Wer stellt Europas Verteidigungstechnologie der Zukunft, Herr Reil?
Shownotes
Zu Gast ist Torsten Reil, Co-Founder und Co-CEO von Helsing – einem der wertvollsten europäischen Verteidigungstech-Start-ups. Reil war ursprünglich Biologie-Forscher in Oxford, bevor er NaturalMotion gründete, ein Spin-off, dessen Bewegungssimulationen in Spielen wie Grand Theft Auto oder Red Dead Redemption stecken.
Alex Hofmann, Redaktionsleiter des CEO.Table, spricht mit Reil über das rasante Wachstum von Helsing: Das Unternehmen wird nach der jüngsten Finanzierungsrunde mit rund 12 Milliarden Euro bewertet.
Helsing rüstet den Eurofighter mit KI-Systemen auf, baut Kampfdrohnen und entwickelt einen autonomen Kampfjet, dessen Erstflug für 2027 geplant ist. Reil erklärt, warum Helsing bewusst mit europäischen Investoren gestartet ist und US-Kapital erst in späteren Runden aufgenommen hat – um die europäische Mehrheitseigentumsstruktur zu sichern.
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00:00:02:
00:00:05: Auch an diesem Sonntag sind wir für Sie da Table Today, heute mit einer Spezialfolge und zwar von unserer CEO Edition.
00:00:11: Wir beschäftigen uns heute in einem Branche die wie kaum eine andere so viele neue vielversprechende Start-ups hervorgebracht hat wie die Verteidigungsindustrie.
00:00:20: Eines dieser Unternehmen, dieser neuen spannenden Start-up-Unternehmen ist Helsing.
00:00:23: In den letzten Jahren fing alles mit einer ganz einfachen These an.
00:00:27: Die Waffen sind ja schon da – was fehlt es?
00:00:29: die Software, die sie schlau macht?
00:00:31: Seitdem rüstet das Unternehmen den Eurofeut hat beispielsweise mit einem KI System auf, dass feindliche Radarsignale hören kann und in Millisekunden erkennt,
00:00:41: was
00:00:41: das da genau ist, was man da eigentlich stören muss!
00:00:44: Außerdem stellt das Unternehmen noch die elektrische Kampfdrohde HX-II her, die ohne GPS Verbindung agieren kann.
00:00:50: Weil sie ihre Kamerabildern mit abgespeicherten Kartenaufnahmen abgleicht und so navigiert – dadurch ist sie Immun gegen Störsender!
00:00:58: Helsing hat auch einen KI-Piloten Centaur gegründet, der im letzten Jahr sogar ein Kampfjet ganz alleine gesteuert hat.
00:01:05: Sie sehen dieses Unternehmen in der Zeitenwende wahrscheinlich eines der spannendsten.
00:01:10: Einer der drei Gründer ist übrigens Thorsten Reihl.
00:01:13: Bevor er sich mit Drohnen und Kampfflugzeugen beschäftigt hat, hatte eine Firma gegründet die in einem ganz anderen Bereich tätig war.
00:01:18: Nämlich Natural Motion – ein Spin-off der Universität Oxford das simulierte Nervensysteme und Muskelgruppen.
00:01:26: Das Ergebnis Charaktere im Computerspielen wie Grand Theft Auto Red Dead Redemption oder Star Wars bewegten sich realistischer.
00:01:34: Sie verkauft das Unternehmen für fünfhundertdreisig Millionen Dollar, zwei siebzehn verließ er die Gaming-Welt und ist nun einer der spannendsten CEOs der Techindustrie.
00:01:43: Alex Hofmann, der Redaktionsleiter unseres CEO-Table wollte von Thorsten Reihl wissen was er da genau vorhat mit Helsing und wohin sich das Ganze entwickeln könnte.
00:01:54: Thorsten Rheil, Mitgründer und Co-CEO von Helsing herzlich willkommen!
00:01:58: Vielen Dank!
00:01:59: Helsing wird nach der jüngsten Finanzierungsrunde mit rund zwölf Milliarden Euro bewertet und hat allein in der letzten Finanzierungsrunde rund sechshundert Millionen Euro eingesammelt, gilt damit als eines der wertvollsten deutschen bzw.
00:02:12: eins der wert vollsten europäischen Start-ups sogar im Verteidigungsbereich.
00:02:16: bei so einer Bewertung welche wirtschaftlichen Kennzahlen Umsatzwachstum, Margenauftragsbestand spiegeln aus deiner Sicht eine hohe Bewertungen wieder?
00:02:28: Na ja, der Grund warum firmen wie unsere bewertet werden und wie sie bewertelt werden ist Weil wir VC Money einsammeln, also VC GL von venture capitalists um eine Firma aufzubauen und zwar mit der Geschwindigkeit die normalerweise nicht möglich wäre wenn man das organisch tut.
00:02:41: Dann wird der Firmah ein Wert zugemessen in den sie oft auch erst rein wachsen muss, der aber nicht unbedingt vergleichbar ist mit vielleicht den KPIs oder den Kennzahlen die man im Mittelstandsbetrieb hat.
00:02:53: Der Grund warum Insofern ist das Wachstumspotenzial und dazu gehört natürlich auch, dass die Firma positioniert sein muss um dieses Wachsum zu erreichen.
00:03:03: Bei uns bei Hasing heißt es ganz speziell, dass wir uns als Multi-Domainfirma positionieren.
00:03:08: Das heißt, wir sind in den verschiedenen Domänen wie zum Beispiel Luft, Land, Wasser aktiv und bauen entsprechend so parallel den Business auf.
00:03:16: Was nicht funktionieren würde, ist eine Firma aufzubauen die diese Ambitionen hat diese Größe zu haben und nur in einem Bereich tätig zu sein.
