Wie viel Zeit bleibt der Bundeswehr? Mit General Sandrart.
Shownotes
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist eines der großen Streitthemen innerhalb der Gesellschaft und der Koalition. Am Ende haben sich Union und SPD auf ein Freiwilligenmodell geeinigt. Diesen Kompromiss hält der Generalleutnant a.D. des Heeres, Jürgen-Joachim von Sandrart, für einen Fehler. Er spricht von einer „Ohrfeige für unsere Gesellschaft." Mit diesem Kompromiss entstehe kein Wir-Gefühl, man habe sich wieder einmal nach einer Minderheit in der SPD gerichtet. „Das müssen wir korrigieren. Dafür haben wir nicht viel Zeit." [14:00] Viktor Orbán hat beim EU-Gipfel in Brüssel erneut die Ukraine-Hilfen blockiert. Alle anderen Staats- und Regierungschefs kritisierten ihn scharf. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, man werde das nicht hinnehmen: „Das wird auch Konsequenzen haben, die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen.“ [01:37] Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine europäische Medienplattform vor. SWR-Intendant Kai Gniffke ist überzeugt: „Keiner von uns alleine wird in diesem Sturm bestehen, in diesem Wettbewerb mit den großen Tech-Konzernen." Er schlägt vor, die bestehenden Angebote in Europa besser zu vernetzen. [07:38] Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen Impressum: https://table.media/impressum Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung
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00:00:02: Table Today mit Michael Brücker und Helene Bubrowski.
00:00:10: Wie hältst du es mit Viktor Orban?
00:00:12: Das ist die Gretchenfrage der europäischen Politik, auch gestern im Rat wurde darüber gerungen über die Blockade für die Ukraine-Hilfen.
00:00:22: In wenigen Wochen ist Wahl in Ungarn.
00:00:24: auch deswegen steht Viktor Orbahn politisch unter Druck.
00:00:27: Für die EU eine große Aufgabe.
00:00:29: wie sie damit umgeht.
00:00:30: hören Sie gleich bei uns!
00:00:33: Wechseln Milliarden Euro will Deutschland bis Ende des Jahrzehnts für die militärische Verteidigung ausgeben.
00:00:38: Die Aufrüstungsspirale läuft, aber wie schnell werden wir wirklich verteidigungsfähig?
00:00:43: Kaum Tankwagen gibt es kaum Nachschubkräfte, logistische Probleme zu wenig Luftverteidigung.
00:00:48: Die Lücken sind tief!
00:00:49: Wie kann das alles schneller gehen?
00:00:51: Darüber sprechen wir mit General Joachim von Sandrat
00:00:54: Meta, TikTok und Instagram sind übermächtig und haben Einfluss auf unsere Demokratie in Europa.
00:01:01: So sehen es jedenfalls diejenigen, die sich nicht nur für ein Social-Media-Verbot für Kinder Gedanken machen sondern die nun auch die Idee einer europäischen Medienplattform vorantreiben.
00:01:12: Diese Woche gab's dazu in Berlin eine Konferenz Und wir sprechen mit dem SWR-Intendanten Kai Gniffke.
00:01:19: Als Chief Happiness Officer von Table Briefings darf ich diese wunderbare letzte Rubrik anmoderieren, denn wieder einmal wurde gewählt.
00:01:25: Wer sind die glücklichsten und wo leben sie eigentlich auf der Welt?
00:01:28: Die Ergebnisse gibt's ganz am Ende dieses Wunderbaren Podcasts.
00:01:30: Es ist Freitag der zwanzigste März auf KITZ!
00:01:37: Das ist ein grober Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander und beschädigt die Handlungsfähigkeit und das Ansehen der Europäischen Union als Ganzes.
00:01:51: Viktor Orban ist der Quero-Land in der EU.
00:01:54: An ihm und an seinem Nein liegt es, dass die versprochenen Neunzig Milliarden Euro für die Ukraine immer noch nicht ausbezahlt wurden.
00:02:02: Die Crux an der Sache ist das Orban eigentlich schon zugestimmt hatte aber jetzt auf den letzten Metern stellt er sich doch wieder quer.
