in der Constitution, In der Governance des Habs sind gewisse Dinge festgelegt.

00:10:57: also wir haben einen Vertragswert zwischen dem BMVG und uns und dort wird mir als Leiter Unternehmen für Freiheit zugeordnet.

00:11:04: Das heißt, ich entscheide selbstständig welche Projekte wir machen, welche wir auch nicht machen.

00:11:08: Und das ist in der Art und Weise tatsächlich ein einzigartiges Modell in ganz Europa.

00:11:13: Deswegen agieren wir hier und da vielleicht aus Role Model für andere Streitkräfte aber auch für andere Institutionen im öffentlichen Sektor in der Bundesrepublik Deutschland.

00:11:35: Tools oder andere Dinge.

00:11:37: Und dann überlegen die sich ja, oder nein und bestellen es oder bestellen ist nicht.

00:11:42: Sie sehen die Augenbrauen hoch und sagen das ist eine dumme Frage!

00:11:46: Also ein Nutzer, einen Operator, ein Soldat kommt mit einem konkreten Problemstellung, die er oder sie in ihrem Arbeitsalltag hat kann sich relativ niedrigschwellig an uns wenden über LinkedIn, eine E-Mail schreiben auf Instagram, auf X. Persönliche Netzwerke also Faxgerät haben wir übrigens nicht kann uns auch anrufen jederzeit und schildert sein Problem.

00:12:07: Wir gucken das Problem an, also wir gehen sozusagen in den Problemraum und versuchen wirklich tiefgehend zu verstehen was ist es?

00:12:14: Was treibt ihn eigentlich?

00:12:16: Und schauen dann gemeinsam mit dem Nutzer, mit dem Soldaten, was für Lösungsansätze gibt es auf dem Markt?

00:12:21: Also wir scouten tatsächlich, wir machen Technologiescouting , wir machen Produktscouting, gehen auf den zivilen Markt und jetzt kommt eben das Besondere am Hub.

00:12:29: Das besondere ist dass wir der, der das Problem gemeldet hat auch zum Teil des Projektes machen.

00:12:35: Das heißt er kann nicht einfach wegrennen und kann es auch nicht beauftragen.

00:12:39: tatsächlich wird ja Teil des Lösungsteams.

00:12:42: was die Aufgabe ja schwierig macht ist dass sie jetzt Dinge entwickeln, die dann in ein paar Jahren fertig sind.

00:12:48: Sie aber ja gar nicht wissen wie sieht denn eigentlich der Krieg aus?

00:12:52: Auch sie haben ja nämlich an keine Glaskugel wo sie das vorher sagen können höchstens Prognosen anstellen können.

00:12:58: Aber wenn man Innovationen macht und aber gar nicht weiß wo man irgendwann steht Wie geht das?

00:13:04: stimmen sich damit europäischen Partnern ab?

00:13:06: Wie blicken sie in die Zukunft?

00:13:10: Also tatsächlich kann ich den Zukunft nicht voraussagen.

00:13:12: Wenn man mich jetzt fragen würde, wie sieht der Zukunft in vierzig Jahren aus?

00:13:15: Dann weiß ich das nicht!

00:13:17: Aber viel wichtiger ist, dass man eine Organisation entwickelt die neue Technologien absorbiert und ein Auftrag hat es tatsächlich neben dem Technologieaspekt auch den Kulturwandel dabei zu tragen.

00:13:28: und deswegen so wichtig, dass Man viel experimentiert viele Erkenntnisse sammelt und das zurück ins System gibt.

00:13:34: Ich hatte erwähnt, wir kommen aus der Nutzeecke oder der Nutzerperspektive.

00:13:37: Wir sprechen natürlich auch intensiv mit den Bedarfträgern also mit dem Amt für Heeresentwicklung zum Beispiel.

00:13:44: Fragen was sind denn eure Bedarfe aus der Top-Down Perspektive?

00:13:46: Wie kann ein Krieg der Zukunft letztendlich aussehen und versuchen mit Innovationen und den Ansätzen die wir verfolgen, die Wahrscheinlichkeit des Erfolges zu erhöhen?

