Wie wächst man in schlechten Zeiten, Herr Basdere?
Shownotes
Bahadir Basdere, President und CEO der Trench Group, verkauft Bauteile für Hochspannungsnetze – und wächst damit seit drei Jahren um mehr als 30 Prozent pro Jahr. Den Grund sieht er in der Elektrifizierung: „Die Welt geht weg vom Molekül, vom Fossil in Richtung Elektron.“ Die Abspaltung von Siemens Energy nennt er den wesentlichen Treiber dieses Erfolgs. Das Schicksal der deutschen Solarindustrie fürchtet er nicht – Komponenten für Stromnetze zählt er zur nationalen Sicherheit. [05:52]
Deutschlands Wirtschaft steht besser da, als die Schlagzeilen über die Autobauer vermuten lassen. Die Exporterwartungen des Ifo-Instituts sind im August auf den höchsten Wert seit gut vier Jahren gesprungen. Dem Kanzler kaufen die kleinen Lichtblicke vor allem Zeit. [00:44]
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Transkript anzeigen
00:00:06: Wie geht es Deutschland eigentlich wirtschaftlich?
00:00:07: Noch irgendwie gut oder ist schon überall die Substanz verloren gegangen.
00:00:11: Wir haben uns einmal genauer angeschaut wo es Lichtblicke in der deutschen Wirtschaft gibt und wir haben mit dem CEO der Trench Group
00:00:17: gesprochen,
00:00:18: das ist eines der Unternehmer aus Deutschland die heute noch stark wachsen und für den das Wachstum sogar neue Herausforderungen mit sich bringt.
00:00:25: Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der CEO Edition von Table Today!
00:00:31: Ich bin Alex Hofmann und bei mir ist mein Kollege Alexander Wiedmann.
00:00:35: Ja, schön dass Sie wieder mit uns dabei sind.
00:00:37: An diesem Samstag den neunundzwanzigsten August legen wir los!
00:00:44: Der Kanzler hat in dieser Woche plackertiefen Zwangsoptimismus demonstriert.
00:00:47: Deutschlands Wirtschaft werde bald wieder wachsen.
00:00:50: im nächsten Jahr steht einer eins vor dem Komma.
00:00:52: Die Zahlen allerdings sagen zumindest wenn man mal eine Bestandsaufnahme macht derzeit doch noch ein bisschen was anderes.
00:00:58: In vielen Bereichen läuft es gar nicht so gut.
00:01:00: Wir erinnern uns an die Schlagzeilen, um die Autobauer zum Beispiel.
00:01:03: Die haben in den letzten Wochen und Monaten ja die Nachrichten bestimmt.
00:01:08: aber dann gab es ja in dieser Woche auch noch ein anderes unerwartetes positive Signal.
00:01:12: nach Zahlen des IFO-Instituts stiegen die Export-Erwartungen im August auf plus neun Komma.
00:01:18: sechs Punkte nach minus zwei Komma acht Punkten im Juli um das mal einzuordnen.
00:01:22: Das ist der höchste Wert seit Februar.
00:01:24: zwanzig zweinzwanzig eine stärkste Anstieg seit Juni.
00:01:27: zwanziger Die Evo-Zahlen, und immerhin war Deutschland ja mal ein stolzer Exportweltmeister.
00:01:33: Die haben wir mal zum Anlass genommen zu schauen wo es noch gut läuft in Deutschland und wo zukünftiges Wachstum auch herkommen kann.
00:01:40: Alex du hast diese Woche damit beschäftigt und du hast noch mehr Zahlen gefunden.
00:01:44: die Hoffnung machen?
00:01:45: Ja genau!
00:01:46: Da ist vor allem der IFO-Geschäftsklimaindex noch zu nennen.
00:01:50: Der verbesserte sich im August auf eighty-achtzig, acht Punkte und legte damit bereits den vierten Monat in Folge zu.
00:01:56: Der IFO Geschäftsklima-Index zeigt immer aus wie die Stimmung in den Chefetagen so ist.
