Wie fahren wir morgen? Mit Miles-CEO Oliver Mackprang und Opel-Chef Florian Huettl.
Shownotes
Florian Huettl, CEO von Opel und Geschäftsführer von Stellantis Deutschland, spricht über die Zukunft der E-Mobilität und das Ende der Verbrenner-Debatte. Opel hat 2025 weltweit rund 600.000 Fahrzeuge abgesetzt – bei einem Marktanteil von 3,4 Prozent in Europa. [01:28]
Oliver Mackprang, CEO von MILES Mobility, sieht im Carsharing nach wie vor die Zukunft. Er beschreibt, wie Floating-Carsharing die städtische Mobilität verändert – und was das für die Zukunft des privaten Pkw bedeutet. [18:47]
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der CEO-Edition von Table Today an diesem Samstag, den achtundzwanzigsten März.
00:00:13: Ich bin Alex Hofmann und heute ist mein Kollege Alex Wiedmann mit dabei.
00:00:17: Schön dass Sie wieder bei uns sind!
00:00:19: Herzlich Willkommen.
00:00:20: Heute geht es um Mobilität.
00:00:22: Wir sprechen mit dem CEO des Autoherstellers Opel und dem Chef des Car Sharing Anbieter Miles
00:00:28: Denn...
00:00:29: Es war eine spannende Woche für die Autobranche.
00:00:31: Die ausuferenden Spritpreise in den Griff zu bekommen, hat die Bundesregierung ein neues Maßnahmepaket beschlossen.
00:00:37: Unter anderem dürfen Tankstellen jetzt nur noch einmal mittags um zwölf Uhr die Preise erhöhen.
00:00:43: Das hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche verkündet.
00:00:47: Es trifft uns alle Unternehmen Haushalte unsere Wirtschaft.
00:00:52: Deshalb haben wir sehr schnell einen erstes Maßnahmenpaket umgesetzt.
00:00:56: Preissteckungen an Tanksstellen sind nun noch einmal am Tag erlaubt.
00:01:00: Wir stärken das Kartellrecht und damit eine effektivere Kontrolle der Preise.
00:01:04: Wir geben damit eine marktwirtschaftliche und ordnungspolitisch klare Antwort auf die steigenden Raftstoffpreise, ohne preisestatlich festzusetzen, ohne in den Großhandel einzugreifen und ohne den Steuerzahler noch stärker zu belasten als sie eh schon belastet
00:01:26: sind.".
00:01:31: Mobilität muss bezahlbar bleiben, das ist das große Thema und die Autobranche pendelt zwischen Elektro- und Verbrenner.
00:01:38: Die Politik sendet widersprüchliche Signale.
00:01:41: einerseits wird nach vielen europäischen Hin und Her das Verbrennab aus wieder aufgeweicht und andererseits gibt es wieder in Deutschland eine neue Kaufprämie für EI Autos nach mehr als zwei Jahren nachdem der Umweltbonus als attraktive Förderung gestrichen wurde.
00:01:57: Dazu und zu anderen Themen sprechen wir mit einem Mann, der die Last dieser Transformation auf mehreren Schultern trägt.
00:02:03: Florian Hüttl ist CEO von OPE und gleichzeitig Deutschlandschef des gesamten Stellantis-Konzerns.
00:02:10: Der Verein zahlreiche Automarken diesseits und jenseits des Atlantiks unter einen Dach wie etwa Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Peugeot, Dodge Chrysler oder Jeep.
00:02:20: Ja, Stilantes war im ersten halben Jahr mit ein Zehn Prozent Marktanteil und über eineinhalb Millionen Zulassungen der zweitgrößte Autohersteller Europas.
00:02:30: Gleichzeitig musste der Konzern im Herbst in sechs europäischen Werken die Produktion stoppen.
00:02:37: Opel verkaufte im Jahr weltweit etwa sechshunderttausend Autos.
00:02:42: In Europa liegt der Marktanteile damit bei drei Komma vier Prozent.
00:02:46: wie Florian Hüttl als Opel CEO Stellantes Deutschlandchef durch diese Zeitenwinde führt, das erklärt uns heute.
00:02:53: Herzlich willkommen!
00:02:54: Schönen guten Tag.
00:02:56: Schön jetzt zu sein
00:02:57: Herr Hüttl.
00:02:57: am Donnerstag hat die Bundesregierung der Bundestag als Kraftstoffpaket vorgestellt.
00:03:02: Tankstellen dürfen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen.
00:03:05: Wer jetzt nicht genau der richtige Zeitpunkt für sie als Autohersteller voll auf Elektromobilität zu gehen in diesen Zeiten?
00:03:12: Ja ist in der Tat so dass Opel nicht nur seit dieser Woche sondern auch schon seit vielen Jahren konsequent auf Elektromobilität setzen.
00:03:21: Wir haben vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen, die Transformation der Autoindustrie und den Weg in die CO-Neutralität aktiv mit großen Investitionen anzugehen.
00:03:32: Wir haben in den letzten Jahren unser komplettes Modellprogramm elektrifiziert.
00:03:36: Sie können also heute jeden Opel schon voll elektrisch kaufen, das macht heute ungefähr jedes fünfte verkaufte Neufahrzeug aus bei uns im Programm.
00:03:46: Also es ist in der Tat so – Der Weg in die Elektromobilität ist ein Weg, den wir beschreiten und ich kann mir durchaus vorstellen dass so die Aktualität im Moment auch den einen oder anderen dann in dem Fall nochmal nachdenken lässt wie denn das nächste Auto nun wirklich angetrieben sein soll.
00:04:01: Ja, gleichzeitig hat ihr Mutterkranze an über twenty-fünf Milliarden Euro abgeschrieben für die Elektroautostrategie.
00:04:09: Das CEO Antonio Filosa hat gesagt man hat die Geschwindigkeit der Energiewende überschätzt.
00:04:15: War man zu früh, zu einseitig unterwegs?
