Wie knapp ist unser Wasser?
Shownotes
Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt und Klimaschutz, rechnet ohne Regen im Oktober und November mit einem sehr schwierigen nächsten Jahr. Wasser verhandelt er nicht als Ökothema, sondern als Standortfrage: „Und ohne Wasser ist alles Wirtschaften nichts.“ Vorrang bei Knappheit hat für ihn die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, danach die Landwirtschaft. Den Ländern rät er, ihr Geld in Leitungen und Speicher zu stecken – wichtiger als Schwimmbäder sei das allemal. [03:42]
Finanzminister Lars Klingbeil hat einen Entwurf zur Zuckersteuer vorgelegt, den der Kanzler kurz vor seiner Reise nach Kiew öffentlich stoppen ließ. Im Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch verlangt die Union Änderungen an der Steuerreform, die SPD mehr Geld von Vermögenden. Die echten Konflikte stehen auf keiner Tagesordnung – gelöst werden sie im Flur. [01:04]
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Transkript anzeigen
00:00:02: Table Today.
00:00:04: Der Inscheider Podcast von Table Briefings.
00:00:10: Sind das schon Ampel-Vibes, die wir in der Bundesregierung spüren?
00:00:13: Die Koalition verhakt sich inzwischen fast täglich und immer wieder gerne bei Nebensächlichkeiten wie man am Streit über die Zuckersteuer sieht.
00:00:20: Morgen am Mittwoch ist wieder einmal Koalitionsausschuss.
00:00:23: es geht um die großen Risiken China aber es geht immer auch um die kleinen Krisen in dieser Koalition.
00:00:29: Das geht jetzt schon eineinhalb Jahre so.
00:00:30: Wir sagen Ihnen was diesmal auf der Tagesordnung
00:00:33: steht
00:00:34: Das Problem der Wasserknappheit, es wird immer drängender.
00:00:37: Die leeren Flüsse haben es uns in diesem Sommer gezeigt.
00:00:40: Wir müssen einen neuen Umgang mit Wasser finden sagt der Umweltminister Carsten Schneider.
00:00:44: und wie das genau gehen könnte das erzählt er uns gleich im Interview.
00:00:49: Es gibt sie noch die guten Nachrichten sogar beim Thema Wasser.
00:00:52: wir haben eine für Sie gefunden aus Italien.
00:00:55: die hören sich ganz am Schluss.
00:00:56: an diesem Dienstag der sechste Oktober legen wir los.
00:01:04: Hinter den Kulissen ist die Stimmung noch mieser als in den öffentlichen Statements zu erahnen.
00:01:15: Wir müssen es endlich ohne die SPD schaffen, lasst uns diese Minister doch einfach rauswerfen und eine Minderheitsregierung versuchen.
00:01:27: Also da laufen weiterhin Züge aufeinander zu.
00:01:30: irgendwie schafft es diese Koalition nicht in einen Modus zu kommen.
00:01:34: zusammen ist das besser!
00:01:36: Und wieder einmal sind es die Kleinigkeit.
00:01:38: Die Zuckersteuer.
00:01:39: sie war eigentlich längst verabredet im Koalitionsvertrag angedacht zwischen den Ressorts abgestimmt doch dann legte Lars Klingball einen Entwurf vor, den der Kanzler kurz vor seiner wichtigen Ukraine-Reise sogar öffentlich stoppen ließ.
00:01:53: Also wieder einmal Krisensitzung in Berlin, Koalitionsausschuss, der ja eigentlich nur eine Routine treffen sein sollte muss mal wieder zentrale Konflikt-Themen lösen!
00:02:02: Die Union will eine neue Steuerreform die SPD will die Reformen sozialer ausbalancieren.
00:02:08: keiner weiß wirklich ob hier wieder wie bei der Amphal vielleicht Gar keiner ist wirklich wild, aber man am Ende doch auseinander geht.
00:02:16: Weil man sich so sehr verharkt hat?
00:02:19: Der Kanzler jedenfalls hat gemahnt aus Kier wo man sich normalerweise bei Auslandsreisen nie in die Innenpolitik einmischt und hat sich nochmal zum Rott geweldet mit eindringlichen Abhällen.
00:02:28: wir müssen in der Regierung zusammenbleiben Und die Unionsfraktion macht trotzdem Druck, vor allem auf Arbeitsministerin Bärbel Basz, die aus privaten Gründen in den letzten Tagen sich etwas abmelden musste aus der Öffentlichkeit.
