Wer sind Europas neue Partner?

Shownotes

Heute und am gesamten Wochenende kommt Table Today direkt von der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zum Auftakt hat Michael Bröcker diese Gäste: Paul Achleitner, ehemaliger Aufsichtsratschef der Deutschen Bank und einer der bestvernetzten Wirtschaftsführer des Landes, sieht die deutsche Rüstungsindustrie als überraschende Chance für den gesamten Wirtschaftsstandort. Und auch die KI bietet aus seiner Sicht hervorragende Möglichkeiten für deutsche Unternehmen, denn Software werde von der Künstlichen Intelligenz zunehmend ersetzt. Hardware dagegen werde in Zukunft wieder eine größere Rolle spielen. Maschinenbau könne eine Renaissance erleben. [03:32]

Ahmed Alattar, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin, sieht im Besuch von Kanzler Merz in Abu Dhabi ein Aufbruchssignal für eine neue Partnerschaft. Alattar plädiert für Pragmatismus in den deutsch-emiratischen Beziehungen. [28:20]

Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, erklärt, wo die europäische Migrationswende steht. Im Juni soll das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft treten, mit Asylverfahren an den Außengrenzen und einer neuen Liste sicherer Herkunftsländer. [41:19]

Cathryn Clüver Ashbrook, deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Autorin des Bestsellers „Der amerikanische Weckruf", fordert Deutschland auf, sich als Scharniermacht zwischen verschiedenen Partnern zu positionieren. Europa müsse reifer und strategischer mit den USA umgehen. [50:53]

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00:00:02: Herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe des Podcasts Table Today.

00:00:10: Dieses Mal nämlich direkt aus dem Bayerischen Ruf in München, wo gestern Abend aber vor allem in den nächsten beiden Tagen die Spitzen der internationalen Sicherheitspolitik zusammenkommt.

00:00:20: ein Hotel, sixty-Staats und Regierungschefs über hundert Ministerinnen und Minister generelle Politiker CEO's.

00:00:28: Kein anderes Treffen auf der Welt bringt so viele relevante Persönlichkeiten an einem einzigen Ort zusammen.

00:00:34: Und wohl in keiner anderen Zeit war das so wichtig, denn der Dialog zwischen den Welten und Ländern ist ein wenig verkümmert in den letzten Monaten und die Amerikaner, die dieses Treffen hier mit den Deutschen als kleine Werkkundetagung eröffnet haben – sie sind uns ein liebsamer oder doch nicht jedenfalls ein fremder Freund geworden!

00:00:57: Was ist also hier los?

00:00:58: Darüber werden wir hier berichten.

00:01:00: In den nächsten drei Tagen bekommen Sie von uns ein MSC-Spezial, zehn Redakteure von unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Security Table sind vor Ort.

00:01:08: Sie bekommen also eine Newsletter wenn sie mögen jeden Morgen Und hier im Podcast Gäste die einordnen können was auf der Bühne in den Paddles aber vor allem auch in den Hinterzimmern des Bayerischen Hofs diskutiert und vielleicht auch entschieden wird.

00:01:21: Drei Tage, drei Sonderausgaben direkt vom MSC.

00:01:24: Die Themen liegen auf dem Tisch.

00:01:27: Die Zeit, in der wir uns jetzt befinden hat die Münchner Sicherheitskonferenz selbst in ihrem Security Report Racking Ball Politics genannt.

00:01:36: Also ganz unbekümmert – die Phase der Abrissbirdenpolitik!

00:01:40: Keine diplomatische Sprache mehr?

00:01:42: Die Zeiten sind ernst.

00:01:44: Die Abkehr der US-Regierung von zentralen Elementen der bestehenden internationalen Ordnung, sie wirkt sich auf keine Region so sehr aus wie auf Europa dass von der Pax Amerikaner diesem alten schönen Westen doch so lange profitiert hat.

00:01:57: Immerhin Europa, das ist klar, hat die Signale gehört.

00:02:01: es ringt um eine neue Aufstellung, um eine stärkere mächtigere und einheitlichere Politik Mit einem Zusammenschluss der wirtschaftsstärksten europäischen Länder, der sogenannten E-Sex.

00:02:12: Die sich übrigens auch hier in München separat treffen werden.

00:02:15: soll auf die neue Bedrohungslage jedenfalls die Neue Weltunordnung reagiert werden?

00:02:20: schneller will man werden fitter dynamischer klarer und Man will neue Partner auf der Welt finden wie Kanada, den Nahen Osten oder Südamerika und Indien.

00:02:30: Auch von diesen Regionen reisen Staats- und Regionschefs an auch wenn der kanadische Ministerpräsident Malkani wegen eines innenpolitischen tragischen Vorfalls kurzfristig abgesagt hat.

00:02:41: Drei Ministerinnen aus seinem Kabinett kommen allerdings trotzdem.

00:02:45: Sie werden sie in diesem Podcast noch hören.

00:02:48: Europa will auf diese neue Lage mit einer Politik reagieren, die einen Fokus hat und haben muss.

00:02:53: Nämlich ökonomische Stärke und daraus erwachsen eine geopolitische Bedeutung.

00:02:58: Denn nur wenn Europa als wirtschaftliches Schwergewicht Economic Powerhouse sagen sie hier auf den Fluren ständig wieder aufersteht Dann kann es auch weltpolitisch seine Rolle spielen.

00:03:09: Oder wie ist bei uns bei Table ja auch auf der Tasse heißt If you're not at the table You are probably on the menu.

00:03:15: Deshalb wählen wir unsere Gäste aus diesen Bereichen eben nicht nur aus Politik und Sicherheit, sondern natürlich auch aus der Wirtschaft.

00:03:23: Freuen Sie sich darauf denn es ist eine ordentliche Prise Optimismus dabei!

00:03:33: Wenn diese Münchner Sicherheitskonferenz einen aufrüttelnden, warnenden Ton aus den USA brauchen würde?

00:03:39: Nein.

00:03:39: Dann muss man nicht zu Donald Trump schauen!

00:03:41: Man könnte sich auch eine Rede anschauen die Alex Karp, Chef des US-Technologiekonzerns Palantir und einer der mächtigsten Techunternehmer der Welt vor einiger Zeit gehalten hat bei einer Preisverleihung in New York.

00:03:53: Er hat gesagt was viele in Europa nicht hören wollen.

00:03:56: Dabei hat dieser Mann die Hälfte seiner Jugend in Europa verbracht, genauer in Frankfurt.

00:04:01: Das hier ist also kein Mann der Europas nicht kennt?

00:04:04: Aber er hat eine Diagnose gestellt... ...die sitzt!

00:04:10: Wenn wir über Europa reden, tun wir genau das Gleiche als wenn wir über die Öffnungsprogramme, lediglich von den Meeres- oder Gesundheitsprogrammen in der Stadt.

00:04:28: Wir sagen einfach, ich hoffe wirklich, dass es funktioniert.

00:04:35: Ich möchte Europa gewinnen, aber wir sind auf unserer eigenen Seite.

00:04:45: Natürlich gibt es Risiken im AI und im AI wird auch nie was anderes als eine Dualuse Technologie sein.

00:04:56: Aber wir müssen uns Europa als Hoffnungsprojekt, bei dem man höflich die Daumen drückt ob es wohl doch noch klappt aber nicht mehr wirklich an die Comeback-Story glaubt.

00:05:05: Das ist die Sicht nicht nur von Alex Carp das ist die sicht in weiten Teilen der Techbranche in den USA und der US-Administration.

00:05:12: Die Frage ist hat er recht?

00:05:15: Paul Achleitner sieht das etwas differenzierter und deswegen beginnen wir mit dem Mann, der Deutschlands Wirtschaft über viele Jahre geprägt hat wie kaum ein anderer.

00:05:23: Er war zehn Jahre lang Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Vorstand der Allianz und er sitzt auch heute noch in einer der wichtigsten Aufsichteräten der einzigen Deutschland AG darunter der Bayer AG und Henkel.

00:05:35: Paul Achleihtner also kaum jemand kennt die Schnittstelle zwischen den Finanzmärkten und der Geopolitik besser.

00:05:41: Er investiert längst auch in viele junge Startups, vor allem im Technologie- und Verteidigungsbereich.

00:05:47: Als Berater der Old & New Economy könnte er doch ein Berater für diese Zeiten sein!

00:05:53: Im Gespräch hier auf der Milchersicherheitskonferenz erklärt er warum ausgerechnet die deutsche Rüstungsindustrie eine Chance hat.

00:05:59: Er sieht die Fragmentierung der EU nicht als Nachteile auf der Weltbühne ganz im Gegenteil – und ergibt eine überraschende Antwort auf die Frage, woran es in Deutschland am meisten mangelt….

00:06:09: Guten Tag, lieber Herr Achleitner.

00:06:11: Freut mich, dass wir uns sprechen können.

00:06:14: Sie haben mal einen wunderschönen Satz gesagt.

00:06:15: ich zitiere Wir haben uns mit der Illusion zufriedenstellender Minderleistung abgefunden.

00:06:21: Gilt das heute auch noch?

00:06:22: Ja!

00:06:22: Erstmal glaube ich es ist ein fundamentales Problem von Individuen und Institutionen, vielleicht aber auch ganzen Gesellschaften ist.

00:06:30: Dass man seine eigene Leistung als sehr zufriedenstellend betrachtet, solange sie besser ist als die im vergangenen Jahr oder die des unmittelbaren Kollegen- oder Wettbewerbers mit dem er sich vergleicht.

00:06:41: Ob das aber im Vergleich zum inherenten Potenzial nicht weit dahinter bleibt was wir eigentlich leisten könnte wird oft nicht aufgedeckt.

00:06:50: Und ich glaube dass es ein generelles Problem ist, das ist aber auch ein Problemes, das wir insbesondere in Deutschland haben.

00:06:56: Wie kommen wir aus diesem Trägerheitsmoment heraus?

