Zukunftstechnologie aus Europa. Mit Sascha Meyer und Mirko Novakovic.
Shownotes
MOIA-Chef Sascha Meyer rechnet damit, dass die VW-Tochter ab dem nächsten Jahr autonom fahren kann. Meyer sieht Robotaxis als Zukunft – allein schon wegen des demografischen Wandels und des damit verbundenen Arbeitskräftemangels. Meyer rechnet vor, dass bis 2030 in ganz Deutschland 120.000 Busfahrer fehlen. „Wir gehen momentan davon aus, dass wir in Europa eine Parität zu menschlichen Fahrern in den 2030er Jahren erreichen werden." [05:44] Das Solinger Startup Dash0 hat die Milliardenbewertung geknackt – Gründer Mirko Novakovic sieht die rasante Entwicklung von KI als eine Herausforderung für sein Geschäftsmodell. Dash0 überwacht komplexe IT-Landschaften für Kunden wie Zalando, in einem Markt, der weltweit auf rund 40 Milliarden Dollar geschätzt wird. Novakovic sagt, das sei eine „reale Gefahr". Er sieht seinen Vorteil gegenüber KI-Anbietern im Management der Datenmengen. Dash0 verarbeitet Milliarden von Datenpunkten pro Tag – etwas, was LLMs bisher nicht bewältigen können: „Ob das ewig hält? Ich wage da aktuell keine Prognose", sagt Novakovic. [22:48] Auf der FIBE in Berlin haben Neobanken gezeigt, wie weit sie inzwischen ins Firmenkundengeschäft vorgedrungen sind. Revolut zählt weltweit 800.000 Geschäftskunden, das Segment ist 2025 um 56 Prozent gewachsen. Die Sparkassen ziehen mit S-Neo nach. [01:28]Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen Impressum: https://table.media/impressum Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der CEO-Edition von Table Today.
00:00:10: Ich bin Alex Hofmann, heute ist wieder meine Kollegin Nina Klotz mit dabei!
00:00:15: Die Finanzwelt ist in Bewegung.
00:00:17: schon länger mischen Neobanken den Privatkundenmarkt auf – aber wie sieht es denn mit den Angeboten für Unternehmen, also dem Firmekundengeschäft aus?
00:00:25: Nina war diese Woche auf der Vibe in Berlin Europas führenden FinTech Festival.
00:00:29: Dort hat sie sich erklären lassen, wie Neobanken und digitaler Bläger großer internationale Institute den deutschen Finanzsektor aufrollen.
00:00:37: Und wie die Sparkassen reagieren!
00:00:41: Selbstfahrende Shuttles in Hamburg und Los Angeles.
00:00:44: Das klingt immer noch ein bisschen nach Science Fiction, aber es könnte schon bald so sein!
00:00:48: Das verspricht zumindest Sascha Meyer – wir haben mit dem CEO von Moja gesprochen der VW-Tochter die gerade eine der spannendsten Wetten im Bereich Autonomamobilität fährt.
00:00:59: Dabei geht es auch um die Frage Kann Europa mit großen US-Anbietern wie Waymo mithalten?
00:01:04: Und welche Rolle spielt Uber?
00:01:10: geworden ist Dash Zero.
00:01:12: Gründer Mirko Novakovic erklärt, was ein Unternehmen macht und warum er selbst nicht sicher ist wie lange sein Vorsprung noch hält.
00:01:19: Das ist unser Programm für diesen Samstag den achtzenden April.
00:01:23: Schön dass sie dabei sind!
00:01:29: Diese Woche fand in Berlin die Fype statt Europas führendes Finance & Tech Festival.
00:01:34: Über zweitausend Expertinnen und Experten aus FinTechs Banken und Beratungen haben sich da getroffen Und Nina du warst ebenfalls dort?
00:01:41: Ein Thema das dich besonders beschäftigt hat ist der Stand der Neobanken.
00:01:45: Im Privatkundengeschäft sind Anbieter wie Revolut, Trade Republic und Scalable längst etabliert.
00:01:50: Revolut allein hat seine Kundenzahl in Deutschland zuletzt innerhalb von achtzehn Monaten auf zehn Millionen verdoppelt – aber wie ist das seinem Firmekundengeschäft?
00:02:11: Wenn man jetzt nachfragt, woran liegt das dann erzählen?
00:02:13: Die haben natürlich alle ihre Vorteile.
00:02:15: Aber was schon überzeugend ist, dass die einfach sehr viel tiefer digital embedded sind also eingebunden sind.