00:02:10: und es liegt auch daran, dass ihn Ungarn am zwölften April gewählt wird und laut aktuellen Umfragen Viktor Orban nicht mehr vorne liegt, dass er aber meint mit einem Anti-Ukraine und Anti-EU-Kurs noch auf den letzten Metern punkten zu können.
00:02:27: Es ist eben gerade seine harte Ukrainepolitik die in der Bevölkerung gut anzukommen scheint.
00:02:34: Gestern fand der EU-Gipfel in Brüssel statt und die große Frage war kann man Orban irgendwie noch davon überzeugen oder kann man sein Nein umgehen?
00:02:46: Stichwort Orban trinkt eine Tasse Kaffee und der Rest stimmt für die Hilfen.
00:02:52: Das bespreche ich nur mit Stefan Israel, unserem Kollegen vom Europe Table, der live vor Ort im Ratsgebäude gestern Abend ist.
00:03:01: Hallo schön dass du kurz Zeit hast lieber Stefan!
00:03:04: Hallo Helene vielen Dank!
00:03:06: Ja Viktor Orban ja.
00:03:07: konnten die Staats- und Regierungschefs ihn irgendwie dazu bewegen endlich dieses Geld frei zu geben?
00:03:14: Nein also keine Chance.
00:03:15: Victor Orban war sehr isoliert heute.
00:03:19: Es sei noch nie so massiv, hätte es noch nicht so massive Kritik jetzt gegeben aus den Reihen der anderen Staats- und Regierungschefs.
00:03:27: also praktisch alle haben ihn da hart rangenommen und haben ihn kritisiert dafür dass er eben gegen dieses Loyalitätsprinzip verstoßen hat weil er ursprünglich im Dezember zugestimmt hat und dann nachher jetzt was entscheidend darum ging ein Gesetz um ihm dieses Geld frei zu machen, auch auszuzahlen.
00:03:44: Hat er dann doch blockiert?
00:03:46: Wir sind uns einig dass wir das was heute geschehen ist im europäischen Rat so nicht hinnehmen und das wird auch Konsequenzen haben die weit über dieses einzelne Ereignis hinausreichen.
00:04:00: Wir werden in der Haushaltsaufstellung und in allem was daraus folgt noch einmal ganz grundsätzlich über diese Frage miteinander reden müssen.
00:04:08: Ich hatte den Eindruck, dass die Kolleginnen und Kollegen, die sehr viel länger diesem Europäischen Rat angehören als ich, zutiefst verärgert sind über das was heute geschehen ist.
00:04:20: Es ist ein Akt grober Iloyalität in der Heure europäischen Union, denen es noch einmal nach denen, die länger dabei sind als ich in dieser Form bisher nicht gegeben hat tiefe Spuren hinterlassen.
00:04:39: Er war so sehr isoliert und es schaut nicht so aus, als würde vor der Wahl am zwölften April da noch Bewegung reinkommen.
00:04:48: Das heißt solange muss die Ukraine warten.
00:04:51: oder können die anderen Staats- und Regierungschefs etwas tun?
00:04:56: Nein das haben wir eigentlich alle gesagt.
00:04:57: Es gibt keinen Plan B. also man hat verschiedene Möglichkeiten ausgelotet aus den Rechtsteamsten in verschiedenen Institutionen ob man diese Blockade umgehen kann, wie man das bei anderen Gelegenheiten schon gemacht hat.
00:05:09: Aber in diesem Fall scheint es rechtlich nicht möglich zu sein.
00:05:13: Man muss sich vielleicht erinnern... Es war ja eigentlich schon der Plan B, den man jetzt umsetzt, weil der ursprüngliche Plan A mit der Nutzung der russischen Staatsbank geltern damals von Belgien blockiert wurde.
00:05:26: Möglichkeit auf diese Wahl zu warten.
00:05:29: Man kann aber auch sagen, dass es offensichtlich so ist, dass die Ukraine das Geld nicht so schnell braucht wenn man ursprünglich gedacht hat.
00:05:36: also gibt's eine gewisse Unklarheit.
00:05:38: Ursprüngliche ist es ab dem ersten April, die Ukraine praktisch pleite ist.
00:05:43: jetzt gibt sie widersprüchliche Angaben.