00:06:59: Naja, in der Regel sind die Auf-Weck-Faktoren Benchmarks.

00:07:06: Wenn sie dann auf einmal links überholt werden von jemandem und sagen Ups!

00:07:10: Wo kommt er denn her?

00:07:12: Mit dem habe ich jetzt überhaupt nicht gerechnet und ich glaube in der deutschen Wirtschaft insgesamt fehlen uns zurzeit nichts an dieser Art von Aufschreckmomenten wenn man uns den internationalen Wettbewerb anschauen den Wettbewerb mit China anschauen, undonond bei alles nicht hier groß auszuführen.

00:07:32: Ich glaube da rein findet es nicht.

00:07:34: Wir müssen aber auch aufpassen dass wir die richtigen Benchmarks setzen weil falsche Benchmark führen natürlich dann auch in die... nicht in die richtige Richtung.

00:07:44: Aber was sind die richtige Benchmarks?

00:07:45: Auf jeden Fall müssen wir gucken!

00:07:46: Wer ist beim Thema Wettbemärksfähigkeit der wichtigste Konkurrenz?

00:07:50: Naja, bei unterschiedlichen Faktoren sind das unterschiedliche Wettbehörber.

00:07:55: Das wie im Tech-Bereich, okay.

00:07:57: Insbesondere was natürlich traditionell Software angeht.

00:08:01: weit hinten liegen ist jetzt kein Geheimnis.

00:08:05: Allerdings haben wir jetzt eine Chance weil ich glaube dass wir in einer Welt kommen in der Hardware seine Renaissance erlebt.

00:08:13: Wir leben gerade das AI, subkranie, künstliche Intelligenz Software teilweise sogar ersetzt und damit auch Coding und Software Capabilities weniger relevant werden als sie auch schon waren, während auf der anderen Seite Hardware Engineering immer mehr zum Engpass werden.

00:08:36: Kaum einer kennt diese traditionelle Industrie wie Sie bei Bayer oder Henkel im Aufsichtsrat aber genauso investiert in Start-ups wie Sie Diese Vermischung der alten Welt abschädt sich sagen könnte und diesen neuen Textdatabs.

00:08:50: Wo müssen die Stärker zusammenkommen?

00:08:52: Wo sind die Chancen für den deutschen Stallort?

00:08:55: Engineering know-how ist ja etwas, was sie nicht einfach nur mit irgendwelchen Patenten abhaken sondern da gehört ja Prozessfähigkeit dazu, Fertigungsfähigkeiten Die unsere duale Ausbildung traditionell so altmodisch das Klingemark könnte meines Erachtens auch eine Renaissance erleben denn diese vielen Bachelors, die wir in allen möglichen Bereichen haben.

00:09:20: Die werden ja auch entwertet durch KI oder was heißt entwerted?

00:09:25: Sie werden umgestaltet weil man mit Hilfe von KI viele von Dingen diesen Sachen einfach beantworten kann.

00:09:31: dabei ist vorher kein Studium zu haben auf der anderen Seite Fertigung, Ingenieuringsfertigung auch handwerkliche Fähigkeiten.

00:09:40: Die können mir die KI nicht ersetzen.

00:09:42: Ja, da gibt es natürlich das Thema Robotik.

00:09:44: Aber gerade auch in Zusammenarbeit mit der Robotik sind Engineering Manager und Maschinenbau-Fähigkeiten die es insbesondere auch in der deutschen Wirtschaft gibt nach wie vor gibt wahrscheinlich ziemlich entscheidend wenn man nach vorne geht.

00:09:59: Nennen Sie mal ein Beispiel wo dieser Hardware die Maschienen das anfassen mit Software mit AI for the good of Germany zusammenkommen?

00:10:08: Gibt's Branchen oder Unternehmen die sie dann im Blick haben?

00:10:11: Also jetzt könntest du sagen, das geht natürlich für die Automobilindustrie schon mal als erstes.

00:10:16: Die müssen nur die Kurze richtig... Alles klar!

00:10:20: Nur deswegen weil man hier etwas langsamer ist als Wünschenswert wäre.

00:10:27: für die Volkswirtschaft heißt es ja nicht dass das nicht eine der Industrien wäre wo genau das alles zusammenkommt.

00:10:34: Sie haben die deutsche Automobil-Industrie noch nicht abgeschrieben?

00:10:35: Nein, die habe ich noch nicht abgeschrieben.

00:10:37: und ich glaube wenn wir jetzt auch mal aufhören von diesen vielen, wie soll ich sagen, industriepolitischen hin und her mit Elektrizität ja oder nein, combustion-ja oder nein usw.

00:10:52: und sofort wenn wir da mal wegkommen ist eine der großen Probleme diese ganzen industriepolitischen Zielsetzungen die wir vorgeben die am Ende des Tages dann nicht lange Bestand haben und zu Fehlinvestitionen führen.

00:11:05: aber ich will die Automobilindustrie jetzt nicht entschuldigen.

00:11:08: Ich glaube ein Bereich der wirklich jetzt Zukunft hat und das ist natürlich vielleicht trauriger, aber es ist so.

00:11:17: Ist natürlich Rüstung und Defense.

00:11:19: Dort kommt eigentlich die deutsche industrielle Fertigungskapazität und Fähigkeit zusammen mit moderner Hightech Startup Community.

00:11:32: Ich war gestern bei Eröffnung des SAP-Sentrums an der TUM zum Beispiel wo's Trollen Startups und andere gibt, die zusammen mit SAP arbeiten um hier Skalierung hineinzubringen in diese Art von Unternehmen.

00:11:49: Und in dieser Art von Herausforderungen.

00:11:51: Also ich glaube da gibt es einige Chancen.

00:11:52: Warum sollten wir gerade da reussieren wo wir in den letzten Jahren und fast Jahrzehnten also Militärtechnik nicht wirklich dabei sein wollten keine Anwendungsbeispiele hatten so zynisch das klingt?

00:12:03: Wieso sollten wir grade dort Weltmarktsführer werden können?

00:12:06: weil des Schwierigste im Leben ist die Unternehmenskultur zu ändern von jemandem, der in der Vergangenheit erfolgreich war.

00:12:13: Amüs reden Sie über das deutsche Geschäftsmodell?

00:12:15: Ja!

00:12:16: Das ist eine unserer grundsätzlichen Herausforderungen.

00:12:19: Das Problem hat beispielsweise die Automobilindustrie aber ganz ehrlich... Die Rüstungsindustrie hat es nicht.

00:12:25: Die war in der vergangenheit überhaupt nicht erfolgreich oder nur in sehr kleinen Nischen und so weiter und sofort.

00:12:30: deswegen können sie jetzt auch völlig neu Lassen Sie sich nicht die grüne Wiese, sondern die braune Wiese nennen.

00:12:37: Mit Dingen anfangen mit denen sie ja der Vergangenheit nichts am Hut hatten.

00:12:42: Das ist ein interessanter Gedanke.

00:12:44: ich habe den gehört.

00:12:45: der Rheinmetall CEO Pappberger hat hier bei der Münchner Sicherheitskonferenz so viele bilaterale treffen wie kaum in anderer inklusive fünfzehn Staats- und Regierungschefs.

00:12:53: also Deutschlands neue industrielle Stärke isst dann auf Augenhöhe Automobilindustrie und Rüstungsindustrie?

00:12:59: Ja also zunächst mal glaube ich, dass es ganz wichtig ist wenn wir da wirklich was aufbauen wollen.

00:13:04: Dass das breit gestreut ist und man insbesondere diese gesamte Start-up Community ernst nimmt die ja auch sehr stark zusammenarbeitet beispielsweise mit der Ukraine wo's ja eine Drohnenindustrie gibt, die gerade die Kriegsführung in weiten Bereichen geradezu revolutioniert.

00:13:23: und diese Art von direkten Kontakt und diese art von direkter Erfahrung die sich da sofort niederschlägt in Erweiterung und Änderungen der Produkte, ist natürlich ganz wichtig.

00:13:35: Weil das letzte was wir brauchen sind jetzt einfach wieder ein paar neue Colosse, die das alleine machen braucht es vielleicht auch.

00:13:41: aber man muss schon einen ganzen Plattform- und ein Ökosystem aufbauen wie sie ja auch zum Beispiel in der Zulieferindustrie der Automobilindustrie in der Vergangenheit der Fall war.

00:13:53: Das brauchst du in diesem Zusammenhang natürlich auch.

00:13:55: Können deutsche Rüstungs-Champions nicht nur dann Champions sein, wenn sie europäische Rüstungsschampion sind?

00:14:00: und ist dann nicht das Thema Standardisierung Eitelkeiten, Egoismen ein echter Bremsfaktor?

00:14:06: Die Antwort ist ja.

00:14:07: Es ist überhaupt keine Frage.

00:14:09: Aber dann haben wir doch noch nicht die Chance gehört!

00:14:11: Die MSC hat eine Untersuchung gemacht glaube ich letztes Jahr dass für jede amerikanische Waffenplattform gibt es in Europa.

00:14:20: Also da brauchen wir uns natürlich nicht wundern über ineffizienten und diese Art von Nationalismus spielt natürlich nach wie vor eine große Rolle.

00:14:27: Aber, da müssen wir versuchen hier anzusetzen.

00:14:33: Wir haben in der EU, in Deutschland aber insbesondere die EU zurzeit ja eine riesige Chance.

00:14:39: Die Amerikaner geben ihre weltweite Führung im Hinblick auf Softpower gerade ab.

00:14:45: Wer soll das denn übernehmen?

00:14:48: Wenn nicht die Europäer?

00:14:50: Wir haben hohe Lebensqualität.

00:14:52: Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte reist Arbeit dorthin, wo Menschen leben wollen – die kommt zu Ihnen?

00:14:58: Nicht nur wo Arbeit ist!

00:15:00: Früher mussten sie dort hinziehen, wo die Arbeit war.