00:02:01: Und daneben mehren sich auch noch die Anzeichen dass sich die Konjunktur langsam stabilisiert.
00:02:06: das Bruttoinlandsprodukt Wuchs im zweiten Quartal um Null, vier Prozent gegenüber dem Vorquartal.
00:02:11: Das ist natürlich kein Boom aber die Exporte entwickeln sich überraschend robust.
00:02:16: Die Stimmung in den Unternehmen verbessert sich und auch einige Ökonomen werden wieder optimistischer.
00:02:21: so erwarten die Cheffolkswirte von KfW, Commerzbank und Deutsche Bank in diesem Jahr immerhin ein Wachstum von einem Prozent.
00:02:30: Und woher kommt dieser plötzliche Optimismus jetzt?
00:02:33: Ja da gibt es im Wesentlichen drei Faktoren also.
00:02:35: zum einen der weltweite KI-Bung natürlich.
00:02:38: Dann die Tatsache, dass die Auswirkungen des Irankriegs weniger gravierend ausfielen als bisher befürchtet und überraschend starke Exporte im ersten
00:02:47: Halbjahr.".
00:02:50: Ja, okay fangen wir mit den Exporten an.
00:02:52: Die Exportzahlen sind nämlich besonders bemerkenswert.
00:02:55: im Juni exportierte Deutschland waren im Rekordwert von fast einhundertvierzig Milliarden Euro so viel wie noch nie in einem einzelnen Monat.
00:03:04: das war außerdem bereits der fünfte Anstieg in Folge.
00:03:07: Im ersten halb Jahr legten die deutschen Exporte um drei Komma neun Prozent auf achthundert siebzehn Milliarden Euro zu.
00:03:14: Gefragt sind vor allem deutsche Maschinen, Software und sogar die Deutsche Chemiebranche meldet wieder eine stärkere Nachfrage.
00:03:20: Hier muss man aber natürlich wissen das kommt von einem niedrigen Niveau.
00:03:24: Und dann habtest du noch gesagt Kaibu?
00:03:26: Ja, der ist natürlich allgegenwärtig.
00:03:28: Zwar finden die Milliarden Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur vor allem in den USA statt.
00:03:34: doch auch deutsche Unternehmen profitieren davon.
00:03:36: Zum Beispiel der Laserspezialist Trumpf liefert Technologie für die Halbleiterindustrie und ist Zulieferer des niederländischen Chippausrüsters ASML.
00:03:46: Zeiss stellt hochpräzise Optik für die Chipfertigung her.
00:03:49: und dann gibt es auch Siemens Energy, die liefern Turbin- und Energietechnik für große Rechencenten.
00:03:55: Also deutsche Unternehmen stehen damit zwar nicht im Zentrum des KI-Booms, sind aber wichtige Zulieferer und profitieren von den Investitionen.
00:04:03: Dann hattest du noch den Irankrieg genannt?
00:04:06: Das ist aber auch schwer nachzuvollziehen weil da hatten doch alle Sorge dass der und die Sperrung in der Straße vom Homus die Wirtschaft richtig lahm legen könnte und jetzt soll das irgendwie gar nicht so gewesen sein?
00:04:16: Ja das wurde ja am Anfang stark befürchtet und tatsächlich sind die Energiepreise unmittelbar nach der Sperbung in die Höhe geschossen und lang bei Hundertzwanzig Dollar pro Beryl.
00:04:26: Inzwischen hat sich es aber bei U.S.
00:04:29: dollar pro baryl eingependelt, also der Ölpreis.
00:04:32: Das liegt zum einen dran das mehr Öl aus dem Golf kommt mit der Pipeline nach Saudi-Arabien und unserem anderen bestimmt natürlich nicht nur die Straße von Homoos über den weltweiten Öl preis sondern ganz einfach Angebot und Nachfrage.
00:04:44: Und da haben höhere Fördermengen aus den USA sowie eine schwächere Nachfrage aus China weil sie vor allem eigene Reserven angezapft haben ein größer Energiepreisschuk Verhindert.