00:13:55: Ich als Innovator kann nie garantieren dass es erfolgreich wird, dass es funktioniert.

00:14:00: Aber was ich Sorge tragen lassen kann, ist tatsächlich den Rahmen zu schaffen.

00:14:04: Dass Innovation so schnell wie möglich und so einfach wie möglich funktioniert indem man viel experimentiert.

00:14:10: Dann nennen Sie uns doch mal ein Beispiel Herr Weizenenger!

00:14:14: Ich hätte jetzt zwei Hundert Beispiele

00:14:15: tatsächlich... Ja vielleicht einmal eines Spektakuläres, dass man mal eine Vorstellung davon hat, was da entwickelt wird und was man vielleicht jetzt oder künftig gebrauchen kann.

00:14:24: Genau also was man glaube ich von uns kennt das Projekt Autobucks?

00:14:28: Worum geht es da?

00:14:28: Da geht's nicht um Autos, sondern da gehts wirklich um Kaka-Laken.

00:14:32: Und die Kaka Laken werden von uns gesteuert über kleine Stromimpulse und diese Kaka lagen sind tatsächlich in der Lage auf dem Rücken sogenannten Paleo zu tragen also bis zu zwanzig Gramm.

00:14:45: Die Aufgabenstellung war wie können wir sich erstellen dass ich ein Objekt betrachten kann aus einer weiten Entfernung ohne das ich einen Soldaten hinschicken muss Sondern etwas anderes Nutzer wie zum Beispiel eine Drohne die fliegen könnte?

00:14:56: Die können wir aber relativ leicht aufklären.

00:14:58: Also haben wir ein Start-up gefunden, das gesagt hat du... Wir haben hier eine Idee die klingt bisschen wild vielleicht und wir haben Anwendungsfeier gesucht in den Streitkräften der Zeit.

00:15:08: Und wir dachten zuerst dass es relativ schwierig jemanden in den Streitkräftens zu finden der mit uns gemeinsam experimentieren möchte.

00:15:14: Mit Kackalaken als quasi

00:15:16: Teil der Streitkräfte!

00:15:18: So könnte man das sehen im Rahmen eines Experimentes natürlich Und dort war der Anwendungsfall, dass wir nicht in der Lage sind hinter ein Gebäude zu gucken.

00:15:26: Ohne Weiteres!

00:15:27: Also hat man jetzt Kaka-Laken bestückt mit den entsprechenden Sensoren die Steuerung machen und andererseits auch eine Kamera.

00:15:35: Kameras sind heutzutage relativ klein inzwischen.

00:15:38: Man kann sich aber auch darüber weitere Effekte ausdenken wie zum Beispiel das man Sensoren drauf packt.

00:15:44: Wenn ich im Bereich ABC gucken möchte sind da vielleicht Chemiewaffen eingesetzt worden in einem Gebäud Oder wenn vielleicht ein Erdbeben stattgefunden hat, möchte ich ja gucken ob da Menschen unter den Trümmern liegen.

00:15:55: Dann könnte ich zum Beispiel keine Gagelagen einsetzen.

00:15:56: Das ist das Anwendungsfall sehr weit nach vorne geblickt.

00:15:59: Das sind große Wette tatsächlich!

00:16:01: Das ist nicht etwas was heute kommen wird aber vielleicht in Jahren kommen kann.

00:16:06: Haben Sie noch was anderes?

00:16:07: Ja tatsächlich wir haben aktuellen Projekt, das nennt sich LaserDome.

00:16:12: Dort geht es um die Erkennung von Drohnen-Schwärmen einerseits, Mittelsoft der, KI Software andererseits Dronen zu eliminieren über Laser.

00:16:21: Das ist gerade ein Experiment, das wir durchführen was sehr erfolgreich ist und dort ist auch wichtig zu verstehen wie funktionieren Streitkräfte?

00:16:26: Wie sind Anwendungsfälle denn?

00:16:28: einfach Laser jetzt aufs Feld packen ist nicht so einfach, sondern man muss gewisse Schutz-Dinge betrachten wie zum Beispiel so einen Laser könnte auch eine Auge treffen dass wir ihn natürlich verhindern.