00:02:40: Doch ihre Reformen sind noch lange nicht im Kabinett und darum geht es.
00:02:44: Das Handelswald berichtete gerade wieder.
00:02:46: Inzwischen ist es offensichtlich dass gerade die Finanz- und Haushaltspolitiker, die Wirtschaftspolitiker der Union auf jeden Fall Änderungen an der Steuerreform wollen.
00:02:56: mit dieser mikrigen Entlastung für ganz wenige Gruppen bestimmte Familien unter bestimmten Bedingungen und dann auch erst ab dem Jahr zum Jahr ist, wollen Sie sich nicht zufrieden geben.
00:03:05: Die SPD wiederum sagt gerne wir können daran rütteln und gerne mehr Entlastung geben aber dann brauchen wir auch höhere Beiträge von den Vermögenden um dies zu finanzieren.
00:03:15: eine Lösung ist bisher nicht in Sicht.
00:03:17: am Mittwoch geht es also wieder los und wie so oft bei Koalitionsausschüssen die Tagesordnung Die echten Konflikte, sie stehen gar nicht erst auf den Papieren die dort ausgeteilt werden.
00:03:29: Sie müssen wieder einmal zwischen Tür und Angel im Flur gelöst werden.
00:03:33: Open-And ist angesetzt!
00:03:35: Mal sehen ob die Streithähne überhaupt am Ende sich zu einer gemeinsamen Pressekonferenz aufraffen können.
00:03:48: Der Wassermangel in Deutschland, er wird nicht nur zum Problem für die Gärtner.
00:03:54: Die gerne wunderbare sattgrüne Rasen haben wollen sondern vor allem auch für die Wirtschaft denn entlang der großen Flüsse da siedelt sich die Industrie an.
00:04:04: sie braucht das Wasser zu kühlen und wir die Bevölkerung brauchen das Wasser als Trinkwasser.
00:04:09: doch der Grundwasser pegelt er singt seit Jahren.
00:04:13: dass sind Probleme, die natürlich mit dem Klimawandel, der Dürre und den Hitzephasen im Sommer zusammenhängen.
00:04:20: Und wenn es regnet, dann regnet es schnell kurz unheftig – das Wasser bleibt gar nicht wirklich liegen!
00:04:26: Es sickert nicht ein so sagen jetzt die Experten.
00:04:28: und das ist genau das Problem.
00:04:30: Denn wir brauchen Auffangbecken, wir brauchen Wasserspeicheranlagen um die drohende Wasserknappheit nicht auch am Ende zu Rationierungen führen zu lassen für die Bevölkerung.
00:04:41: Umweltminister Carsten Schneider hatte gestern in Berlin die EU-Umweltkommissaren zu Besuch, um nur dieses Thema nach vorne zu bringen.
00:04:47: Eine nationale Wasserstrategie hat er in seinem Ministerium erdenken lassen und er fordert klar einen anderen Umgang mit Wasser und sagt auch im Notfall muss es dann eben Priorisierung geben zwischen der Bevölkerung, zwischen der Industrie – und darauf stellt er die Bevölkerung schon mal ein!
00:05:04: Wir dachten uns das Thema ist so wichtig, um es nicht etwas tiefer zu besprechen und haben ihn gestern zum Interview getroffen.
00:05:10: Einen schönen guten Tag Herr Minister Schneider!
00:05:12: Ich grüße Sie, hallo Herr Brügger!
00:05:13: Wie groß ist denn die Wasserknappheit jetzt schon in Deutschland?
00:05:17: Sie steigt.
00:05:18: wir haben viele Milliarden Kubikmeter Wasser verloren im letzten Jahr.
00:05:24: es kommt darauf an dass wir auf Regen hoffen im Oktober November und soll das nicht der Fall sein wird das nächste Jahr ein sehr schwieriges.
00:05:31: also Wir verlieren Wasser wir gewinnen keines hinzu
00:05:34: Und die Deutschen haben sich mit dem Thema so richtig, habe ich das Gefühl noch nicht beschäftigt.
00:05:38: Es kommt halt aus dem Hahn.
00:05:40: es ist gut, es ist trinkbar und das war's oder?
00:06:04: weil es eben nicht sauber ist.