00:02:22: wenn man mit einer Revolutfirmen Kreditkarte auf Geschäftsreise bezahlt, wird aus direkt in den Reisekosten verrechnet und es ist natürlich attraktiv nicht nur für junge Unternehmen.
00:02:31: Die
00:02:31: Sparkassen wollen ja ebenfalls mitspielen und gehen jetzt in die Offensive.
00:02:34: Mit S-Neopland der Sparkassenverband ein neues digitales Wertpapierangebot für rund einundzwanzigtausend Wertpapiere, direkt aus der Sparkassenerpe heraus und das für die knapp zwanzig Millionen aktiven Appnutzer.
00:02:46: Der Sparkassenpräsident Ulrich Reuter hat versprochen man werde jetzt besser sein als jeder heutige Neoproker.
00:02:52: Nina ist es realistisch?
00:02:54: Zumindest will man da sein, wo die heutigen Neobroker sind.
00:02:58: Ich glaube es ist vor allem vor dem Hintergrund zu sehen dass es die angekündigten Reformen zur privaten Altersversorge v.a.
00:03:04: für den Neobanken interessant sind das es viele neue Kunden im Bereich gibt die sich denken ich brauche jetzt mal ein Weltpapier-Debo und das mache ich da wo das so läuft wie ich mich auskenne auch online Shopping funktioniert wo ich einfach alles so einfach und seamless bekomme Sonst auch von der digitalen Weltkenne.
00:03:23: Und da sind die Neo Broker bisher vorne weg, jetzt wird aber die Sparkasse ähnlich einfach sein und bietet eben auch den Wertpapierhandel in der App an.
00:03:34: Mir gegenüber hat die Sparkass auch gesagt es ist eben die Reaktion auf veränderte Kundenerwartungen dass die Menschen einen direkten Zugang haben wollen.
00:03:41: so wie sie Netflix nutzen, so wie Sie auf Amazon einkaufen, so möchten sie eben auch Wertpapiere handeln.
00:03:46: Passiert diese digitale Transformation auch im Firmenkundenbereich?
00:03:50: Ja, aber vielleicht nicht so schnell.
00:03:52: Also die Privatkunden waren einfach schneller weil sie eh mal was ausprobieren.
00:03:56: auf der Fype das war ganz spannend wurde zu Beginn des Publikums mal gefragt wer hat mehr als nur ein Depot und wer hat eins bei einer Neobank?
00:04:03: Und dann auch wer hat da mehr als zehntausend Euro drauf?
00:04:06: und es wurden immer weniger Hände.
00:04:07: also zeigt so ein bisschen.
00:04:08: ich meine natürlich kein repräsentative Ausschnitt der Gesellschaft dort gewesen.
00:04:11: das sind alles sehr fintech affine Leute gewesen.
00:04:15: Aber selbst die probieren den neo Broker noch ein bisschen aus, das ist so ein bisschen Spielgeld.
00:04:20: Dass man da eben mal hinschiebt und dass es eben was die etablierten Banken bisher für sich haben.
00:04:25: Das ist der Trust oder das Vertrauen, das sie haben.
00:04:28: Und das ist natürlich im Geschäftskundenbereich noch viel wichtiger weil's einfach um sehr viel mehr geht.
00:04:32: Da hat man kein Spielgeld mit dem man was ausprobiert.
00:04:35: Das war bisher so das was sie in den großen Spielen gehalten hat und jetzt sehen aber durchaus die Neobanken auch nach.
00:04:43: Und was muss aus deiner Sicht passieren, damit die großen etablierten Banken auch bei dieser Entwicklung mithalten können?
00:04:49: Es klang so ein bisschen durch das viele da jetzt auf KI setzen und zwar gar nicht mal um ihre Angebote mit künstlicher Intelligenz zu verbessern.
00:04:58: im Grunde auch um selbst schneller und flexibler und schlanker zu werden.
00:05:03: Also bis vor kurzem galt bei den Banken noch, nee KI können wir nicht so einfach einsetzen.
00:05:07: Wir sind stark reguliert alles sehr viel vorsichtiger und KI trauen wir uns nicht.
00:05:12: das ist inzwischen.
00:05:13: aber es gibt durchaus Fintechs die KI in große Banken bringen wo das dann auch approved sozusagen und die den großen helfen in bestimmten Bereichen beispielsweise in risk and compliance schlacker zu werden.
00:05:26: Leute wenn man zu sagen will, einfach durch KI zu ersetzen.
