Wie werden Unternehmen zukunftsfähig? Mit Katjes-Chef Tobias Bachmüller
Shownotes
Tobias Bachmüller, Geschäftsführender Gesellschafter der Katjes Fassin GmbH + Co. KG, kauft nur Marken, die jeder kennt. „Wir kaufen nur Heritage Brands, Neudeutsch Marken, die man kennt. Wir glauben nicht an Marken, die man gar nicht kennt." Zukäufe wie Bogner und Missoni folgten dieser Logik – bekannte Namen, neu positioniert unter einer von drei Holdings. Bachmüller, der auch Präsident des Europäischen Süßwarenverbandes ist, hat zur Wirtschaftspolitik eine klare Botschaft: „Wir brauchen gar nichts. Wir brauchen einfach keine weiteren Belastungen. Um es mal ganz simpel zu sagen. Einfach die Tür zu machen." [00:00]
Jürgen Otto, Vorsitzender des Vorstands der Heidelberger Druckmaschinen AG, steigt mit seinem Unternehmen ins Rüstungsgeschäft ein. In nur vier Monaten hat Heidelberg ein eigenes unbemanntes Bodenfahrzeug entwickelt, das derzeit in der Ukraine getestet wird. Otto setzt dabei auf einen Wettbewerbsvorteil, den kein Startup replizieren kann: „Wir bauen die komplexesten mechatronischen Systeme, die es weltweit gibt. Es gibt in China niemanden, in den USA niemanden, der auf diesem Niveau arbeitet." Konkrete Partnerschaften und die neue Geschäftseinheit HD Advanced sollen diesen Vorsprung in Serienproduktion übersetzen. [00:00]
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der CEO-Edition von Table Today.
00:00:10: Mein Name ist Alex Hofmann, bei mir im Studio ist meine Kollegin Nina Klotz.
00:00:15: Fruchtgummi,
00:00:16: Babypflege, Zahncreme und jetzt auch noch scheren Züge und italienische Designermode!
00:00:21: Das emmericher Familienunternehmen Katjes hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Markenhoulding entwickelt die weit über Süßfahren hinausgeht.
00:00:28: Erst kaufte sich das Unternehmen bei Bübchen und Teramät ein, dann beim Modehersteller Bogner und zuletzt auch beim italienischen Traditionshaus Missoni.
00:00:37: Wie passt das alles zusammen?
00:00:38: Und was steckt hinter der Strategie sogenannte Heritage-Marken aufzukaufen und zu neuem Leben zu erwecken?
00:00:44: Darüber
00:00:44: habe ich mit Tobias Bachmüller gesprochen dem geschäftsführenden Gesellschafter von
00:00:48: Cattius.
00:00:49: Außerdem haben wir mit Jürgen Otto besprochen, dem CEO von Heidelberger Druckmaschinen oder kurz auch Heidl-Druck.
00:00:55: Das Unternehmen ist bis heute der größte Druckmaschinehersteller der Welt – gleichzeitig steckt Heideldruck aber im Prinzip schon seit der Jahrtausendwende in einer Dauerkrise.
00:01:03: Der Grund ist ziemlich schlicht!
00:01:05: Der Bedarf an klassischen Druckerzeugnissen geht massiv zurück.
00:01:08: die Zeitung ließen viele von uns ja längst nicht mehr auf Papier und entsprechend sucht Heidelducks seit gut zwanzig Jahren nach neuen Geschäftsmodellen.
00:01:16: Und da wurde einiges ausprobiert manches hat funktioniert und manches ist auch krachend gescheitert.
00:01:23: Und er hat jetzt eine sehr klare, und auch ziemlich mutige Strategie!
00:01:28: Er will Heideldruck zu einem gewichtigen Player im Rüstungsgeschäft machen.
00:01:32: Sein Ziel ist es bis zu ein Drittel des Unternehmensumsatzes mit Defense zu erzielen?
00:01:39: Warum er sich genau für diesen Weg entschieden hat, habe ich ihn gefragt.
00:01:50: In der öffentlichen Wahrnehmung ist Katjes vor allem der Fruchtgummihersteller mit dem schwarzen Kater.
00:01:55: Tatsächlich aber ist daraus ein Firmengeflecht geworden, das sich selbst in drei Bereiche aufteilt – Das klassische Frucht-Gummi-Geschäft die Beteiligungsgesellschaft Katjes International und ein kleinerer Venture Capitalarm für Marken wie My Müsli.
00:02:08: Katjes International hat dabei zuletzt kräftig zugelegt.
00:02:11: Im Geschäftsjahr zwanzigfünfundzwanzig stieg der Konzernumsatz um achtundzwanzige Komma eins Prozent auf fünfhundert drei Millionen Euro, die operative Gewinnung auf knapp neunneinzig Millionen Euro mehr als das Unternehmen selbst prognostiziert hatte.
00:02:24: für das laufende Jahr rechnet Katjes international mit einem Umsatz von über sechshundert fünfzig Millionen euro.
00:02:30: Ein wesentlicher Treiber dabei sind die Übernahmen.
00:02:33: Im September zwanzig, vormundzwanzig stieg Kattjes International mit sechzig Prozent beim Modehersteller Bogner ein.
00:02:38: Die Familie Bogner bleibt mit den Verbleibenden vierzig Prozent an Bord.
00:02:42: Im Frühjahr zwanzisächsenswanzig kamet rund siebenundzwansich Prozent der italienischen Moto-Marke Misoni die nächste Beteiligung dazu.