00:05:45: das könnte ja auch bis Mitte Ende April oder Mitte Mai noch reichen.
00:05:50: hinzukommt, dass der Iwerf kürze sich ein Kredit über acht Milliarden bewählegt hat der, wovon eine erste Tranche schon ausbezahlt
00:05:58: wurde.
00:05:59: Lieber Stefan du fährst in Kürze nach Budapest und schaust dir die letzten Züge des Wahlkampfs an.
00:06:06: Marie Le Pen hat sich angemeldet um Viktor Orban zu unterstützen.
00:06:09: auch JD Vance soll kommen.
00:06:12: ja auf welchen Kurs ist dieser Mann?
00:06:15: Der ja bis vor Kurzem mit seiner Fidesch-Partei noch der EVP Angehörte.
00:06:20: also der war Parteienfamilie zu der auch die CDU gehört.
00:06:24: Ja, er gehört zum Club der Patrioten eben.
00:06:29: Ich glaube Salvini kommt auch und machen Le Pen und Gedi Vance.
00:06:34: Er ist ein verbündeter Gesinnungsgenosse von Putin gleichzeitig aber auch Donald Trump im Wahlkampf.
00:06:44: Wenn man die Plakate sieht, hat man den Eindruck, dass es eine Hauptthema ist.
00:06:48: Die größte Gefahr für Ungarn ist die Ukraine und plakatiert das hauptsächlich einen Geldgieriger Volodymya Zelensky, der also Geld will von den Ungarn oder die Ungarn in einen Krieg hineinziehen will.
00:07:01: In der Ukraine.
00:07:02: Das ist das Hauptthema und nicht sagen wir mal Ungarn, dass eigentlich Pleiter ist mit seinen maroden Spitälen, Krankenhäusern und Schulen wo die Unzufreitenfriedenheit eigentlich groß ist.
00:07:16: Vieles Beobachter sagen Orban steht auch mit dem Rücken zur Wand wenn man sieht die Umfragen sind schon seit Wochen relativ stabil.
00:07:24: herausforder Peter Marcia, dass der eigentlich mit deutlichem Vorsprung
00:07:28: hat.
00:07:29: Vielen Dank Stefan, dass du uns einen Einblick gegeben hast was da in Brüssel diskutiert wird.
00:07:33: alles gute dir.
00:07:34: Vielen danke euch!
00:07:35: Danke.
00:07:46: Wir unterstützen den Aufbau einer europäischen Medienplattform unter Einbeziehung von Arte.
00:07:51: so ist es zu lesen im schwarz-roten Koalitionsvertrag und diese Medienplatform soll die Antwort sein auf die amerikanischen Tech Giganten Meta und auf Instagram, was uns Sorgen macht.
00:08:07: Und wo jetzt auch schwarze und rote und übrigens auch grüne Politiker der Meinung sind wir können das nicht einfach so hinnehmen.
00:08:13: Wir müssen uns nun auch eigene Gedanken machen Was da gedacht wird?
00:08:17: Das kam diese Woche aufs Podium in der Landesvertretung Baden-Württemberg Wo ein Medienkongress stattgefunden hat.
00:08:24: Ein Netflix für Medienangebote.
00:08:26: das haben schon die Verlieger nicht hingekriegt Helene.
00:08:28: was bringt das?
00:08:29: wer braucht dass?
00:08:30: Naja, es geht natürlich schon am Ende um die Frage digitale europäische Souveränität und auch die Frage wer bestimmt eigentlich welcher Algorithmus was nach oben spült.
00:08:42: Wir sehen nicht nur das Thema Hass und Hetze, sondern natürlich auch Desinformationen spätestens seit Twitter.
00:08:49: Nicht mehr Twitter ist Sondern X.
00:08:50: Ja was gibt doch Alternativen?
00:08:51: Private Medien in den Initiativen.
00:08:53: Wofür muss ich mit meinen GEZ Geldern jetzt eine neue Plattform
00:08:56: aufbauen?
00:08:56: Es geht ja nicht nur um die Frage ob das öffentlich-rechtlich.
00:08:58: im ehrlichen Koalitionsvertrag klingt es natürlich so an.