00:03:22: Nur eine Produktlösung zu haben.
00:03:24: Und in welche Bereiche fließt das Kapital konkret?
00:03:26: Vor
00:03:26: allem Entwicklung.
00:03:27: erstmal sind wir natürlich darauf angewiesen talent anzuziehen der Firma.
00:03:31: Wir sind knapp über ein tausend Leute und es ist so dass wir als Firmen zum vornherein darauf geeinigt hatten dass wir in bereiche investieren bevor im vertragungsbereich vielleicht sogar gesehen wird, dass sie notwendig sind.
00:03:44: Das heißt wir investieren vor oft ein zwei drei Jahre bevor diese Fähigkeit abgefragt wird.
00:03:50: so das wenn die Fähigkeiten notwendig ist wir gleich die Fälligkeit schon haben.
00:03:54: Das heisst wir müssen stark vorinvestieren und dafür raising mir das Geld.
00:03:57: Sie haben einmal gesagt es das Problem in Europa nicht fehlen des Geldes sondern mangelnde Ambitionen bei der Talentallokation.
00:04:04: gleichzeitig spielt aber doch US Kapital eine wichtige Rolle im Gesellschaftagreis.
00:04:08: wie viel ausländisches Geld insbesondere auch US-Geld Verträgt denn ein europäisches Verteidigungsunternehmen, bevor es die politische Legitimität verliert?
00:04:17: Interessante Frage.
00:04:18: Geld sehr viel.
00:04:20: Ownership also wirklich was die wirklichen Anteile sind.
00:04:23: da muss man vorsichtig sein und das muss man systematisch aussetzen.
00:04:26: Das haben wir von vornherein gemacht.
00:04:27: als wir Helsinki gegründet haben, haben wir nur von Europäischen Investoren gewaist.
00:04:31: Das wäre gar nicht so einfach, dass Jahr war zwölfhundzwanzig als Verteiligung auch nicht in bar, das hat sich jetzt geändert.
00:04:36: Wir konnten damals überhaupt nicht von Venture Capitalists in Europa raisen.
00:04:39: Das war unmöglich, weil niemand in Verteidigung investieren wollte.
00:04:42: Damals war Verteilung auch in der Schmuddelecke.
00:04:44: Auch das hat sich mittlerweile geändert.
00:04:46: Trotzdem haben wir uns damals entschlossen, nicht von amerikanischen Investoren in den ersten Runden zu raisen sondern von europäischen.
00:04:53: Haben das auch geschafft.
00:04:54: über Individuen, über Family Offices und andere Arten von Fans in Europa.
00:04:59: Und dann die zweite Runde – das war unsere Series A – haben wir dann von prima Materie Daniel Eck geraced und relativ vieler auch über einholt Millionen Euro und waren so in der Lage einen Kaptable aufzubauen, also letztendlich eine Anteilstabelle die sehr europäisch ist.
00:05:14: Und das ist auch immer noch der Fall.
00:05:16: Das haben wir deshalb gemacht um dann in späteren Runden anfangen zu können amerikanisches Gelb mit aufzunehmen.
00:05:22: aber da in späterer Runden die Valuierung höher ist kann man ungleich mehr Geld aufnehmen und muss nicht besonders hohe Anteile geben, verglichen mit den ersten Rücken.
00:05:29: Also diese Sequenz anzufangen mit europäischen Investoren und dann langsam aufzumachen für amerikanische hat gut funktioniert.
00:05:35: Und das endere Resultat ist dass die Firma stark im Europäischen besitzt ist.
00:05:38: Das ist eine große Mehrheit.
00:05:40: Aber bei denen Summen jetzt wenn man nach vorne schaut geht es da überhaupt noch mit europäischem Geld weiter oder ist man schon im Prinzip komplett aus dem USA oder anderen Orten gewesen?
00:05:50: Es geht schon aber es ist eine Herausforderung.
00:05:52: also es ist so das Wachstumskapital in Europa davon redet man ja auch nicht so tiefes oder nicht so weit verbreitet wie es in den USA ist.
00:06:00: Das heißt, es ist oft so dass man in die USA gehen muss.
00:06:03: aber nochmal wenn man das tut zum richtigen Zeitpunkt bei späteren Runden dann ist das auch was der ownership structure angeht gut kontrollierbar.
00:06:10: Jetzt sind das alles sehr beeindruckende Zahlen und wenn man auf Europa guckt dann steht Helsing natürlich da auch ganz oben an der Spitze.
00:06:17: Aber Der US-Wettbewerber Anduril zB hat gerade zweieinhalb Milliarden Dollar eingesammelt bei einer Bewertung von dreizig, fünf Milliarden und hat irgendwie zweistellige Milliardenaufträge von der US-Armee bekommen.
00:06:29: Kann man in Europa mit so einem Tempo und so eine Menge an Kapital überhaupt mithalten?
00:06:34: Ich glaube die Antwort ist ja!
00:06:35: Und das sieht auf verschiedenen Gründen... Erstmal ist es so dass Andrew eine beeindruckende Firma ist.
00:06:39: Sie sind glaube ich Jahre zwei tausend siebzehn angefangen also ein paar Jahre vor uns und sind mittlerweile in der Lage auch wirklich große Verträge jetzt abzurufen.
00:06:48: Ähnliches wird auch in Europa möglich sein, was uns in der Vergangenheit zurückgehalten hat hier auch speziell in Deutschland ist dass das Verteidigungsbudget einfach dafür nicht da war.
00:06:54: Das hat sich mittlerweile geändert und es wächst ja jetzt von zweiundfünfzig Milliarden letztes Jahr auf einhundertdreien fünfzig Milliarden im Jahr zweitausend neunzwanzig.