00:04:55: Gut, dann lass uns doch mal nach vorne schauen.
00:04:58: geht dieser kleine Aufschwung jetzt weiter oder ist das einfach mal ein bisschen Glück gehabt und ein paar gute Monate?
00:05:04: Ja da haben wir natürlich ein bisschen glück gehabt und wir wissen ja auch nicht wie es weitergeht mit Krieg in der Ost.
00:05:09: außerdem wird die Hitze und die Trockenheit zu einer Belastung für die Wirtschaft führen.
00:05:13: das haben wir hier schon im Podcast besprochen.
00:05:16: Aber man kann schon sagen, dass Ökonomen davon ausgehen im vierten Quartal das die Wirtschaft stärker anspringt.
00:05:22: Dann könnten nämlich endlich – wir haben es ja auch schon oft thematisiert – die staatlichen Investitionen stärker in die Realwirtschaft fließen.
00:05:30: Also bisher zeigt sich das vor allem in der Verteidigungsausgabe und in der Rüstungsindustrie.
00:05:35: Aber Künfte könnten auch die Infrastrukturprojekte anziehen und die Bauindustrie anziehen.
00:05:40: Also der Kanster setzt da großen Ziel drauf, dass es groß gebaut wird, ihm helfen aber schon die kleinen Lichtblicke, die die Wirtschaft gerade sendet weil sie schaffen vor allem im Eins-Zeit.
00:05:53: Ein Unternehmen das viele wahrscheinlich gar nicht kennen und auf dem Schirm haben, das aber extrem stark wächst ist die Trench Group.
00:05:59: Bis zum Jahr zwanzig war das Unternehmen noch Teil von Siemens Energy Heute ist sie eigenständig.
00:06:05: Die TrenchCube entwickelt und produziert sogenannte Spezialkomponenten für Hochspannungsnetze, darunter Durchführungen Messwandler und Spulen.
00:06:13: Vereinfacht gesagt die Produkte sorgen dafür dass Strom über weite Strecken sicher transportiert gemessen und verteilt werden kann.
00:06:21: das Unternehmen profitiert gerade im aktuellen Zeitpunkt natürlich von der weltweit steigenden Stromnachfrage, aber auch davon dass viele Strommetze in Europa und auf der Welt veraltet sind.
00:06:32: Zum Teil hundert Jahre alt sind und modernisiert oder erweitert werden müssen.
00:06:36: Das spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen der Trench-Coup wieder im Geschäftsjahr.
00:06:40: Zwei tausendfünfundzwanzig klagte Umsatz bei neunhundert sechs Millionen Euro.
00:06:44: jetzt in den ersten drei Quartalen im Geschäftesjahr liegt es schon bei acht hundertfünfzig Millionen Euro.
00:06:50: also das Wachstum liegt beim mehr als dreißig Prozent pro Jahr Und seit der Abspaltung von Siemens Energy hat das Unternehmen rund achthundert neue Mitarbeiter eingestellt.
00:07:00: In den kommenden Jahren sollen weitere tausend dazu kommen, über dieses außergewöhnliche Wachstum die Eigenständigkeit nach dem Siemens-Energie Carve Out und die Frage wie man mit so einer hohen Nachfrage Schritt hält.
00:07:12: darüber spreche ich jetzt gleich mit dem CEO Bahadir Bastere.
00:07:19: In Deutschland wird oft über hohe Energiekosten, Bürokratie, schwache Konjunktur geklagt.
00:07:24: Die Trenschgruppe dagegen wächst stark und profitiert von der steigenden Stromnachfrage.
00:07:29: Sind Sie der Einäugige unter den Blinden oder geht es der deutschen Wirtschaft vielleicht doch besser als allgemein behauptet?
00:07:36: Ich würde nicht sagen dass wir der einäugigen unter dem blinden sind aber wir sind sicherlich in einem Markt unterwegs Der wächst unnachhaltig wächst Und der immer wichtiger wird nämlich des Stroms, der Stromerzeugung und der Stromübertragung.