00:09:02: Und auch die Öffentlich-Rechtlichen spielen dieser Debatte eine wichtige Rolle.
00:09:06: Es ist aber wahrlich nicht so dass man das Ganze allein auf öffentlich rechtliche Füße stellen wird.
00:09:11: Der Gründer von Netzpolitik Org, Markus Becketal zum Beispiel wartet davor dass man nun eine riesige kathedrale konzipieren und aufbauen sollte.
00:09:19: Und eine Kopfgeburt wo man erst mal jahrelang über die Infrastruktur nachdenkt sondern sein Ansatz ist einfach mal machen.
00:09:26: um es mit Karsten Lindemann zu sagen also all die Ansätze die es gibt schon von Mastodonn über andere private und auch öffentlich rechtliche zB.
00:09:34: das ZDF hat ein ganz interessantes Ding das heißt ZDFSpaces wo es schon eine große Interaktion gibt, dass man das zusammenführt.
00:09:42: Dass man eine Autobahn baut die diese Dinge miteinander verbindet.
00:09:47: also solche Ansätze sind es eher als dass man jetzt staatlicherseits ein riesige Plattform schafft.
00:09:53: aber das Ganze ist in der Tat noch etwas unausgegoren.
00:09:56: Also die Meinungen gingen auseinander.
00:09:58: will man nun eigentlich eher so eine groß angelegte Mediathek bauen Oder haben wir wirklich irgendwann ein europäisches Instagram?
00:10:05: Also ich bleibe skeptisch.
00:10:06: Ich bin ja der Meinung, Sie sollten erst mal schauen wo sie im aktuellen Programm eigentlich Gelder einsparen.
00:10:10: Ich sage mal Rosa Monopilcher Fußball Bergdoktor und so weiter.
00:10:14: aber na klar man kann jetzt auch schon zusätzliches Geld ausgeben für eine neue super Riesenplattform die am Ende immer der Markt entscheidet.
00:10:20: wo du deine Inhalte konsumieren willst entscheidet der Nutzer und nicht der Anbieter.
00:10:26: Ja, sicherlich kann man so etwas nicht verordnen und genauso wie wir feststellen dass ja viele Nutzer leider auch nicht die qualitativ hochwertigen Texte lesen obwohl sie das dann auch vielleicht im Sonntag reden immer wieder versichern sondern doch eben beim Katzenbild auf der Website hängen bleiben oder bei den Beziehungstipps.
00:10:44: Am Ende sind die Menschen Menschen und deswegen müssen auch Angebote geschaffen werden, die eben keine Kopfgeburt sind.
00:10:49: Und aus öffentlich rechtlichen Gremien erdacht sondern in der Praxis auch gerade für junge Leute funktionieren.
00:10:54: wie das alles gehen kann darüber habe ich gesprochen mit Kai Knifke ist der Intendant des SWR und hat an der Konferenz teilgenommen.
00:11:03: Hallo lieber Kai schön dass du Zeit hast
00:11:04: hallo grüß dich.
00:11:06: Also hier in der Landesvertretung Baden-Württemberg diskutieren wir heute über die Frage, ob es uns gelingt als Europäer ein Gegengewicht zu Formen gegen Meta und Tiktok.
00:11:18: Bist du da optimistisch?
00:11:20: Ja, bin ich.
00:11:21: Weil in den letzten zwölf Monaten eine Dynamik-Feststelle in der deutschen Medienlandschaft die ganz klar macht, keiner von uns alleine wird in diesem Sturm bestehen, in diesem Wettbewerb mit den großen Techkonzernen.
00:11:34: Die Bereitschaft zur Kooperation ist riesig und ich glaube dass wir schon in den nächsten Monaten erste Erfolge davon sehen werden.
00:11:40: Was muss dafür passieren?
00:11:41: Müssen mir das amerikanische Monopol zerschlagen.
00:11:44: welche Werkzeuge brauchen wir da?
00:11:47: Es ist ja doch eine ziemliche Mammutaufgabe wenn man sich heutige Nutzerverhalten anschaut?
00:11:52: Ja, Regulierung wäre sicher ganz cool.
00:11:55: Wäre eine Facette die wir brauchen aber das ist nur die eine Seite.