00:07:03: Und damit ist es auch möglich große Firmen aufzubauen und damit ist wiederum möglich das entsprechende Geld zu raisen.
00:07:09: Wenn man auf diese Summen guckt und vor allem wie schnell die Summen so groß geworden sind In vielen Stellen wird ja schon gesagt, das baut sich eine Blase auf im Defense-Bereich.
00:07:19: Aber auch im KI Bereich.
00:07:20: jetzt ist Helsing in beiden Bereichen aktiv?
00:07:24: Wie ist denn Ihre Wahrnehmung da?
00:07:26: Ich habe selbst auch schon gesagt dass es eine Blasen in einigen Bereichen gibt.
00:07:29: Das ist so.
00:07:30: ich glaube wenn einen Bereich sehr vielversprechend ist dann gehen sehr viele Investoren diesen Bereich rein.
00:07:35: Ich sehe diesem Bereich weniger bei den großen Firmen oder diese Blase sondern einfach darin dass mittlerweile teilweise wahllos investiert wird in alles was aussieht wie Verteidigung.
00:07:45: Ich glaube da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein, weil viele Firmen die Einzelprodukte herstellen, die vielleicht interessant aussehen für den normalen VC der aber noch keinen Verteiligungserfahrung hat.
00:07:56: ich glaube viele dieser Firmen werden schwer haben auf Dauer wirklich große Firmen aufzubauen und auch wirklich auf die Skalierung zu kommen.
00:08:01: Prinzipiell ist es so dass auch im AI Bereich man argumentieren kann Es ist eine Blase weil so viel Geld reingeht.
00:08:07: Trotzdem ist es auch so wie auch in der Vergangenheit, dass wenn der Markt sich korrigiert hat, sich rausstellt das die Fähigkeiten, die kommen auch im AI-Bereich.
00:08:13: Ob man sich jetzt an Topik anguckt oder OpenAI oder Google, trotzdem einfach die Welt revolutionieren werden.
00:08:19: und ähnlich wird das jetzt auch im Verteidigungsbereich sein.
00:08:21: Das ist relativ klar!
00:08:22: Es gibt diese neue Welle von New Defense, neue Verteilungsfirmen, die hauptsächlich sich fokussieren erst mal auf Software und auf Künstliche Intelligenz für den Verteilerungsbereich Und das is echt, das ist keine Blase.
00:08:32: Die hohe Bewertung ist ja durchaus gut für Helsing, zumindest gut in der Wahrnehmung.
00:08:36: Gleichzeitig braucht Helsing aber auch viele Zughäufe weil sie können sicherlich nicht alles von Grund auf entwickeln und das wird dann halt dementsprechend teuer.
00:08:45: Wie wiegt sich das gegeneinander auf?
00:08:48: Also erst mal unsere Valuierung ist immer noch um einiges niedriger als dass Sie sagten uns gerade von US Firmen.
00:08:53: also wir sind ja im europäischen Bereich immer noch bescheiden.
00:08:57: Trotzdem ist natürlich die Ambition schon auch da eine große Firma zu werden, auch vergleichbar zu sein mit den USA.
00:09:03: Wir entwickeln sehr viel selbst.
00:09:04: Wir haben viele Fähigkeiten wie zum Beispiel die elektronische Kampfhörung für den Eurofighter oder auch die Hikes II oder auch unseren AI-Piloten Centaur selbst entwickelt.
00:09:15: Es gibt aber auch Bereiche wo wir zukaufen und vielleicht das offensichtlichste Beispiel bei uns ist der Plutzuckersteller Grob Aircraft den wir gekauft haben letztes Jahr, weil wir einfach nicht in der Lage sind so schnell zu lernen selbst Flugzeuge zu bauen.
00:09:27: Und das ist unsere Ambition und deshalb hat es sehr gut geklappt.
00:09:31: Das wird auch in der Zukunft zur Weitergehung, dass wir gezielt hier und da Firmen zukaufen.
00:09:35: Es ist aber nicht die Kernstrategie der Firma.
00:09:38: Die Kernstrategie ist schon eine Eigenentwicklung.
00:09:40: Gestartet ist Helsing eher als KI-Firma zumindest in der Kommunikation nach außen?
00:09:46: Dann hatte es eine sehr weitreichende Kooperation mit Rheinmetall geben sollen, die ist dann nie zustande gekommen... Aus dem Unternehmen, also von dem Softwareunternehmen hat Software Hardware-Unternehmen gemacht.
00:09:58: oder war das von Anfang an schon so geplant?
00:10:02: Also wir sind angefangen damals tatsächlich mit einem puren Fokus auf KI und auf Software.
00:10:06: Weil es klar ist dass KI und Software die Verteilungswelt revolutionieren.
00:10:11: Das passiert gerade, das sehen wir auch vor unseren eigenen Augen.
00:10:13: Es wird noch viel mehr passieren in den nächsten Jahren.
00:10:16: Da ist jetzt eine Welle, die wirklich alles ändert und deshalb der Fokus darauf.
00:10:20: Wir haben angefangen, gleich mit einem großen Programm of Record.
00:10:23: Den haben wir im Jahr two-thausend dreiundzwanzig gewonnen zusammen mit unserem Partner Saab für den Eurofighter Electronic War Upgrade, also einen elektronischen Kampf.
00:10:30: Das war ein reines Software Off-Rang von unserer Seite.
00:10:34: ähnlich FKS Feature Combat Air System in Deutschland dem Pillar für die KI Infrastruktur haben wir auch gewonnen.
00:10:40: Reines Software!
00:10:41: Dann war es aber so dass der Ukraine Krieg stattgefunden hat und das ist klar war dass, obwohl wir ein Software-Stark hatten für dringende Ukraine wie auf Skalierung auch mit Hardware kommen mussten.