00:02:49: Kurz zuvor hatte die Kattjestochter Future Snacks die britische Snackmarke Grace von Unilever übernommen.
00:02:55: Auch international will Kattjas wachsen!
00:02:57: Für den US-Markt hat das Unternehmen den Comedian und Influencer Jake Shane als kreativen Kopf verpflichtet, ein Mann mit rund vier Millionen Follower auf TikTok.
00:03:06: Tobias Bachmüller
00:03:07: ist zudem seit vergangenem Jahr wieder Präsident des Europäischen Süßwarenverbandes – und positioniert sich damit auch politisch etwa zu Freihandelsabkommen wie Mercosur.
00:03:17: Auf dem Art Director's Club Festival in Hamburg habe ich mit ihm einen Live-Podcast auf der Bühne aufgenommen und denen hören sie jetzt!
00:03:24: Herr Bachmüller, in der öffentlichen Wahrnehmung ist Katjas eine Fruchtgummierhersteller.
00:03:28: Das stimmt aber schon so eigentlich gar nicht mehr ganz weil sie auch Marken wie Bübchen und Terramit schon länger haben und jetzt auch mit dem Zuckau von Bruckner ins Faschengeschäft eingestiegen sind.
00:03:41: Mit Sony haben Sie ja auch noch übernommen, siebenundzwanzig Prozent davon.
00:03:45: was genau hat sich zu diesem Schiff bewegt?
00:03:48: Also erst mal wir sind weiter Frucht-Gummier hersteller und zwar ein stark wachsender.
00:03:52: Wir bauen alle drei Jahre in Emmerich eine weitere Anlage, das sind jedes Mal vierzig Millionen.
00:03:57: Also unser Commitment ist da weil wir eben gute Idee gehabt haben mit dem veganen Fruchtgummi die auch jetzt in die ganze Welt hinausgeht.
00:04:06: B., wir haben eine Grundtechnik, die heißt Marketing als Spielidee und hier heißt jede Marke und die meisten Firmen haben diese Grundidee nicht.
00:04:17: warum?
00:04:17: Weil sie meistens keine Spieleidee haben.
00:04:19: also Sie haben einfach oft gar keine Idee.
00:04:22: Ich war früher mal Unternehmensberater, wir alle denken unter Nehmensbereiter gehende Unternehmen nur rein um Leute rauszuschmeißen gibt es auch also mit Kinsey zum Beispiel.
00:04:31: ich war bei BCG da geht's mir darum eine Strategie zu machen und zu sagen womit gewinnen wir gegen den Wettbewerb?
00:04:40: Und diese Frage stellen wir uns in jeder übernommenden Firma, also fangen wir an.
00:04:45: Bei den Beispielen die Sie erwähnt haben im Bübchen war Teil von Nestle eine lokale Marke.
00:04:51: War wie alle Marken von Nestlen nicht schlecht gemanagt aber hatte kein Besonderheit.
00:04:57: Wir haben die Marke auf super sanft umgestellt, auch das Rezept.
00:05:03: Wir haben alle Plastikflaschen in Recycling gebracht weil wir auch im übertragenden Sinne da super sanftig sein wollten und wir haben dann natürlich zusätzliche Produkte zu machen wie so ein erster Hilfeset
00:05:19: usw.,
00:05:20: die alle immer super sanfter sind.
00:05:23: Die Folge ist ganz lustig, dass inzwischen wesentlich mehr Leute die eigentlich keine Babys haben auch Bühnchen kaufen weil sie super sanfter als Promise gut finden.
00:05:35: So kann ich jetzt weiter erzählen.
00:05:38: also wir versuchen immer eine Grundidee zu haben und die Schamanten zu verkaufen denn die meisten haben zwar... Also die die dann schon eine Idee haben so wie Proctor, die haben immer eine Idee Aber es ist nicht immer charmant.
00:05:54: Das wäre also das, was Sie sagen, so das transferable Acid von Katjes, dass eben sie eben auch auf andere Marken übertragen können?
00:06:02: Wie sieht das denn konkret jetzt bei Bogner zum Beispiel aus?
00:06:06: Also Bogner haben wir erst im August vom Jahr gekauft.
00:06:11: Am Anfang gehört auch zur Wahl.
00:06:14: Wir haben keine rausgeschmissen ums gleich zu sagen.
00:06:16: aber man muss da schon mal ein bisschen strukturieren.
00:06:19: wer macht eigentlich was?
00:06:20: Das ist ja auch in so Läden, die ein bisschen führungslos sind.
00:06:24: oder waren, weiß nicht jeder wofür er verantwortlich ist.
00:06:27: Meistens es sind mehrere für eine Sache verantwortliche.
00:06:30: da finden die sich alle ganz toll.
00:06:32: wir finde das schlecht weil dann ist niemand verantwortlicher.
00:06:35: wir weisen also klar Aufgaben zu und wir haben erst seit ersten juni also seit einer Woche neun CEO.
00:06:43: Das ist Arne Freund.
00:06:44: der war vorher der CEO von Puma.
00:06:47: Der muss jetzt alle zahlen durch fünf dreißig nehmen.
00:06:51: der schafft das.
00:06:54: Worauf wir da gehen, das habe ich gerade an dem kleinen Beispiel auch schon gezeigt.
00:06:59: Bruckner ist eine tolle Marke, fantastische Qualität.
00:07:01: können fragen wen sie wollen?