00:11:58: Wir selbst müssen ein Gegengewicht schaffen.
00:12:00: Wir müssen selbst unsere Angebote miteinander so vernetzen dass Menschen einen Spaß daran haben sie zu nutzen!
00:12:07: Wir müssen die Qualitätsinhalte bündeln und die haben wir deutschen Medienhäuser Und dann ist es klar, wir müssen natürlich auch ein anderes Verhältnis zum Thema Daten haben.
00:12:17: Weil Daten sind die Basis dafür dass wir am Ende auch in einer KI dominierten Welt im Wettbewerb stehen können.
00:12:24: Jetzt haben wir aber in Deutschland eine Medienkrise, ein schwindendes Vertrauen in die Medien und auch in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
00:12:32: was macht dich optimistisch das die jungen Leute dann Insta und TikTok sein lassen?
00:12:40: öffentlich-rechtlichen Medienplattformen wechseln.
00:12:44: Es sind zwei Sachen, die mich optimistisch machen.
00:12:45: Auf der einen Seite dass alle qualitativen Studien sagen Dass das Vertrauen insbesondere in Tageszeitungen und in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk noch groß ist Und wenn man nach Institutionen wie dem SWR fragt Sind das achtzig Prozent, die uns vertrauen.
00:12:58: Das ist noch ziemlich gut.
00:13:01: Was mir eben auch Mut macht Ist, dass es uns durch ausgelingend junges Publikum zu begeistern.
00:13:06: Die Tagesschau ist des Medienangebots bei TikTok und Insta Die meisten Follower hat.
00:13:11: Das zeigt mir Wir haben es drauf.
00:13:14: Was
00:13:14: sind die nächsten Schritte zu diesem Projekt?
00:13:18: Indem man den Berg nicht so groß werden lässt, den man besteigen will.
00:13:22: Also wir dürfen nicht träumen von einem Wunderwerk, von einem digitalen Wunderberg sondern man muss genau gucken.
00:13:27: jede Nutzungssituation ist unterschiedlich.
00:13:29: also brauche ich ein Streaming-Angebot für Audio oder eins für Video.
00:13:34: Brauche ich einen Social Network, brauche eine Suchmaschine und da müssen wir sehr sehr genau differenzieren.
00:13:42: oder eben auch ein Social Network, da glaube ich das in der Vernetzung existierender Angebote.
00:13:48: Hier ist das Stichwort Eurosky hier ist das stichwort Mastodon gefallen.
00:13:52: Ich glaub' da liegt eine riesengroße Chance und die Zeit ist jetzt reif dass wir die ergreifen.
00:13:57: Vielen Dank für deine Einschätzung lieber Kai.
00:13:59: Sehr gerne.
00:14:08: Wie verteidigungsfähig ist Deutschland?
00:14:10: Und sind wie überhaupt in der Lage nicht erst bis eine relevante Truppe aufzubauen.
00:14:18: Die innovative Militärtechnologin hat die
00:14:21: Zeit
00:14:21: kritisch sich aufstellen kann, egal wo auf dem NATO-Bündnisgebiet.
00:14:26: viele Fragen, die bei unserem Security Roundtable vor wenigen Tagen hier bei uns diskutiert wurden.
00:14:31: Einer der dabei war ist General Jürgen Joachim von Sandrat General Leutnant des Heeres der Bundeswehr und in seiner letzten Station Kommandierender General des multinationalen Korps Nordost.
00:14:43: Er ist einer dieser Generäle vom Typus Klartext.
00:14:46: Hier ist er schon einen schönen Guten Tag, Herr General
00:14:49: Ich grüße Sie!
00:14:50: Ich habe Sie gerade im Vorgespräch gefragt ob sie überhaupt als ehemaliger General Dialog können oder nur befehlen?
00:14:56: Also Befehlzausgaben liegen mir schon durchaus aber selbstverständlich glaube ich ist die Bundeswehr eine der dialogfähigsten Orientationen und aufgelegten Orientionen im Diskurs in Deutschland.
00:15:09: Ich glaube, da können sich viele ne Scheibe abschneiden.
00:15:12: Echt?