00:04:19: Als wir zwei Tausend neunzehn in Europa und nicht nur wir die Hersteller sondern eben auch Die Europäische Union, die Regierungen als wir gemeinsam uns auf den Weg gemacht haben in die CO-Neutralität mit dem entsprechenden Gesetzrahmen.
00:04:35: Mit den Anforderungen im Bereich der CO-Emission und mit den Investitionen auf Seiten der Hersteller haben wir gewisse Annahmen zugrunde gelegt.
00:04:44: Und in der Tat über die Jahre mussten wir feststellen... dass der Hochlauf der Elektromobilität in der Breite, in ganz Europa nicht der Geschwindigkeit entsprach oder heute auch entspricht.
00:04:57: Die wir damals angenommen hatten.
00:04:58: Da gibt es viele Gründe für und die sind auch je nach Land oft unterschiedlich.
00:05:04: Wir wissen, die Ladeinfrastruktur spielt eine Rolle.
00:05:07: Die ist heute sehr unterschiedlich ausgebaut in den verschiedenen Ländern.
00:05:11: Die Bezahlbarkeit der Angebot spielt eine Role.
00:05:13: Der Strompreis spielt ne Rolle.
00:05:14: Staatliche Unterstützungsprogramme spielen ebenfalls eine Rolle.
00:05:17: also da gibt's vieles was zusammenkommen muss, dass die Elektromobilität richtig Schwung aufnimmt.
00:05:23: Wir müssten einfach in den letzten Jahren feststellen das die Annahmen die wir getroffen hatten in dem Fall auch zu optimistisch waren und deshalb ist es auch sehr wichtig gewesen und auch heute noch wichtig dass wir entsprechend reagieren, dass wir den Wunsch des Kunden entsprechend respektieren revidiert, sondern im Zeitverlauf etwas angepasst an die Realitäten.
00:05:46: Wie haben Sie denn konkret bei Opel reagiert?
00:05:49: Was sind denn die Folgen von dieser Bilanzberechtigung konkret für Opel jetzt?
00:05:54: Also wir haben mehrere Dinge angefasst.
00:05:57: Zum einen haben wir uns die nötige Flexibilität in der Produktion verschafft, die wir grundsätzlich haben.
00:06:03: Wir arbeiten mit Multi-Energie-Plattformen das heißt wir können auf einer Linie alle Antriebe bauen.
00:06:08: Wenn Sie weniger Elektro und mehr Verbrenner und Hybridemotoren bauen müssen, hat das auch Auswirkungen auf die Zulieferer.
00:06:14: Das heißt wir haben die Planung angepasst und uns die entsprechenden Kapazitäten verschafft.
00:06:19: Zum Zweiten haben wir unser Motorenangebot noch einmal auf dem Prüfstand gestellt und an einigen Stellen auch die Entscheidung getroffenen Hybridemotionen, Dieselmotoren, Benzinmotoren länger als ursprünglich geplant laufen zu lassen – das war eine Entscheidung!
00:06:34: Und die dritte Entscheidung betrifft dann den zukünftigen Produktplan, wo wir uns heute genau anschauen inwieweit die Planungen nur noch voll elektrische Fahrzeuge zu entwickeln.
00:06:45: Heute noch haltbar sind und da haben wir auch ganz konkrete Entscheidungen getroffen was die Laufzeit und teilweise auch die Neuentwicklung von unseren Modellen angeht.
00:06:53: Aber was ist der Kern vom Kern?
00:06:55: Vom Problem warum die Elektromobilität in Deutschland nicht so in dem Maße hochläuft wie man es vielleicht vor fünf sechs Jahren gedacht hat.
00:07:04: Erst mal die Elektromobilität ist in Deutschland auf einem guten Weg.
00:07:08: Wir liegen mittlerweile bei über zwanzig Prozent, der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht gut voran muss noch weiter vorangehen, muss in der Breite weiter voran gehen und muss auch noch beschleunigen.
00:07:20: ein wichtiges Thema ist nach wie vor die Bezahlbarkeit von Elektromobilität.
00:07:25: wir sind gerade in Deutschland sehr gut das gerade in den unteren Segmenten.
00:07:29: wenn Etwas staatliche Hilfe zur Verfügung steht, so wie in den Jahr und jetzt auch wieder dankenswerterweise.
00:07:37: Das wird dann da auch eine starke Nachfragebewegung sehen.
00:07:40: heißt die Bezahlbarkeit als Hemmschuh oder als Hemmschwelle ist heute für viele noch ein Thema.
00:07:46: es ist unsere Aufgabe die Fahrzeuge bezahlbar zu machen.
00:07:49: wir arbeiten noch intensiv dran Wir machen Fortschritt aber ganz klar Bezahligkeit von individueller Mobilität gerade im Elektroalter ist nach wie vor ein Thema.
00:07:58: Können Sie das beziffern?
00:07:59: Was erwarten sie für zwei tausend sechsundzwanzig im Elektroauto Bereich und wie viel Einfluss hat ungefähr da diese Kaufprämie, können Sie dazu was sagen.
00:08:08: Ja also ich gehe davon aus dass wir dieses Jahr in Richtung fünfundzwantig Prozent Mix im Personenwagenbereich in Deutschland gehen werden.
00:08:16: Wir sind jetzt bei zwanzig einundzwzig.
00:08:19: der Kaufantragseingang ist sehr gut die Reaktion auf die staatliche Unterstützung die ja für kleine und mittlere Einkommen gezielt zur Verfügung steht.
00:08:30: Die ist sehr, sehr gut und wir haben eine hohe Nachfrage.
00:08:32: Wir sehen sehr viel Interesse an den bezahlbaren Modellen und ich gehe davon aus dass so jedes vierte neue Fahrzeug dieses Jahr in Deutschland elektrisch sein wird damit es auch Deutschland mit weitem Abstand der größte Elektromarkt in Europa und das ist für uns als deutsche Hersteller natürlich auch sehr wichtig wenn man uns auf einen starken Heimatmarkt stützen kann.
00:08:51: Warum tun sich deutsche Autohersteller immer noch so schwer, ein Elektroauto günstig herzustellen?
