Wer investiert gerade jetzt in Deutschland? Mit Ingrid Hengster

Shownotes

Ingrid Hengster, Deutschland-Chefin von Barclays, sieht großes Interesse internationaler Investoren an Deutschland, besonders bei Energie und Infrastruktur. Ihre Bedingung gibt sie unverblümt weiter: „wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und die Investitionen, die wir tätigen, müssen auch vernünftige Returns zeigen.“ [08:34]

Die Bundesregierung lädt an diesem Dienstag internationale Investoren und Unternehmenschefs zum ersten Invest in Germany Summit nach Berlin. Aus dem Ausland kamen im ersten Halbjahr nach dem KfW-Investitionsmonitor rund 25 Milliarden Euro an Direktinvestitionen – ein Jahr zuvor waren es 68 Milliarden. Fünf Millionen Euro soll der Gipfel nach einem Bericht von Correctiv kosten. [01:21]

Wer in deutsche Infrastruktur investieren will, muss bis heute direkt beim Betreiber anklopfen, etwa bei den kommunalen Wasserbetrieben. Martin Blessing, persönlicher Beauftragter des Bundeskanzlers für Investitionen, hält das für aussichtslos: „Für jedes der 800 Stadtwerke einen eigenen Investor zu finden, das wird ja auch gar nicht gehen.“ Investoren vermissen klare Verantwortlichkeiten – einen Investitionsminister gibt es nicht. [05:32]


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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:11: Am Dienstag findet in Berlin der erste Invest in Germany Summit statt.

00:00:14: Die Bundesregierung hat dazu internationale Investoren und Unternehmenschefs eingeladen, mit dabei ist Martin Blessing.

00:00:22: das ist der Investitionsbeauftragte von Bundeskanzler Friedrich Merz und der frühere Kommerzbankchef.

00:00:27: Das Ziel des Ganzen ist es, Investoren und Projekte bzw.

00:00:30: Unternehmen zusammenzubringen.

00:00:32: Gemessen am Bruttoinlandsprodukt investieren die Unternehmen in Deutschland so wenig wie bisher nur während der Finanzkrise.

00:00:39: In der Infrastruktur fehlt bislang eine Anlaufstelle, die Investoren- und Vorhaben zusammenführt, wie mehr Bewegung in die deutsche Wirtschaft kommen kann und wie sich Infrastrukturprojekte besser finanzieren lassen – darüber sprechen wir gleich!

00:00:52: Genau, und danach reden wir noch mit Ingrid Hengsler.

00:00:55: Die ist die Deutschlands CEO und Chairwoman des Investmentbankings von Barclays.

00:01:00: Von ihr wollen wir wissen was internationale Investoren denn von Deutschland erwarten?

00:01:04: Welche Renditen sie da verlangen und in welche Länder das Geld fließt wenn es eben nicht nach Deutschland geht.

00:01:11: Das ist unser Programm für diesen Samstag den siebzehnten Oktober.

00:01:14: Mein Name ist Alex Hofmann

00:01:16: Und mein Name ist Nina Herr Klotz Schön dass Sie mir dabei sind.

00:01:24: Am Dienstag sollen in Berlin Investoren und Projekte zusammengebracht werden.

00:01:28: Was damit gemeint ist, mehrere runden bilaterale Treffen laufen parallel zu sieben thematischen Sessions die Kabinettsmitglieder und Martin Blessing ausrichten Die richtigen gegenüber sollen auf konkrete Projekten treffend so hat Blessing das Ziel formuliert.

00:01:44: Der Bedarf ist sichtbar.

00:01:45: Aus dem Ausland sind im ersten halb Jahr zwanzig sechsundzwanzig rund twenty-fünf Milliarden Euro an Direktinvestition nach Deutschland gekommen.

00:01:52: Das mag erst mal nach viel Klingen, aber wenn man es vergleicht.

00:01:54: Im ersten halb Jahr zwanzig fünfundzwanzig waren es rund achtundsechzig Milliarden Euro das zeigt der kfw Investitionsmonitor gerade.

00:02:03: und Es ist ja auch nicht nur dass.

00:02:05: Auch die Unternehmen im land halten sich zurück.