00:05:30: Wenn Sie mehr über den Stand der Neobanken im Firmengeschäft erfahren möchten haben wir das Thema im CEO-Table ausführlich aufbereitet
00:05:38: zu finden
00:05:38: unter table.media.
00:05:40: slash ceo Der Bus ohne Busfahrer.
00:05:50: Noch vor ein paar Jahren klang das nach Zukunftsmusik.
00:05:53: Dann sah es vor fünf Jahren kurz so aus als ob die selbstfahrenden Schattels wirklich kommen aber sie kamen nicht.
00:05:59: Inzwischen rollen sie zumindest durch Los Angeles und auch in Hamburg soll es bald soweit sein.
00:06:04: Hinter einem der ambitioniertesten Projekte auf diesem Gebiet steckt Moja, eine Tochtergesellschaft des Volkswagenkonzerns.
00:06:10: Der Kern des Angebots?
00:06:12: Moja entwickelt nicht einfach ein Fahrzeug sondern eine komplette Lösung – Fahrzeug, Software, Flottenmanagement- und Buchungssystem aus einer Hand!
00:06:20: In Hamburg läuft gerade das Projekt alike.
00:06:23: Das ist ein Konsortium aus sechs Partnern rund um die Hamburger Hochbahn, Moja, Volkswagen-Nutzfahrzeuge und dem Karlsruher Institut für Technologie.
00:06:32: Das Bundesverkehrsministerium fördert das Vorhaben mit bis zu sechsundzwanzig Millionen Euro.
00:06:36: Die Idee?
00:06:37: Bis zu zwanzig autonome Schattels sollen per Erb buchbar sein und den klassischen Nahverkehr ergänzen.
00:06:43: Langfristig sind bis zu zehntausend autone Fahrzeuge allein auf Hamburger Straßen denkbar – bis zwanzich dreißig!
00:06:50: Und in den USA?
00:06:52: Da hat Moja im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft mit Uber geschlossen.
00:06:56: Seit wenigen Tagen laufen in Los Angeles die ersten Tests, mit autonomen ID-Bassfahrzeugen auf öffentlichen Straßen noch mit Sicherheitsfahrer an Bord.
00:07:05: Ende twenty sechsundzwanzig sollen erste kommerzielle Fahrten über die Uber erbuchbar sein.
00:07:10: Der große Maßstab ist Waymo, die Google Tochter, die aktuell über zweihundertfünfzigtausend Robotaxifahrten pro Woche absolviert und das bereits völlig fahrerlos!
00:07:21: Sascha Meier ist CEO von Moja und kennt den Vergleich.
00:07:24: Wir haben mit ihm gesprochen über den Stand der Technik, den Wettbewerb mit Waymo und darüber welche Rolle Moja langfristig im Volkswagen-Konzern spielen soll.
00:07:32: Schön dass Sie dabei sind Herr
00:07:33: Meier!
00:07:34: Einen schönen guten Tag.
00:07:35: hallo schön das ich hier sein darf.
00:07:36: Herr Meyer fangen wir mal mit einer ganz einfachen Frage an wann kommen sie denn mit einem vollautonomem Shuttle zu einer Podcastaufnahme?
00:07:44: Ja das ist eine Frage die wohl sehr von der Region abhängt.
00:07:46: in Deutschland für uns im Bereich, zwanzig, siebenundzwanzig bis achtundzwanzig.
00:07:51: Dann eben ohne Sicherheitsfahrer voll
00:07:53: Autonomen.".
00:07:53: Das ist ja nicht das erste Mal, dass Moja voll autonome Schattels verspricht.
00:07:57: Im September zwanzigeinundzwansich würde schon mal ein Angebot für Hamburg angekündigt.
00:08:01: Das Projekt ist dann gescheitert?
00:08:03: Woran hat es
00:08:04: gehappert?".
00:08:05: Dass wir noch in der Marktphase waren, in der die Technologie noch ein Tick zu früh war um tatsächlich in die Kommerzialisierung einzutreten.
00:08:13: Zudem die regulativen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa noch nicht sauber gesetzt waren.
00:08:19: Und somit jetzt über diesen Prozess Regulation auf der einen Seite Härtung der Technologie aber auch insgesamt Erfahrung in der Branche über die Notwendigkeiten der Kommerzialisierung Wir jetzt in einer Situation sind wo wir diese Rahmenbedinger alle haben und deswegen deutlich höhere Planungssicht für unseren Entwicklungsprozess haben.
00:08:36: Sie
00:08:36: sind ja, was das autonome Fahren angeht eigentlich gerade in einer guten Lage.