00:10:51: Und da haben wir uns damals entschieden auch in Hardware Produktion reinzugehen zuerst mit der HF I jetzt mittlerweile mit der hx II und mittlerweile auch mit einem autonome Fighter Jet und anderen Systemen um einfach eine Lage sein entsprechend schnell zu skalieren.
00:11:05: Für einen Neuling kann ja der Einstieg in so einen doch sehr etablierten Markt durchaus komplex sein.
00:11:10: und zuletzt gab es auch unterschiedliche Medienberichte.
00:11:13: das ist auch technische Probleme mit den Drohnen und der Software gibt, welche konkreten Lehren haben Sie denn gezogen aus den Erfahrungen an der Front?
00:11:24: Also technische Probleme gibt Kinderkrankheiten.
00:11:26: Und das ist so – das möchte ich auch nicht kleinreden oder klein aussehen lassen mit dem Wort Kinderkrankeiten aber es ist trotzdem so dass wenn man ein System einführt in eine Kriegsumgebung wo wirklich an der front Systeme eingesetzt werden die dort aktiv sein müssen dann ist es einfach so.
00:11:43: man erstmal lernen muss.
00:11:44: Man ist in einer Lernkurve drin, Systeme die mit fliegenden Fahren die offiziellen Tests bestanden haben.
00:11:49: das ist bei uns überall der Fall gewesen auch kürzlich mit der HX-II in Deutschland mit hundert Prozent Trefferquote.
00:11:56: wenn diese Systeme eingeführt werden vor allem die ersten Testsysteme gibt es immer Probleme die man fixen muss.
00:12:01: Das ist normal und das gehört dazu.
00:12:04: und ganz ehrlich darauf sind wir stolz weil wir in einen Bereich reingehen in den viele andere Filmen vielleicht nicht rein gehen.
00:12:09: Wir machen den direkten Kampfeinsatz haben sehr viele Leute in der Ukraine, die das begleiten.
00:12:15: Die wirklich Tag und Nacht daran arbeiten diese Systeme einzusetzen und gemeinsam mit den Nutzern zu verbessern.
00:12:20: Das ist jetzt eine Phase, die wir jetzt auch mal HX-II eingetreten haben.
00:12:23: Es wird über Zeit immer besser werden.
00:12:25: Die Systeme werden gehärtet und sind dann nochmal wieder robuster als es am Anfang waren.
00:12:32: Welchen Einfluss haben solche Berichte denn auf die Auftragslage oder auch auf die Risikobewertung durch Investoren?
00:12:38: Naja, also die Investoren, die wir haben und so Schäuern sind sehr nah an der Firma dran.
00:12:42: Die haben also glaube ich gute Einsichten darauf was wir leisten, was wir machen wie wir über Dinge nachdenken und auch was wirklich die Realitäten sind von einer Einführung einem System.
00:12:51: Deshalb ist das weniger problematisch.
00:12:54: Es ist schon so dass in den Medien wenn Berichte rauskommen, die unserer Meinung nach etwas irreführende sind über die Fertilität eines Systems Dass man sich ab und zu darüber ärgert aber die Realität Wir wissen zum Beispiel, dass die HLX zwar ein hervorragendes System ist.
00:13:07: Das wissen wir aus unseren eigenen Tests auch aus den großen Tests zusammen mit der Bundeswehr und auch mit der Bröschische Armee.
00:13:13: Und wir wissen auch das über die nächsten Woche und man hat sich das zeigen wird.
00:13:17: Sie selbst rechnen damit, dass rund achtzig Prozent der heutigen Defense Start-ups nicht überleben werden?
00:13:23: Welche Segmente sind aus Ihrer Sicht denn derzeit sehr überfüllt?
00:13:27: gerade der Bereich drohender ja auch wichtig Zumindest momentan wichtig ist, für Helsinki gibt es ja sehr viele Anbieter.
00:13:33: Gibt's auch Bereiche wo vielleicht noch nicht so viel passiert?
00:13:36: Ja also wie darüber nachdenken sind weniger was in die verschiedenen Segmenten, das ist prinzipiell wie man ist aufgestellt als Firma.
00:13:42: Ich komme selbst nicht aus dem Verteidigungsbereich und ich bin überrascht gewesen wie komplex Verteiligung ist einfach dadurch dass man eine Mischung hat von verschiedenen Technologien die hergestellt werden müssen.
00:13:53: Die müssen produktisiert werden aber da muss man vor allem den Markt verstehen.
00:13:56: Man muss wissen Wie Beschaffung funktioniert das auch oft in verschiedenen Ländern, man muss dafür die entsprechenden Teams aufbauen.
00:14:03: Man muss dann über Zeit einfach ein Fundament aufbaut um eine Firma erfolgreich zu machen und großzumachen.
00:14:08: Das Problem ist anders als in anderen Bereichen.
00:14:10: ich war vorher in der Technologie und nachher Videogames Industry und da war es einfacher.
00:14:17: Da hat sich das Produkt letztendlich selbst durchgesetzt.
00:14:19: Das ist nicht das einzige was reicht im Verteidigungsbereich.
00:14:22: Ich bin der Meinung dass viele wie sie's unterschätzen Product Market Fit und gucken, ob es Produkte gibt die vielleicht interessant sein können für den Markt weil sie sich für Sie Sinn machen.
00:14:31: Und das ist aber nur ein kleiner Teil in meiner Erfahrung von dem was wirklich notwendig ist.
00:14:35: Deshalb sind wir der Meinung dass ein wirklich großer Teil der Verteilungsfirmen so in er jetzigen Formen wahrscheinlich nicht überleben wird Weil sie letztendlich so aufgestellt haben müssen, dass sie Marktzugang haben oder noch skalierbar sind.