00:15:12: Wie scharf hätte ich Ihnen im Korb widersprechen dürfen?
00:15:15: Immer!
00:15:16: Begründet... Never miss an opportunity never miss a good fight.
00:15:20: Das Zucker-und die Würze eines Dialoges liegt ja in dem Messen gegen, ist immer unterschiedlicher Position.
00:15:27: Wenn wir alle einer Meinung sind brauchen wir kein Podcast
00:15:29: In Ihren Hochzeiten.
00:15:30: wieviele Soldaten hatten sie unter sich?
00:15:34: Ja, Numierdeck ist eigentlich trivial als eine deutsche Division.
00:15:39: Erste Panzerdivision hatte so zwischen einundzwanzig und vierenzwanzigtausend Männern und Frauen davon ungefähr drei tausend Niederländer.
00:15:46: Das war das multinationale Kort Nordost, dass Sie geführt haben?
00:15:49: Nein, das war die erste deutsche Panzerdivision, die wie alle unsere Drei-Divisionen einen niederländischen Brigade integriert haben.
00:15:56: Das ist aus meiner Sicht das Leuchtturmprojekt in Europa wenn es Um Integration geht.
00:16:02: Im Chor hatte ich in Friedenszeiten ungefähr zwischen dreißigundvierzigtausend Männer und Frauen unterstellt, in Estland, Lettland, Litauen und Polen.
00:16:13: Wie
00:16:13: führt man da sich tausend Menschen?
00:16:14: Man führt durch Vorbild, man führt durch Transparenz... ...man führt durch das Verständnis dass man selber auch nicht perfekt ist.
00:16:27: Im Prinzip bin ich General geworden, weil ich das große Glück hatte von der Ebene Kommandant bis zur Ebene Chor.
00:16:35: Immer ein Team zu führen, von dem ich ein Teil war und diese Teams haben
00:16:40: geliefert.".
00:16:41: Wenn man jetzt sich die jungen Leute anschaut – die Schülerinnen und Schüler, die streikten, die demonstrieren gegen einen freiwilligen Werdienst, der vielleicht mal zu einer Wehrpflicht kommen könnte….
00:16:51: Was denkt ein ehemaliger General?
00:16:53: Dann kriegen wir dieses Land überhaupt dazu sich führen lassen zu wollen in eine Verteidigungsfähigkeit?
00:17:00: Also da kommen bei mir schnell zwei Aspekte hoch.
00:17:04: Erstens finde ich es doch schon sehr erstaunlich, dass sich junge Menschen die alimentiert durch den Staat hinstellen.
00:17:11: Ich will für diesen Staat nicht sterben Das können auch andere machen aber nicht ich also diese ohne mich Kultur.
00:17:19: und das zweite ist was viel erschreckender ist wer hat unsere Kinder unsere Jugendlichen überhaupt vorbereitet auf das, was es heißt in einer Gesellschaft zu nehmen und zu geben.
00:17:32: Wie funktioniert eine Gesellschaft?
00:17:35: Da haben wir in unserem Erziehungs- und Bildungsauftrag komplett versagt.
00:17:39: Und zwar als Eltern nicht als Lehrer – denn das ist eine Aufgabe der Familie!
00:17:45: Ist das irreparabel beschädigt?
00:17:47: Das ist aus meiner Sicht in einer Form... nun haben wir dreißig Jahre nicht drüber nachdenken müssen der Dekadenz und des überzogenen Verständnis, der Ich-Konfortzone gegenüber der Wir-Gemeinschaft so gewachsen.
00:18:04: Und wir haben es über zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre einfach verpasst diesen Dialog zu führen.
00:18:11: Es war wichtiger das Individuum in den Forderungen zu stellen egal wie es geartet ist.
00:18:18: Das ist auch alles in Ordnung aber der Aspekt Individuum in einer Gemeinschaft leben.
00:18:25: Also welche Verantwortung hat das ich am wir, der ist völlig ausgeblendet
00:18:30: worden?
00:18:31: Das ist weder von der Politik vorgelebt worden noch von unten aufgewachsen.
00:18:35: Der größte Missvorwurf wäre jetzt der Bubble Berlin den Vorwurf zu machen ihr müsst es richten.