00:15:03: Heute kommt nicht zu Ihnen zumindest wenn Sie privilegiert genug sind, dass sie digital arbeiten kann.

00:15:07: Das ist ein interessanter Gedanke.

00:15:08: das sagt natürlich der Österreicher, der in München lebt und die schönsten Seiten Europas sehr gut kennt.

00:15:13: Wenn wir eines haben dann ist es Hohe Lebens Qualität.

00:15:15: Wir brauchen nur zwei Dinge um die zu verteidigen.

00:15:19: Das eine ist Sicherheit, externe und interne Sicherheit.

00:15:23: Und das andere ist Wachstum!

00:15:25: Weil ohne Prosperität und Wachsum werden wir diese Lebensqualität so nicht erhalten können.

00:15:30: Deswegen müsste man sich auch politisch – ich bin jetzt kein Freund von den großen Ratschlägen an die Politik weil davon hören die genug und außerdem haben wir keine Erkenntnisprobleme sondern Umsetzungsprobleme.

00:15:42: aber wenn man etwas gelernt hat in der Wirtschaft, besonders wenn man irgendwie durch Gräsen durch ist.

00:15:49: Dann ist es, wenn du an einer Gräse bist, ignoriere die Hintergrundgeräusche und konzentriere dich auf das was du kontrollieren kannst.

00:15:58: Und wenn wir uns konzentrieren würden in der Politik auf Sicherheit und Wachstum dann könnte man glaube ich viel erreichen.

00:16:06: Ich hätte neulich in einer Talkshow die These vertreten, dass der Rechtsruck die AfD in Deutschland durchaus ein Standort Hemmnis sein können für internationale Investoren.

00:16:14: Für Fachkräfte dafür viel Ärger bekommen weil es natürlich ganz andere Standorthemmnisse auch gibt über die wir gar nicht reden müssen Bürokratie und so weiter.

00:16:23: ist das ein Thema bei internationalen Investoren wie rechts Deutschland politisch geworden ist?

00:16:29: Na gut!

00:16:30: Die Frage des Rechtspopulismus deutsche Frage und keine Frage, die hier limitiert ist.

00:16:37: Sondern es ist eine generelle, die wir sehen.

00:16:39: Bei uns hat sie eine besondere Bedeutung.

00:16:43: Aber lassen Sie mir einfach mal einen Schritt zurück in meine persönliche Überzeugung ist, dass der wichtigste Unterscheidungsfaktor, den Sie heute weltweit durch alle Gesellschaftsschichten und Nationen und Ideologien haben, hat jemand eine positive Einstellung zur Zukunft oder hat eine negative prekäre Einstellung zu Zukunft?

00:17:02: Wie ist Ihre Zukunftswartung?

00:17:04: das beeinflusst ihre Wahl massiv, ihre Handlungsweisen.

00:17:10: Alles was sie tun wird beeinflußt dadurch ob sie jetzt positiv in die Zukunft schauen oder negativ.

00:17:15: und wenn Sie eine negative Ausflücke an den Zukunft haben dann machen Sie America Great Again, dann gehen Sie für Global Britain und dann schauen Sie auch mal für eine Alternative hier oder dort.

00:17:25: okay aber in Europa, in Continental Europa haben wir einen großen Vorteil.

00:17:31: Diejenigen, die die negativsten Erwartungen von der Zukunft haben befinden sich ganz links und ganz rechts.

00:17:37: Und weil sie ganz linken und ganz rechten in der Regel nicht zusammenarbeiten, haben wir heute noch Regierungen der Mitte.

00:17:46: Noch überall dort wo Sie ein Mehrheitswahlrecht haben, okay?

00:17:49: Großbritannien sehen Sie wie die Ergebnisse auskommen wenn mehr als die Hälfte der Wähler eine negative Erwartung vor der Zukunft hat.

00:18:00: Und darum geht's!

00:18:01: Wir müssen alle dafür, die in Verantwortung stehen, dafür kämpfen auch mal ein bisschen positiv über den Zukunft zu reden und diese positiven Erwartungen auch den Menschen zu vermitteln.

00:18:13: Woher soll es denn sonst kommen?

00:18:15: Das ist interessant.

00:18:15: der Achleiner, dass jemand das fragmentierte politische System als positiv bewertet wie Sie das gerade gesagt haben so habe ich's bisher noch nicht gehört aber ich nehme das durchaus mit.

00:18:24: trotzdem nochmal die Frage deutsche Investoren Family Offices geben Ja, für Jahr zweihundert, dreihundert Milliarden Euro ins Ausland.

00:18:32: Also der Backworn unserer Volkswirtschaft?

00:18:34: Die Familienunternehmen geben ihr Geld woanders hin.

00:18:37: das ist doch nicht ein Zukunftsversprechen an Deutschland!

00:18:40: Das ist doch ein offizielles Zeichen.

00:18:42: wir vertrauen in diesem Standort nicht mehr.

00:18:43: Also bevor wir auf das Thema kommen darf ich zu dem fragmentierten Thema noch einen draufsetzen.

00:18:49: Klar die Fragmentierung der EU ist wahrscheinlich auch ein Vorteil.

00:18:54: jetzt wird es spannend.

00:18:55: Jetzt wird's spannend, weil für jeden Ohrbahn gibt es ein Sanches.

00:19:00: Und nur weil in einem Land dann irgendeiner rankommt der, sag ich mal wenn das eigenständig wäre und wenn das in Großbritannien wäre USA oder sonst was, war keinem was der will?

00:19:14: Oder sie?

00:19:16: Wirst du in Europa eingengt, eingefangen und im Prinzip denn daher auch zu Kompromissen gezwungen.

00:19:23: Das ist Nicht das, was die Leute in meinem Buch nenn ich das.

00:19:28: Die Droge Charismatischer Führung.

00:19:30: Die Leute wollen alle so den großen charismatischen Führer haben.

00:19:33: aber bitte Vorsicht okay?

00:19:35: So und bei uns haben wir diese Art von Fragmentierung, die der Leute auch einswenkt.

00:19:40: also lassen sie es mal zur Seite.

00:19:42: aber ich würde nur sagen die EU ist nicht immer nur ein das ganz schlimme was uns an allen er hindert.

00:19:48: jetzt die Investoren geldern Jetzt die Investorengelder.

00:19:51: wissen Sie Ich hab mir vor zwanzig Jahre lang den Mund fußlich geredet, um für eine Kapitalmarktunion Werbung zu machen und habe nie einen Politiker getroffen der nicht der Meinung war.

00:20:04: das ist ne gute Idee.

00:20:05: Und passiert ist nichts absolut Nichts.

00:20:08: Da hab ich mal eingefragt also hier der ehemalige französische Finanzminister Bruno Le Maire.

00:20:15: Der hat zu mir gesagt wissen sie dass Problem mit Kapitalmarkt Union ist?

00:20:20: Leute wollen kein Kapital, Leute mögen den Markt nicht und sie mögen die Union nicht.

00:20:26: Aber ansonsten ist es ein tolles Konzept!

00:20:28: Jetzt fangen wir an in Brüssel von der Investment- and Savingsunion zu reden.

00:20:33: Und damit ist vielleicht ein positives Zeichen gesetzt dass die das jetzt marketingmäßig anders aufziehen denn Leuten besser verkaufen und wir endlich drauf kommen dass wir in Europa in der EU ja bitte bis hier einen theoretischen Binnenmarkt haben für Güter, einen theoretischen Bienenmarkten haben für Menschen.

00:20:59: Aber keinen für Kapital und keinen für Dienstleistung.

00:21:04: Aber es ist doch traurig dass Semantik ein Projekt retten muss was jeder Ökonom, jeder Unternehmer für zwingend notwendig erachtet?

00:21:09: It's called Politics!

00:21:11: Das ist nun mal so in der Politik.

00:21:12: ja wenn sie davon wie wir das Lifestyle-Zeitarbeit reden dann können Sie das Ding schon gleich vergessen.

00:21:19: Und dann bin ich davon, ob die Überlegung dahinter nicht eigentlich eine sinnvolle ist.

00:21:24: Also das wie sie sowas verkaufen spielt schon eine Rolle.

00:21:28: Wir reden zum Glück jetzt nicht über den Medien.

00:21:29: Herr Achleitner Sie haben gerade den charismatischen Führer angesprochen, der in Ihrem Buch auch eine Rolle spielt.

00:21:33: Haben wir denn eigentlich in Deutschland?

00:21:36: Vielleicht zum Glück nicht!

00:21:37: Lassen wir mal das anders formulieren.

00:21:40: Ich unterscheide zwischen zwei Archäotypen von Managern oder Führungskräften Künstlern und Handwerker.

00:21:48: Die zwei Extreme wenns sie so wollen.

00:21:51: Und wenn Sie jetzt die Leute fragen, will er jeder gerne ein Künstler sein.

00:21:54: Aber ohne Handwerker geht halt nichts und wenn eine Institution oder auch im Land zu lange zu viele Künstlern hat dann wird es irgendwann mal schwierig.

00:22:05: Ja!

00:22:06: Wenn sie nur Handwerk haben, dann wird's auch irgendwann mal langweilig, dann sehnen sich die Leute nach irgendjemandem der etwas künstlerisch angehaucht ist.

00:22:14: Klar, die Balance zählt, smarte Künstlersuchen sich gute Handwerker, die um sie herum dafür sorgen dass es umgesetzt wird.

00:22:22: und ich wünschte mir in der heutigen Situation hätten wir mehr Handwerke weil's geht uns umsetzen.

00:22:28: Es geht ums tun und nicht um irgendwelche Sachen zu erzählen Weil die Probleme haben wir jetzt schon genug beschrieben.

00:22:36: Also meine Exit-Strategie aus dem Journalismus wäre nicht die Kunst wäre die Schreinerlehre.

00:22:40: also insofern Ich fühle mich nicht angesprochen aber Sie haben recht Herr Achleitner.

00:22:43: trotzdem noch zurück zu unserem deutschen Kanzler Friedrich Merz.