00:08:57: Was ist vom Kern des Problems?
00:08:59: Ja also wir haben uns alle vorgenommen denke ich einen Kleinwagen für twenty-fünfundzwanzigtausend Euro zu bauen.
00:09:07: Wir haben den neuen Corsa voll elektrisch in der Entwicklung.
00:09:10: Wir werden ihn für twenty zwanzig tausend euro bringen oder auch Rentabel bringen.
00:09:14: sehr wichtig.
00:09:16: um auf diesen Preis zu kommen müssen sie vom ersten Tag in der Entwicklung klare Entscheidungen treffen, die die Plattform angehen und vor allem auch die Batterie angehen.
00:09:26: Die Batterie ist heute der Hauptkostentreiber in einem Elektrofahrzeug.
00:09:30: Die Kosten für eine Kilowattstunde Strom je nach Chemie liegen irgendwo zwischen Achtzig und Hundert Euro.
00:09:37: auf dem Weltmarkt können Sie überall nachlesen.
00:09:40: Und wenn sie das mit der Kilo-Wattstundenzahl multiplizieren kommen sie auf mehrere Tausend Euro für die Batteries.
00:09:46: Eine wichtige Entscheidung Die wir getroffen haben ist der Einsatz von LFP, Batteriechemie.
00:09:52: LFP ist deutlich bezahlbarer als die NMC Chemie der ersten Generation und damit machen wir entsprechend diesen Schritt vorwärts.
00:10:00: Wir haben bei Opel mit dem Frontera das erste Fahrzeug mit LFP-Batterie auf den Markt gebracht Und dieses Fahrzeug verkauft sich heute sehr gut mit einem hohen Elektroanteil und liegt deutlich unter dreißigtausend Euro als vollwertiges Familienauto.
00:10:14: Also, es ist unsere Aufgabe hiermit den entsprechenden Fortschritten im Kostenbereich auch die Bezahlbarkeit sicherzustellen – und wir sind auf dem guten Weg!
00:10:21: Aber günstiger als fünfundzwanzigtaussend Euro wird's nicht mehr gehen?
00:10:25: Wir haben in unserem Konzern auch Angebote unter fünfund zwanzig tausend euro.
00:10:29: das sind dann eben entsprechend kleinere Fahrzeuge oft Ja, weniger ausgestattet.
00:10:33: Teilweise auch mit einer kleineren Reichweite also für eher einen Stadtverkehr oder kurze Distanzen.
00:10:39: das gibt es auch bei Opel ist unser nächster Schritt der Kurser für nur zwanzigtausend Euro.
00:10:45: Die EU will jetzt mit dem IAA verbindliche Made in Europe Regeln einführen.
00:10:49: was bedeutet denn das für Opel und ist das aus Unternehmenssicht realistisch?
00:10:59: Pfeiler des Wohlstands in Europa und das schon seit vielen, vielen Jahrzehnten.
00:11:02: Und wir freuen uns dass auch die öffentliche Diskussion mehr und mehr sich mit der Bedeutung der Industrie als Wirtschaftsfaktor beschäftigt, wenn ich Ihnen paar Zahlen geben kann.
00:11:13: Die Industrie hat fast vierzehn Millionen Arbeitsplätze in Europa.
00:11:17: Acht Prozent aller Arbeitsplätzen hängen an der Autoindustrie.
00:11:21: Die Autoindustrie erwirtschaftet acht Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts Und einen Netto Handelsüberschuss von fast hundert Milliarden Euro.
00:11:29: Also die Autoindustrie ist ein extrem wichtiger Faktor für Wohlstand und damit eben auch für ja, für Fortschritt, für Sicherheit, für alles was man sich heute eben so leisten muss.
00:11:41: Die Industrie hat im Moment in der Transformation auch mit gewissen Herausforderungen zu kämpfen können wir auch klar sagen Mit neuen Wettbewerben auf den europäischen Markt oft aus China die Fahrzeuge unter anderen Bedingungen produzieren, als wir das in Europa tun.
00:11:58: Mit anderen Standards und auch mit Kosten, die wir nicht so ohne Weiteres hier auf europäischen Boden matchen können.
00:12:04: Und insofern halten wir einen Local Content Ansatz wenn er gut gemacht ist – und die Diskussion dazu steht am Anfang, es wird doch noch viel Arbeitsbedarf geben aber wir halten das grundsätzlich für ein Mittel mit dem man eine gewisse Chancengleichheit in Deutschland und Europa zu produzieren, durchaus stimulieren kann.
00:12:27: Aber ist denn so ein lokal Content-Ansatz überhaupt realistisch?
00:12:30: Würde man das bei Opelschaften?
00:12:32: Es gibt ja schon erste Ansätze wie das Ganze aussehen könnte.
00:12:35: ich kann auf zwei Aspekte hinweisen die mir hier wichtig erscheinen.
00:12:39: zum einen es darf keine übermäßige Bürokratie dabei entstehen.
00:12:44: Die ersten Entwürfe gehen in die Richtung wo wir uns heute ganz ehrlich schwer tun, zu sehen wie man das überhaupt darstellen kann.
00:12:52: Wie man all diese Nachweise bringen kann.
00:12:55: Aber wir halten es für wichtig dass Produktion in Europa stattfindet Dass die Autos hier gebaut werden Das auch die Batterietechnik Die Antriebstechnik in Europa entsteht Und dass wir eine gewisse Integrationstiefe haben Was wir als positiv bewerten wären Richtung in der Wir ein Label verleihen Made in Europe, das eben nach gewissen klaren Kriterien vergeben werden kann und dass dieses Label dann den Fahrzeugen gewisse Zugänge ermöglicht.
00:13:25: Zum Beispiel wenn öffentliche Flotten ausgeschrieben werden Polizei, Grenzschutz, Ministerien halten wir es für einen durchaus probaten Ansatz, dass man da auch Made-in-Europe-Fahrzeuge bevorzugen würde.
00:13:40: oder wenn man sagt Wir stimulieren die Nachfrage mit Steuergelder, wie wir das ja auch in Deutschland im Moment tun.