00:07:03: meistens hat Oma noch oder Mutter so ein Teil weil es seit vierzig Jahren nicht kaputt geht und das bleibt so.
00:07:10: aber ein bisschen Pfiffen muss da rein.
00:07:12: ja also Brucknagors Fashion.
00:07:13: deswegen werden wir als erstes eine Zusammenarbeit mit Missoni machen auf einem Ski Anzug.
00:07:19: Wie erklären Sie das denn im Mitarbeiter in Emmerich, dass sie jetzt ja auch eine nicht ganz geringe Investitionen dann eben in Bruckner machen?
00:07:26: Wir haben drei Holdings.
00:07:28: Drei Unterschiede immer die gleichen Gesellschafter also neunzig Prozent der Alleinerbe Bastian Fassin und zehn Prozent von mir überall gleich beteiligt Und die haften nicht gegeneinander.
00:07:39: Also es gibt das Stammgeschäft, dass so rund dreihundert groß, dann gibts die Katjes International wo die Beispiele, die wir gerade hatten, ober außerhalb süß war auch gekaufen wie Bübchen, Tiramet, Bognamisoni... Das sind rund siebenhundert Millionen, da haben wir noch hundert Millionen sowie Venture Capital, Future Food Da ist zum Beispiel My Müsli drunter So und das ist also getrennt!
00:08:02: Und die Mitarbeiter wissen ja gleiche Eigentümer.
00:08:05: aber Das, was wir hier erwirtschaften geht dann auch hier in den Standout und nicht nach Mainland.
00:08:14: Wie weit kann das Prinzip denn funktionieren?
00:08:16: Also gibt es denn Marken die Sie nicht kaufen würden?
00:08:20: Absolut!
00:08:24: Wir kaufen nur Heritage Plants.
00:08:27: Neue Deutschmarken, die man kennt.
00:08:29: Wir glauben nicht an Marken, denen man gar nicht kennt.
00:08:33: Sonst so viel Mühe... Weil das muss ich ja im Kopf auch aufbauen, Vertrauen braucht Zeit und wir kaufen diese Zeit und das Vertrauen was sich da gebildet hat.
00:08:43: Ja also bei den Beispielen die ich jetzt genannt habe, die sind ja alles Marken die sind, weiß nicht was, mindestens siebzig-achtzig Jahre
00:08:50: alt.
00:08:50: Zweitens wir kaufen Marken, die undermanaged sind.
00:08:54: Also bei großen Konzernen haben wir auch mal Wick Bombons von Proctor gekauft oder eben Bülpchen von Nestle Die ganzen Oralcare von Henkel, der waren einfach zu klein für die.
00:09:07: Das sind ja alles Konzerne zwischen zwanzig und achtzig Milliarden.
00:09:11: Und wir kaufen dann Marken, die vielleicht fünfzig Millionen groß sind.
00:09:15: Wir sind so eins Komma Eins Milliarden Groß für uns in Fünfzig Millionen noch richtig viel.
00:09:20: Ja?
00:09:21: Und deswegen kümmern wir uns auch richtig drüber.
00:09:23: Auch persönlich!
00:09:24: Wir sind richtig Mittelständler Herr Fassin und ich.
00:09:28: Also wir kriegen, glaube ich, ein Travel Award weil wir dran glauben, man muss alles selber sehen.
00:09:34: Und wir würden eben nur Marken kaufen wo wir glauben dass die anderminisch sind das sie alt sind und dass wir vielleicht eine Idee auch für die haben aber eben ein Spielidee.
00:09:44: Sie
00:09:46: haben ja im letzten Jahr ein deutliches Umsatz plus gemacht.
00:09:50: Können Sie mal erläutern aus welchen Bestandteilen des Portfolios insgesamt das kam?
00:09:55: Also das worauf sie anspielen, dass ist die Katties International.
00:09:58: Das war unsere größte Beteiligungsgesellschaft, die hat im letzten Jahr, ich weiß jetzt gar nicht mehr, dieses Jahr wird es rund ein Siebenhundert Millionen machen.
00:10:07: Im letzten Jahr hatte sie, glaube ich, fünfhundrat achtzig, weil wir Bruckner ja erst am August gekauft haben und Miss Rune jetzt erst.
00:10:14: Ja, wir kaufen dazu, das ist der erste Punkt aber wir machen auch viel Gewinn.
00:10:18: um mal hier bisschen Kapitalismus zu prädigen Erfolgreiche Unternehmen müssen Gewinn machen, denn sonst können sie nicht wachsen und keine Leute beschäftigen.
00:10:30: Und wer das nicht versteht – und wenn ich abends ein Fernseher anmache habe, hab' ich das Gefühl, dass es niemand versteht.
00:10:39: Ich sag' das auch auf einer Betriebsversammlung!
00:10:42: Das finden die da auch gut, weil wir sind ja täglich auch erfahren.
00:10:48: Wenn man richtig gut ist, und das sind wir vor allen Dingen eben in Fruchtgummen.
00:10:51: Wir zahlen im Durchschnitt zehn Prozent mehr als alle anderen.
00:10:55: Wie machen wir das bei Tarifangestellten?
00:10:57: Das ist schwierig wenn man ja tarifgebunden ist.
00:10:59: Wir haben einfach die unteren Lungruppen weggelassen.
00:11:02: D.h.
00:11:03: in einem Fall einen höher dann bleibst du im System und zahlts mehr.