00:14:47: Das ist nicht möglich mit Produktlösungen die einzur Produkte sind.
00:14:51: Damit will ich übrigens nicht diese Firme schlechtreden.
00:14:52: Es gibt unglaublich viel Talent.
00:14:55: In Europa im Allgemeinen, auch in Deutschland im ganz speziellen gibt es wirklich extrem talentierte Teams.
00:15:00: Ich glaube, dass sie auf Dauer konsolidiert werden
00:15:03: Wenn Sie auf das Thema Beschaffung gucken, dass ja durchaus problematisch und in Deutschland noch viel diskutiert wird.
00:15:08: ist das in anderen europäischen Ländern einfacher besser schneller?
00:15:12: Nein!
00:15:12: Ist die kurze Zusammenfassung Und ich würde mittlerweile auch gar nicht mehr die Worttippe Beschaffungs- und Problematischen einem Satz erwähnen.
00:15:18: Also die Beschaffungen hat sich stark verbessert, gerade über die letzten zwölf bis achtzehn Monate.
00:15:24: Also vor achtzehm Monaten hätten sie mich da gefragt hat ich schon gesagt das Dinge dauern zu lang und die falschen Sachen werden beschafft.
00:15:30: Das ist mittlerweile vielleicht teilweise noch der Fall aber insgesamt kann man schon wirklich stark den Unterschied sehen.
00:15:34: Man sieht es auch bei den Strike Drone, bei den Loitering Minitions die gekauft werden haben in vielen anderen Bereichen.
00:15:40: auch dann macht der Kunde jetzt ehrlich gesagt mittlerweile ziemlich Druck sowohl was die Zeit angeht als auch was die Fähigkeiten angeht.
00:15:47: Das ist nicht mehr wie früher, dass man einfach nur noch alte Systeme nachgekauft hat – ich glaube da denkt man schon sehr fortschrittlich!
00:15:53: Dazu vielleicht nur eine Sache der Grund warum das in Deutschland teilweise möglich ist und in anderen Ländern vielleicht weniger ist, dass wir einfach mehr finanziellen Spieleraum haben.
00:16:01: In anderen Ländern ist es eigentlich nur möglich moderne Systeme zu beschaffen wenn mein alte Programm stoppt.
00:16:08: Und alte Programme zu stoppen ist politisch extrem schwer.
00:16:11: In Deutschland ist es möglich neue Systeme und Alte-Programme weiterlaufen zu lassen.
00:16:16: Es wird wahrscheinlich nicht auf Dauer so sein, aber im Moment gibt es uns einfach die Geschwindigkeit, die viele andere dann nicht haben.
00:16:21: Genau wäre dann die Frage wie lange wir uns das leisten können?
00:16:23: Wenn Sie die Wahl hätten ältere Programme zu streichen, welche Stellenstünden denn ganz oben auf der Streichliste?
00:16:29: Mir
00:16:29: fallen da ein paar ein... Ich äußere mich dann nicht öffentlich zu!
00:16:33: Und man muss auch sagen bei aller Kredit teilweise an den vielleicht an den traditionelleren Verteidigungsfirmen, die wir auch ausüben.
00:16:41: Diese Firmen haben eine Rolle, sie haben auch eine große Rolle und wir können auch stolz darauf sein dass wir solche Champions wie Rheinmetall in Deutschland haben.
00:16:47: Das muss ich aus sagen.
00:16:48: ist es so das wir nur Panzer- und Hobbitzen kaufen sollten für die Zukunft?
00:16:53: Nein!
00:16:53: Wir brauchen natürlich autonome Masse wie wir es nennen also wirklich in großen Zahlen hergestellte autonome Systeme die vernetzt sind durch künstliche Intelligenz und die kommen jetzt auch.
00:17:03: aber trotzdem ist es letztendlich der Mix der funktionieren muss.
00:17:06: Angesichts der Debatte um strategische Industrien, Staatsfonds und Souveränitätsprojekte stellt sich ja auch die Frage nach direkter staatlicher Beteiligung.
00:17:15: Würden Sie es begrüßen wenn Staaten etwa Deutschland oder der EU-Verteidigungsfonds als direkte Anteilseigner in Defense Startups einsteigen?
00:17:23: Also das gibt ja da für Beispiele soweit ich weiß was der deutsche Staat dann hin sollt beteiligt und ich glaube dass kann funktionieren.
00:17:31: wäre das etwas was von uns eine Kernstrategie wäre glaube ich nicht.
00:17:35: ist es wünschenswert?
00:17:36: Weiß ich nicht, wären wir dagegen wahrscheinlich genauso wenig.
00:17:39: Ich glaube in einigen Bereichen kann es Sinn machen aber ist jetzt nicht eine Sache über die wir zum Beispiel nachgedacht haben.
00:17:45: Gibt es denn industriepolitische Instrumente?
00:17:48: Steueranreize oder einen eigenen europäischen Defence Innovationsfonds der aus ihrer Sicht der Souveränität im Defence Bereich noch weiterhelfen könnten?
00:17:59: Es ist immer schwierig staatlich organisierte Fonds erfolgreich zu machen weil natürlich das wirklich gute Talent dann geht, wo es am meisten Hebel hat und das ist oft bei den Privatformen.
00:18:09: Das heißt nicht dass die Stadtlichen nicht funktionieren können aber ich glaube sie können nur helfen.
00:18:14: Sie können nicht zentrales Instrument sein.
00:18:16: Ich glaub was passieren muss ist genau das was jetzt passiert?