00:02:07: gemessen am proto-inlandes produkt sind ihre investitionen so niedrig wie nur während der finanzkrise laut dihk umfrage Und thirty vier prozent der unternehmen ihre investitionsbudget sogar kürzen und nur drei und zwanzich Prozent wollen mehr investieren.

00:02:21: Wie

00:02:22: weit diese Zurückhaltung tatsächlich geht, das hat eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln vor ein paar Tagen gezeigt.

00:02:28: Da stand nämlich dann im zweiten Quartal zwanzig sechsundzwanzig lagen die privatwirtschaftlichen Investitionen also das was die Unternehmen hierzulande investiert haben, sei es neue Fabriken aus bei ihrer Kapazitäten oder was auch immer, die lag um zehn Prozent unter dem Jahresdurchschnitt von zwei tausend neunzehn.

00:02:46: Im Gegensatz dazu haben die realen öffentlichen Investitionen um gut zwanzig Prozent darüber gelegen.

00:02:53: Prof.

00:02:53: Michael Krömmling, der die Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur leitet und die die Studie gemacht hat, der war wie er sagt ziemlich schockiert.

00:03:02: ich habe mit ihm darüber gesprochen.

00:03:04: Der Verdacht steht schon lange im Rahmen dass aus dem privaten Teil der Volkswirtschaft kaum noch leben kommt und vieles letztlich am Ende des Tages von staatlicher Seite gegraben wird.

00:03:15: Aber der historische Vergleich, der war an der einen oder anderen Stelle tatsächlich zielführend und stückwann auch erschreckend.

00:03:25: Warum das so ist?

00:03:26: Dass hier so wenig von der Privatwirtschaft kommt, das habe ich Ihnen auch gefragt.

00:03:30: Nun wir stehen ja seit genauer Zeit in einem Prozess der Deindustrialisierung.

00:03:35: Das ist ein Prozess, der viel vor zehn Jahren an Mit der ersten Trump-Administration, die letztlich einer weltoffenen, weltgewandten Volkswirtschaft, wie das in Deutschland der Fall ist mit einer Industrie, die einen hohen Anteil ihrer Produkte im Ausland verkauft.

00:03:52: Der damit einhergehende Produktionismus hat zunächst von deutschen Unternehmen sehr stark zugesetzt und dann war es die Pandemie Der Protektionismus mit der zweiten Trump-Administration, die Energiepreisschocks und letztlich den gesamten geopolitischen Stress.

00:04:10: Es ist ja nicht nur dass wir von Seiten der Amerikaner zusätzliche Wettbewerbsprobleme haben sondern es befindet sich Europa auch im Glinschen mit China was handelt angeht und das trifft uns mal stärker als viele andere Volkswirtschaften.

00:04:25: Und am Ende des Tages liegt das auf Blei schwer auf der Investitionslaune der Unternehmen.

00:04:32: Und so richtig schlimm wird das dann später, sagt Krömmling?

00:04:35: Weil das was jetzt nicht investiert wird eben potenziert dann später fehlt!

00:04:40: Nun wir haben ja bereits in den letzten Jahren im großen Teil der Kapitalstockbiedung die letztlich am Ende des Tages von dem Unternehmen getragen werden, haben in den vergangenen Jahren schon immense Investitionslücken.

00:04:54: Das ist nicht nur ein konjunkturelles Problem.

00:04:56: Die fehlende Investitionsstätigkeit von der wirtschaftlicher Seite bremst nicht nur die Konjunktur aus, sondern auch vorne gerichtet.

00:05:04: Wird uns das nicht gebildete Kapital – Produktionskapital der letzten Jahre?

00:05:08: Das wird uns in den nächsten zehn Jahren fehlen!

00:05:11: In einer Zeit, in der uns auch Arbeitskräfte abhanden kommen und naivakonom auf die Idee kommen könnten, wenn uns Arbeitskräften fehlen, dann substituieren wir es durch kapitaldurchanverstehenden Kapital- oder Technologieeinsatz.

00:05:24: Und gerade das passiert ja nicht!