00:16:37: also muss man Laser haben die dafür entsprechend ausgerüstet

00:16:40: sind,

00:16:40: dass da nichts passiert und der Ergebnisse sind bis jetzt ziemlich herausragend.

00:16:45: Das klingt doch alles sehr vielversprechend.

00:16:47: letzte Frage Herr Weitzner, wie eng ist Ihr Kontakt zum Verteidigungsminister?

00:16:52: Kommt der informiert sich was Sie da treiben und unterstützt er das oder führen sie dann in der ganzen Palette dessen, was Herr Pistorius machen muss doch eher ein Rand da sein.

00:17:02: Also Pistorus hat uns ja schon mehrmals besucht im Hub hatte uns besucht aber auch der Münchner Sicherkonferenz.

00:17:08: auch hat die Kinot eröffnet.

00:17:10: Was man wissen muss des Governance Modell des Hubs ist relativ ein-eilmalig.

00:17:13: ich selbst berichte an den drei Steinengenera General Fetter Es gibt alle drei Monate einen Steuerungsbord unter dem Stadter der Plödener.

00:17:20: Das heißt, die Evernis und das Commitment der Leitung ist definitiv da was auch ein Vorteil ist weil jeder weiß dass ich allen drei Monate über Projekte berichten werde um wenn man etwas nicht gut funktioniert in unserem Interesse oder noch viel mehr im Interesse der Soldaten und Soldaten dann erlandet es dort auf dem Tisch.

00:17:37: D.h.,

00:17:37: die Eurnis ist definitiver da.

00:17:38: Das diszipliniert ihre eigenen Leute so nämlich an

00:17:42: Aber auch andere.

00:17:42: Also

00:17:43: wir haben gelernt, Innovationen wie Sie es betreiben wird ganz oben gehört bei der Bundeswehr und auch ein schönes Take-Away, wie man Neudeutsch sagt dieses Gesprächs Deutschland offenbar noch innovativer als wir bisher dachten.

00:17:56: Schön dass sie diese Botschaft für uns hatten und vielen Dank dass die Bayern zwar ein lieberer Weiznäger!

00:17:59: Vielen Dank.

00:18:07: Elide war noch was?

00:18:08: Michael bis jetzt dachte man das in fünf Milliarden Jahren

00:18:13: unsere

00:18:14: Ja, was sind das eigentlich?

00:18:18: Ura ura ua.

00:18:19: Enkel und wahrscheinlich noch viele

00:18:21: Urs mehr

00:18:22: nicht mehr auf der Erde leben können weil die Sonne sich aufblähen wird und alles in ihrer Nähe verbrennen wird.

00:18:28: da wird dann übrigens auch keine KI helfen unser Leben zu schützen.

00:18:32: Das war die Annahme

00:18:33: der

00:18:33: Experten bis jetzt.

00:18:34: aber Forscher aus Belgien und Frankreich haben nun herausgefunden dass die Erde dieses Spektakel vielleicht doch überstehen würde.

00:18:42: Denn, war einfach gesagt, je größer die Sonne wird, desto weniger Masse hat sie und dadurch verringert sich auch die Anziehungskraft.

00:18:49: Und deshalb kann die Erde, die ja doch ziemlich weit weg ist von der Sonne, sich vielleicht sogar entfernen.

00:18:56: Die Sonne würde dann ein so genannter weißer Zwerg, die die Erde umkreist aber ihr nicht schaden

00:19:03: kann.

00:19:04: Also am Ende wird es selbst... im All, im Universum alles gut.

00:19:07: Wer ja wenn wir es überhaupt bis dahin schaffen?

00:19:10: Die Klimaschützer dürften dies bezweifeln aber wir bleiben jetzt positiv und freuen uns auf ein Milliarden langes Leben auf diesem Planeten!

00:19:18: Jedenfalls erstens bis morgen, wenn Sie mögen dann ist schon der dritte Juli und wir freuen uns jetzt schon auf sie.

00:19:24: Kommen Sie gut durch diesen Donnerstag tschüss!

00:19:26: Ciao

00:19:33: ciao!

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