00:18:19: Dass das Verträge vergeben werden an neue Verteilungsfirmen in höhere Geschwindigkeit und dass wir so Investoren zeigen können auch in Europa übrigens weil da gibt's auch Wachstumsinvestoren sind immer ein bisschen weniger dass wir zeigen können dass wir Umsätze machen können hier die auch steigen können über Zeit, dass wir liefern können und das wir uns selbst beweisen können.
00:18:38: Das ist mit Abstand der beste Hebeln in der Stadt
00:18:40: hat.".
00:18:42: Es wird ja schon häufiger diskutiert oder debattiert oder spekuliert vielmehr über einen möglichen Börsengang von Helsing – auch mit Blick auf weitere Kapitalaufnahme.
00:18:51: im Moment ist sehr viel Interesse an dem Markt da.
00:18:54: Ist das eine Option für Sie innerhalb der nächsten Monate?
00:18:59: Nein!
00:19:00: Und die Spekulation sehe ich auch.
00:19:02: Wir sehen sie als Gründer oft mit, ich würde sagen Unverständnis.
00:19:08: Aber wir selbst spekulieren auch nicht.
00:19:09: Das ist noch nicht konkret.
00:19:12: auf Dauer mag das schon sein aber es ist keine Sache die wir uns gerade angucken.
00:19:16: Es ist tatsächlich so kein Thema.
00:19:19: Sie hatten für ihn schon gesagt.
00:19:21: ein großer Teil des Helsing-Wachstums beruht auch auf der Sicherheitspolitischen Zäsur und im Angriffskrieg Russlands im Jahr zwanzig zweiundzwanzig Und damit natürlich auch auf den massiven Beschaffungsprogramm zugunsten Ukraine unter europäischen Streitkräfte.
00:19:36: Wie robust ist das Helsing-Geschäftsmodell denn im Sinne eines Dual Use in einer Welt, wo vielleicht auch wieder ein bisschen Frieden einkährt?
00:19:45: Also wir sind eine pure Verteidigungsfirma zumindest im Moment.
00:19:49: Sachen können sich in der Zukunft ändern und es aber momentan nicht geplant.
00:19:52: Wir fokussieren uns auf Verteiligung weil wir der Meinung sind dass das Fokus richtig ist.
00:19:57: Es ist so.
00:19:59: ich glaube in der jetzigen geopolitischen Lage die Notwendigkeit für neue Verteidigungsfähigkeiten über die nächsten zwei, drei Jahrzehnte gegeben ist.
00:20:08: Auf gewisse Weise ist es traurig übrigens aber das wird die Realität sein.
00:20:12: insofern machen wir uns da weniger Sorgen.
00:20:14: Es ist aber auch so in der Realität dass Verteilungsfirmen oft natürlich Anwendungen finden im zivilen Bereich und diese teilweise sogar die gleiche Größe haben können wie im Verteiltungsbereich.
00:20:26: Aber wir machen uns darüber im Moment keine Sorgen weil es gibt so viel zu tun eine Verteidingung dass wir uns jetzt nicht ablenken können.
00:20:32: Sie haben vorhin ja auch schon den unbemannten FighterJet angesprochen.
00:20:38: Sowas hat ja sehr, sehr lange Entwicklungszyklen.
00:20:40: Können sie die vielleicht mal ein bisschen skizzieren wie die derzeit geplant ist?
00:20:45: Ja also ganz grob gesagt erstmal ist es richtig dass solche Zyklen recht lang sind.
00:20:50: wir versuchen das zu komprimieren aber in er sehr hart dran.
00:20:52: deshalb auch das Erwerben des fützlicher stilles grobe Aircraft mit dem sie in der Lage einfach wesentlich schneller zu designen, aber dann auch testen und dann auch zu fliegen.
00:21:01: Und ganz konkret heißt das dass der erstflug der CA-One Europa also als das Flugzeug geplant ist für im Jahr twenty-seven Jahre.
00:21:08: Also nächstes Jahr.
00:21:09: Und dass wir operativ oder operational wie man sagt sein wollen im Jahr zweitausend neunundzwanzig.
00:21:15: Also recht schnell!
00:21:16: Das ist übrigens geschuldet der geopolitischen Lage sind da sehr ambitioniert und der Kunde im Allgemeinen ist auch ambitioniert.
00:21:23: Wir sehen auch, dass die Amerikaner einen Programm namens CCA haben wo sie sehr stark jetzt wirklich auf Zeit pushen.
00:21:29: es ist einfach notwendig
00:21:30: Das heißt der Wettbewerb bestimmt im Prinzip den Druck?
00:21:33: Die geopolitische
00:21:34: Lage bestimmt den Druck weniger der Wettebewerbs
00:21:37: Und das ist eine Frage tatsächlich von technologischer Entwicklung.
00:21:40: oder ist denn da auch Zulassungsprozesse die das Ganze noch mal künstlich in die Länge ziehen?
00:21:44: Auch das muss ich selbst lernen.
00:21:45: also Technische Entwicklung ist nur ein Teil Zulassung Prozesse.
00:21:48: Sie sind natürlich komplex.
00:21:50: In der Luftdomäne sind sie noch komplexer oft als in anderen Bereichen, das muss alles parallel funktionieren.
00:21:55: ja.
00:21:55: Bei
00:21:56: aller Diskussion um Souveränität in Europa kommt man denn im Zulieferbereich?
00:22:02: Um Produkte aus Chinaasien umher?
00:22:06: Ja wir haben mittlerweile das große Glück dass in Deutschland und Europa im Allgemeinen die Lieferketten immer weiter europäisch werden.
00:22:13: es ist schon noch so dass in Teilbereichen sich noch auf China verlassen will, das verschwindet jetzt aber gerade sehr schnell.