00:18:43: Politik muss eine Menge richten, dass müssen wir richten!
00:18:47: Wir als Gesellschaft.
00:18:48: Aber Herr General, wie kriegt man es hin?
00:18:50: Sie sagen selbst die Politik kann das nicht aufoktreuieren an einem Volk.
00:18:53: Es ist also eigentlich eine Graswurzelbewegung, die verstehen müsste dass dieses wir am Ende überlebenswichtig ist für unsere Gesellschaft als Demokratie.
00:19:02: Kann man das verstärken wenigstens, kann man das erzeugen und dann muss das aus uns selbst herauskommen?
00:19:08: Da bin ich vielleicht ein bisschen missverstanden weil ich will die Politik gar nicht aus der Verantwortung nehmen.
00:19:12: Also es muss einen Top-Down approach geben.
00:19:15: Die Vorgabe muss von der Politik kommen, das Vorleben muss von einer Politik kommen.
00:19:20: Selbstverständlich muss das alimentiert werden aber dass entbindet uns als Gesellschaft nicht von unten aufwachsen diesen Dialog auch zu führen.
00:19:30: und für mich sind erhebliche Negativbeispiele entstanden die ganzen Friedensklauseln an unseren Universitäten.
00:19:38: dieses Dogma Verteidigung ist schlecht Waffe ist verwerflich Atomstrom ist Böse.
00:19:48: Das sind alles Cluster, die in sich mehr Brandmauer-Charakter haben als wir vielleicht den Begriff Brandmauern in der Politik sehen.
00:19:57: Wenn wir weder als Gesellschaft wahrgenommen werden – in China oder Amerika?
00:20:02: Wenn wir wieder wirtschaftlich noch wahrgenommen wird, noch militärisch in der Fähigkeit zur Sicherheit beizutragen, dann ist da irgendwas richtig schief gelaufen!
00:20:15: Und das müssen wir korrigieren.
00:20:17: Dafür haben wir nicht viel Zeit!
00:20:21: Wir haben keine fünf Jahre Zeit dafür, wir haben keine zehn jahre Zeit dazu, denn wir sehen ja... Wir sind jetzt, achttzehnter März ist heute Das sind zehn Wochen in diesem Jahr.
00:20:32: In diesen zehn Wochen Ist doch schon soviel passiert.
00:20:37: Das reicht normalerweise für ein Jahr Für zwei Jahre und es ist ja nicht abzusehen dass das aufhört.
00:20:45: Also müssen wir
00:20:47: uns
00:20:47: schnell aufstellen.
00:20:49: Deswegen letzte Frage, müsste man dann nicht auch ehrlich sein und sagen Wir beginnen jetzt sofort mit der Wehrpflicht anstatt dass wir ein freiwilliges Modell vorschalten das am Ende nichts zu den Zielen führt?
00:20:59: Erstens Das was jetzt entschieden worden ist ist aus meiner Bewertung eine Urfeige an unsere Gesellschaft.
00:21:08: Es implimiert und manifestiert das Prinzip alles richtig aber ohne mich.
00:21:15: Wir erkaufen uns Freiwilligkeit mit aberwitzigen, zwei tausend sechseinhalb Euro im Monat und anderen Zugestellnissen.
00:21:24: Es ist freiwillig und das Ganze endet am Ende noch in einer
00:21:27: Lotterie.".
00:21:28: Wenn das der Ausdruck eine Herausbildung eines wie es ist – wofür stehen wir?
00:21:34: Eine Vierwerffähigkeit!
00:21:37: Dann... dann ist das aus meiner Sicht total daneben gegriffen, sondern es isst am Bürger vorbei die Berücksichtigung der Minderheit in der Mnderheit.
00:21:49: Und die Minderheit ist die SPD und in der minderheit, der linke Blocke – die Jusus.
00:21:55: Das ist unerträglich!
00:21:58: Es gibt Umfragen, die deutlich gezeigt hätten dass fünfzig bis sechszig Prozent die Wehrpflicht akzeptiert hätten in diesem Land.
00:22:05: Also wir haben mit dieser Entscheidung Politik an den Bürger vorbeigemacht.