00:08:40: In ihrem Heimatmarkt Hamburg fordert die IG Metall gerade zwanzig Prozent mehr für die Fahrer derzeit noch personenbetriebenen Shuttles und wegen der hohen Kosten mussten sie auch das Angebot schon einschränken.
00:08:52: öffnet dass die Tür für autonone Shattles weil die günstiger sind?
00:08:56: Die Tür fürs Autonomefahren öffnen sich vor allen durch den demografischen Wandel.
00:09:01: wir wissen dass es gibt einen hohen Fehlstand von Fahrern im öffentlichen Verkehr prognostiziert.
00:09:07: Es klappt.
00:09:07: eine Größenordnung von hundertzwanzigtausend Busfahrern bis zum Jahr zwanzigdreißig.
00:09:12: und genau hier haben wir die Herausforderungen, wie können wir entsprechend mobilität zukünftig weiter auf dem Niveau halten das heute besteht trotz eben der Herausforderung dass uns eben die menschlichen Fahrer in Zukunft deutlich knapp werden.
00:09:25: Das LIKE-Projekt, das Sie mit ganz unterschiedlichen Partnern aus der Wirtschaft und Forschung betreiben wird zu sechsundzwanzig Millionen Euro verbunden gefördert.
00:09:32: Wie hoch sind denn die Gesamtinvestitionen in das autonome Fahrsystem?
00:09:37: Ja, es ist ein sehr hoher Betrag, der sicherlich im Bereich der Milliarden liegt.
00:09:42: Hier die Abgrenzung zwischen dem einzelnen Projekt des Alligprojekts hat ja eine sehr spezifische Erprobungsaufgabe im Kontext der Partnerschaften mit der öffentlichen Hand, mit der entsprechenden Akzeptanzforschung.
00:09:53: Die sind natürlich nur ein Bruchteil dessen was die Gesamtentwicklung der Systeme, der Softwareumgebungen und der Betriebsumgebung entsprechend erfordert.
00:10:01: Und damit ist es hier eben ein sehr kleiner Bruchteil der gesamten Entwicklungskosten im
00:10:05: Markt.
00:10:06: Wann rechnen Sie mit einer Kostendeckung?
00:10:08: Wir gehen momentan davon aus dass wir in Europa eine Parität zum menschlichen Fahrern in den zwanzig dreißiger Jahren erreichen werden.
00:10:17: dass wir dort eben in eine Schlagweite kommen, wo die Technologie die Reife hat und wo die Industrialisierung sowohl in der Fahrzeugentwicklung als auch in der Leistungserbringung dann vor Ort im Flottenbetrieb auf einem standardisierten Niveau ist.
00:10:29: Wo wir oft das gleiche Kostenniveau eines menschlichen Fahrers heute kommen können.
00:10:33: Vielleicht können Sie noch mal ein bisschen konkreter werden?
00:10:35: Was sind denn die wirtschaftliche Ziele für twenty-sevenundzwanzig?
00:10:38: Wie viele autonome Fahrzeuge gibt es denn?
00:10:41: Welche Auslastungen was kostet eine Fahrt?
00:10:44: Ja, die Ziele sind erstmal klar, Es schaffen müssen als erstes Unternehmen nach den Homologationsvorschriften Europa ein autonomes Fahrzeug zuzulassen.
00:10:55: Dort sind wir auf einem guten Weg, das heißt die ganze Technologie an Redundanz, die haben wir in der Entwicklung, wir erproben genau diese Fahrzeuge zur Stunde.
00:11:05: Wir haben gerade die Vorsägenproduktion in Hannover gestartet.
00:11:08: das heißt hier sind wir voll im Entwicklungsfahrplan den wir uns gesetzt haben.
00:11:12: dann ist der nächste notwendige Schritt ist das Erreichen der sogenannten Betriebsbereitsgenehmigung.
00:11:15: Das heißt wir müssen den Führerschein für das autonome Fahrsystem in den Betriebes Bereichen Erlangung, das sind unsere Ziele für die Jahre im Jahr.
00:11:24: Um dann in den jeweiligen Dipläumenregionen auch in den fahrerlosen Betrieb zu kommen.
00:11:29: Erst mal geht es um die Frage der Effektivität und die Effizienz kommt über die weiteren Rollout-Phasen.
00:11:34: Aber
00:11:35: was kostet eine Fahrt?
00:11:36: Das hängt ab von den Betreibern.