00:22:19: Und dadurch dass wir große Firmen haben wie zum Beispiel die Firma Schäffler, die glaube ich einhundertzwanzigtausend Mitarbeiter hat mit der wir jetzt auch gemeinsam Partnern werden in der Lage sein, Europa wirklich in sehr großen Mengensysteme herzustellen ohne dass wir uns auf China und auch andere Länder verlassen müssen.
00:22:37: Helsing betont, dass Ethik, Transparenz und Sicherheit in der KI-Entwicklung eine ganz große Priorität haben.
00:22:44: Können Sie vielleicht mal ein bisschen skizzieren, welche wirtschaftlichen Kosten, also interne Governance-Strukturen, Ordits und Safeguards die man dann ja braucht verursachen?
00:22:53: Ja.
00:22:54: Die wirtschaftliche Kosten sind eine Sache.
00:22:56: Ich möchte erst einmal der Grund, warum machen wir das überhaupt?
00:22:59: Warum ist uns das wichtig?
00:23:01: Als wir die Firma begonnen haben waren wir der Meinung, wir brauchen souveräne Fähigkeiten in Europa einfach deshalb weil Künste Intelligenz kommt und auch Software kommt im Verteidigungsbereich und wie wir in Europa in der Lage sein müssen zu sagen, was die roten Linien sind.
00:23:14: Was diese Rotlinien sind?
00:23:15: Sind dann Diskussionen, die man haben muss in einer Gesellschaft und die man aber auch haben muss an einer Firma, in der wir eine sogenannte Broadchurch sind.
00:23:24: Also wir haben sehr viele Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, unterschiedlichen Einstellungen.
00:23:29: Und wir möchten diese Menschen alle unterbringen in der Firma in einer Weise dass sie mitarbeiten können und auch dazu beitragen können wie diese Technologien eingesetzt werden.
00:23:37: Wir sind darauf sehr stolz, wir bitten unsere Mitarbeiter ein sehr viel Guidelines schon erarbeitet, sehr viel auch Red Lines erarbeitete und auch sogenannte Connobs also Concepts of Operations wie Technologie eingesetzt wird.
00:23:52: Und zuerstlich auch an wen verkaufen wir nicht und wo sind bevorsichtig?
00:23:57: Wenn wir uns bestimmte Länder angucken was sind die Kriterien, die wir aussuchen müssen.
00:24:02: Es ist wirklich ein ganzer Katalog auf dem wir mittlerweile wirklich stolz sein können, den wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern aber auch einem Ethikrat, den haben erarbeitet haben.
00:24:12: Die wildschöpfeligen Interessen was der Einfluss darauf ist und der Impact ist erst mal zweitrangig.
00:24:18: das Wichtige ist erstmal dass wir das Gefühl haben wir bauen die richtigen Systeme und wir wägen ab.
00:24:24: es ist natürlich dann auch so dass es einige Länder gibt an die wir nicht verkaufen.
00:24:28: Einige sind offensichtlich, bei anderen hängt es ein bisschen davon ab.
00:24:31: Zum Beispiel was ist die Fähigkeit selbst?
00:24:33: Was ist gerade die politische Lage?
00:24:35: und hat das wirtschaftliche Einschränkungen auf uns?
00:24:39: Ja, das ist so!
00:24:40: Aber das gehört zu den Missionen der Firma dazu.
00:24:43: Wie ist denn überhaupt der geopolitische Wettbewerb grade so?
00:24:47: Sind das hauptsächlich die US-Anbieter, die da die großen... Also Andoril hat nur vorhin schon genannt.
00:24:52: Gibt ja auch noch andere.
00:24:53: Sind das die oder kommt der Wett Bewerb aus China oder von anderswoher?
00:24:58: Der Wettbewerb in Europa kommt aus Europa.
00:25:01: Es wird so sein, dass auch amerikanische natürlich sowieso chinesische und andere Systeme in Europa nicht in der großen Zahl gekauft werden.
00:25:09: Da sind wir uns relativ sicher das ist gerade absehbar wie europäische Systeme.
00:25:13: also das Thema Souveränität innerhalb Europas übrigens auch innerhalb der USA oder innerhalb China ist sehr wichtig.
00:25:20: Deshalb denken wir so darüber nach.
00:25:21: ich glaube was wir uns eher anschauen müssen ist der wirkliche Wett Bewerb im Konflikt aus Russland und Russland, das wird glaube ich schon viel unterschätzt ist mittlerweile sehr gut Systeme in sehr großen Zahlen herstellen zu können.
00:25:35: Die Scharhead ist ein gutes Beispiel die hundertsechsunddreißig und jetzt zweihundertdreiundachtzig, die mittlerweile in sehr grossen Zahlen gebaut werden und damit einfach den Gegner auch übermannn können in bestimmten Bereichen.
00:25:47: Wir sind ja erst am Anfang in Deutschland Europa wir sind aber auf einem guten Weg.
00:25:51: also diese diese Lektion ist mittlerweile auch gelernt das muss ich auch mal sagen.
00:25:54: es ist tatsächlich Sowohl bei der Bundesregierung so hier in Deutschland, aber auch in verschiedenen anderen Regierungen.
00:25:58: Wir haben verstanden dass das wirklich nachher der echte Weltbewerb ist.
00:26:01: Wer kann diese Systeme in großen Zahlen bauen?
00:26:04: Wer kann sie zuverlässig mit KI ausstatten und mit Software ausstattern?
00:26:09: Und dann wenn es sein muss im Konfliktfall nochmal als ganze hoch skalieren und zwar in sehr kurzer Zeit.
00:26:14: Das wird ein großer Fokus sein jetzt für die nächsten zwei drei Jahre
00:26:17: Also nicht nur für die Branche insgesamt sondern auch für Helsingen im Speziellen.