00:22:46: Der Mann hatte Eigentlich doch jetzt alle Chancen zu sagen, ich bin siebzig Jahre.

00:22:50: Keiner hat mir zugetraut noch mal Kanzler zu werden.

00:22:53: Ich gehe jetzt all in und mache nur die Reformen, die fürs Land richtig sind selbst wenn man mich dafür abwählt.

00:22:59: Haben Sie den Eindruck dass das sein Motiv ist?

00:23:01: In dem Kapitel über die droge charismatische Führung.

00:23:04: Gehe hier auf das Thema ein, dass Führungen eben nicht einfach nur eine Einzelleistung ist.

00:23:11: Führung ist nicht nur eine Mannschaftsleistung, sondern sie brauchen dahinter auch Strukturen die Sie entsprechend unterstützen.

00:23:19: In dem Unternehmen heißt das Corporate Governance.

00:23:21: aber ohne vernünftige Finanzfunktionen oder vernünftig EHA-Funktionen, ohne vernüftige Compliance werden Sie das Ding eben auch nicht hinkriegen.

00:23:30: und Oschreck wird manchmal auch als Bürokratie bezeichnet.

00:23:37: Du brauchst eine Bürokratie, sonst kannst du so ein Unternehmen oder natürlich auch keine Nationen oder einen Verbund oder sonst was leiten.

00:23:46: Auch klar!

00:23:47: Die Frage ist ja nur wann überbordet diese Bürokratei und wann kriegst du eine Komplexität hinein in die Situation, die Entscheidungsfindung schwierig macht?

00:23:58: Ich war immer ein Anhänger davon dass man zumindest in den Unternehmen, wenn ich komme und sage jetzt machen wir eine Kostenreduktion okay Dann schreien alle, naja aber bei mir nicht.

00:24:09: Wenn du reingehst und sagst wir reduzieren die Komplexität.

00:24:12: Wir machen ein Komplexitäts-Reduktionsprogramm.

00:24:15: Da sagt ihr ja das ist eine gute Idee da habe ich auch ne Idee Mensch!

00:24:20: Also das müssen wir abschaffen und jenes müssen... Und dann fallen die Kosten von alleine.

00:24:24: Was wir in Deutschland haben um jetzt mal einen März zu verteidigen is.. Wir haben eine massive Notwendigkeit für ein Komlexitäts Reduktions-Programm.

00:24:33: Das fängt mit dem Föderalismus an, der in irgendeiner Art und Weise ausgeprägt ist.

00:24:38: Es geht hin bis zu den öffentlichen Ausschreibungen und wie die gestaltet sind – und-und-und!

00:24:43: Das klingt ja auch so wie ein Bang, dass der völlig unrealistisch ist?

00:24:46: Absolut, ja.

00:24:48: Und deswegen glaube ich auch, dass das ein bisschen unfair ist einfach zu glauben, dass eine Person da so hinkriegen kann.

00:24:56: Trotzdem muss er den Weg

00:24:57: vorzeichnen?!

00:24:58: Ja und man muss natürlich auch... ein großer Fan von Henry Kissinger, der in seinem Buch Leadership ja auch Beispiele gezeigt hat vom politischen Führern unter anderem Adenauer denen es gelungen ist ihre Gesellschaften oder ihre Nation zu drehen in eine andere Richtung als das ursprünglich der Fall war im Falle von Adenau die totale Westanbindung der Bundesrepublik.

00:25:29: Im Falle von Statue oder Anwassertat und so weiter, sind die Fälle ja auch alle bekannt.

00:25:37: Das war natürlich schon ein großer Ding.

00:25:38: Ich habe den Henry Kissinger aber auch gefragt... ...Henry in unserer heutigen Welt von Social Media würden diese Politiker denn nach wie vor die Möglichkeit haben das hinzukriegen?

00:25:49: Da hat er nur gesagt, that's a very good question!

00:25:53: Dann zum Schluss noch die einfachste Frage wenn Sie einen einzigen Kriterium nennen müssten, was diesem Standort Deutschland fehlt und ich gebe Ihnen drei zur Auswahl.

00:26:01: Kapital, Mut oder Geschwindigkeit?

00:26:04: Was ist das Wichtigste?

00:26:05: Geschwindigkeit in allem.

00:26:08: In allen... Also natürlich brauchen Sie Mut!

00:26:11: Das Kapital kommt von alleine.

00:26:13: Wenn sie Mut und Geschwindighat haben wird das Kapital kommen.

00:26:17: Und ja, Geschwindigkeiten matters in der heutigen Zeit, in der wir das leben.

00:26:22: Deswegen habe ich auch mein Buch genannt Erfahrung beschleunigen.

00:26:27: Ich glaube, darauf kommt es auch an.

00:26:28: Wir müssen einfach Gas geben!

00:26:30: Wir wissen was zu tun ist.

00:26:32: und wissen Sie wenn sich jeder in seinem eigenen Job darauf konzentrieren würde die Dinge zu tun die er oder sie kontrollieren können dann kriegen wir auch etwas gebacken.

00:26:44: Was nicht hilft ist da nur auf die anderen zu zeigen Auch die Wirtschaftsmarty viel zu leicht zu sagen na die Politik und die müssen das machen und jenes machen Die können alle bei sich selber anfangen.

00:26:54: Dann wird man vielleicht auch was hinkriegen.

00:26:56: wo ich hier in Ihrem Büro vor dem wunderbaren Bild der Achleitner Arena, die die Allianz Arena ist.

00:27:03: Muss ich doch nochmal fragen?

00:27:04: Was kann Deutschland eigentlich von Bayern München lernen?

00:27:07: Ein Willen zu gewinnen!

00:27:10: Eine Intensität, wissen Sie das?

00:27:13: Ich glaube das Wichtigste... Ich habe im Zeit meines Lebens immer versucht mit den Leuten, mit denen ich arbeiten durfte mich auszusuchen nach drei Kriterien.

00:27:21: Intelligenz, Integrität und Intensitet.

00:27:26: Und der Teil, der am schwierigsten ist, ist die Intensität.

00:27:29: Ob jemand schlau ist oder nicht finden Sie schnell raus?

00:27:31: Ob jemand integriert oder nicht, finden sie auch irgendwann mal raus.

00:27:34: Aber die Frage der Intensität schwankt im Zeitablauf.

00:27:38: Die ersten zwei sind relativ digital Das dritte ist dynamisch.

00:27:43: Ich glaube wir haben unsere Intensitet verloren In Deutschland.

00:27:49: das ist jetzt ein sehr pauschale Aussage, aber es natürlich unglaublich viele Beispiele gibt.

00:27:53: Schauen Sie nur an der Start-up Gemini, schauen Sie in vielen Mittelstandsunternehmen auch große Unternehmen die jetzt Sachen neu angehen da gibt's natürlich schon viele Leute mit einer unglaublichen Intensität auch dran sind.

00:28:06: Aber insgesamt würde dem Land etwas mehr Intensitet schon sehr gut tun.

00:28:11: Wunderbar war dreiklang ich gehe jetzt nicht auf das ehemalige Führungspersonal der Deutschen Bank ein zu ihrer Amtszeit Herr Achleitner dass er spart ihn und bedanke mich für dieses Gespräch.

00:28:19: Ich bedanke mich auch.

00:28:36: Es ging natürlich um Energiepartnerschaften, aber auch um wesentlich mehr.

00:28:58: Das autoritär regierte muslimische Land steht zwar in der Kritik vor allem wegen der Lage der Menschenrechte und der Arbeitsbedingungen für manche Einwanderer Aber die Bemühung der VAE sich zu öffnen dem Westen und vor allem Europa gegenüber sie sind doch unübersehbar.

00:29:14: Und auch die neue pragmatische Außenpolitik in der Bundesregierung Die ja zusehends Interessen geleitet ist dockt genau dort an.

00:29:21: Ein Golf statt der konkurrenzlos günstig flüssiges Wasserstoff und Solarstrom produziert, kann natürlich ein spannender Partner für die deutsche Wirtschaft sein.

00:29:30: Die gerade im Energiebereich ja dringend neue Partner benötigt!

00:29:34: Der Botschafter der Engrate in Deutschland, Ahmet Allata ist ein ehemaliger Militär, der in Afghanistan im Einsatz war aber später zu einem Sicherheitsexperten und vor allem zu einem ausgewiesenen Deutschlandfreund wurde was man auch an seinen guten Deutschkenntnissen merkt.

00:29:49: Er sieht sich und sein Land als Mittler zwischen den Golfstaaten und Europa.

00:29:53: Er sucht selten die Öffentlichkeit, als Diplomat tut er das ohnehin nicht.

00:29:57: Für Tabithoday machte er heute mal eine Ausnahme und spricht offen über die kulturellen Unterschiede, über die Pressefreiheit in seinem Land und die Dominanz der emiratischen Herrscherfamilie aber vor allem spricht er auch über die Chancen der Partnerschaft zwischen Europa und den VAE.

00:30:12: Das Gespräch haben wir auf Englisch geführt denn in der Sprache fühlt er sich dann doch noch etwas wohler als in der deutschen Sprache.

00:30:18: Exzellent, willkommen auf die Table heute.

00:30:20: Gut zu haben dich!

00:30:21: Gut zu sein hier, danke.

00:30:22: Wir haben diese Konversation in Englisch, aber dein German ist ziemlich gut, habe ich gehört?

00:30:27: Das ist etwas, was du in Deutschland erlebst, obwohl man in Berlin lebt, glaube ich.

00:30:33: Ich glaube, dass wir natürlich immer weiter in Engelisch sind.

00:30:36: Wenn du an Europa schaust, Ambassador... Was für eine Rolle siehst du für einen Kontinent, eine Unserität und ein fragmented Militär-Wieke mit vollem neuen Weltordern?

00:30:47: Ich denke Europa geht gegen die eventuelle Direktion der Radikalpragmatismen.