00:11:06: So denken wir!
00:11:08: Wir wollen nicht Leute zu viel aber wir wollen Leute gut bezahlen und wir wollen Geld verdienen.
00:11:15: Also wir haben im letzten Jahr knapp bei hundert Millionen operativen Gewinn nur in der Eingesellschaft gemacht.
00:11:23: Da waren allerdings zwanzig Millionen auch von einer Minderheit, die wir in Frankreich verkauft haben an Ferrero.
00:11:29: Aber siebzig ist so eine Hausnummer.
00:11:32: So jetzt können Sie das prozentual umrechnen.
00:11:35: Es ist okay
00:11:38: Wachstum suchen Sie ja nicht nur in Europa.
00:11:40: Anfang des Jahres haben Sie den Influencer Jack Shane Angestellt, der jetzt auch ihr Chief Creative Officer für die Expansion in den USA ist.
00:11:50: Was unterscheidet diese Art von Markenpartnerschaft zu klassischer Testimonial-Werbung?
00:11:57: Wie Sie sie früher gemacht haben unter anderem ja mit Heidi Klum?
00:12:00: Ja gut, also Lineares Fernsehen ist tot.
00:12:04: Er hat selber ... Ist als Influencer groß geworden, Octopussy heißt das.
00:12:09: Der hat am Anfang immer nur verschiedene Tittenfische bewertet ist da durch großer Influencer geworden, hatte zwischen der Talkshow auf Netflix.
00:12:20: Der erste Gast war Haley Bieber und dann weißt du ungefähr ob das interessant sein könnte.
00:12:28: Wir hatten gerade Messe in Las Vegas.
00:12:31: Da war er auch mit seiner Crowd.
00:12:32: die tragen dann so ein Tintfischkostüm aus jedem Arm einen Kopf raus.
00:12:40: War ein ziemliches Ereignis.
00:12:42: unser Stand war voll Und zwar waren dann eben auch alle unsere Einkäufer da.
00:12:48: Walmart, wer früher vielleicht nicht zu uns gekommen kommt jetzt.
00:12:54: Da warst du Bescheid!
00:12:58: Also USA geht zurzeit sehr gut.
00:13:01: War richtig...
00:13:02: Sie sind ja auch Präsident des Europäischen Süßwarenverbandes.
00:13:05: Dabei haben sie betont, die Branche müsse Innovation und Regulierung in Balance bringen und sich für Wettbewerbsfähigkeit einsetzen insbesondere auch für KMUs.
00:13:14: Sie haben ja vorhin auch betont ein richtiger Mittelständler zu sein.
00:13:17: Was brauchen Sie denn gerade jetzt von der Politik?
00:13:20: Wir brauchen gar nichts!
00:13:22: Wir brauchen einfach keine weiteren Belastungen.
00:13:24: um es ganz simpel zu sagen.
00:13:26: Einfach die Tür zu machen, sonst hierum was anderes kümmert.
00:13:32: Die EU ist ja so ein bisschen.
00:13:34: oder Deutschland auch glauben, sie werden der Nabel der Welt.
00:13:37: Vielleicht hat man durch Herrn Trump begriffen sind nicht der Nabil der Welt und wir müssen wettbewerbsfähig sein auch im Ausland.
00:13:45: Der größte Süßwahn-Exporteur der Welt.
00:13:49: deswegen sind Zollschranken für uns sehr schwierig.
00:13:54: Und mein Hauptbestreben in der Funktion als Präsident des Europäischen Süßverbandes zu unterstützen, nicht dass ich die entscheidende Beitrag hätte.
00:14:04: Aber zu unterstützen das es Handelsabkommen wie Mercosur oder jetzt gerade mit Mexiko oder Indien gibt Das ist ganz nett, das Pendel schlägt zurück, das ist in der Zeitung nur so groß.
00:14:16: aber Mercosure ist eine Freihandelszone über siebenhundert Millionen Leute Mit Anpassungsfristen bei Süßfahren und Zucker und Autos muss immer sein!
00:14:26: Es ist ja Übergang Aber ist die größte Freihandelszone der Welt, die es entstanden war?
00:14:31: nirgends ne Meldung.
00:14:32: Aber mein Herz hängt dran!
00:14:34: Ich war auch mit dem Brasilien, ich find's fantastisch.
00:14:37: Historischer Moment.
00:14:39: Bei uns in unserem CEO-Table gab´s eine Meldungen dazu, gerne nachlesen.
00:14:43: Gerne!
00:14:44: Herr Bachmiller ganz herzlichen Dank.
00:14:46: bei Pleisart
00:14:58: Jürgen Otto ist jemand, der in seiner Karriere das Ruder schon in einer oder anderen schwierigen Lage übernommen hat.
00:15:03: Er war als Manager bei verschiedenen Automobilzulieferen tätig unter anderem beim Brose und später übernahm er die Geschäftsführung von S. Oliver auch zu einer Zeit, in der der Modekonzern nicht gerade in Bestform war.
00:15:19: auch kein einfacher Posten.
00:15:21: Andere vor ihm hatten sich daran schon abgearbeitet, hat Mutmedon der spätere Bahnchef etwa führte das Unternehmen in den Neunzigerjahren und seitdem haben immer wieder neue Vorstände versucht Heideldruck zukunftsfähig aufzustellen.
00:15:33: Dabei sind auch Fehler gemacht worden – einer der bis heute nachwirkt etwa dass der damalige Chef Berhard Schreier, Andere Schachzüge hingegen haben funktioniert.