00:05:26: Auch gerade dafür tragen wir derzeit keine Vorsorge und das wird uns in den nächsten Jahren auf die Füße fahren.

00:05:33: Bei der Infrastruktur fehlt in Deutschland bislang eine echte Struktur, über die sich Investitionen noch abwickeln lassen.

00:05:39: Darauf haben uns viele Gesprächspartner hingewiesen.

00:05:42: Wer ihnen ein Vorhaben investieren will, der muss direkt mit dem Betreiber sprechen etwa mit den kommunalen Wasserbetrieben in anderen Ländern.

00:05:49: da bündeln Anlaufstellen das.

00:05:51: Das Problem ist auch bekannt und das dürfte ein Thema beim Invest in Germany-Gipfel sein.

00:05:56: Im März hat Blessing auf dem Finanzierungsgipfel von BDEW und VKU gesagt, für jedes der achthundert Stadtwerke einen eigenen Investor zu finden – das wird ja gar nicht gehen!

00:06:05: Deswegen setzt er auf Standardlösungen die man Zitat ins Schaufenster stellen müsse.

00:06:10: Ob das reicht?

00:06:11: Da sind sich einige Investoren nicht ganz sicher denn letztendlich vermissen sie klare Verantwortlichkeiten.

00:06:17: Einen richtigen Investitionsminister gibt es ja.

00:06:20: Dann fragen sich selbst die, wo sie das Geld hinbringen sollen.

00:06:26: Und das ist dann vielleicht die gute Nachricht bei der sich fast alle einig sind – Geld und Interesse, dass es beides genügend vorhanden?

00:06:33: Das hat uns Stefan Hobs, der Vorsitzende der Geschäftsführung mit der DBS- und Vorstandsmitglieder Deutschen Bank am Donnerstag auch gesagt.

00:06:46: Frankreich, England, Indonesien, Australien, Japan und Amerika.

00:06:51: Und da kommt Deutschland richtig gut bei weg.

00:06:53: also was die an Deutschland schätzen ist dass wir schlaue Menschen haben.

00:06:56: Wir haben Unternehmen die richtig etwas können Die glauben das wir im Bereich industrielle KI große Chancen haben in Deutschland die sehen die geringe Staatsverständung die gute Infrastruktur.

00:07:07: Das heißt relativ zu anderen Ländern sind wir ein unglaublich attraktiver Standort für Investition So die Unternehmen, die herkommen wollen, da wäre meine Unterstellung dass sie vor allem die schlauen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland schätzen.

00:07:21: oder einfach den Markt.

00:07:22: Das heißt

00:07:23: dann für mein wegen Konsum Güter Anbieter das Sie sagen ich möchte einfach den hiesigen Markt, da möchte ich Präsenz sein weil ich einfach die die Konsumkraft der deutschen mag.

00:07:33: Für institutionelle Investoren sehen die vielen Infrastruktur Vorhaben, die zu finanzieren sind.

00:07:39: Die sehen das in Immobilien vielleicht ein Boden gefunden wurde und jetzt mal investieren kann, sehen aber auch die richtig starke Performance der deutschen Aktien also DAX-MDAX, die gerade wenn ich noch betrachte dass der Euro sich gut gegenüber dem Dollar entwickelt hat über die letzten zwei Jahre dann zu richtig guten Renditen geführt

00:07:56: hat.".

00:07:59: Zum Gipfel kommen internationale Investoren nach Berlin.

00:08:02: Ingrid Hengster hat nach eigener Aussage immer wieder was sie an Deutschland schätzen und was sie aber auch zögern lässt.

00:08:08: Sie ist Deutschlands CEO und Chairwoman des Investmentbanking von Barclays.

00:08:12: In der deutschen und internationalen Finanzwirtschaft ist sie seit vielen Jahren eine bekannte Größe.

00:08:17: Ihre Bank begleitet unter anderem Finanzierung im Bereich der Stromnetz.

00:08:21: Vor genau einem Jahr hat Barclay's in Washington ein Treffen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil mit rund vierzig bis fünfzig Internationalen Finanzinvestoren, Staatsfonds, Private Equity Vertreter oder Asset Managern organisiert.