00:30:54: Radikale Pragmatismus wird für das nächste Jahr ein keyword sein.

00:30:58: Ich meine, wir haben im Gespräch mit Chancellor Merz gesehen, wo er über Verwaltungs- und Fasstrackerverwaltungen und Minumizierung der Bürokratie gesprochen hat.

00:31:09: Ich denke, dass es eine Direktion ist, in der alle Europäische Menschen gehen, weil sie gebraucht sind, wegen den Herausforderungen.

00:31:15: Die nächsten zehn Jahre, die ökologische Politik und die Sicherheitsschlüsse, die Europa bietet.

00:31:20: Mit dem kommt eine große Möglichkeit für Europa, sich selbst zu reinventieren.

00:31:23: Es klingt auch so wie Gäste für die Arbeit mit deinem Land, Radikale Fragratismen, seit wir unsere, sagen wir es, kulturelle Differenz haben?

00:31:34: Aber wir haben extrem gute Möglichkeiten auch, oder?

00:31:38: Meine Region, meine Partei der Welt ist meistens mehr als ein Radikalismus-Punkt.

00:31:44: as a post-radical pragmatism.

00:31:45: But I think the UAE, born in a region which was unstable, born with a finite resource had to be as pragmatic as possible and has to be goal oriented as possible.

00:31:59: And i think that we have succeeded without patting ourselves on our back or saying mission accomplished.

00:32:05: We've succeeded creating a place which is a regional standard setter.

00:32:11: Was ist diese Rolle, was du für deinem Land versuchst?

00:32:15: Wie ein Mediator zwischen den europäischen und europäischen Ländern.

00:32:20: Oder sind es Radikale Interesse oder Politiken, die wir über das Ökonomische Wunsch besuchen?

00:32:28: Ich denke, dass wir uns alle immer mehr von vielen Dingen wissen müssen.

00:32:33: Während es in der Schweiz zu sein ist, müssen wir nur eine Swiss-Army-Life sein.

00:32:39: und haben viele verschiedene Utzen, viele verschiedene Dinge, die wir in der globalen Kommunikation tun können.

00:32:44: Sie sind für viele Dinge bekannt, viele ekonomische Sektionen.

00:32:47: Diese mixierte Bildung ist eine Erfahrung, die Deutschland durchgeht.

00:32:51: Ich meine, Deutschland ist einer der Faktoren der Welt.

00:32:55: Ich denke, dass Deutschland in den nächsten paar Jahren einen sehr interessierten Ort sein wird mit vielen interessanten neuen Sektoren sowie neue ökonomischen Möglichkeiten und neue Verträge.

00:33:07: Ich denke, dass Deutschland ein multidimensionaler Spieler ist, global in der Politik und der Ökonomik.

00:33:16: Was ist das, was die Leute von deutschen Leadershipen oder Partnerschaften in deinem Land erwähnt?

00:33:22: Die Besitzung des Chancellor-Merzs, unsere erste Schauspielerin in der EU war, dass es einen künftigen Sinn für Engagements- und Partnerschaft gibt.

00:33:29: Und ich verstehe, dass die EU eine Partner ist als viele anderen Staaten in der Region.

00:33:35: Das Wachstum zu bauen, ich denke ist ein neues Kind von Angeln, das du siehst in deutschen Politikern auf der Gulf, in Asien und in den restlichen Teilen der Welt.

00:33:44: Und ich glaube es ist refreshend!

00:33:46: Deutschland reinventiert sich selbst jedes Jahrzehnte, zwanzig Jahre.

00:33:50: Es ist ein natürlicher Prozess für deutsche Politik und die Ökonomie.

00:33:54: Und du sehtest einfach nur, dass das neueste Reinvention ist.

00:33:58: Du hast eine Position, die für uns sehr gut ist.

00:34:01: Das ist eigentlich der Energiemarkt.

00:34:03: Katarina Reiche, Minister der Ökologie war dort.

00:34:06: Friedrich Merz war da.

00:34:07: Siehst du keine konkreten Vertreter oder Kontrakten für Deutschland und die UAE für Energiepolitik?

00:34:18: Ich denke, es gibt einen großen, non-renewable Energieverbrauch, das wird in Deutschland bleiben.

00:34:26: Du musst immer noch Fossilfühlen brauchen, bis zum Teil ... oil and gas, and coal.

00:34:30: But you need to mix that with a basket of currencies against the Swiss Army in anality is playing through different energy sources makes you economically resilient gives your energy security And I think having each vertical we invest Germany in wind In The Baltic Eagle Project as UAE as Maastar Germany will continue to remain one of the most interesting attractive places to invest in energy in der Welt, nicht nur wegen der Rettung auf die Energiepreise und so weiter.

00:35:00: Aber auch wegen dieser hohen Potenzialität.

00:35:03: Wir sind in der Age von Datacentern.

00:35:04: Und das Zukunft des Datacenter wird über die Energie, die Konnektivität und die Infrastruktur sein werden.

00:35:11: Ich denke, dass Deutschland eine Rolle spielt, die wir noch nicht als globaler Community erwähnt haben.

00:35:16: Du bist trotzdem einer der weltweit größten Ölproduzenten und du fährst viel Kritik für deine Pläne, um Fossilfühle zu expandieren.

00:35:24: Wie kannst du das tun?

00:35:25: Ich denke, dass jeder Land in der Welt eine falsche Realität ist.

00:35:28: Ich weiß nicht, ob ein einziger Land das nicht ist.

00:35:31: Es geht darum, wie man sich aufs Leben betrifft und wie schnell man es betriffen will?

00:35:35: Wir müssen die Perfektion von Fossilfühlen, Verbrauchung und Produktion als Teil der Ökonomie als schnellstens möglich sein.

00:35:43: Während wir erkennen, dass wir für die nächsten paar Jahre Fossilsfühle brauchen, glaube ich, dass es immer noch eine Rolle in der internationalen Energie-Supply Chain spielt.

00:35:53: Lassen die Wirtschaftsforsen arbeiten und machen, dass der größte ökonomische Spieler gewinnt.

00:35:59: Das ist etwas, was wir auch ermittelt haben.

00:36:00: Es ist nicht eine artificielle Übersetzung eines Energysortes über den anderen.

00:36:07: Die Subzitzen in dem Ende wissen wir alle, dass sie nicht gewinnen.

00:36:10: Du hast gesagt im letzten Interview, dein Land ist wie ein Dreamstate für Migranten.

00:36:18: Nicht nur für deutsche Influencer, aber das auch.

00:36:21: Es ist interessant, weil man nicht mehr Migranten, die in deinem Land leben, als Native-Citizen sind.

00:36:27: Die Menschen von ca.

00:36:27: zwei Hundert verschiedenen Nationen.

00:36:29: Vielmehr gibt es noch gar keine kulturellen Konflikte.

00:36:32: Wie war das?

00:36:32: Ich denke auch, dass es sehr interessant ist.

00:36:36: Wir haben mehr Deutsche in der UAE als in Mallorca.

00:36:41: Das kann doch nicht wahr sein!

00:36:42: Und das ist ein Zehntier Bundesland, oder?

00:36:45: Ja, das stimmt.

00:36:47: Wie viele?

00:36:47: Do you know the number?

00:36:48: Es gibt eine große Grotrate, eine große deutsche Populierung.

00:36:56: Ich denke, dass es in einer Marati-Kultur ist, die mit anderen Kulturen geschehen und engagiert wird.

00:37:04: Und eine Koalition der gesundheitlichen Balance zwischen ihnen.

00:37:09: Dass wir nicht mehr kulturell machen müssen, für uns zu sein integriert von anderen Kulturen weniger signifikant.

00:37:19: Man sieht das manchmal in ein paar anderen Plätzen in Europa, wo es einen negativen Begriff gegen eine domestische Kultur ist.

00:37:29: Ich würde sagen, dass das nicht der Fall ist.

00:37:31: Viele europäische Länder kommen aus einer Kulturen, die Teil des Menschen als menschlichen Menschen sind.

00:37:38: Und ich denke, es ist sehr wichtig zu zeichnen.

00:37:42: Wir sollten alle europäischer Kultur und europäischen Verteidigung, europäischem Leben, ... wie Global Citizens.

00:37:50: Du sprichst über europäische Verteidigung, aber du fährst... Wenn du kritisierst, ist es vor allem wegen des Menschenrechts und Entwicklungen in deinem Land auch.

00:38:00: Also, wenn ich um die Ruling-Familie in deinm Land kritisiere, könnte ich in Trouble sein?

00:38:06: In der UAE besonders haben wir eine große Kultur von Dialog-, Kompromiss-, Diskussion- und Debate.

00:38:16: dass man eine solche kulturelle Basis hat.

00:38:22: Das macht es, dass die Weise, in der man sie regnet ist, überwälmlich appréciert und respektiert.

00:38:33: Wenn wir nicht perfekt im UAE machen, sind wir sehr open zu diskutieren und darüber debattet werden.

00:38:42: Es gibt eine Kultur von Debaten und Diskussionen.

00:38:45: Und das ist so wie du ein Weltklarer bist!

00:38:47: Es geht um die Debatte und Diskussion, um ein Dialog zu arbeiten.

00:38:53: Aber ich würde sagen, wie viele Länder in Europa generell, legalen Systeme haben eine sehr kurze Wendel oder Eröffnung für persönliche Attacken und unruhige Lübele und so weiter.

00:39:09: Ich denke, das ist nur der eine Kommandtrag, den wir mit uns haben.

00:39:13: In Deutschland gibt es Instrumente von Einwohnern, die kritisiert sind und dann die Menschen für das, weil es etwas auf Twitter steht.

00:39:24: Ein paar Lawyers oder Judges vielleicht überreaktieren, aber wir haben noch eine freie Presse.

00:39:28: Siehst du nicht einen Wert in der Freien Presse?

00:39:30: Ich denke, dass wir auch zu einem großen Teil der Freies Presse haben.