00:07:54: Es gibt andere Industrien denen es mittlerweile nicht so gut geht leider.
00:07:59: von daher glaube ich sind wir als Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Regionen der Welt unterwegs um unser Tätigkeit nachzugehen.
00:08:10: Sie haben achthundertfünfzig Millionen Umsatz in den ersten drei Quartalen erzielt, was ist der Kern vom Kern für diesen Wachstumsboost?
00:08:20: plus dreißig Prozent im Vergleich zum Vorjahr auch.
00:08:23: Ja und die Dreißig-Prozent haben wir nicht nur letztes Jahr oder dieses Jahr gesehen.
00:08:26: Die haben wir in den letzten drei Jahren gesehen.
00:08:28: Der Kern ist ganz einfach.
00:08:30: Die Welt geht weg vom Molekül, vom Fossil in Richtung Elektron.
00:08:37: Strom wird immer wichtiger und das nicht nur in Europa und Deutschland sondern weltweit Und unser Geschäft ist es, Produkte herzustellen die den Strom von A nach B bringen.
00:08:49: Die das ermöglichen und das ist der Treiber.
00:08:51: Die Elektrifizierung unseres Lebens ist der treiber und das geht natürlich einher mit Digitalisierung, elektrische Mobilität heizen und kühlen.
00:09:01: Ein ganz wichtiges Thema was uns sicherlich in der Zukunft auch mehr beschäftigen wird Das sind die Treiber für unser Geschäft.
00:09:08: Mehr als fünfzig Prozent ihres Auftragseingangs stammen aus Nordamerika.
00:09:12: Ist das nicht eigentlich auch eine Herausforderung, eine große Abhängigkeit für Sie?
00:09:18: Das ist durchaus eine Herausforderungen und wir bedienen ja den Markt Nordamerikaner nicht erst seit gestern sondern schon seit mehr als hundert Jahren.
00:09:26: Das ist erstmal eine Verantwortung.
00:09:28: der Bedarf ist groß dass im Kunden die wir schon fast ein Jahrhundert bedienen tatsächlich entsprechende Kapazitäten zur Verfügung stellen.
00:09:38: Wir haben auch kürzlich eine Fabrik in den USA eröffnet und bedienen den Kunden lokal und stellen so sicher, dass wir seine Bedarfe
00:09:46: decken.".
00:09:47: Und Sie sehen da nicht das eine Gefahr, dass durch Donald Trump irgendwelche politischen Auswirkungen da gibt die sie selbst auch betreffen wird?
00:09:55: Naja, das kommt ja darauf an wie Sie dem Markt bedienen oder aus welchen Werken und wir hatten schon immer Zwei starke Werken Nordamerika in Kanada.
00:10:03: Der Tony-Trend, der die Firma gegründet hat ist ja in Kanadier und wir haben kürzlich unser erstes amerikanisches Werk eingeweiht.
00:10:12: von daher sehe ich nicht die Gefahr dass wir dort unter dem Einfluss stehen.
00:10:17: Viele Unternehmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, haben sich auch aus den USA zurückgezogen.
00:10:23: Bei ihnen geht es eher darum sie müssen mit Wachstum Schritt halten.
00:10:27: was ist da gerade für Sie die höchste Herausforderung?
00:10:31: Was treibt Sie da am meisten um?
00:10:33: Also es gibt zwei wesentliche Herausforderungen.
00:10:35: Nummer eins ist der Mensch.
00:10:37: wie schnell kriegen wir Fachleute her um die Produkte die wir an Kunden weitergeben zu entwickeln und zu bauen.
00:10:47: Und wie schnell kriegen wir die Maschinen und die Gebäude her?
00:10:50: Wie schnell können wir Fabriken
00:10:51: hochziehen?".
00:10:52: Da haben wir gezeigt mit dem Werk in den USA, dass wir das tatsächlich in fünfzehn Monaten können.