00:06:06: Und Wasser ist nicht nur lebenselizier, sondern das ist Grundlage auch für sechzig Prozent der Unternehmen in Deutschland für ihre Wertschöpfung.
00:06:15: Die meisten wissen es nur nicht.
00:06:17: Sie werden sie jetzt erst kennenlernen und Lernenskennen, weil in Teilen eben Wasserknappheiten haben insbesondere im Süden Deutschlands.
00:06:23: Man muss sich nur an dem Bodensee anschauen!
00:06:25: Die Experten sagen es eigentlich seit Jahren, im Schnitt verlieren wir Grundwasser jedes Jahr um knapp zwanzig bis fünfzwanzig Prozent.
00:06:33: Natürlich hat das mit dem Klimawandel zu tun.
00:06:35: was kann man denn überhaupt dagegen tun?
00:06:37: oder geht es nur darum sich anzupassen und mit weniger Wasser auszukommen?
00:06:42: Ja also wir tun ja alles dass wir den Klimawandel aufhalten national aber auch weltweit.
00:06:47: aber die Erderwärmung ist ja Fakt!
00:06:50: Die Begrenzung ist das Ziel auf unter zwei Grad.
00:06:54: schon die jetzigen Erwärmungsschritte führen dazu, dass das Wasser zwar immer noch kommt.
00:06:59: Es kommt nur halt nicht mehr so wie wir es kannten als langanhaltender Landregen sondern jetzt kommt ein Zweifel als Sturzflut.
00:07:05: Das heißt schnell und viel und fließt dann ganz schnell ab weil unsere Infrastruktur so gebaut wurde, dass eben Wasser abfließt und nicht dass es in der Fläche bleibt wenn.
00:07:15: wir müssen es sammeln und speichern.
00:07:17: Speichern ist tunmoore können aber auch Schwammstädte indem Kavernen gebaut werden und das Wasser in der Fläche gehalten wird wie auch über die Renaturierung von Flüssen, also Flussauen wiederherstellen.
00:07:30: Und dass Wasser seinen Weg gehen lassen und es nicht schnell abfließen lassen.
00:07:34: Das ist die Kunst der Rückbesinnung auf die wir so wie vor Jahrhunderten hatten und das werden wir wieder tun müssen um weiterhin ein wasserreiches Land zu bleiben.
00:07:44: Das Gegenteil erleben wir doch irgendwie.
00:07:45: Hat man das Gefühl Versiegelung der Städte, Begradigung von Flüssen, Gewerbeflächen Wirtschaft, Wirtschaft,wirtschaft lautet ja auch die Losung dieser Bundesregierung.
00:07:54: also wer hört ihnen zu wenn sie im Kabinett über Moore und Auen reden?
00:07:57: Ja alle weiß ihr wissen dass es gefährlich ist wenn ich rede und dass man sich dann halten muss.
00:08:02: Die Unterstützung für die Wieservonessung vom Moore ist groß.
00:08:05: Ich habe mein großes Sonderprogramm mit eins Komma sieben Milliarden Euro Gemeinsam mit dem Kanzler und auch meinen Kollegen Aloysi Reiner auf den Weg gebracht.
00:08:14: Und fast alle betroffenen Bundesländer, die erst im Moorgebiet haben, beteiligen sich daran wie wir das gemeinsam mit den Landwirten machen weil gegen sie funktioniert es nicht.
00:08:27: also ich sehe mich da unterstützt und je stärker auch die Wirtschaft das begreift Ich denke davon eigentlich auch in die Finanzwirtschaft dass die Bepreisung von gedrittener Risiko Das macht die EZB und auch die Bundesbank, weil es werden jetzt einzelne lokale Geschäftsbanken machen.
00:08:43: Und das wird zu einem umdenken führenden, denn jeder merkt jetzt wie sehr doch an der Kette Wasser hängt und seien sie die Energieversorgung über die Antomenreaktoren in Frankreich oder eben auch in Rumänien?
00:08:56: Man spürt Sie wollen nicht nur über die ökologische Komponente bespielen das Thema sondern als hartes Wirtschaftsstandortthema.
00:09:03: richtig
00:09:05: Ich versuche, die Ökologen sind eh überzeugt.