00:39:34: Ich glaube, die Medienengagement und den Frieden von Medien ist etwas, um immer als Expanderer zu sein.

00:39:41: Das ist ein jünger Weg.

00:39:43: Es ist keine Destination.

00:39:45: Und ich denke, wenn wir gekommen sind, dann werden wir nicht kommen.

00:39:48: Wir haben es geschnitten.

00:39:49: Wir schauen uns zu dieser Frage.

00:39:51: und die letzte Frage.

00:39:51: Deine Autorität wurde vorhin erwartet, dass Moslem hier in Europa ... Ich glaube, du hast gesagt, es ist sehr gut in Britsche.

00:39:58: Es wird radikalisiert in europäischen Ländern.

00:40:02: Was hat dich für diese Warnung geäußert?

00:40:03: Während ich dieses Wortes nicht sprechen kann, denke ich, da gibt es eine Unabhängigkeit im Dialog zwischen der muslimischen Welt und der westen Welt.

00:40:13: Und der Dialog hat einen falschen Startpunkt, das ist die Klasse von Zivilisation.

00:40:18: Samuel Hartlingtein.

00:40:19: Du bist eine Kultur und wir sind eine Kultur.

00:40:22: Wir sind in dieser Klasse aus Zivilisationsen zusammen, die viele Populisten, die alle across the world leben, Muslim-Populisten sehen ein Othernis zu Europa.

00:40:35: Das ist eher unruhig, weil unsere beste Begründung bei Prosper together oder growing is to work together!

00:40:43: Aber wenn wir in diesen hundentonischen Klassen von Zivilisationen sind, und wir sehen das ziemlich prominently in some campuses across the world.

00:40:53: That's not something that you necessarily want to import into your country.

00:40:57: Do You think Germany is on the right track when it comes to this?

00:41:00: Well I am integrating muslim people...I'm not any competence or ability.

00:41:26: Der Grund für die Zerwürfnisse zwischen den USA und Europa vor allem auch zwischen der amerikanischen Administration und Deutschland, er liegt eigentlich in der Migration begründet.

00:41:35: Das ist das was Donald Trump schon in seiner ersten Amtszeit nicht verstanden hat.

00:41:40: Die USA oder seine Administration nennen unsere deutsche oder europäische Migrationspolitik bestenfalls naiv, schlimmsten falls ein Desaster.

00:41:49: Über kaum ein Thema wurde in den vergangenen Jahren heftiger gestritten wenn es um Europa und Deutschland ging... ...und der Mann, der diese komplexen Interessen Europas beim Thema Migration unter einen Hut bringen muss das ist der österreicher Magnus Brunner erst EU-Kommissar für Inneres und Migration?

00:42:05: Wo steht eigentlich der europäische Asylpakt, auf den so viele Hoffnungen liegen?

00:42:10: Und wie blickt er als überzeugter Transatlantiker darauf, dass sich die USA gerade aus den europäischen Strukturen verabschieden.

00:42:16: Einen schönen guten Tag Herr Kommissar!

00:42:18: Guten Tag!

00:42:19: Wollt immer mal zum Österreicher Herr Kommissa sagen.

00:42:21: Gerade nicht um.

00:42:23: Okay, den Gag mussten Sie mehrlauben.

00:42:26: Herr Brunner lassen sie uns mit Europa und in den USA beginnen bevor wir zu ihrem Fachthema kommen.

00:42:31: Die Münchersicherheitskonferenz steht unter einem anderen neuen Stern.

00:42:34: Wie stabil ist diese Achse mit den Amerikanern noch?

00:42:36: Sie sind ein Transatlantiker.

00:42:37: Was ist Ihr Gefühl?

00:42:39: Ja, ich habe das Gefühl, dass in manchen Bereichen die Zusammenarbeit sehr gut immer noch ist gerade im meinen Bereich Sicherheit was Informationsaustausch betrifft.

00:42:47: Ist das so ja?

00:42:48: Das ist so ja auf jeden Fall da läuft die zusammenarbeit gut.

00:42:50: aber natürlich müssen wir uns als EU also Europa insgesamt... ...müssen wir die Beziehungen zu den USA neu überdenken?

00:42:58: überhaupt keine Frage!

00:42:59: Wir müssen uns neu orientieren.

00:43:00: Da hat sie sicher einiges getan in den letzten Monaten, würde ich sagen.

00:43:05: Und wir müssen uns auf Europa konzentrieren!

00:43:08: Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, da haben wir viel zu tun und unser Unabhängiger auch machten.

00:43:13: Weltweit unabhängig gemacht.

00:43:14: Wir sehen auch dass wir vielleicht etwas bürokratisch und langsam wirken oft in der Welt aber wir sind stabil, wir sind vertrauenswürdig und wir merken das schon auch, dass viele Regionen sich wieder näher an Europa heran wagen näher in Europa heranrücken und diese Chancen sollten wir nützen.

00:43:32: Die amerikanische Administration hat sich ja auch deswegen von Europa abgewandt, weil sie die Migrationspolitik in unseren vor allen Dingen Deutschland- und zentralen europäischen Ländern für mindestens naiv hält.

00:43:44: Hatten Sie ein Körnchen Wahrheit oder ist das übertriebener Extremismus fast schon in der Rhetorik?

00:43:50: Ich glaube, dass sie vor einigen Jahren diese Wahrnehmung sicher nachvollziehbar war.

00:43:55: Aber da hat sich viel getan im letzten Jahr.

00:43:56: Wir haben jetzt die europäische Migrationswende auf den Weg gebracht.

00:44:01: Wir hatten viele Reformen angestoßen und umgesetzt.

00:44:05: zum Teil sind sie noch im Parlament wie beispielsweise die Rückführungen aber wir sind hier einige Schritte gegangen auf dem Weg.

00:44:12: Das müssen wir vielleicht den Amerikanern besser erzählen und erklären.

00:44:15: auch, ich hatte vor kurzem Kontakt mit amerikanischen Senatoren.

00:44:19: auch die waren überrascht eigentlich und auch der amerikanische Botschafter in der EU war überrascht und versucht, dass es auch nach Amerika entsprechend zu kommunizieren.

00:44:30: Also da hat sich einfach die letzten Monate in Europa enorm viel getan und diese Migrationswende voll eingesetzt.

00:44:36: Malhand aufs Herz kommen weniger Menschen nach Europa weil in den Herkunftsländern sich eben soviel verändert hat oder wirklich weil Europa sich mehr abschottet?

00:44:44: Es geht nicht um Abschoten!

00:44:46: Es geht um klare Regeln auf deiner Seite.

00:44:48: aber sie haben schon recht natürlich auch weil Stabilität eingekehrt ist Mehrstabilität zumindest In Syrien dass.

00:44:54: sie war natürlich ein wichtiges Land, wo viele nach Europa gekommen sind.

00:44:59: Und da ist mehr Stabilität jetzt.

00:45:00: das hilft ja aber es helfen auf der anderen Seite auch unsere Reformen.

00:45:05: Es ist kein Abschuten sondern das sind einfach klare Regeln.

00:45:07: Das ist ein klarer Zugang den wir jetzt in Richtung Migration haben die illegale Migration zu bekämpfen Aber dafür auch Platz zu schaffen für legale Migration, die wir natürlich in Europa brauchen selbstverständlich und für ein faires Asylsystem.

00:45:23: Eine große Bruchlinie war ja immer dass die inneren Länder wie Deutschland oder wie die Niederlande oder auch Österreich ein anderes Migrationsmodell natürlich verfolgen als diejenigen Länder die sehr betroffen sind wie Griechenland und Italien.

00:45:39: Wie ist das jetzt in den neuem gemeinsamen europäischen Asyl System wirklich aufgelöst worden?

00:45:43: Ja, das war die größte Herausforderung eigentlich.

00:45:45: Die wir hatten ganz ehrlich gesagt weil ja sie haben recht... ...die Zugänge aber auch die Herausforderungen für Griechenland beispielsweise sind anders als für Deutschland oder für Österreich und das unter einen Hut zu bringen diesen Ausgleich diese Balance zu schaffen was GEAS eigentlich bringen sollte nämlich den Ausgalk zwischen Solidarität auf der einen Seite gegenüber den Ländern die stark betroffen sind die an der ersten Linie sind Griecheland Spanien Italien Aber auch die Verantwortung von diesen Ländern, dass sie ihren Job machen.

00:46:13: Dass sie die Außengrenzen besser schützen.

00:46:15: Dass Sie die Infrastruktur haben für die Asylverfahren an den Außegrenzen.

00:46:19: und diese Balance zu finden sind wir jetzt glaube ich in den letzten Monaten ein Stück weitergekommen.

00:46:24: am zwölften Juni soll Geas in Kraft treten.

00:46:27: Bleibst bei dem Zeitplan?

00:46:28: Bei dem Zeit-Plan bleibt es auf jeden Fall.

00:46:30: natürlich muss man davon ausgehen das nicht am ersten Tag alles zu tausend Prozent funktionieren wird Aber der zwölfte Juni ist sicher ein wichtiger Tag.

00:46:38: Bis dahin sollten die Mitgliedstaaten ihre Hausaufgaben dann auch gemacht haben, da gibt es noch paar Herausforderungen muss man ehrlich sagen.

00:46:44: Infrastruktur habe ich angesprochen... Meinen Sie die technische?

00:46:47: Die IT-Infrastruktur?

00:46:48: oder was meinen sie?

00:46:49: Auch die physische Infrastruktur, die Asylzentren an den Außengrenzen aber auch die IT-Technik natürlich wenn's um EuroDoc beispielsweise geht also das neue System wo die Datensysteme?

00:47:00: auch hier müssen manche Mitglied Staaten noch ihre Hausafgaben machen bis Juni.

00:47:03: Erklären Sie uns mal unseren ganz vielleicht nicht so fachlich versierten Hörern und Höreren.