00:13:49: Dann wäre es hier auch zu begrüßen dass das bevorzugt für Made-in-Europe Produkte die dieses Label tragen eingesetzt werden können.
00:13:57: Wir halten's auch für möglich und begrüßenswert dass man sagt Autos die in Europa produziert werden wären im Rahmen der CO² Gesetzgebung entsprechend höher bewertet mit einem Faktor dass man sagen kann, mal-einskoma zwei, mal einskoma fünf kann man festlegen.
00:14:14: Und was mir hier ganz wichtig ist auch hierbei unser Ansatz ist nicht protektionistisch sondern wir halten es für wichtig das wir in Europa einen offenen Markt haben.
00:14:22: Wir arbeiten als Opel und Stilantis auf den Weltmärkten.
00:14:27: Wir halten also einen protektionalistischen Ansatz für den falschen Weg aber einen stimulierenden Ansatz der Anreize dafür schafft in Europa zu produzieren Und mit den Herausforderungen, die wir haben in Brunkdo Arbeitskosten, Energiekosten Bürokratie teilweise auch.
00:14:45: Die da auch einen gewissen Ausgleich erzeugen können und damit Chancengleichheit schaffen.
00:14:51: Sie sind ja auch Stellantis Deutschland Chef.
00:14:53: Da frage ich mich natürlich gleichzeitig Ihr Mutterkonzern Stellantis investierte un längst dreizehn Milliarden US-Dollar In amerikanische Werke.
00:15:01: Wie passt das mit bei Europäin zusammen?
00:15:04: Stellantis ist ein globaler Konzern der seine Investitionsentscheidungen entsprechend trifft nach dem, was in den jeweiligen Regionen entschieden wird.
00:15:14: Wir haben in der Tat Investitionen angekündigt in verschiedenen Bereichen übrigens auch in Europa.
00:15:19: Eines ist klar, Investition sind immer dann leicht zu treffen wenn Rahmenbedingungen da sind, wenn die stabil und klar sind und deshalb setzen wir uns auch in europa aktiv mit unseren Ja, Interessenvertretern und dem direkten Dialog mit der Europäischen Union.
00:15:38: Und mit den Regionen dafür ein, dass die Richtung und die Rahmenbedingungen klar sind.
00:15:43: Die Änderung, die wir in den letzten Monaten oder die Signale, die Wir bekommen haben aus der Europäischen Union – in Punkto zwanzig fünfund dreißig, in Punktot diverse andere Rahmenbedingerungen jetzt der IAA – gehen grundsätzlich in die richtige Richtung und werden auch Investitionen tendenziell eher
00:15:59: fördern.".
00:16:00: Wie steht es um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie im Moment und vielleicht in zehn Jahren?
00:16:07: Die europäische Autoindustrie, vor allem die deutsche Autoindustrie ist eine sehr leistungsfähige und innovationsstarke Industrie.
00:16:14: Wir haben gerade in Deutschland einige strukturelle Vorteile hohes Niveau an Ausbildungen, hoher Automobilkultur ein starkes System von Lehrlingskultur, dualer Ausbildung Berufsausbildung, die dazu führt dass wir auch eine Produktionskultur haben in Deutschland gute Universitäten teilweise Generationen von Autokulturen in Familien vieles was dafür spricht das hier auch in Zukunft Innovation entstehen kann.
00:16:43: Dazu kommt ein vergleichsweise stabiles Sozialsystem mit starkem Sozialpartner und der Fähigkeit auch in bewegten Zeiten eine gewisse Richtung einzuschlagen.
00:16:54: all das sind Rahmenbedingungen die dafür sorgen sich auch in Zukunft gute Voraussetzungen haben, in Deutschland weiterzubauen.
00:17:01: Also Sie haben noch Hoffnung?
00:17:02: Ich bin zuversichtlich fokussiert weil die Herausforderungen sind groß aber zuversichtig dass es uns gelingen wird auch in zukunft ja tollen Autos zu entwickeln in deutschland tolle autos zu bauen und das auch nachhaltig zu tun und dadurch den Wohlstand zu schaffen denen wir seit vielen Jahrzehnten schaffen
00:17:21: Und auch für Opel Optimistisch?
00:17:23: Wir haben bei Opel einen klaren Weg in die Zukunft, den haben wir klar definiert.
00:17:28: Wir sind ein Hersteller der in Deutschland seit hundertundzwanzig Jahren Autos baut einer der ältesten Herstellern.
00:17:35: Wir haben in den vielen Jahrzehnten unserer Geschichte sehr viele Modelle auf den Markt gebracht, die Millionen begeistert haben.
00:17:43: nennen sie den Corsa Deutschlands meistverkauf der Kleinwagen.
00:17:46: fünfzehn Millionen seit seiner ersten Auflage.
00:17:49: Teil unserer Kultur, Teil unserer Straßen überall.
00:17:53: Und wir sind in vielen Segmenten sehr stark präsent und waren auch in Zukunft mit attraktiven Modellen es schaffen auch im Elektrozeitalter die Leute mitzunehmen.
00:18:03: Wir haben einen starken Produktplan, schönen Autos in Entwicklung und ich bin zuversichtlich dass Wir hier auch auf dem Weg sind, der uns in Zukunft den Platz in Deutschland verschaffen wird.
00:18:13: Den wir haben und den wir
00:18:14: brauchen.
00:18:15: Sehr schön!
00:18:15: Zum Abschluss noch eine persönliche Frage wenn Sie erlauben welches Auto fährt denn der Opelchef privat?
00:18:21: Der Opel-Chef
00:18:22: fährt
00:18:23: im Moment den brandneuen Aster, den wir gerade in den ersten Versionen bauen in Rüsselsheim in unserem Stammbark.
00:18:31: Wichtiges Auto auch seit vielen Jahren Teil der Kultur in Deutschland.
00:18:37: In unser Werk haben wir investiert, um hier entsprechend weiterzukommen und den fahre ich gerade als ein Erleichter.