00:22:10: Und das zweite was ich jetzt noch sagen möchte ist Wehrflicht greift zu kurz.
00:22:16: Wenn wir jetzt wieder über den Krieg gegen ein Gegner reden müssen, bedauerlicherweise wie Russland.
00:22:26: Dann reicht es nicht aus sich ausschüssig auf die First Line auf die Fans zu konzentrieren und die mit Soldaten zu alimentieren?
00:22:36: Wo ist die Reserve für die Landwirtschaft?
00:22:39: Wo is' die Reserve for the Produzierende Industrie?
00:22:44: Grunddienste, die wir weiter unseren Menschen und seinen Bürgern liefern müssen wenn es in diesen Krieg geht so wie in der Ukraine.
00:22:52: Das geht also nur indem wir ein soziales Pflichtjahr haben das alle Handlungsfelder abdeckt Und ich halte es In meinem bescheinenden Verständnis für völlig selbstverständlich dass eine Gesellschaft die Achtzig Jahre so der liebe Gott will Dass sein in diesem Wir alimentiert mit Bildung, Gesundheit, Infrastruktur etc.
00:23:19: dass ich ein Jahr gebe für achtzig Jahre nehmen.
00:23:26: wir haben einen falschen Verständnis von Gemeinschaft.
00:23:30: Wie kriegstüchtig ist Deutschland dann jetzt auf einer Skala von eins zehn im März zwei tausend sechsundzwanzig?
00:23:37: Ich bin der unbeobache Optimist!
00:23:38: Wir sind schon etwas kriegstrüchtiger als Ich, äh das erlebt habe.
00:23:44: Zwei tausend zwanzig einundzwanzig?
00:23:45: Eins
00:23:46: bis zehn.
00:23:46: Zehn ist maximal kriegstüchtig so wie wir es brauchen um abzuschrecken.
00:23:50: Oh bei vier bis vier!
00:23:52: Vier bis vier.
00:23:53: vielen Dank Herr General.
00:23:54: Gerne Lieber
00:24:01: Chief Happiness Officer hast du noch etwas für ein glückliches Wochenende.
00:24:06: einen kleinen Tipp?
00:24:07: Ja schauen wir nach Norden, schauen wir dazu eine Finnen denn sie sind wieder einmal im World Happiness Report Zum neunten Mal hintereinander die glücklichsten Menschen der Welt, das sage sie von sich selbst.
00:24:18: Also es gibt da offenbar ein
00:24:19: Index
00:24:20: wie die Menschen sich selbst sehen.
00:24:22: Neben Fidlern sind übrigens auch Island, Dänemark und Schweden unter den Topf fünf.
00:24:26: Ja also man muss sagen da oben lebt es sich offenbar vielleicht mehr in Dunkelheit aber dafür glücklicher.
00:24:32: Aber immerhin Costa Rica hat es auf Platz vier geschafft.
00:24:35: Also entweder so scheint es im Norden oder in der Karibik.
00:24:40: Und wie sieht's mit Deutschland aus?
00:24:41: Ja, Platz siebzehn.
00:24:44: Das gilt nicht für Table-Mitarbeiter?
00:24:45: Nein!
00:24:46: Wir sind da wahnsinnig glücklich hier.
00:24:50: Aber Deutschland macht sich es natürlich auch ohne Not oft schwer.
00:24:54: Ich denke immer wir könnten alle viel glücklicher sein.
00:24:57: Absolut deswegen gehen wir raus mit dem Lieblingsspruch der Finnen, den ich dir hier jetzt exklusiv erzählen werde.
00:25:04: auf Deutsch heißt er sowas wie das Glück begünstigt die Tapferin also ist ja ein sehr Engagiertes Völkchen, oft Finish heißt es übrigens.
00:25:14: Ah,
00:25:16: das macht bestimmt auch schon ein bisschen glücklich wenn man solche Worte ausspricht oder?
00:25:20: Ja gut, muss
00:25:22: ja üben.
00:25:23: Morgen sind wir mit der CEO-Edition wieder für Sie da.
00:25:25: zwei sehr spannende CEOs können sie dann hören.
00:25:28: freuen Sie sich auf Table Today.
00:25:29: bis dahin,
00:25:36: ciao!
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