00:47:08: Was passiert, wenn im Frühjahr im Sommer Migranten über die Boote nach Italien oder nach Griechenland ankommt?

00:47:15: Wie geht es dann weiter?

00:47:16: Ja da geht's so weiter dass man zuerst einmal die Identität überprüft auch die Identitet festgestellt wird.

00:47:22: Da gibt's unser Entry Exit System das neu in Betrieb genommen worden ist jetzt sukzessive bis April in Betrieb genommen wird.

00:47:29: Also die werden nicht weitergeleitet.

00:47:31: Die werden dort vor Ort... Das wird das Verfahren abgehalten, durchgeführt.

00:47:37: Und dann wird entschieden aus welchem Land kommen Sie?

00:47:40: Ist es ein sicherer Drittstaat?

00:47:41: Weil da gibt's klare Regeln, dass die Wahrscheinlichkeit das Asyl gewährt wird in Europa gegen Null geht und dadurch kann das Verfahren beschleunigt werden.

00:47:49: Und dieser Mensch bleibt so lange dort und wird dann nach abgelehnten Verfahren wieder zurückgebracht?

00:47:53: Der wird dann zurückgebragt.

00:47:54: Da gehts aber um die nächste Stufe dann, dass wir mit Drittstaten natürlich auch abkommen treffen müssen.

00:48:00: Bisher in den letzten Monaten war es so, dass wir unser europäisches Haus in Ordnung gebracht haben.

00:48:04: Unsere Regeln angepasst haben, die waren einfach nicht mehr zeitgemäß, sie sind zehn Jahre alt gewesen oder noch länger und zehn Jahre haben sich die Mitgliedsstaaten darüber unterhalten wie die Regeln auszuschauen haben.

00:48:14: jetzt haben wir sie Gott sei Dank.

00:48:16: da hat sicher einen Wandel auch im Zugang der Mitgliedstaaten gegeben.

00:48:20: Und jetzt der nächste Schritt wird sein das wir mit diesen Drittstaaten auch Abkommen machen müssen damit sie die Menschen wieder zurücknehmen.

00:48:28: Wir reden bei Migrationen viel zu oft über Sicherheitsprobleme.

00:48:31: Eigentlich braucht Europa ja dringend gerade Deutschland, das alternde Deutschland.

00:48:36: Zuwanderung und Migration.

00:48:37: Wie kriegen Sie es hin?

00:48:38: oder wie alle?

00:48:39: Dass man einerseits den roten Teppich ausrollt für diejenigen, die bei uns aufsteigen wollen und arbeiten wollen Und das Stoppschild für diejenigen, die keinen Schutz bekommen.

00:48:48: Ich glaube die Basis ist dass wir zuerst einmal den Kampf gegen die illegale Migration haben um dann eben Raum zu schaffen und Vertrauen zu schaffen auch in der Bevölkerung für die legale Migration.

00:48:59: Und da tun wir einiges, also wir haben zum Beispiel in Abkommen mit Drittstaaten auch diesen Teil dabei jetzt gerade ja mit Indien, wer sich qualifiziert kann kommen über separate Kanäle und Verfahren richtig?

00:49:11: Und auf vielleicht schnellere Verfahren.

00:49:12: auch hier ein anderes Beispiel Visa-Politik spielt eine große Rolle.

00:49:16: das ist wie auf der einen Seite vielleicht so dass es zur Verschärfungen kommt wenn ein Drittstadt nicht kooperiert gerade auch bei der Migration aber auf der anderen Seite mehr Flexibilität gegeben ist für Staaten, mit denen wir ein Abkommen haben.

00:49:30: Die dann auch Talente in Richtung Europa geben können.

00:49:33: Was ist eigentlich die größte Gefahr für Europas Sicherheit?

00:49:36: Es ist ja wahrscheinlich nicht die Migration.

00:49:37: Sind es Cyber-Angriffe?

00:49:38: Ist es organisierte Kriminalität?

00:49:40: Sie sind ja nicht nur Asylkommissar sondern vor allem Innenkommissa!

00:49:43: Wir haben sicher die hybriden Angriffe momentan als größte Herausforderung.

00:49:48: Auch den Onlinebereich insgesamt als große Herausforderungen also Cyberkriminalität auch ganz stark, wir sehen auch das sogenannte State Actors.

00:49:57: also wirklich Staaten versuchen zu intervenieren einzugreifen.

00:50:01: Kann ich belege dass dazu immer wieder Russland gehört?

00:50:04: Ja selbstverständlich!

00:50:05: Das haben wir, das gibt es eindeutig in in Wahl aus den Wahlkämpfen eingegriffen, gerade in Osteuropa.

00:50:11: Da versuchen wir die Mitgliedsstaaten wirklich zu unterstützen weil das ist momentan würde ich sagen die größte Gefahr, die Europa droht.

00:50:19: Muss Europa robuster wehrhafter werden was die Befugnisse für Sicherheitsbehörden betrifft?

00:50:24: Unbedingt unbedingt!

00:50:25: Also das ist eine der wichtigsten Dinge die wir jetzt angehen werden dass der Zugriff zu Daten besser wird Polizei beispielsweise, weil es kann nicht sein dass die Kriminellen uns immer einen Schritt oder mehrere Schritte voraus sind.

00:50:38: Die haben die Möglichkeiten, die Tools und unsere Sicherheitsbehörden, unsere Polizei hinkt immer hinten nach.

00:50:44: Das kann's nicht sein.

00:50:46: hier müssen wir bessere schnellere Lösungen finden für unsere Justiz.

00:50:50: Vielen Dank lieber Herr Brunner für dieses Gespräch.

00:50:52: Ich danke Ihnen herzlichen Dank.

00:51:00: Nach dem Gespräch mit dem EU-Kommissar müssen wir trotzdem noch einmal tief eintauchen in diese geforderte Neuordnung der europäischen Architektur und das tun wir mit einer Frau, die zu den klügsten und sichtbarsten transatlantischen Stimmen gehört.

00:51:14: Katrin Kluver Aschbruck, deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin, Harvard-Absolventin, ehemalige Chefin der deutschen Gesellschaft für auswertige Politik und heute Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung ist zu Besuch in unserem Podcast.

00:51:27: Ihr erstes Buch heißt Der amerikanische Wegruf.

00:51:31: Längst in die Bestsellerlisten aufgestiegen, ließ sich das Buch wie eine Handlungsanleitung für jene Menschen, die gerade jetzt hier im Bayerischen Hof zusammenkommen.

00:51:41: Schön dass du heute da bist.

00:51:42: Hallo Katrin!

00:51:43: Einen schönen guten Tag Michael.

00:51:45: Der amerikanische Wegruf heißt dein Buch, das gerade für Furore sorgt.

00:51:48: Katrin wer soll denn jetzt eigentlich genau hören?

00:51:50: Ja am beliebsten und am besten Zunächst einmal die europäischen Politiker, die die Diagnose diese zwei Jahre nicht haben machen wollen.

00:51:59: Nämlich tatsächlich dem ins Auge zu schauen was wir immer haben kommen sehen.

00:52:03: ich beschreibe im Buch sehr genau den systemischen Umbau und das System was hinter dem Umba in den USA steckt mit den Konsequenzen die wir haben sehen können.

00:52:13: deswegen ist es auch wichtig dass wir alle Bürger uns unterschiedlich und neu für unsere eigene Demokratie engagieren wo wir es gerade noch können Selbst wenn natürlich jetzt Umbauabsichten auch unserer Demokratien aus den USA kommen und nicht mehr nur zum Beispiel die Bedrohungen von anderen tatsächlich in schon autokratischen Staaten wie der Russischen Federation oder der Volksrepublik China.

00:52:37: Wenn diese Pax Amerikaner dieses alte Westen jetzt in Auflösung begriffen ist, wie es der Vizekanzler sagt hast du ein Zielbild eine Skitze?

00:52:45: Eine Vision was dem folgen könnte?

00:52:47: Makani hat das in den Mund genommen aber Ich habe schon seit ein paar Jahren gesagt, Deutschland müsste sich im Ringen oder im Panoply der Mittelmächter als Scharniermacht positionieren anfangen eine neu strategische Kreativität an den Tag zu legen.

00:53:03: Es ging los mit dem Treffen relativ geheimen der Demokratien um die UN-Vollversammlung herum.

00:53:09: jetzt haben wir den öffentlichen Aufruf sich neu zu organisieren von Makani zu reinvestieren in internationale Rechtsordnung instrukturen die auch eben mittel- und längerfristige Sicherheitsprobleme angehen, natürlich zu Hause aufzuräumen.

00:53:25: Sprich Investitionen in Verteidigung, Realisierung des europäischen Kapitalmarkts, Wirtschaftssicherheit umsetzen.

00:53:30: Die Liste ist lang... ...und bekannt!

00:53:32: Und bekannt?

00:53:34: Aber tatsächlich jetzt neu zu überlegen wie man das sequenziert.

00:53:37: Und das Wichtigste hier finde ich eine clevere Analyse der eigenen Schwächen.

00:53:41: Das hat Mark Kearney nämlich gemacht.

00:53:42: sie haben die Inversionsszenarien geplant und wissend was Kanada kann und nicht kann, hat er diese Rede in Davos gehalten.

00:53:50: Auch das brauchen wir.

00:53:51: Wo sind unsere Schwächen?

00:53:52: Aber wo sind auch unsere Stärken die wir tatsächlich besser in einem neuen weaponized Umfeld mit den Amerikanern, wo sie alles auf den Tisch legen wollen, die auch wir andersrum einsetzen können damit wir tatsächlich neu verhandeln und zwar auf Augenhöhe.

00:54:06: Bevor wir zu den Stärkens kommen dein Begriff der Scharniermacht da will ich kurz beibleiben wie mächtig darf.

00:54:14: Das erste bei einem Chaniere ist tatsächlich das Zusammenholen von verschiedenen Partnern auf unterschiedlichen Seiten, deren Interessen verstehen mit einer Klarheit unsere Interessen artikulieren können und die dann je nach Lage – und das ist immer das Wichtigste in der Diplomatie.