00:18:43: Und der ist natürlich elektrisch.
00:18:44: Vielen Dank fürs Gespräch Florian Hütte!
00:18:53: Wer in Berlin Hamburg München oder Köln einen Auto braucht, der kennt sie – die schwarzen Autos mit dem weißen Meils Schriftzug.
00:19:01: Meils wurde im Jahr zwei Tausend Sechzehn gegründet und hat sich zum größten Konzern unabhängigen Carsharing-Anbieter in Deutschland entwickelt.
00:19:08: Das Besondere?
00:19:10: Abgerechnet wird nicht nach Minuten, sondern nach gefahrenen Kilometern.
00:19:13: Wer also langsam durch die Stadt schleicht muss nicht mehr bezahlen.
00:19:17: Neben klassischem Car-Sharing bietet Miles auch Tagesmieten und ein Autoabruhr an.
00:19:22: In der Branche insgesamt geht es weiter bergauf.
00:19:25: Die europäischen Car-sharing Flotten wuchsten zwanzigfünfundzwanzig um rund acht Prozent auf etwa hundertundzwanzigtausend Fahrzeuge.
00:19:33: Der Markt wächst also, auch wenn sich einige Anbieter aus schwächeren Städten zurückziehen und die Branche stärker auf Rentapilität setzt als auf bloßes Wachstum.
00:19:42: Gerade
00:19:43: hat Miles zweitausendfünfhundert neue Fahrzeuge in seine Flotte aufgenommen – alles Hybridmodelle!
00:19:48: Ob
00:19:48: Car-Sharing das Privatauto wirklich irgendwann überflüssig machen kann?
00:19:52: Wenn Miles nach finanziellen Herausforderungen dauerhaft profitabel ist und ob daraus ein Milliardenunternehmen werden soll….
00:19:58: Das hat Michael Brücker, Oliver Makbrang gefragt.
00:20:01: Den CEO von Miles.
00:20:03: Einen schönen guten Tag, Herr Makbran.
00:20:05: Schönen Tag!
00:20:06: Sind Sie mit dem Miles hier?
00:20:08: Ja, ist mir nicht Frage.
00:20:08: Heute bin ich mit dem Malz hier.
00:20:10: Wie
00:20:10: teuer?
00:20:10: Ich glaube es sind so neun Euro oder so...
00:20:13: Und Parkplatz gefunden bei Table.
00:20:15: Ja habe ich ja gerade noch in der Inverlebenstraße mich hingestellt.
00:20:19: Wie machen sie eigentlich das Geschäftsgebiet also wo darf ein Miles-Auto noch stehen und wie funktioniert dieser Algorithmus?
00:20:26: Wo lohnt es sich für euch?
00:20:28: Grundsatz geht es ja Angebot und Nachfrage.
00:20:31: Das heißt grundsätzlich haben wir ein Interesse daran, dass viele Leute dort hinwollen oder von dort weg wollen also an einem
00:20:41: beliebigen
00:20:41: Punkt in der Stadt.
00:20:43: Da gibt es viel Zahlen rund um Einwohnerdichte Arbeitsplatzdichte, also wenn wir als Geschäftsgebiet schneiden können und sich grundsätzlich ist unser Wunsch ja für uns das Optimals.
00:20:53: Ich glaube dass es dann auch für alle Verkehrsmodi optimal ist.
00:20:57: ein Gebiet wo Menschen wohnen und wo Menschen arbeiten Das erklärt sich gleich.
00:21:02: Also wenn jetzt in einer sag ich mal einem reinen Wohngebiet oder Einfamilienhaus-Sieglung Ja da wollen die Leute morgens weg Und abends wieder hin und er findet halt tagsüber nicht so viel an und abreise statt.
00:21:15: Dann ging man jetzt sage ich mal Nahverdichtete Innenstadtlagen sich anschaut, wie in Berlin jetzt Charlottenburg Mitte.
00:21:23: Da wollen morgens Leute zur Arbeit, da wollen auch Leute weg also zur Arbeit und auch Leute hin zur Arbeit.
00:21:32: Und dann findet auch noch tagsüber dieser Grillverkehr einfach statt.
00:21:35: ob sie jetzt Einkäufe sind wenn es abends noch Restaurants gibt umso besser weil dann zieht sich die Interessenslage ja auch noch weiter.
00:21:41: Also das ist sage ich mal so ein Gebiet was dass alles hat am besten hoch bebaut, weil das auch noch die Anzahl der Person auf dem Kilometer hoch ist.
00:21:50: Das ist dann optimal.
00:21:52: und dann ist es bei uns insbesondere in den Randlagen.
00:21:55: Dann ein Straßenkampf ist jetzt das falsche aber es ist letztendlich Straßenzug um Straßenzug.
00:22:01: Erweitern wir uns hat natürlich nicht nur mit da rein an Wunderzahl was zu tun sind auch mit der Anzahl von Leuten die uns nutzen.
00:22:07: Umso mehr Nutzer wir haben, um so bereiter sind wie zwei Straßenzüge weiterzugehen oder ähnliches.
00:22:12: also dass Man fängt im Kern an, wo viel Angebot und die Nachfrage ist.
00:22:17: Dann manchmal gibt es sogenannte Satelliten auf der Karte bei Point of Interest.
00:22:21: Klassiker der Flughafen.
00:22:23: Also da will man halt hin?
00:22:24: Da bin ich auch Heavy User.
00:22:25: Genau!
00:22:25: Da
00:22:26: habt ihr natürlich mit dem Parkplatz direkt am Terme ziemlich exzellenten das Geschäftsidee gehabt.
00:22:31: Ja, vorbei ist es nicht kein Novum ja.
00:22:33: also ich glaube das haben ja viele Verkehrsformen, die zum Flughaften wollen.
00:22:36: aber ja...
00:22:37: Aber auch in München muss man sagen du kommst ja nicht wirklich weg, aber die Meils sind da gerade bei den Jungen wahrscheinlich.
00:22:44: Also wie viel Anteil des Umsatzmachen eigentlich diese Flughafen-Geschichten?