00:09:07: Die Angler im Übrigen auch zu denen ich gehöre weil sie sehen jedes Jahr wie sehr sich die Flüsse verändern, wie sich erhitzen und wie wir viele Klarwasserbereiche mit Forellen und Eschengewässern quasi nicht mehr haben.
00:09:20: Sie spüren die Veränderung und die Wirtschaft spürts jetzt auch und ich versuche hier ein verbindendes Element zu schlagen eine Brücke zu bauen zwischen wirtschaftlichem Handeln, Vernunft aber auch Technologieentwicklung die man dann weltweit exportieren kann.
00:09:37: Und ohne Wasser ist alles Wirtschaften nichts, stelle sich nur vor was die TSMC oder auch Infine in Dresden machen würde wenn es keine Elbe gäbe – es gäbe sie nicht!
00:09:47: Weil Sie brauchen das Wasser zum Kühlen genauso wie die Schiffert- oder BSF in Ludwigshafen er den Reihen
00:09:53: braucht.".
00:09:54: Deswegen sind so viele Industrieflächen entlang des Rheins oder Industrieunternehmen große, traditionelle.
00:09:59: Wenn ein Produkt gut knapp wird dann beginnen die Verteilungskämpfe.
00:10:02: Darauf haben sie auch hingewiesen.
00:10:03: also wenn Haushalte kein Trinkwasser mehr haben in einer Hoch-Sommerphase und es um Rationierung geht wer wird dann bevorzugt?
00:10:12: Das große Rechenzentrum der Chemiebetrieb oder der Haushalt?
00:10:15: Haben Sie sich darüber schon mal Gedanken gemacht?
00:10:18: Ja ganz klar vorne weg steht natürlich die Bevölkerung mit der Trinkwasserversorgung nach die Landwirtschaft, dann über die Frage der weiteren Prioritäten und Posterioritäten.
00:10:27: Die Frage wer Zugang hat und wo es zum Beispiel rationiert wird – was in Teilen ja auch schon passiert – werden wir in der nationalen Trinkwasserstrategie – das gibt's eine Abkürzung für das Kremium, d.h.
00:10:38: LAWA mit den Ländern beraten oder auf der Umweltministerkonferenz im November in Bad Shandau eine Entscheidung zu treffen, dass aber gemeinsam mit den Ländern, aber da wird es natürlich dann auch um die harte Frage gehen.
00:10:50: Wer bekommt noch Wasser wenn's knapp ist?
00:10:54: Und das ist eine Werteentscheidung, die Politik treffen muss.
00:10:56: Bevorstellbar dass man dem Garten nicht mehr bewässert mit Frischwasser oder die Puls verboten werden?
00:11:02: Ja, das ist glaube ich... Die Luxusvariante, das haben wir ja in Teilen jetzt schon, kennen wir aus vielen anderen Ländern.
00:11:07: Es geht eher um die Frage wiesender Abwägungen zwischen industrieller Nutzung und anderen Faktoren Von WAC.
00:11:15: immer die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung ganz klar, aber dann wird schon bei zwischen Landwirtschaft und Industrie schon interessant.
00:11:22: Sie haben jetzt auch gesagt, dass die EU-Kommunalwasserrichtlinien, die muss umgesetzt werden in deutsches Recht, da geht es um eine noch härtere Reinigungsstufe von Kläranlagen.
00:11:31: Und da ist die Pharma- und die Cosmetikindustrie in der Pflicht, in der Verantwortung.
00:11:36: Sie sollen nämlich weil teilweise Mikroschadstoffe im Wasser landen sich beteiligen an diesen Klär-Anlagen.
00:11:41: Ist das realistisch?
00:11:42: Da gibt's einen großen Aufstand in der Industrie!
00:11:44: Ja, wir sind ja Teil hier in Berlin.
00:11:46: Vier Millionen Einwohner die in den nächsten Jahrzehnten nur noch geklärtes Wasser trinken wird.
00:11:51: Nichts anderes weil es nicht genügend zufuschwarster Zufuhr gibt.
00:11:54: das Uferfeldrad hat auch seine Grenzen.
00:11:56: Das heißt, das Trinkwasser wird geklärtes Wasser sein und wir haben mehr Schadstoffeinsträge mittlerweile drin durch Erfindung Einträge die geklären werden müssen.
00:12:08: Das Bedarf einer neun vierten Reinigungsstufe mit Milliarden Investitionen.
00:12:12: Die Frage ist jetzt wer bezahlt dafür?