00:10:58: Wir haben fünfzehnt Monate gebraucht vom Tag der Entscheidung eine neue Fabrik in den USA hinzustellen bis zur Einweihung – da sind wir sehr stolz drauf!
00:11:08: Das waren natürlich unsere amerikanischen Kunden auch die amerikanische Politikklasse.
00:11:13: Bis zum Jahr zwanzig war sie Teil von Siemens Energie.
00:11:16: Heute sind sie eigenständig, inwiefern profitieren sie von der Abspaltung und gibt es vielleicht auch Punkte?
00:11:23: Stichwort Mensch.
00:11:24: wäre es einfacher geworden Fachkräfte zu finden wenn man noch teil bei Siemens gewesen wäre.
00:11:30: Um Ihre zweite Frage zu beantworten ist es tatsächlich nicht so schwer als ein Unternehmen, was nicht diesen prominenten Namen hat Fachkräfte zu finden.
00:11:41: Wir haben uns sehr gut positioniert im Markt.
00:11:43: Wir kriegen viele neue Kolleginnen und Kollegen.
00:11:47: wir kriegen auch viele Leute die aus dem Konzernumfeld kommen von der Siemens Energy oder von anderen großen Konzernen.
00:11:54: da sind wir sehr stolz drauf Und das ist ein wesentlicher Treiber für unseren Erfolg der letzten drei Jahre eben nicht mehr in einem Konzert zu sein.
00:12:03: Die Trensch hat schon immer auch zu Zeiten von Siemens, seventy-fünf Prozent ihres Geschäfts mit Playern außerhalb des Konzernes gemacht.
00:12:12: Teilweise auch mit den Wettbewerbern von Siemen's Energy.
00:12:15: und es war klar für uns und uns heißt wir als Management Team mich als CEO aber auch dem Vorstand von Siemens Energy das zum damaligen Zeitpunkt die Siemens Energy nicht mehr der richtige Eigentümer für die Trensch war.
00:12:30: und deswegen hat man auch gemeinschaftlich beschlossen in den Markt zu geben und der Trennsch die Möglichkeit zu geben, in ihrem eigenen Tempo was sehr schnell ist auch zu wachsen.
00:12:42: Und von dieser Marktdynamik auch zu partizipieren.
00:12:45: Siemens Energy hat sich seitdem ja auch sehr gut entwickelt aber glauben sie trotzdem dass der ein oder andere eine Träne verdrückt wenn er ihr Backstums Tempo sieht?
00:12:55: Das mag ich nicht zu beurteilen.
00:12:58: Sicherlich gibt es noch einen Regenaustausch mit den ehemaligen Kollegen, aber ich sehe das aus der Warte der Trensch und für die Trensche war das der absolut richtige Weg dort eigenständig zu sein und schnell zu wachsen.
00:13:09: Und für Sie persönlich gibt es was?
00:13:10: Was Sie vermissen, was sie im Konzern hatten, was Sie jetzt nicht mehr haben?
00:13:14: Zunächst vermisse ich natürlich erst mal die Kollegen, mit denen man ja zwanzig Jahre lang eine gute Beziehung aufgebaut hat, aber dadurch dass wir auch global aufgestellt sind ist da jetzt nichts wo ich sage, das vermisse ich.
00:13:30: Vielleicht noch ein bisschen präsenter in dem einen oder anderen Markt zu sein im Global Scale?
00:13:36: Das ist sicherlich eine kleine Herausforderung aber auch die werden wir stemmen.
00:13:40: Die
00:13:40: werden Sie stemmen!
00:13:41: Heute ist der Finanzinvestor Triton bei Ihnen drin.
00:13:44: wie nehmen Sie die Zusammenarbeit wahr?
00:13:46: was ist das gemeinsame Ziel?
00:13:48: Ja, das ist absolut positiv die Zusammenarbeit.
00:13:50: Die hat sich tatsächlich für uns als Unternehmen aber auch für mich als CEO des Unternehmens als Glücksfall herausgestellt weil wir zunächst mit Menschen zu tun haben die zum Teil aus unserer Industrie kommen.