00:15:44: In den letzten Jahren hat Heideldruck angefangen, Wallboxen für die E-Autoindustrie zu produzieren.
00:15:50: Diese Idee ging zunächst durchaus auf – besonders während der Corona-Zeit.
00:15:53: Dann aber zogen chinesische Wettbewerber vorbei.
00:15:56: Also auch dieses Geschäft will Jürgen Otto nun weiterentwickeln.
00:15:59: Heidelduck geht inzwischen in Richtung Hochwald-Ladestation.
00:16:03: Vor allem aber ist Otto mit einer Idee angetreten, die viele überrascht hat.
00:16:08: Aus Heidelberger Druckmaschinen soll ein Rüstungsunternehmen werden!
00:16:11: Herr Otto, schön dass Sie heute hier sind.
00:16:14: Ja und hi!
00:16:16: Herr Otto sie ist jemand der keine Angst hat vor großen und schmerzhaften Aufgaben richtig?
00:16:22: Das reizt mich natürlich auch seit ich mal solche Aufgaben anzunehmen wo vielleicht andere sich versucht haben.
00:16:30: aber ich bin überzeugt das ich mit meiner Erfahrung inzwischen da auch Beiträge leisten kann und das auch bewiesen habe dass es geht
00:16:37: Als sie nämlich im Jahr zwanzig vierundzwanzig die Leitung von Heidelberger Druckmaschinen übernommen haben, da ging es dem Unternehmen, darf man wahrscheinlich schon so sagen nicht besonders gut.
00:16:45: Über zehn Jahre Dauerkrise seit der Jahrtausendwende hatte sich der Umsatz von einst mal fünf Milliarden auf zwei Komma fünf Milliarden halbiert.
00:16:54: und Sie haben trotzdem gesagt das mache ich was?
00:16:56: Was haben Sie da gesehen?
00:16:58: Wahrscheinlich auch irgendeine große Chance wo Sie gesagt haben ja, da habe ich Lust drauf
00:17:02: also die Firmaste war eine unglaubliche Faszination aus.
00:17:05: Jeder, der mal da war, sagt das ist ja ein Wahnsinn was hier technologisch geleistet wird.
00:17:11: Wir bauen die komplexesten mechatronischen Systeme, die es weltweit gibt.
00:17:16: Es gibt in China niemanden den USA niemanden, der auf diesem Niveau arbeitet und das ist natürlich für jemanden der Technik begeistert ist erstmal faszinierend.
00:17:25: Dann ist es hundertfünfundsiebzig Jahre Tradition in Deutschland.
00:17:28: Das ist eine echte Ikone Und sowas leiten zu dürfen empfind ich als große Ehre natürlich auch als Verantwortung und da richtig Gas zu geben, ja das hat mich unglaublich gereizt.
00:17:41: Aber man muss wahrscheinlich am Anfang dann schon erst mal ehrlich zu sich selbst und auch zu den Mitarbeitenden sein und erstmal auch sagen okay so mit dem was wir bisher gemacht haben können wir nicht weitermachen und wir müssen uns trauen große Veränderungen anzupacken?
00:17:56: Das ist richtig.
00:17:58: also schonungslose Offenheit zu stärken aber auch insbesondere zu schwächen ist notwendig um eben dann auch wirklich die Potenziale herauszuarbeiten, dass wir sagen wenn wir uns verändern.
00:18:13: Wenn wir jene Schritte gehen, dann stehen uns auch neue Märkte offen und das haben wir gemeinsam getan mit den Mitarbeitern und auch dem Betriebsrat, auch ohne Berater müssen wir sagen also wir haben sehr intensiv gemeinsam geredet gedacht und abgestimmt und an diese Notwendigen sicherlich auch teilweise haben, Schritte eingeleitet.
00:18:37: Wie macht man sowas strategisch?
00:18:38: Also wie schaut man was können wir aus dem, was wir haben machen?
00:18:43: Ich frage auch weil das ja ein Thema ist mit dem sich viele Unternehmen Deutschland mittelständische Unternehmen derzeit auseinandersetzen müssen.
00:18:49: Die müssen gucken wo ändert sich die Welt hin und was bieten wir um da mitgehen zu können?
00:18:55: Wir müssen schauen was können wirklich besonders gut und was bringen wir mit?
00:18:59: zur Party sage ich immer wenn wir uns in neue Schäder bewegen dann war meine Vorgabe über achtzig Prozent wirklich mitzubringen an Kapazitäten, an Kompetenzen.
00:19:09: An vorhandenen Technologien und nicht wilde neue Geschichten zu machen die sehr viel Risiko beinhalten, sehr viele Geld kosten und letztendlich dann ja meistens nichts zum Erfolg führen.
00:19:22: also das was wir anpacken bei uns klar da brauchen mehr längeren Atem.
00:19:26: aber wir bringen eben so viel Kompetenz und Substanz mit dass wir zwar ein Start-up sind, aber auch unter schonmalen Siebzig Jahre Erfahrungen im Hintergrund haben.
00:19:36: und eines der größten Buswerke eine eigene Elektronikfertigung.
00:19:40: Eine eigene Softwareabteilung die eben dann diese neuen Ideen auch umsetzen kann
00:19:46: Um das jetzt auch beim Namen zu nennen, also die neue Richtung für diese sich entschieden haben war Verteidigungs- und Rüstungsbranche.