00:11:37: Wir wechseln von dem Modell, das man vielleicht aus Hamburg kennt wo wir ja unsere Fahrzeuge eigenwirtschaftlich im öffentlichen Verkehr anbieten hin in einem Modell wo wir die Technologie also das Fahrzeug, die Softwarelösung und die Betriebsprozesse anbiete Und dies eben an Schlottenbetreiber.
00:11:53: und damit ist die Frage, wo wird das Fahrzeug eingesetzt?
00:11:56: Ist es im Taxenverkehr?
00:11:58: Ist das im öffentlichen Verkehr?
00:11:59: Wird das vielleicht als Linienbusersatz eingesetzt in Schwachlastzeiten.
00:12:03: Deswegen richtet sich die Frage vor allem an der Frage Wo wollen wir's sehen?
00:12:06: Wo solls den Einsatz kommen?
00:12:08: Es sind privatwirtschaftlichen Case, es ist ein öffentlicher Case und das wird die Preisgestaltung im Wesentlichen definieren.
00:12:13: Und worauf läuft es daraus?
00:12:14: Wilt er eine Konkurrenz für die Taxis oder eher eine Konkurenz?
00:12:18: Hier
00:12:19: haben wir die Gestaltungsmöglichkeiten noch in Europa.
00:12:22: Während wir in den USA schauen, ist klar, dort ist es eine Ergänzung für das sogenannte Rithaling-Geschäft also im Wesentlichen exklusive Fahrten von A nach B in Europa und gerade auch in Deutschland haben wir hier noch die Gestaltungsmöglichkeiten.
00:12:34: Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die sogenannten Modellregionen festgelegt Und das halten wir für einen sinnvollen Schritt hier dafür zu sorgen dass die autonomen Fahrzeuge im Sinne des öffentlichen Verkehrs und des Gemeinwohls zur Anwendung kommen und deswegen ist für uns klar, dass diese drei Modellregionen mit zweitausend Fahrzeugenjährigeon im ländlichen und eben auch städtischen Bereich durchgängig implementiert werden.
00:12:56: Und dafür sehen wir, das ungefähr eine Forderung von fünfhundert Millionen Euro pro Bereich notwendig wäre.
00:13:02: Dann setzen wir die Weichenstellung, dass dieser Technologie zukünftig vor allem im ÖPNV für das Gemeinwohl stattfinden kann.
00:13:09: Und
00:13:09: diese fünfhundert Millionen?
00:13:11: Wo kommen sie her?
00:13:12: Aus unserer Sicht ist es eine notwendige Förderung.
00:13:15: Wir haben als Industrie hier die gesamte Vorleistung für die Fahrzeugentwicklung, für die Technologie, Integration.
00:13:21: Bereitgestellt, jetzt ist es wichtig dass der Nachfragemarkt ins Laufen kommt.
00:13:24: Wir kennen das aus dem Beispiel der E-Busse.
00:13:26: hier hat die Bundesregierung auch die Beschaffung von Ebussen gefördert.
00:13:30: Das hat dafür gesorgt, dass diese Technologie eben Einzug erhalten hat und das sehen wir jetzt auch mit dem autonomen Fahren.
00:13:36: Wir wissen der Kostendruck im ÖPNV steigt von Jahr zu Jahr durch den demografischen Wandel.
00:13:41: Und hier sehen wir eine Möglichkeit über Jetzt die autonome Fahrtechnologie dafür zu sorgen dass der ÖPN V in die Lage versetzt wird eben die Angebots Qualität zu halten oder sogar auszubauen.
00:13:50: Und glauben Sie, sie kriegen das Geld?
00:13:52: Wir wollen das Geld gar nicht.
00:13:53: Sondern wir möchten, dass die Betreiber befähigt werden –
00:13:56: d.h.,
00:13:57: die Städte und Landkreise müssen in der Lage sein ihre lokalen Betreibung mit den finanziellen Mitteln auszustatten.
00:14:03: Momentan sieht es schwierig aus.
00:14:05: Das BMV hat entsprechend kommuniziert, dass diese Mittel dafür wahrscheinlich nicht vorhanden sind anders als vorgesehen.
00:14:12: Der Wunsch der VMK war jetzt nochmal deutlich, dass hier bitte noch mal genau geprüft wird wo den Gelder gefunden werden können, weil alle verstanden haben.
00:14:19: Das ist jetzt ein wichtiges Signal das die Wirtschaft braucht um noch vorne zu kommen.
00:14:23: Wenn wir mal in die USA schauen da gibt es ja eine sehr offene Regulierung, die das ganze Thema autonomes Fahren doch relativ einfach macht und nach vorne treiben soll Und die US-Regierung hat es auch als geopolitische Schlüsseltechnologie im Wettbewerb mit China definiert.