00:22:49: Nicht soviel, wie man vermutet.
00:22:51: Das ist im niedrigen Einstelligen-Prozentbereich aber sehr stabil.
00:22:56: Sitz in der Bank ja.
00:22:57: Sie wachsen stark.
00:22:58: dieses Jahr wollen sie mehrere tausend neue Autos anschaffen mit Opel zusammen.
00:23:02: Wie viele Fahrzeuge haben Sie aktuell und wie sieht die Wachstum-Story aus?
00:23:07: Ich meine dass wir aktuell knappe fünfzehntausend Fahrzeige auf Straßen haben in unserem Carsharing-Modell.
00:23:13: Wir haben ja auch ein Abo-Model, aber im Carsharring und das Ziel ist dieses Jahr auf jeden Fall im zweisteligen Prozentbereich zu wachsen.
00:23:20: Wann lohnt sich eine Fahrt?
00:23:22: Nehmen wir mal die Tagesmieten oder die Wochenendmieten weg.
00:23:24: also wie oft muss ich einen Auto in einer Großstadt bewegen damit es sich für Sie lohnt?
00:23:29: Ich könnte jetzt sowas sagen wie... Also Tagesmieten ausgenommen Ja, dann nehmen sie was großes auch raus.
00:23:37: Wenn es dieses Modell nicht mehr gäbe bei uns Dann würde ich wahrscheinlich Bauchgefühl dreimal sagen.
00:23:44: Aber das gibt es viel.
00:23:46: aber über welches Fahrzeug reden wir?
00:23:49: Wie genau ist jetzt die Abschreibung, die Zinslage auf dieses Fahrzeug?
00:23:54: Was verbraucht das Fahrzeug, reden wir über ein E-Fahrzeug oder reden über einen Verbrenner?
00:23:59: Über welche Stadt sprechen wir denn?
00:24:01: Also Berlin sind diese Free Floatfahrten von A nach B einfach per se länger als in Hamburg beispielsweise was einfach aufgrund der Größe der Stadt eine Rolle spielt.
00:24:11: Aber das Fahrzeug ist ja in Berlin ja genauso teuer wie das Fahrzeuge, was in Hamburg steht.
00:24:15: Also solche Fragestellungen... Was haben wir denn für einen Vereinbarung mit der Stadt?
00:24:20: In Sachen Parkraumbewirtschaftung?
00:24:22: also das sind alles so Sachen wo ich jetzt sage so drei aber es ist irgendwo wahrscheinlich in einer Stadt sind zwei und in anderen statt sind vier.
00:24:33: Und da ist auch die Frage der Tagesmieten.
00:24:35: und da füttert diese ganze Auslastung, dass die Kunden dann doch irgendwie für sechs Stunden oder für einen tagten Fahrzeug nehmen.
00:24:42: Wo kommt Ihr Wachstum bei den Nutzern her?
00:24:44: Aus den urbanen Städten sind es vor allem junge Leute.
00:24:47: oder ist diese Mobilität ohne eigenes Auto zu haben inzwischen in der Gesellschaft breit verankert?
00:24:54: Ich würde sagen das ist breitverankert.
00:24:56: Wir haben eine Penetration von ca.
00:25:00: twenty-six Prozent der Führerscheinbesitzer in Berlin.
00:25:03: Das ist eine Zahl auf die wir sehr stolz sind, also quasi jeder vierte oder jede vierte nutzt Meils und wenn man dann aber auf die Nutzer eingeht, dann stellt man fest es gibt die Person, die uns dann einmal im Quartal verwendet irgendwie zu den Sommerferien oder irgendwie sowas mal eine Tagesmiete macht und dann gibt es Menschen wie sie ja, die sich dann irgendwie wöchentlich täglich fast nutzen.
00:25:25: so das ist zum generellen Nutzungsverhalten.
00:25:27: Wenn man jetzt sich anschaut wo kommt unser Wachstum her?
00:25:32: Und wo sind wir denn heute angekommen?
00:25:34: Also klassisch würde ich sagen, kommt es natürlich von den Early Adopters.
00:25:38: Von den jungen Leuten vielleicht.
00:25:39: Das ist eine Lebensstilfrage.
00:25:40: Es hat auch was mit Vertrauen in Technik zu tun.
00:25:44: Das sage ich mal, sind vielleicht irgendwie die Anfänge.
00:25:47: Heutzutage sind wir aber denke ich schon eher im Schnitt der Gesellschaft angekommen.
00:25:51: Zweifelsfrei ist das so.
00:25:53: wenn man unsere Nutzer sich demografisch anschauen würde.
00:25:56: Würde es eine Inklination nach... nach Jüngerem geben.
00:26:02: Aber jetzt nicht zehn Jahre oder fünfzehn Jahre, also wenn man die durchschnittlichen Führerscheinbesitzer sich anschaut in Deutschland und dann eine demografische Graf daneben legt und sagt das sind die Meilsnutzer ist die Kurve verläuft genauso, ist es nur vielleicht irgendwie auf der X-Achse fünf Jahre nach unten
00:26:20: Als die Drive Now und Car Sharing Angebote kamen vor einigen Jahren, da war ja eine große Berichterstattung.
00:26:26: Vor allem eben dass der Trend über den jungen Leuten bei den Führerscheinhabern weggeht vom eigenen Auto.
00:26:32: ist das immer noch so?
00:26:33: Dass dieser Status symbolisch braucht man eigenes Auto aus dieser Gesellschaft schleichend ausradiert wird?
00:26:39: Ich finde es so eine interessante Frage.
00:26:44: Und wenn ich ein bisschen ausfühlen darf... für Gäste hier haben und dass da irgendwie politische Themen auch auf angerissen werden.
00:26:53: Also grundsätzlich zu unserem Angebot, es ist ja nicht nur reine Mobilität das darf ihr auch Spaß machen bis wir verkaufen.
00:27:00: also da darf man auch irgendwie das Auto schön finden oder ich rede jetzt nicht irgendwie von einem Sportwagen oder sowas aber es gibt ja schon Fahrzeuge den man eher was abfinden kann irgendwie von der Innenraumgestaltung als andere.