00:08:33: Mit ihr habe ich darüber gesprochen, welche Rendite Investoren verlangen was sie von der Politik fordern und wohin das Kapital ausweicht wenn die Bedingungen in Deutschland nicht passen.

00:08:43: Schön dass Sie bei uns sind Frau Hengster!

00:08:45: Ja einen schönen guten Tag und lieber Herr Hoffmann danke für die Einladung.

00:08:48: freue mich bei Ihnen zu sein.

00:08:50: Frau Hängster zuletzt waren die Schlagzeilen nicht so toll was Investitionen in Deutschland angeht.

00:08:55: Böhringer Ingelheims Investitionsprogramm über neunhundert Millionen Euro wurde ausgesetzt.

00:09:00: Eli Lilly wollte einmal zweieinhalb Milliarden Dollar in den deutschen Standort investieren.

00:09:04: Nun wird es deutlich weniger, Haribo hat eine dreihundert Millionen Neubau in Neuzauf gegeben, McCain ein Milliardenfabrik in Meerum gestoppt.

00:09:13: andere Projekte sind in der Schwebe.

00:09:14: was sagt das denn über den Wirtschaftsstandort Deutschland aus und warum wird nicht mehr investiert?

00:09:19: Es passieren mehrere Dinge parallel.

00:09:22: zum einen wird schon mehr investirt und es gibt wirklich großes Interesse von internationalen Investoren an Deutschland.

00:09:31: Das ist der ganz sicher so der Fall, wenn sie mit internationalen Investoren rechen.

00:09:36: Deutschland bleibt interessant ins Beton dort wo es langfristigen Investitionsbedarf gibt und das mit unserer industriellen Stärke zusammentrifft.

00:09:46: Also hören wir immer wieder und das ist auch im Vorfeld des Investment Germany Summit, der nächste Woche stattfinden wird in Berlin sich eine ganz wichtige Aussage merken das schon, dass eben auch große Finanzinvestoren hier in der Infrastruktur im Energiebereich investiert haben.

00:10:02: Google hat investiert, Telekom hat investert.

00:10:05: aber natürlich gibt es auch Ecken und Unternehmen die ganz klar sagen ist es mir hier noch zu teuer und ich brauche andere Rahmenbedingungen.

00:10:13: und da sind genau die Unternehmen die sie aufgelistet haben.

00:10:16: und da ist es sehr wichtig, dass die Reform fortschritte, die wir ja immer widersprechen seit langem Zeit sprechen, dass die dann auch weitergetragen werden.

00:10:25: Dass wir weitere Formen jetzt wirklich umsetzen.

00:10:29: Zum Teil ist es passiert zum Teil wird es hoffentlich in den nächsten Monaten dann auch sichtbar werden und das sollte den Appetit von Investoren hier zu investieren und hier aktiv zu sein, dann auch noch weiter verstärken.

00:10:41: Dennoch die privaten Investitionen in Deutschland sind ja so niedrig wie seit der Finanzkrise.

00:10:46: Nicht mehr ist das, wie so oft behauptet auch der Mittelstand.

00:10:49: Der zu mutlos ist.

00:10:51: nicht mal ein Drittel der Mittelständler planen nach eigener Aussage heute noch Investition.

00:10:55: Da kommt auch wirklich viel zusammen.

00:10:57: Zum einen ist es natürlich eine Stimmung, wenn viele das sagen dann setzt sich das ab fort.

00:11:02: zum anderen braucht's wirklich diese Reformen.

00:11:04: wir dürfen ja auch nicht vergessen Wir waren wirklich in den letzten Jahren in einem wirklich schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.

00:11:10: denken oder zurück starten mit der Energie Krise nach dem russischen Angriffskrieg die geopolitische Situation jetzt im Nahen Osten und all das lässt natürlich auch Unternehmen ganz egal ob sie groß sind oder kleiner auch nochmal zögern und eignen, was Investitionsvorhaben überprüfen.

00:11:27: Auf der anderen Seite sind wir in einer Zeit, wo viele neu aufregende Dinge passieren.

00:11:31: Denken wie an KI, denken ja die Automatisierungsmöglichkeiten an neue Produkte, neue Industrien?