00:19:52: War das in gewisser Weise eine Opportunität?
00:19:55: Weil da eben der Angriffskrieg Russland auf die Ukraine gestartet hat und sie gesagt, ja da ist jetzt Bedarf oder steckt da mehr strategisches Kalkül auch noch dahinter?
00:20:05: Das war schon der Bedarf!
00:20:06: Also wir sind vor einigen Jahren natürlich angetreten und haben gesagt, wir haben große Kapazitäten in Deutschland wie so viele.
00:20:12: aber wir haben eben auch einzigartige Fähigkeiten.
00:20:15: Und diese einzigartigen Fähigkeiten, einen Druckstrahlen heute auch autonom zu steuern mit unserer Software.
00:20:22: Also autonome Systeme mit sehr viel Softwareinhalt das hat uns gereizt und eben mechatronische Systemen mit hoher Präzession Das bringen wir mit.
00:20:31: und dann haben wir geschaut wo werden diese Fähigkeit besonders gebraucht?
00:20:37: Die Autonomensysteme die sie heute vorne in der Zero-Mine Ich würde Sie sein Schlachtschät, aber im Einsatzgebiet sehen.
00:20:46: Das sind eben unbemannte Systeme und das können wir mit unserer Technologie sehr gut abbilden.
00:20:52: Und das was wir noch brauchen, da haben wir durch Partnerschaften erstossen.
00:20:56: also die Idee war ziemlich naheliegend dass wir sehr große deutsche Kapazitäten haben ist in dem Fall ein großer Vorteil.
00:21:04: Also eine eigene Elektronikfertigung noch in Deutschland zu rauben, ein eigenes Buswerk in Deutschland was eben dort diese Produkte auch für diese Kunden, die eben nachhaltig aus Deutschland beliefert werden wollen, unabhängig von China und USA.
00:21:22: Das ist in dem Fall kein kostennachteil sondern eher eine Stärke.
00:21:26: Insofern war das strategisch sehr naheliegend das genau in diesem Feld einzusetzen aber eben auch das Kerngeschäft weiter auszubauen.
00:21:36: Und möchte ich schon mal anfinden, wir werden oft mit Zeitungen in Verbindung gebracht werden.
00:21:41: Mit Zeitungen seit zwanzig Jahren nichts mehr zu tun und auf unser größtes Geschäft ist heute Verpackungen.
00:21:47: auch unsere Maschinen herzustellen also die Maschine für Verpackung zu liefern.
00:21:50: das ist das größte Segment.
00:21:52: Das zweite ist noch der klassische Bild und das dritte Standbein sind Service, Consumables und Software.
00:22:00: Also Insofern Heidelberger auch in der Hinsicht nochmal neu zu positionieren im Kerngeschäft.
00:22:08: Das ergibt große Synergien mit dem, was wir auch in der Defense machen.
00:22:13: War das schwer alle Leute da an Bord zu bekommen?
00:22:16: Also gab es da Vorbehalte bei Mitarbeitenden vielleicht die gesagt haben ich bin hier angetreten um Zeitungen oder Verpackungen zu betrücken und nicht um unbemannte Kampfsysteme zu bauen?
00:22:28: Es ist natürlich ein großer Sled Gutenberg im Hintergrund.
00:22:34: Wir haben die Welt versorgt mit Maschinen, auf denen Wissen verbreitet wurde und wir sind in den Rundhundertsiebzig Ländern aktiv.
00:22:42: Wir sind dieses Jahr seit über hundert Jahren im Jahr an.
00:22:45: Das ist schon natürlich eine Tradition, eine Historie, die aus dem Buch druckt und der Versielfältigung von Wissen kommt.
00:22:54: Dann war es der nächste Schritt das Thema Verpackungen was ja auch im Flutbereich Anwendung findet, aber in vielen anderen täglichen Dingen des Lebens.
00:23:03: Ja und jetzt für Sicherheit zu sorgen war natürlich für einige wenige ein neuer Schwett, aber ich sage mal die Verbindung zwischen dem Ukrainekrieg und der klaren Ankündigung der USA sich hier stärker zurückzunehmen, sorgen dann doch für das Verständnis und auf die Überzeugung dass wir dort einen Beitrag leisten können.
00:23:27: Sie haben vorhin gesagt, das war auch möglich weil sie früh dann Partnerschaften geschlossen haben.
00:23:32: Wie einfach wie schwierig ist es denn da reinzukommen und vor allem Sie haben es ja glaube ich auch auf verschiedenen Wegen angegangen.
00:23:38: Sie haben eine eigene Sparte im Haus die HD Advanced die sich mit dem Thema auseinandersetzt und dann eben auch mit Partnern neue Firmen gegründet wie Vincorion zum Beispiel.
00:23:47: Wie war da das Vorgehen?
00:23:48: Mit den Partnerschaftens kommt man da leicht rein wird man da schnell ernst genommen findet man die nötigen Partner.
00:23:54: Also ich komme zurück zu dem Punkt, was ich gesagt habe.
00:23:56: Was können Sie mir zur Partie?
00:23:58: Wenn diese Partner natürlich das sehen, was wir in Wiesnach beispielsweise stehen haben an Technologiekompetenz also an technologiebreite aber auch technologie tiefe.
00:24:08: Das gibt es in Deutschland fast nicht mehr.
00:24:11: In der Ausbläge und auch in der Dimension.
00:24:14: Wir haben den Montage alle dies über sechshundert Meter lang.