00:27:13: Das Geschmackssache so Punkt!
00:27:16: Das andere ist durch die Jahre sind auch einfach die Lebenshaltungskosten gestiegen.
00:27:22: Und das Auto ist insbesondere im urbanen Raum ein Riesenkostepunkt im Haushalt und wir sind ja in Berlin, wir brauchen nicht darüber reden was irgendwie über Mieten und Co mit letztem Jahr passiert ist.
00:27:39: Das heißt, die Leute fragen sich einfach möchte ich so einen Teil meines Einkommens für ein deliziertes Fahrzeug zur Verfügung stellen, was nun mal nur vier Prozent der Zeit in Verwendung ist.
00:27:54: Ich kann sagen natürlich bin ich jetzt ein Meils-Geschäftsführer aber ich habe kein eigenes Auto und ich bin total frei in meiner Mobilitätsgestaltung.
00:28:02: also ich nutze die S-Bahn, fahre Taxi, fahr Meils Und bin sehr flexibel.
00:28:09: Also ich bin je nach Wetterlage Je nach sage ich mal asymmetrischer Fahrt von A nach B sehr spontan irgendwie in der auswaltig Treffe und ich kann sagen Ich bin tendenziell, sage ich mal, preisinsensitiv.
00:28:23: Aber ich geb bei Weitem nicht das aus was ich für ein eigenes Auto ausgeben würde und ich rede jetzt nicht von irgendwie einer S-Klasse oder sowas.
00:28:30: Ich rede wirklich von einem Kleinwagen oder eine Mitklassewagen.
00:28:33: wenn ich das mit Zulassung, Bewirtschaftung, Versicherung, Service Maintenance und all diese Themen... Das gebe ich nicht aus!
00:28:42: Ich denke schon dass es einfach eine Rolle spielt Bei der entscheidung oder bewussten Entscheidung von jungen Menschen, wir wollen sie einfach ihr Ausgabeverhalten irgendwie regulieren und insbesondere junge Menschen die noch kein Auto haben.
00:28:56: Weil das ist denke ich die vermutlich schwerwiegendste nüchternste Betrachtung bei der Neuanschaffung eines Fahrzeugs.
00:29:04: Jemand, der viele Leasingverträge durch hat und immer wieder zum Händler seines Vertrauens geht und sagt naja ich geb das Alte ab und dann nehme ich das neue den irgendwie diese Angst zu nehmen so ja dann habe ich ja kein Auto mehr.
00:29:14: und was mache ich denn wenn?
00:29:15: Und soweit insofern hingegen solche junge Menschen die sag' ich mal vielleicht mit unterschiedlichen Mobilitätsformen groß werden vielleicht anfangen zu arbeiten sich daran gewohnt sind dann irgendwann denken so naja vielleicht schaffe ich mir ein eigenes Auton und dann mal eine richtige Nüchterne Betrachtung erstmalig machen und feststellen so uuh ich müsste ja aber Ja, richtig.
00:29:32: Was hinblättern für will ich das eigentlich?
00:29:34: Dann ist es irgendwie eher so dass diese Menschen noch keinen Lock-in haben beim Privatauto davon Abstand nehmen.
00:29:41: Das Thema Status Symbol muss jeder für sich entscheiden.
00:29:44: Naja und ich such ja auch gezielt dann das Auto aus was ich gerne mal testen möchte und man schaut dann wer etwas verfügbar ist.
00:29:50: Entscheidend ist ja für sie die Verfügbarkeit also für den Nutzer schnell überall im Idealfall.
00:29:56: gleichzeitig wollen die Städte weniger Autos in den Innenstädten haben.
00:30:01: Ist das für Sie gerade das politische Hauptthema, dass sie zu wenig Fläche bekommen für Ihre Autos?
00:30:07: Ich meine die Gemeinden sind ja immer alle unterschiedlich mit unterschiedlichen Zielen.
00:30:10: deswegen ein paar Sachen nicht jetzt sage ich sind so vielleicht allgemein anzuwenden und nicht irgendwie auf eine bestimmte Stadt.
00:30:15: aber die Stimmen im Kern Grundsätzlich ist es so, dass sich die Städte Richtung nachhaltige Mobilität bewegen wollen.
00:30:25: Nicht nur die Stätte, die Bürger wahrscheinlich auch
00:30:28: Die Bürger, wie bei allem so.
00:30:32: Man ist ja eigentlich nicht bereit im Opfer zu erbringen.
00:30:35: Aber sehen Sie nicht zum Beispiel dass die E-Autos bei Ihnen stärker gebucht werden als die Verbrenner um einmal zu testen?
00:30:40: Nee, ist gar
00:30:40: nicht
00:30:40: so.
00:30:41: Können sie einen Anteil sagen, wie viele Verbrenne und wie viel?
00:30:42: Ich verhalte sich genauso wie die Verbrecher.
00:30:45: Bei den Tagesmieten sind sogar schlechter weil die Leute Angst haben wenn man in die Ostsee fährt oder ähnliches.
00:30:51: mit einem E-Fahrzeug möchte man das vielleicht nicht machen weil man Angst hat.
00:30:53: wo lade ich dann?
00:30:54: und so weiter.
00:30:55: Und beim Verbrenners ist man ja an der Tankstelle schnell rein raus.
00:30:59: Also die Städte, die wollen sich ja in Richtung Nachhaltigkeit bewegen.
00:31:03: Wenn es Wunsch gäbe North Star dann wäre es wahrscheinlich alle bewegen sich nur noch zu Fuß und mit dem ÖPNV.
00:31:10: Aber ich sage mal das ist einfach praktisch nicht umsetzbar und auch nicht gewollt irgendwie entlang unserer gewohnten Freiheit und wie wir uns irgendwie den Innenstädten bewegen.
00:31:20: Das heißt die Städe je nachdem auf welcher Regierungserbene man jetzt spricht können ja Incentivierungen setzen oder Desincentivierungen setzen.