00:12:14: Ich bin großer Fan der sozialen Marktwirtschaft und das bedeutet, dass die Verursacher auch die Kosten tragen und nicht die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden.
00:12:24: Wenn
00:12:24: man sie klar zuordnen kann, das scheint ja nicht so einfach zu sein?
00:12:27: Ja
00:12:27: geht um die Einträge insgesamt und die Kommission hat dazu ein Gesetzgebungsvorschlag nicht nur schon erbracht und es ist geltendes Recht.
00:12:35: Es wird jetzt beklagt was Geldes recht.
00:12:37: Ich fahre mal zur Industrie und die Kosmetikindustrie als Haupteintrager.
00:12:43: Und je nachdem wie viel man in Verkehr bringt, wird dann auch die jeweilige Inverkehrsbringungsleistung eben mitbepreist.
00:12:50: Ich halte das für zweckdienlich und auch für gerecht.
00:12:53: Jetzt werden wir sehen ob der EUGH dem auch folgt.
00:12:57: wenn nicht müssen wir eine nationale Lösung finden.
00:12:59: Letzte Frage, Herr Minister.
00:13:00: Sie haben gesagt, die Länder hätten doch gut daran.
00:13:03: die Mittel aus dem Sondervermögen immerhin hundert Milliarden Euro stehen für Infrastruktur in den Ländern zur Verfügung zu einem guten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren?
00:13:10: Das sind Appelle.
00:13:11: Ne Handhabe haben sie nicht richtig?
00:13:14: Ich bin ein großer Anhänger des Fütteralismus und Landesregierung mit den Landtagen freien ihre Entscheidungen.
00:13:20: Die Wasserinfastruktur ist eine ganz Zentrale sowohl was die Talsperren aber auch Fernwasserleitung betrifft.
00:13:27: Bayern will tausend zwanzig Kilometer neue Fernleitungen legen.
00:13:31: Ich halte die Infrastruktur Wasser und Abwasser für zentrale Daseinsvorsorge, und sie sind nach Abwägung wichtiger als von
00:13:38: Bädern.".
00:13:39: Die Zeiten, in denen wir uns in Deutschland über Wasser keine Gedanken machen müssen, diese sind endgültig vorbei, sagt der Umweltminister Carsten Schneider, der uns heute hier Frage und Antwort gestandert.
00:13:47: Vielen Dank Herr Minister und einen schönen Tag
00:13:50: noch!
00:13:58: War noch was?
00:13:59: Ja, wir haben jetzt viel zu den Problemen.
00:14:00: Rund ums Wasser gehört.
00:14:01: aber es gibt tatsächlich auch eine gute Nachricht bei dem Thema und die kommt aus Italien.
00:14:05: in der Küstenregion bei Venedig haben Forscher ein riesiges Süßwasservorkommen entdeckt.
00:14:10: ja wirklich!
00:14:11: Es erstreckt sich über twenty-fünfzig tausend Hektar.
00:14:14: das ist ungefähr so groß wie die gesamte Fläche des
00:14:16: Gardasees.
00:14:17: Das Wasser liegt unter der dicken Schicht aus Leben und Ton.
00:14:20: Es ist eine Art natürlicher Schwamm, also genau das was wir doch in diesen Zeiten gerade brauchen!
00:14:25: Die Schicht wirkt wie ein Schutzschild.
00:14:27: Das Salzwasser, das in der Region immer weiter vordringt kommt deshalb kaum an das Süßwasser heran.
00:14:32: Wie viel davon am Ende wirklich genutzt werden kann?
00:14:35: Das wissen die Experten noch nicht.
00:14:36: trotzdem macht die Entdeckung den Menschen in Italienern vor Ort Mut.
00:14:40: Das Wasser könnte nämlich helfen die nächste Knappe gerade in Süditalien in diesem von der Hitze so sehr geplagten Region besser zu überstehen.
00:14:49: Ein überraschender Wasserfund in Italien, das wollten wir Ihnen am Schluss dieses Podcast nicht vorenhalten.
00:14:55: Genießen Sie trotzdem noch die warmen Tage auch wenn es im Oktober schon wieder viel zu warm ist als es eigentlich sein sollte.
00:15:01: Hören sie trotzdem morgen wieder bei uns rein!
00:15:03: In diesem Sinne, ciao ciao!
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