00:26:21: Ja Vielleicht noch mal einen Blick zurück.
00:26:23: Sie kommen ja ursprünglich Aus einer anderen Ecke der Tech-Welt haben ihr Startup Natural Motion gegründet und für über eine halbe Milliarde US Dollar verkauft.
00:26:34: Wie kommt man von dort in die Verteidigungsindustrie?
00:26:38: Was war der Wendepunkt?
00:26:40: Ich bin im Jahr zwei Jahrzehnte raus aus Natural Motion nach einer Phase, die gut geändert ist aber auch sehr anstrengend war muss ich sagen und meine Batterien waren erstmal leer.
00:26:49: Ich hatte ehrlich gesagt nicht vor nochmal eine neue Firma zu grüten und hat mich dann aber über vielleicht zwei drei Jahre, ich sage immer selbst radikalisiert auf demokratische Werte.
00:26:59: Und wie wichtig sie uns sein müssen und wie wir es teilweise vielleicht vergessen haben ganz speziell im Hinblick auf Souveränität in Europa.
00:27:06: Ich bin passionierter Europäer meiner meinen Mitgründer auch und mir liegt tatsächlich nahe dass wir in Europa unsere Werte weiter behalten können und verteidigen können.
00:27:19: der Krim, logischerweise durch Russland.
00:27:22: Und es war offensichtlich dass Russland weiter machen würde.
00:27:25: wie genau es aussieht und zu welchen Zeitpunkt war unklar aber das das passieren würde glaube ich war relativ offensichtlich und wurde es über Zeit.
00:27:32: Ich habe durch viel Glück meine beiden Mitgründer Niklas und Gumbett kennengelernt und im Jahre zwanzig haben uns überlegt wir sollten diese Firma gründen weil wenn sie jetzt nicht grüten dann tut es keiner in dieser Zeit.
00:27:43: Wir haben dann zweitelsundzwanzig ge raced und hatten damals schon in unserem ersten Pitch Deck.
00:27:51: Es wird einen galvanisierenden Moment geben und es wird eine Invasion der Ukraine sein durch Russland.
00:27:57: Das hat mir also richtig vorausgesagt, was wir falsch voraussagten hatten war der Zeitpunkt.
00:28:00: Wir dachten es würde in den Jahr- und-Zwischen passieren.
00:28:04: Dann passiert das aber schon am Anfang im Jahr-und-Zwei-undzwanzig.
00:28:07: Und seitdem sind wir in der Meinung ist es momentan rational pessimistisch zu sein, was die russische Bedrohung angeht.
00:28:12: uns will ich darauf vorzubereiten Aber es kam daher aus nativen Überzeugungen, dass wir in Europa die Fähigkeiten brauchen.
00:28:18: Gibt es denn Erfahrungen aus der ersten Gründung, die Sie mitgenommen haben und jetzt bei Helsing auch anwenden können?
00:28:24: Eine Erfahrung ist wie wichtig Talent ist.
00:28:27: Wir haben das auch beim Natural Motion versucht wirklich ernst zu nehmen aber so wirklich ernst genommen haben wir's erst in Helsing.
00:28:35: Wir haben von vornherein versucht wirklich die besten Talente zu bekommen aus der ganzen Welt vor allen Dingen Europäer oft auch aus den USA zurückkommt und waren so in der Lage zum Beispiel Robert Fink ganz früh für uns zu gewinnen.
00:28:49: Das will ich ganz einfach mit eingestiegen, er war bei Palantir, der Chief Architect for Foundry ist dann bei uns.
00:28:56: angefangen ist jetzt der von vornherein das CTO gewesen von von Helsing hat die Firma mit uns zusammen aufgebaut.
00:29:03: Da haben wir den Antoine Bord, der bei Meta war.
00:29:06: Hat da Facebooker iBesurge Co geliedet also mit ihm anders zusammen.
00:29:12: Antoine ist für uns unglaublich wichtig, um unsere gesamte AI-Strategie zu bauen und vor allen Dingen die Advanced AI Sachen.
00:29:20: Und was wir gemerkt haben, ist dass wenn wir diese Talente reinholen in die Firma dann kommen andere Talente dazu weil sie mit diesen Taletten arbeiten wollen.
00:29:28: Diese Talentdichte von vornherein so aufzubauen war extrem wichtig und damit hat die Firma eine Leichtführstigkeit im Ingenieurbereich zum Beispiel, die ich bei National Motion so nicht kannte.
00:29:38: Auch auf die Firma bin ich stolz, aber es war teilweise doch immer ein bisschen schwieriger als man dachte.
00:29:43: Wir haben bei Haysing schon wirklich eine große Geschwindigkeit und das muss sich wirklich sagen, dass beobachte ich auch in den Teams und es geht halt durch diese Talentdichte.
00:29:50: Und die andere Sache vielleicht ist, dass ich mit Nature Motion über Zeit gelernt habe, dass eine große Firma zu bauen genau so viel Arbeit ist wie eine kleine Firma zu bauen.
00:29:58: Man arbeitet wirklich extrem hart im Beidenfällen.
00:30:01: Aber um eine große Filme zu bauen, muss man andere Entscheidungen treffen.
00:30:04: Talent ist eine, in welchem Bereich man Welche Arten von Verträge man schießen will, was das Business-Modell ist sind andere Dinge.
00:30:12: Darüber muss man nachdenken und man muss den Firmen immer entsprechend anpassen.
00:30:16: Und es ist auch so dass ein großer Firma zu bauen mehr Spaß macht als eine kleine Firma zu machen.
00:30:20: Das habe ich auch gelernt und das versuchen wir bei Helsing wiederzuholen.
00:30:23: Thorsten Reihel ganz herzlichen Dank!
00:30:25: Danke schön.
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