00:14:40: Europa reguliert einmal mehr strenger.
00:14:43: Ist das wieder so ein Bereich, wo wir uns durch
00:14:45: zu
00:14:45: strikte Regulierung selbst einbeinstellen?
00:14:48: Ich
00:14:48: glaube es ist wichtig, dass diese Regulierung vor allem der Sicherheit dient und da ist der europäische Weg bisher ein sehr sinnvoller gewesen.
00:14:54: Das heißt um sicherzustellen das das Fahrzeug als ein Gesamtsystem zertifiziert wird wie es in der Europäischen Regulation gefordert wird sorgt es eben dafür dass entsprechend auch hier eine Gesamtsicherheit und eine klare Haftungskette erkannt wird.
00:15:08: anders im amerikanischen Beispiel.
00:15:10: dort ist es eben so dass ich einen Fahrzeug kaufen kann entsprechend eine Technologie auf diese Fahrzeuge aufsetze ohne dass sich ein gesamt über.
00:15:17: Was passiert jetzt eigentlich im Zusammenspiel zwischen dem Selbstfahrsystem und den Basissystem des Fahrzeuges?
00:15:24: Dadurch würden viele Haftungsfragen entstehen.
00:15:26: Wir freuen uns über jeden Tag in den USA entsprechend sicher gefahren wird, das können wir vor allem den seriösen Playern dort in der Industrie verdanken.
00:15:34: Für uns ist es aber wichtig dass wir eben diese Positionen Europa die wer durch die Homologation wie sie eben heißt erhalten haben, dass wir die nicht gefährden.
00:15:43: Gleichweg!
00:15:44: Es gibt Bestandteile in der Regulation wie beispielsweise Nubwendigkeit das wir eine Betriebsbereichs-Genehmigung also der besagte Führerschein, das wir den in jedem Betriebesgebiet neu erlangen müssen.
00:15:53: Das halten wir für eine starke Verkomplizierung.
00:15:56: Für uns ist es nicht eingängig warum wir ein Führerschein, den wir in Hamburg gemacht haben, nicht in München oder in Berlin zur Anbindung bringen können.
00:16:04: hier wäre sicherlich hilfreich wenn man noch eine Flexibilisierung im Regulierungsprozess sehen.
00:16:08: Sagen
00:16:08: Sie gerade schon den US-Wettbewerb.
00:16:10: Ich habe angesprochen, Waymo ihr wahrscheinlich größtes US-Pontain kommt zumindest vorerst nicht nach Europa.
00:16:16: Ist das eine Chance für Sie oder der Beweis dafür dass der europäische Markt strukturell einfach noch sehr schwierig ist?
00:16:23: Der europäischen Markt ist vor allem einer der eben von einem starken ÖPNV geprägt ist.
00:16:28: Das heißt wir haben hier nicht den starken Gelegenheitsverkehr mit dem starken privatwirtschaftlichen Case wie wir ihn in den USA sehen.
00:16:37: Einer der Gründe, weshalb es natürlich hier etwas schwieriger ist gerade in den Filistücken und in den dichten Innenstädten.
00:16:43: Hier zu sagen man tritt in Konkurrenz.
00:16:45: auf der anderen Seite ist es eben auch so dass wir ein sehr heterogen Markt haben.
00:16:50: das muss man eben auch klar sehen.
00:16:52: Wir haben in der EU noch keine einheitliche Regulationen sondern noch sind wir auf staatenebene entsprechend reguliert teils auch noch ohne jede Regulation.
00:17:01: Das macht es natürlich auch kompliziert in diesen markt reinzukommen.
00:17:05: eben die technischen Hürden sind bewusst hoch, was wir aber auch für ausdrücklich sinnvoll halten um eben auch zu verhindern dass entsprechend technische Probleme das Hyper Security-Probleme auch auftreten wenn sie eben entsprechend auch vermeidbar sind.
00:17:19: Sie kooperieren sehr eng mit Uber.
00:17:21: gerade geht es in die operative Testphase.
00:17:23: Uber übernimmt dabei den Vertrieb und Plattformenzugang.
00:17:26: Sie liefern die technologische Lösung gleichzeitig bieten sie aber auch selbst eine Plattform an.
00:17:31: wie vereinbart sich das in der Partnerschaft?
00:17:34: Für uns ist klar, dass wir als Enabler für unterschiedliche Geschäftsmodelle auftreten wollen.
00:17:39: USA ist eben sehr stark durch das Geschäfts-Modell von Uber und Lyft geprägt.