00:11:36: Und auch das passiert parallel – und auf das müssen wir uns auch konzentrieren!

00:11:41: Interesse im Ausland besteht, das hört man jetzt ja schon seit einigen Monaten fast seit Jahren.

00:11:47: Dennoch bleiben konkrete Investitionen aus.

00:11:49: Woran liegt es denn?

00:11:50: Also was nennen denn diese internationalen Investoren als Hemdisse warum sie noch nicht investiert haben?

00:11:57: Ich habe einige angesprochen die hier jetzt schon hier investiert sind.

00:12:00: wenn ich jetzt die großen Finanzierung in dem Bereich der Stromnetze anspreche Wenn ich mit diesen Investoren spreche höre ich dann eigentlich immer wieder, wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und die Investitionen, die ich tätige müssen auch vernünftige Returns zeigen.

00:12:21: Das ist gerade so im Bereich des Netzausbaus.

00:12:24: eine wichtige Voraussetzung also Rahmenbedingerung, regulatorik, Sicherstellung dass sich einen verlässlichen Cashflowstrom aus meinen Investitionen auch erwarten kann und eine Rendite, die auch international standhalten kann.

00:12:37: Die Größen, die uns immer wieder genannt werden, je nach Sektor sind zwischen sechs und zwölf Prozent und bei höher Risiken höheres Kanten investieren sie auch noch darüber hinaus.

00:12:48: Und diese Planungssicherheit sobald die da ist und man auch wirklich wirtschaftlich tragfähige Projekte dann für sich entwickeln kann, dann bin ich wirklich fest davon überzeugt dass wird diese Investition sehen kann.

00:13:01: Und man darf ja auch nicht vergessen, es braucht immer eine gewisse Zeit von der Planung bis hin dann zur Umsetzung, bis das für uns alle sichtbar wird und das geht nicht in wenigen Wochen oder Monaten sondern braucht eine längere Strecke.

00:13:13: Vor

00:13:13: einem Jahr haben wir schon mal gesprochen Frau Hengster und da sagten sie für Investoren sei es besonders wichtig jetzt die angekündigten Umsetzungsschritte zu sehen.

00:13:22: Passiert das aus Ihrer Sicht?

00:13:24: Ja wir haben ja einiges an Reformen gesehen.

00:13:28: Es gibt ja den Investitionsbooster, der eine dekrasive Abschreibung von bis zu dreißig Prozent ermöglicht.

00:13:35: Das gibt auch dann die Absenkung der Körperschaftssteuer, die übernächsten ergreifen soll.

00:13:39: Also es ist einiges angestoßen.

00:13:42: was mich besonders freut ist das Planungsbeschleunigungsgesetz dass uns in die Lage versetzen sollte projektisch viel schneller genehmigt zu bekommen und damit auch an die Umsetzung zu bringen.

00:13:54: Was mir aber besonders wichtig ist angedachten und geplanten Reformen der Rente, dass die auch wirklich umgesetzt werden.

00:14:02: Weil sie nicht nur einerseits ein Signal sind für die internationale Impistorenschaft – das ist ernst meinen – sondern eben auch zusätzliche Kapitalpuls schaffen wird, die einerseits dann zur Verfügung stehen, um Menschen, die später in die Rente gehen, besser ausstatten zu können aber auch kapitalpults, die wir entsprechend investieren

00:14:22: können.".

00:14:23: Aber ich bin zuversichtlich.

00:14:24: Ich freue mich auch nächste Woche auf diesen Invest in Germany Summit und ich habe ja einige Investitionen genannt, und ich gehe davon aus wenn wir diese Planungssicherheit, wenn wird das regulatorische Umfeld schaffen, dass wir dann diese Investitionen in Deutschland sehen.

00:14:39: Wenn

00:14:39: es jetzt in Deutschland gerade Verhaltenberge aufgeht, gerade hat die auch der internationale Währungsfonds seine Prognose auf den Wirtschaftsplus von einem Prozent angehoben.

00:14:47: Dann liegt das aber doch zunächst mal hauptsächlich auch an staatlichen Investition und sind ja deutlich gestiegen.