00:24:18: Wenn Sie dann die Infrastruktur sehen mit fünfzig Tonnen Kran, hundert Tonnen Bodenlast.
00:24:25: Wenn Sie den autonomen Drucksaal sehen, dem wir mit eigener Software steuern wenn sie unser Data Lab sehen wo elf Tausend Maschinen weltweit angeschlossen sind und wir über die Air Update seit über zwanzig Jahren beherrschen.
00:24:39: also wir sind weit technologisch enteilt vielen Firmen und wenn das die Partner vor Ort erleben, dann ergeben sich fast keine Fragen mehr.
00:24:49: Also dann wollen eigentlich alle nur noch sagen wie kommen wir zusammen?
00:24:54: Was bringt dir ein?
00:24:56: Wie schnell könnte es sein?
00:24:57: Und das haben wir ja jetzt wie gesagt bei Winkorian sehr erfolgreich umgesetzt.
00:25:04: aber auch mit Anders einem amerikanischen israelischen Unternehmen und jetzt neuer Dienst sind wir auf dem Weg mit Skytorn einem ukrainischen Unternehmen eben auch auf diesen Weg zu gehen.
00:25:15: In diese Partnerschaft, in diese Win-win-Situation die Skalierungskompetenz von Heidelberg umzusetzen im neuen Bereich mit Schirmen, die aus anderen Ecken dieser Welt kommen und die diese Bedarfe aber auf technische Lösungen mitbringen.
00:25:35: Und Sie haben da ambitionierte Ziele.
00:25:41: von zwei Prozent auf ein Viertel des Gesamtumsatzes kommen.
00:25:46: Welchen Anteil soll das Rüstungsgeschäft in Zukunft insgesamt machen?
00:25:50: Also ich sage mal, die HD Advanced besteht ja nicht nur aus den Vielfällen und schulzkritischer Infrastruktur.
00:25:57: Das ist Einstandbein.
00:25:58: Das Zweite ist das Energiemanagement wo man mit Emberscheid auch dafür sorgen dass es eben nicht nur Wallrocks gibt sondern eben auch Nadesäulen im Hochwortbereich und neuerdings eben auch komplette Betriebsführungen mit Software & Service für große Ladeparts oder große Betreiber wie die SAP, wo wir das komplette Management für Parkmanagement für diese Elektrofahrzeuge und Lademanagement inklusive Abwechslung machen.
00:26:25: Also wir haben Defense- und schutzkritischer Infrastruktur Wir haben das Energiethema Und wir haben automatisierende Service und Software auch für andere Industrieanwendungen.
00:26:37: Also es sind Weihraussteine, wobei die am schnellsten Wachsende natürlich Defense und Sicherheit ist.
00:26:43: Und das sind wir sehr überzeugt dass wir mit dem Projekten, den wir jetzt schon wie gesagt angegangen sind, dass wir dort sehr schnell unterwegs sind.
00:26:53: vielleicht ein Beispiel auch für Tempo.
00:26:55: Wir haben einen eigenen UCI also ein Fahrzeug an Unmanned Ground Vehicle in nur vier Monaten entwickelt was eine Klasse in der Ukraine getestet wird.
00:27:09: Insofern sind wir sehr schnell, sehr konkret und bringen alle Stärken ein, die Reitenwerk hat und das viele unterschätzen lassen, was wir an Substanz bebringen.
00:27:21: Wie gesagt, die Partner, die es vor Ort gesehen haben, sind begeistert und überzeugt dass wir hier auch sehr schnell skalieren können Und ich glaube, das ist der große Unterschied zu den Startups.
00:27:34: Also wir haben natürlich unglaubliche Substanz.
00:27:37: Wir haben viertausend Mittagbeite allein in Wiesbork die auch für solche Anwendungen mit zur Verfügung stehen und dass natürlich alles sehr schnell umsetzen können.
00:27:49: also wir können nicht nur ein zwei Prototypen bauen sondern ich kann russkarrieren.
00:27:54: aufgrund davon Stück Diese Kompetenz wird von den Partnern eben gerade geschätzt und gesucht.
00:28:02: Wie schätzen Sie denn dann die Entwicklung auf diesem Defense-Tech-Markt ein?
00:28:06: Also vor zwei Wochen hätte ich noch gesagt, ich glaube es quer so ein bisschen mehr Ruhe ein.
00:28:11: Der Hype ist vorbei.
00:28:12: jetzt sind natürlich nochmal zwei Riesenrunden verkündet worden.
00:28:15: Jetzt denke ich wieder anders.
00:28:16: Aber ein bisschen könnte man sich ja schon denken Wir haben die Primes Dann haben wir jetzt zwei drei große Neoprimes Und dann haben wir eben auch Player wie Heidelberger Die sagen Ja wir sind ja schon immer groß gewesen und können jetzt auch schon groß mitspielen.
00:28:30: Ist das jetzt ein bisschen das Ende, dass da so viele kleine neue Unternehmen nachdrücken können?
00:28:37: Ich glaube man zieht ja die Masse an Volumen und Anforderungen auch an neuen Anforderung wie auf die Primes zukommen.
00:28:46: Und sie können das in der Geschwindigkeit nicht umsetzen.
00:28:49: Auch das stellen Sie ja täglich fest.
00:28:52: Also insofern wird diese Welle geben, dass sich auch die Prims verstärken müssen.