00:54:29: Je nach Sequenz und Priorität zusammenziehen.

00:54:32: wir sind kein besonders strategisches Völkchen, wenn wir uns an unsere erste nationale Sicherheitsstrategie erinnern.

00:54:38: Das war eine ganz lange Liste aber keine Prioritäten und tatsächlich auch keine Ressourcen dahinter gepackt.

00:54:43: Diese Dinge müssen sich ändern und wir müssen schauen wirklich noch strategischer.

00:54:48: im wirtschaftlichen Bereich kommen wir über die verschiedenen Handelsabkommen jetzt näher dran.

00:54:53: Aber eben auch wie wir politische Interessen im Übrigen auch Geheimdiensteinformationen.

00:54:57: also Wir brauchen Aber unterdemokratischen Partnern, wie wir solche Dinge jetzt kreativ aufzäumen.

00:55:04: Und ich finde schon da kann Deutschland tatsächlich eine nicht nur zusammenführende sondern eben auch Führungsfunktion spielen aber immer in Abwägung unterschiedlicher Partner-Unterschiedsjahr.

00:55:15: nöte Das müssen wir eigentlich leisten können.

00:55:17: Es gibt ja nicht die Five Eyes, aber immerhin schon die E-Six also die sechs wirtschaftsstärksten Ökonominien in Deutschland, die März und auch Klingbeer so ein bisschen versuchen zusammen zu holen.

00:55:27: akzeptieren diese Länder zum Beispiel Italien Frankreich Polen dass Deutschland da die Führungsmacht primus Interparis ist?

00:55:33: oder muss das gar nicht sein?

00:55:35: Also ich weiß gar nicht wie das tatsächlich ob das eine zwanghafte Klammer sein muss.

00:55:40: Aber wir wissen, wie viele europäische Länder auch an der Lieferkette in der Zulieferung am deutschen Markt hängen?

00:55:47: Wie stark verzahnt der restliche europäischen Markt mit Deutschland ist?

00:55:52: Deshalb erinnern wir uns an den schönen Spruch des jetzigen Außenministers von Polen erfürchtet nicht deutsche Stärke sondern umkehrt deutsche Schwäche.

00:56:00: also dieses Engagement in die Bresche zu werfen und so sagen das ist für uns wichtig.

00:56:05: Wirtschaftssicherheit Wettbewerbsfähigkeit Resilienz im erweiterten Sinne und dann noch Verteidigungsfähigkeit oben drauf.

00:56:12: Vertiefung des Kapitalmarkts, Vertiefungen des... Und tatsächliche Realisierung des Single Markets also unseres gemeinsamen Marktes.

00:56:20: Da ist unglaublich viel Spielraum noch und da kann man rangehen ob Deutschland dann immer führen muss das hat es im deutsch-französischen Tandem ja auch nicht getan aber ist immer das Hinterrad Das würde ich mal an die Seite stellen, es muss viel mehr gemeinschaftlich und um im Übrigen auch risikogemeinschaftlich geteilt werden.

00:56:37: Es klingt alles so logisch aber dann habe ich eine Parlamentsarmee in Deutschland ein sehr zentralistisches Frankreich.

00:56:42: Ich hab immer noch das Trilogverfahren, das Europäische Parlament Und dann auch noch die Kommission und dann will der europäische Rat eigentlich die Entscheidung treffen.

00:56:49: müssen wir vielleicht auch manche institutionelle Erfahrungen der letzten zehn zwanzig dreißig Jahre einfach abschaffen?

00:56:55: Ich weiß nicht, ob ihr sie formell abschaffen müsst.

00:56:58: Sie haben natürlich auch eine rechtsstaatliche Begründung und institutionelle Qualitäten.

00:57:04: Ja da müssen unsere Instrumente das ist die Privatwirtschaft aber eben auch tatsächlich unsere regulatorischen Apparate einfach besser verzahnt werden.

00:57:14: Natürlich brauchst du mehr PS?

00:57:15: Natürlich musst du hier und da auch dann schlankere Strukturen schaffen.

00:57:19: Kontrollen an sich darf man nicht abschaffend denn dann würdest du da ab bauen, wo die Rechtsstaatlichkeit immer noch gebraucht wird.

00:57:26: Nämlich in der Accountability, in der Übersicht – das hat auch was mit Demokratie zu

00:57:31: tun.".

00:57:36: Weil es so lange gedauert hat.

00:57:38: Also als ich angerufen worden bin zur nationalen Sicherheitsstrategie, jetzt sei es doch offensichtlich was die Amerikaner wollten da hätte ich mir beinahe die Haare ausgerissen weil ich dachte das erzähle schon seit zwei Jahren.

00:57:49: Ich glaube jetzt ist tatsächlich angekommen dass in der Eigen-Tätigkeit auch eine Chance liegt und vielleicht braucht es eine andere Sorte von Nordamerikaner wie Makane, der einfach mal die Chancen auffällig.

00:58:02: Wir sind ja auch ein grundpessimistisches Völkchen.

00:58:04: Vielleicht muss man das einfach auch mal semantisch als Chance beschreiben, als Möglichkeit so dass sich da eine gewisse Zugkraft entwickelt, dass wir dann noch einiges tun müssen.

00:58:14: Dass wir auch gucken müssen, wie Flexibilitäten tatsächlich einbauen Das steht außer Frage.

00:58:19: Aber ich glaube, wir werden über die nächsten paar Tage hören und hören müssen!

00:58:23: Wenn wir es nicht hören haben wir ganz andere Probleme.

00:58:25: aber hören müssen wie's tatsächlich zu gehen scheint denn die Zeit der Sonntagsreden auf der Münchersicherheitskonferenz ist ja wohl vorbei.

00:58:32: Bleibt zum Schluss und da frage ich natürlich genau die richtige der Umgang mit Amerika.

00:58:36: was schlägt die deutschamerikanerin Katrin Kluver-Eschbruck vor?

00:58:40: Ein reifes umgehen mit Amerika.

00:58:42: Die USA werden versuchen, Unsicherheit Vertrauensverlust zu manipulieren.

00:58:47: Das sind aber keine Größen in der Diplomatie.

00:58:49: da brauchst du dieses Framing und das heißt die Europäer sollten das umgekehrt herstellen sich erstens als ehrlicher Broker aber auch immer als Broker mit harten Linien darstellen.

00:59:01: ich finde die Art und Weise wie über die Nutzung des Anti-Zwangs Instruments nachgedacht worden ist das ist ein vielschichtiges Instrument.

00:59:11: Also man macht, man legt erst mal ein Werkzeug auf den Tisch.

00:59:14: Wenn es dann eine Reaktion gibt, geht man die Offramp runter.

00:59:18: Das ist sehr clever und im Übrigen auch mit Ausgleichszahlungen unterfüttert.

00:59:22: also da sind sehr clevere Dinge drin.

00:59:24: diplomatisch und ich glaube eine deutliche Linie zu ziehen, zu sagen wir haben ganz klar unseren Werkzeugkasten sortiert egal was da kommt bieten aber immer wieder Möglichkeiten des Rückschritts an wie wir's ja bei der Grünlandfrage gesehen haben.

00:59:38: Das ist jetzt Verhandeln auf Augenhöhe mit einer Regierung, die ständig versuchen wird Misstrauen, Vertrauensverlust und Unsicherheit zu streuen.

00:59:48: Weil sie das strategisch finden.

00:59:50: Wir machen den Punkt klar Es ist nicht strategisch es Ist nicht hilfreich oder es ist nicht im gemeinsamen Interesse.

00:59:54: Letzte Frage Die Amerikaner ziehen sich schrittweise zurück aus den Kommando Strukturen auch aus der Truppenpräsenz in Europa.

01:00:00: Aber halten Sie generell an der NATO fest?

01:00:03: Glaubst du dass?

01:00:04: Ich glaube, wir werden schon von Marco Rubio das hören.

01:00:07: Die Frage ist der Englischsprachhalge würde mal fragen Ist das Lip Service?

01:00:12: Also wirklich nur das was er von seinen Lippen kommt?

01:00:15: ich glaube tatsächlich Hoffnung ist keine Strategie.

01:00:18: gut vorbereiten Debatten auch im öffentlichen Kreis zu streuen wie wir jetzt anders mit der Sicherheitsbedrohung gegebenenfalls von beiden Seiten besonders unserer demokratischen Strukturen umgeht Auch richtig.

01:00:32: Man muss den amerikanischen Präsidenten nicht vergretzen, um sich von innen auch heraus zu stärken.

01:00:37: Man muß die Kritik auf eine bestimmte Art und Weise ganz offensichtlich machen.

01:00:42: Und man muss einfach auf die eigene Stärke setzen.

01:00:46: Das heißt wir sind dazu angehalten alles zu tun, um unser Rückgrat so breit, so stark, so funktionell zu machen wie wir es eben können.

01:00:53: Ein amerikanischer Weckruf heißt dein exzeltes Buch Eine kleine europäische Wegweisung für unsere Hörer.

01:00:58: war das jetzt!

01:00:59: Vielen Dank liebe Katrin Sehr sehr gerne.

01:01:04: Das Worttable tut ihr aus München mit unserem ersten Spezial von der Münchner Sicherheitskonferenz.

01:01:09: schön, dass Sie heute dabei waren.

01:01:11: Morgen hören wir uns hoffentlich an dieser Stelle wieder unter anderem mit dem ersten Auftritt des Bundeskanzlers hier in der Main Hall.

01:01:18: Außerdem gibt es spannende Perspektiven einer aufstrebenden Außenministerin den Blick in den Maschinenraum der Rüstungsindustrie und wir reden mit einem Mitglied der Bundesregierung.

01:01:27: Wir wünschen Ihnen einen perfekten Tag!

01:01:29: Liebe Grüße aus dem Bayerischen Hof.

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