00:14:54: wie lange kann der Staat denn so ein Wachstum finanzieren oder vorfinanzieren?

00:14:58: Das kann man nicht jetzt im zeitlichen Rahmen eingrenzen.

00:15:01: Wir sehen aber sehr oft bei staatlichen Investitionsprogrammen, dass das zuerst greift und dann eben auch die Privatwirtschaft da anschließen kann.

00:15:10: Wir werden dieses Jahr, das je nachdem wie Parkless Fox wird, ein Wachstum von jetzt der einen Prozentzehn, ich glaube nächstes Jahr ist es mittlerweile ein Prozentzehnt signalisiert.

00:15:19: Das ist ja durchaus positiv und ich erwarte mir, dass Ausgehend von diesen Maßnahmen eben auch weitere private Investitionen angereizt werden.

00:15:29: wir müssen ja auch ins Auge fassen Das eine sind jetzt Investitionen in die Infrastruktur.

00:15:34: Zum anderen gibt es ja deutlich mehr Kapital, welches in dem Bereich Venture Cap younger Unternehmen fließt, der dann auch wieder Wachstum kreieren können.

00:15:44: und das alles zusammen sollte uns dann jetzt auch noch gepaart mit den Reformern, die angestoßen werden sollte dann hoffentlich zu einer Verbesserung der Stimmung führen.

00:15:54: Wirtschaft ist ja oft Stimmung, die dann hoffendlich einen längeren Aufschluss auf Aufschwungen eintritt.

00:16:00: Sie haben ja den Invest in Germany sammelt schon angesprochen.

00:16:04: Welche Projekte müssen denn am zwanzigsten Oktober auf dem Tisch liegen, damit aus dem Interesse auch echter Zusagen werden?

00:16:11: Also ich glaube bei einem Summit selber geht es ja auch darum wirklich die Wirtschaft und die Politik zusammenzubringen und das Bewusstsein dafür zu schaffen dass es von allen Seiten das Interesse gibt hier in Deutschland aktiv zu werden.

00:16:24: Ich glaube wenn man das schon mal erreicht und das ganz klar auch signalisieren kann ist es schon ein Erfolg.

00:16:31: Und ich glaube, es wäre auch schön, wenn sich das Format dieses Gipfels verstetigen lassen würde und wir dann wirklich jährlich darauf schauen könnten, welche Projekte haben Sie denn in den abgelaufenen Monaten realisieren lassen?

00:16:48: Ich glaube was Investoren grundsätzlich brauchen sind gut vorbereitete Projekten mit klaren Renditen, so wie ich es vorhin angesprochen habe.

00:16:56: Mit einem klar überschaubbaren Risikoprofil und dass sie möglichst schnell einsteigen können.

00:17:01: Was ich immer höre ist das ausländische Investoren gerne etwas schon völlig vorgefertigt finden wollen.

00:17:10: Das ist natürlich manchmal möglich wenn ich als großer Infrastruktur von einem Projekt vorbereite und dann kann ich Investoren einladen mich daran zu beteiligen.

00:17:20: Vieles findet ihr auch auf der kleineren Ebene statt in unterschiedlichen Kommunen ihre Netzwerke ausbauen.

00:17:26: Und da weiß ich ja auch, dass es Überlegungen gibt manche Projekte im Plattformen zu bündeln damit das dann im Bestohren leichter wird in so einer Plattform sich zu engagieren und größere Projektportfolien mitzubegleiten.

00:17:41: Da können natürlich die unterschiedlichen Initiativen, die auf einer KfW vorangetrieben werden wie der Deutschlandfonds wirklich helfen.

00:17:50: zusammenzutragen, dass sie leichter für die Investoren investierbar werden.

00:17:54: Was

00:17:54: sind denn das für Länder und für Projekte?

00:17:56: Global – wir sehen sehr viel Investition in Infrastruktur vorhaben überall weil das natürlich Energiebedarf etwas sehr stark getrieben wird durch das Thema künstliche Intelligenz, Ausbau von Datenzentren und alles was sich daran anschließt.

00:18:12: Infrastruktur ist ja auch für die unterschiedlichen globalen Regionen ein Riesenthema.