00:17:44: in Europa haben wir einen deutlich breiteren Markt.
00:17:46: hier haben wir die Spieler aus dem öffentlichen Verkehr die lokalen Verkehrsanbieter Wir haben das Taxengewerbe aber auch Bereiche in der Logistik wo wir eine größere Vielfalt an Modellen sehen.
00:18:00: Unsere Software-Lösung ist so gestaltet, dass wir eben in unterschiedlichen Szenarien mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen agieren können.
00:18:07: Das heißt es geht uns nicht darum die eine alles dominierende Lösung zu entwickeln sondern bewusst ein Ökosystem mit Partnern aufzubauen das eben eine deutlich breitere Marktfähigkeit unseres Produktes als eben eine technische Lösung ermöglicht.
00:18:21: Heißt es ist die Moja Software Plattform auch für Trittanbieter offen steht oder bleibt die exklusiv im VW Konzern?
00:18:27: Das ist so, dass die Plattform für Betreiber außerhalb des VW-Konzerns zur Verfügung steht.
00:18:32: Das sind also bewusst unsere Kunden und deswegen kooperieren wir mit einer Berliner Verkehrsgesellschaft.
00:18:37: Deswegen haben wir das Projekt in Rüter mit einem lokalen Betriebspartner.
00:18:42: eben auch in den USA ist es so, dass wir weitere Partnerschaften anstreben die wir ankündigen werden.
00:18:47: So das Betreiber dieses Software einkaufen.
00:18:50: und wir haben auch die Absicht uns aus dieser Position heraus zu einer offenen Plattform zu entwickeln also entsprechend mit unterschiedlichen Fahrzeugformaten unterschiedliche Selbstverlösungen ein Gesamtsystem zu erzeugen was sehr viel Flexibilität im Markt ermöglicht.
00:19:05: heißt sie dürften zum Beispiel BNW oder Mercedes kooperieren?
00:19:08: Das ist eine Frage, die wir dann beantworten.
00:19:10: Wenn wir genau solche Kooperationen auch tatsächlich starten können.
00:19:14: was wir wissen ist dass wir erst mal im Volkswagen Konzern durch die vielen Marken viele Möglichkeiten aus Haus aus mitbringen können, hier auch die bewusste Stärke ausspielen können.
00:19:23: Wir wissen aber dass es für einzelne Markteintritte beispielsweise im asiatischen Bereich oder auch in Europa vielleicht notwendig sein kann, auch mit stärkeren lokalen Fahrzeugherstellern zu kooperieren und für dieses Modell sind wir offen.
00:19:35: das ist Teil unserer Strategie.
00:19:37: aber eben erstmal gilt es mit einem Fahrzeug dem ID-BUS oder einem SDS System von Mobileye jetzt auch die die Marktfähigkeit unseres Ansatzes unter Beweis zu stellen.
00:19:46: Und doch prüft Volkswagen ja gleichzeitig auch einen Teilverkauf an einem strategischen Partner oder Finanzinvestor.
00:19:53: Stimmt es, dass Ober- und Lift da schon Interesse signalisiert haben?
00:19:56: Es
00:19:56: ist eine Frage die Sie tatsächlich dem Volkswagenkonzern also so ein hundert Prozent Eigentümer stellen müssen.
00:20:01: Die können wir leider so nicht kommentieren.
00:20:03: Würde das den Sinn ergeben verfirmen wie Ober- oder Lift Moja zu übernehmen?
00:20:08: Wir können ja aus dem aktuellen Investitionsverhalten absehen, das ist eben für strategische Investoren interessant.
00:20:15: Ist sich ein Zugang zu Fahrzeugtechnologie und Plattformtechnologie zu erkaufen?
00:20:20: Und deswegen ja.
00:20:21: es würde sicherlich aus diesem Blickwinkel auch Sinn machen hier eine europäische Lösung zu bevorzugen und ich denke dass ist auch das mit dem wir antreten die Lösung aus Europa für Europa den Rest der Welt bereitstellen zu können und da sind wir glaube ich in einer sehr herausragenden Position aktuell.
00:20:38: VW hat ja das Moya Geschäftsmodell sehr lange subventioniert.
00:20:41: Haben Sie da irgendwelche... Guidelines, wenn Sie profitabel sein müssen gibt es eine klare Deadline?
00:20:46: Es war klar dass Moja ein Investitionsvorhaben ist.
00:20:49: Das war eine Investition in den Bereich Mobilität.
00:20:52: wir haben dort sehr viel Erfahrungen sammeln können.