00:28:57: für neue Anwendungen eben diese unbemannten Systeme oder ganz neue Anforderungen, wie heute eben die Auseinandersetzung geführt werden.
00:29:07: Das ist das eine.
00:29:08: also insofern bleibt dort genügend Traum für jemanden der quasi Plug-and-play dort anfangen kann.
00:29:15: ich glaube auch dass sich bei den Startups auch noch das ein oder andere in Richtung Erskalierungsfähigkeit zeigen muss.
00:29:24: Also inwieweit können die wirklich industriell auf Stückzahlen kommen?
00:29:28: die nennenswert sind, auch da stehen wir zur Verfügung dem einer oder anderen zu helfen.
00:29:34: Und wie gesagt diese Geschwindigkeit, also Innovationsfähigkeit bei gleichzeitiger technologischer Tiefe und Beide ums Substanz das ist ein Paket was wir mitbringen was sich sicherlich für die Defense Anwendung konkret umsetzen und stark machen wird.
00:29:55: Das zweite ist ja Critis der schutzmeditische Infrastruktur in die Drohnenabwehr, die wir auch eben mit dem starken Partner aus Israel-Schweigstich USA umsetzen werden.
00:30:08: Auch da ist da viel Substanz da.
00:30:12: und diese Skalierungsfähigkeit die wir daran bieten können Das sind wir überzeugt, dass das auch dem Markt weiter am Venom findet.
00:30:20: Um immer vor der Welle zu sein was kommt dann?
00:30:22: Also Sie waren früh dabei auf das Hüstungsthema zu setzen.
00:30:26: haben sie jetzt schon eine Idee was danach kommen wo man sich noch hin entwickeln
00:30:32: kann?
00:30:32: Ja man muss ja erst mal lange im Wasser bleiben können.
00:30:34: also wir arbeiten in den Hundertsechzigländern.
00:30:36: Wir haben natürlich auch viel Erfahrung die Welt da es eigentlich gebraucht wird Und insofern, da fangen wir nicht immer bei Defense an.
00:30:45: Aber zum Beispiel unsere Servicekompetenz und unsere Versorgungskompetenz, die bauen wir weltweit aus und bieten dort eben auch Partnern Systeme an.
00:30:55: Also diese weltweite Aufstellung hilft uns wie gesagt lange mitzuschwimmen und auf neue Märkte immer wieder bedienen zu können.
00:31:05: Das Zweite ist natürlich ja... Man muss lange durchhalten, um die Wähne der Startups zu überstehen.
00:31:14: Gleichzeitig haben wir auch Skalierungspartner für die Startup zu sein.
00:31:18: Also insofern haben wir keine Angst vor Verabkühlung oder Konsolidierung oder Übernahme.
00:31:25: Wir glauben dass wir mit unserer Aufstellung da sehr wendig und flexibel sind.
00:31:29: aber wie gesagt die industrielle Kompetenz am Ende schlägt alles auch die Wettbewerbsfähigkeit an der Stelle.
00:31:36: Also wir stellen uns ja ganz anders auf als viele, die eben sehr hochpreisig unterwegs sind.
00:31:43: aktuell also wie erwarten eine starke Konsolidierung und das einmal kostenmäßig im Grunde gedanklich alles schon verarbeitet.
00:31:51: Wir bieten den Grunde auch für die zweite Welle an und da wird es einen sehr harten Kostenwettbewerk geben und da hilft uns eben die industrielle Aufstellung, die wir haben.
00:32:01: Und was danach kommt?
00:32:03: Wir sind im Bereich Energiemanagement unterwegs, stationäre Batteriespeicher.
00:32:07: Da wird es demnächst auch neue Ankündigungen geben von unserer Seite, welche Ideen wir damit einbringen können.
00:32:15: Reineberger Druckmaschine ist eines der interessantesten vielleicht unterbewertesten Maschinenbauunternehmen, was es in Deutschland noch gibt mit Weltweiter Aufstellung und Fähigkeiten.
00:32:28: Abschließend noch eine Frage, Sie haben klar gemacht welche Substanz Heidelberger mitgebracht hat und was auch nötig ist, was man eben können muss um einen Pivot erfolgreich hinlegen zu können und sich neu zu erfinden?
00:32:39: Haben sie dabei Hilfe seitens der Politik von außen erfahren?
00:32:44: würden sie sich da mehr Unterstützung wünschen auch für andere Unternehmen in Deutschland die ähnliches Vorhaben oder vorhaben müssen.
00:32:51: Ich glaube, zuletzt sind einige gute Städte gegangen worden mit der Öffnung für einen Innovationscenter.
00:32:59: Da ist mehr Transquarenz und Geschwindigkeit in den Vorgängen.
00:33:06: Das ist ein guter Anfang aber es muss natürlich noch weitergehen.
00:33:11: Wir verlassen uns aber eigentlich nie auf die Politik oder auf Außenstehende, sondern wir versuchen unseren Weg eben alleine zu gehen und gehen eben Richtung Israel, gegen Dichtung Ukraine um eben auch den Input von anderen weltweit zu bekommen.
00:33:25: Das liegt in unserem Naturell.
00:33:27: also wir sind sehr global aufgestellt.
00:33:29: ein sehr hoher Export an Teile über achtzig Prozent das ist eine Stärke die Heidelberger ausmacht und die wollen wir auch in dem neuen Bereich umsetzen.
00:33:37: Super!
00:33:38: Herr Otto vielen herzlichen Dank
00:33:41: Sehr gerne.
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