00:14:03: ja ich habe Leute im Bord zu sitzen die tatsächlich mal dass gemacht haben in ihrer Vergangenheit was ich heute mache.
00:14:09: Das ist nicht üblich bei einem Private Equity Investor und wir haben alle ein gemeinsames Ziel besser zu machen und Trensch in seinem Wachstum zu maximieren.
00:14:22: Und das ist ja letztendlich auch das Private Equity Geschäftsmodell,
00:14:26: aber ein Rendite Druck verspüren Sie jetzt nicht.
00:14:28: grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass ein Unternehmen dazu da ist Rendite zu generieren.
00:14:33: Auch auch Ergebnis zu generiren weil nur so können sie unseren Wohlstand aufrechterhalten im sozialen Sinne.
00:14:40: Weil Sie brauchen Unternehmen die Rendite machen und Steuern zahlen damit sie Krankenhäuser etc.
00:14:44: finanzieren können.
00:14:45: Und theoretisch gefragt was bräuchte es für einen Umfeld?
00:14:49: Damit ein Börsengang vielleicht mal in der Zukunft anstehen könnte?
00:14:54: oder ist das keine Option?
00:14:55: Naja also Grundsätzlich, da wir Private Equity Own sind steht auch schon fest dass es irgendwann einen neuen Eigenplümer geben wird.
00:15:02: Der Eigenplömer kann eine andere Private Equity Design, kann eine Strategie sein.
00:15:07: Wir können aber auch an die Börse gehen.
00:15:09: Tatsächlich ist das nur Option.
00:15:11: Mein Fokus liegt darauf bis zu diesem Zeitpunkt des Unternehmen bestmöglich aufzustellen noch weiter wachsen zu lassen Und gemeinsam mit einem Shareholder werden wir dann entscheiden, was der richtige Weg ist.
00:15:22: Wann könnte der Zeitpunkt sein?
00:15:24: Na ja nun!
00:15:24: Wir haben natürlich schon mal eine Größe erreicht und eine Dimension erreicht wo wir jederzeit egal welche Exitforte es auch auf diese Exitforte durchlaufen können.
00:15:32: Zum Abschluss noch eine Frage die mich umtreibt.
00:15:35: Bei der Solarindustrie hatte Deutschland ja auch mal ein Vorsprung.
00:15:38: Das Ende ist bekannt.
00:15:40: Warum sollte es bei Ihnen die Wachstum-Story anders laufen?
00:15:44: Weil ich glaube dass wir aus dem agierender Vergangenheit gelernt haben, hoffentlich gelernt haben.
00:15:52: Weil ich glaube ja dass tatsächlich Technologie und Innovation da sind wir sehr stark diese Innovationen-Technologie in Deutschland zu generieren aber die dann auch im Markt zu begleiten und die Penetration zu begleichen.
00:16:08: Da haben wir nicht so lange Arten Aber Ich glaube da Haben Wir Gelernt Und dann ist unser Geschäft auch nicht ganz mit der Solarindustrie vergleichbar.
00:16:17: Unser Geschäft, also die Trensch, die ist über hundert- und dreißig Jahre alt wenn es so nehmen.
00:16:22: Ja?
00:16:22: Und viele unsere Produkte und Systeme, die wir heute noch engenieren und hier bauen, auch in Deutschland bauen wurden durch unsere Vorväter unter anderem auch hier in Deutschland erfunden ja?
00:16:31: Also deswegen sind wir hier stark verwurzelt Und mittlerweile hat auch der Letzte erkannt, dass solche Komponenten, wenn es um Stromnetze geht tatsächlich auch Komponente der nationalen Sicherheit sind.
00:16:44: Wir haben eine strategische Stellung und deswegen bin ich überzeugt, dass wir nicht den gleichen Mechanismus sehen werden wie bei den Solarpanels.
00:16:55: Vielen Dank für Ihre Zeit!
00:16:57: Vielen dank für Ihren Besuch im Podcast Table
00:17:00: Today!
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