00:18:17: Brückenstraßen landläufig unter Infrastruktur, Datenübertragung, Telekominfrastruktur etc.

00:18:26: Was wir auch sehr stark sehen sind natürlich KI-Investitionen wie wir sie ja auch schon angesprochen haben.

00:18:33: Auch im Bereich Hellscare gibt es Risiken vorhaben die man sich da vorstellen kann von der Infrastruktur weg vielleicht auch anzusprechen.

00:18:44: das ganze Thema Defense Das ist ja auch ein großer Wachstumsbereich indem er Deutschland auch sehr aktiv ist.

00:18:49: Da haben wir große Unternehmen, aber eben auch Startups die gar nicht mehr den Begriff Startup verdienen sondern auch schon etablierte Unternehmen sind und die wiederum investieren und in diese Unternehmen wird auch investiert.

00:19:04: Und wenn da die Gelder von internationalen Investoren nicht nach Deutschland fließen?

00:19:07: In welche Länder fließen die denn dann?

00:19:09: Das kann man jetzt gar nicht so eingrenzen.

00:19:10: ich glaube das Fließen natürlich sehr stark nach USA weil natürlich dort sehr gute Rahmenbedingungen herrschen und daneben würde ich auch sagen, verstärkt auch im asiatischen Raum Indien überall dort wo klare Wachstumsperspektiven da sind.

00:19:28: Und man dann als Investor die Möglichkeit hat sich doch schnell zu verwirklichen um das einzubringern.

00:19:34: Da sehen wir die Investitionen.

00:19:35: Wir sind im Prinzip mit wirklich allen großen Weltregionen hier in Konkurrenz.

00:19:41: Und auf Investorenseite, wie muss man sich das vorstellen?

00:19:43: Sind das dann große Staatsfonds, Private Equity Firmen und andere Investoren?

00:19:48: Ich glaube es ist eine ganz breite Mischung.

00:19:50: Sie haben natürlich große Staatsforces die sich hier engagieren.

00:19:54: Sie hat unterschiedlichste Private Equity Häuser, die ganz klar gesagt haben Deutschland ist ein Wachstumsmarkt für sie und sie wollen sich hier stark engagieren!

00:20:02: Sie haben Infrastruktur, Investoren, die hier reingehen worden sind also speziell auf das Investieren in Infrastrukturprojekte ausgerichtet sind.

00:20:11: Sie haben aber auch Family Offices, die wirklich ganz klar sagen ich möchte diversifizieren und mich auch in Deutschland engagieren.

00:20:19: sie haben Privatpersonen, die auch Unternehmer, die hier ganz klar sagten Ich fahre ein Portfolioansatz und ich möchte mich auch im Deutschland betätigen als ein breites Feld.

00:20:30: Aber ein großes Schwerpunkt liegt natürlich auf den institutionellen Investoren sprich Family Office Private Equity-Häuser, Infrastruktur, Fonds und Staatsfonds.

00:20:39: Wenn ich Ihnen ein zwei Beispiele nenne von Unternehmen die wir jüngst beraten haben so haben wir Persistent Beratungs- und Indisches Unternehmen bei der Übernahme von Nagaro das ist eine Transaktion im IT Bereich Softwarebereich gewesen oder eben Lohnstar bei der Akquisition von Contitec ein großer Private Equity Spieler.

00:21:01: Das werden nur zwei Beispiele aus einem Vielzahl von Aktivitäten die wir hier in Deutschland entfalten Und Deutschland ist für uns wirklich der Kernmarkt in er runter.

00:21:08: Frau Engster, ganz herzlichen Dank!

00:21:10: Ich sag auch Dankeschön und bis demnächst!

00:21:16: Montagabend geht es mit einem Auftakt dennerlos und dann wird sich zeigen wie gut Deutschland darin ist die geltigen Gäste zu überzeugen hier auch zu investieren.

00:21:24: Laut eines Berichts das Magazinskorrektiv soll der Invest in Germany-Gipfel ja fünf Millionen Euro gekostet haben.

00:21:31: also mal sehen wir gut die investiert sind.

00:21:34: Wir hören uns über nächsten Samstag an dieser Stelle wieder – ist dahin.

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