00:31:29: Die klassischen Disincentivierungen sind hohe Parkraumbewirtschaftungskosten, Rückbau von Parkflächen und Limitierung von Anwohnerkennzeichen.
00:31:38: Es gibt ja Mechanismen dann irgendwie auf Bundesebene.
00:31:40: Da hört man auf Abfragprämien und
00:31:43: Co.,
00:31:45: die Steuergestaltungsmöglichkeit bei Dienstwegen zu geben.
00:31:48: Also das beißt sich immer so.
00:31:49: Die Kommunen wollen ja einerseits weniger davon haben.
00:31:53: Gleichzeitig sind da unglaublich viele Inzentivierenden Subventionen gesetzt.
00:31:58: Unser Ziel ist es ja, die Notwendigkeit eines Privatautos abzuschaffen.
00:32:02: Und das heißt unser Wunsch bei Miles ist es dass Menschen Abstand vom Privatbesitz nehmen nicht weil's verboten wird sondern weil wir unseren Modell so raffiniert haben und so gut sind und so verfügbar sind und preislich fair und die Qualität der Autos so gut ist und so stimmt bis die Leute sagen nee das reicht mir.
00:32:21: Aber dann müsst ihr Zieljahr Geschäftsgebiet Deutschland sein?
00:32:23: Absolut!
00:32:24: Das ist richtig, das wird deutlich länger dauern als dass.
00:32:30: Einfach aufgrund.
00:32:31: wir sind ja auch beispielsweise nicht in Leipzig oder Nürnberg.
00:32:34: also es gibt eine Reihe von Großstädten wo wir noch gar nicht aktiv sind.
00:32:37: Warum?
00:32:38: Das Thema Flotte Ausbau, das dauert halt alles.
00:32:40: im Moment ein kapitalintensives Geschäft.
00:32:42: Gönnen die Autos Ihnen
00:32:44: zum Teil... Also es ist ne Mischung aus Leasing und Kauf.
00:32:47: Ja genau, das braucht halt alles Zeit und insbesondere bei dem Thema Privatauto durchschnittliche Halte-Dauer sind sieben Jahre, circa.
00:32:55: Das heißt irgendwie man hat dann bei den ganzen Autobesitzern in Deutschland über vierzig Millionen Pkw in Deutschland die Rotieren quasi alle sieben jahre.
00:33:03: das heißt bei den Ganzen autobesitzern hat man einmal die sieben Jahre so einen Punkt erreicht wo man dann sagt so jetzt muss die Person vorher ja sich an unser Modell gewohnt haben Die Stadt muss vielleicht auch der IPNV muss stark ausgebaut sein.
00:33:14: also all diese Sachen müssen halt stimmen damit die Person genau in dem Moment halt sagt so ne ich verlängere nicht ich erneuer nich.
00:33:19: Haben Sie ein aktuelles Lieblingsauto, was Sie gerade jüngst in Ihrer Flotte integriert haben?
00:33:25: Also ich beziehe ja sehr viele Fahrzeuge von unterschiedlichen Konzernen.
00:33:30: Sie können darauf gar nicht antworten.
00:33:31: und wollen sie mir sagen... Aber ich
00:33:33: will da Frage auch nicht ausrechnen!
00:33:35: Ich sag mal so.. Ich bin schon großer Fan der europäischen Hersteller.
00:33:41: Sehr großer Fan davon.
00:33:43: Sie glauben an das Comeback der deutschen Automobilindustrie?
00:33:46: Deutschen sind ja so pessimistisch.
00:33:48: Deswegen
00:33:49: frage ich ja so einen Startupgründer wie ihr seid doch immer ein bisschen positive.
00:33:53: Also ich finde die deutschen Fahrzeuge schon richtig gut.
00:33:57: Und das sind aus TCO-Betrachtungen Qualität, also als jemand der ein berufliches, einen Hauptaugenmerk auf die Qualität der Fahrzeige und auf die Verwendbarkeit legt.
00:34:09: Also deutsche und europäische Fahrzeug sind schon kuppes.
00:34:12: Was
00:34:12: ist denn das meist gebuchte Auto?
00:34:14: Das wissen Sie doch!
00:34:14: Ach so ja, es liegt aber natürlich an der Anzahl, die wir haben.
00:34:18: Der VW Polo ist auch sehr beliebt hier.
00:34:21: Seid ihr rentabel eigentlich?
00:34:23: Also wir sind jetzt, ich bin jetzt seit sieben Jahren beim Malz.
00:34:24: Wir haben jetzt irgendwie auch positive Jahre gehabt, aber natürlich auch Verlustjahre gehabt.
00:34:31: Wir sind aber ganz klar ein Wachstumsunternehmen.
00:34:32: Aber ich würde aber behaupten, dass unsere Pionel auf jeden Fall immer in Reichweichte der Profitabilität ist und das muss man halt auch entsprechend in so Momenten der letzten Jahre dann ganz schnell nach rechts reißen können.
00:34:47: Auf dem Weg zu einem Unicorn?
00:34:49: Ja, also ich meine diese Metriken Unicorn zu sein ändern sich auch dauerhaft.
00:34:54: Aber ich glaube das ist nicht das Ziel ja?
00:34:56: Also das Ziel ist nicht ein Unicorns zu sein sondern für mich aber auch für alle bei Miles Wir lieben die Marke, wir lieben das Produkt, wir liebe unsere Kunden Ist auch in vielerlei Hinsicht auch umgekehrt der Fall.
00:35:09: Ich möchte und wir möchten einen nachhaltiges solides Geschäft aufbauen Und das ist das A&O Also dieses Paper-Money, das ist nicht das Ziel.
00:35:19: Das Ziel ist ja schon
00:35:20: irgendwie
00:35:21: etwas aufzubauen und es Bestand hat.
00:35:24: Wir wünschen es Ihnen und gönnen es Ihnen einem Berliner Startup sowieso.
00:35:29: Vielen Dank für dieses Gespräch!
00:35:31: Vielen Dank, dass Sie hier sein durften.
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