00:20:54: Wir haben hierüber auch sehr viel gelernt um unser Geschäftsmodell ausrichten zu können.
00:20:58: und das war eine investition in das autonome Fahren.
00:21:01: Und wie gesagt die Ankündigung Erwartungshaltung noch aus den zwanzig zehner Jahren waren Dass es eben schneller in eine Kommerzialisierung kommt.
00:21:09: jetzt sehen wir dass es soweit ist.
00:21:12: in den USA und China zeigen, dass die Technologie auch einsatzbereit sein kann.
00:21:17: Und jetzt gilt es eben, ein europäisches Modell zu überführen.
00:21:20: Das ist auch der Entwicklungsrahmen, den wir uns gemeinsam mit VW gesetzt haben.
00:21:24: Moja ist ja derzeit eine sehr in Hamburg angesiedelte Geschichte.
00:21:28: Sie hatten Hannover als Standort mal gehabt aber den von einem knappen Jahr aufgegeben und noch keine neue Konzession beantragt.
00:21:35: Sie haben vorhin schon die Modellregionen genannt.
00:21:37: Aber welche Städte sehen sie denn?
00:21:40: als gut geeignet an, wo es schon eine Expansion geplant.
00:21:43: Also wir sind momentan mit unserem eigenen Dienst in Hamburg unterwegs.
00:21:47: Wir testen zusätzlich, ohne dass wir vor Kunden auftreten in München und Austin Texas in den USA.
00:21:54: Mit Partnern testen wir aktuell in Berlin, in Oslo und eben in Los Angeles Und wir sind dabei hier auch noch unseren Footprint sowohl in den
00:22:03: U.S.A.,
00:22:03: also auch in Europa jetzt kontinuierlich dann aber im Zusammenspiel mit lokalem Partner zu erweitern.
00:22:10: Nicht nur Testgebiete, sondern das sind auch Märkte die Sie als attraktiv ansehen.
00:22:14: Absolut!
00:22:14: Für uns geht es jetzt darum den Markt in Städten zu besetzen, die eine langfristige Tragfähigkeit für große Flotten haben.
00:22:22: Das erfordert die Technologie momentan noch eine Konzentration voranzutreiben.
00:22:26: deswegen auch die Modellregion.
00:22:28: Wir brauchen nicht viele kleine Projekte wir brauchen drei große Projektes die dann eben auch einen zusammenhängenden Betrieb ermöglichen und Das ist momentan unsere Marschrichtung.
00:22:37: und das klare Ziel des Ebenkommerzialisierungen ab dem Jahr siebenundzwanzig mit ebensehenden Produktionen ist eine BAS-AD.
00:22:44: Sascha Meyer, ganz herzlichen Dank!
00:22:46: Vielen Dank!
00:22:56: Manchmal sind es die Probleme im Hintergrund, die echtes Geld wert sind.
00:23:00: Wenn Softwaresysteme komplexer werden also viele Server, viele Dienste, viele Datenpunkte braucht es Werkzeuge um das alles zu überwachen.
00:23:08: Das nennt sich in der Branche Observability und dieser Markt ist mit weltweit rund vierzig Milliarden US-Dollar bewertet.
00:23:15: Genau hier setzt das Startup Dash Zero an, gegründet von Mirko Novakovic einem Zulinger, der schon einmal bewiesen hat, dass er weiß was er tut.
00:23:24: Sein vorheriges Unternehmen Instana hat er im Jahr für fünfhundert Millionen US Dollar an
00:23:29: IBM verkauft.
00:23:31: Vor kurzem hat Dash Zero offiziell die Unicorn-Schwellige knackt es also eine Milliarde Wert!
00:23:37: Sechshonderzahlende Kunden, darunter große Firmen Zalando und zehn Millionen Dollar an jährlich wiedererkennten Umsätzen – Dash Zero wächst also schnell.
00:23:46: Aber es gibt auch Gefahren für sein Geschäftsmodell.
00:23:48: Große KI-Anbieter wie OpenAI oder Anthropic könnten in den Markt einsteigen!
00:23:54: Was Dash Zero genau macht?
00:23:57: Und wie einen sogenannten MOTE ein Burggraben Wettbewerber abhalten soll das erklärt Mirko Nowakowicz am besten selbst.
00:24:05: Schön, dass du heute bei uns bist.
00:24:07: Hallo Nina, danke dir!
00:24:08: In der Start-up-Bild ist der Unicorn-Status ja zumindest für alle die noch weit weg davon sind so ein heiliger Graal.
00:24:14: das es das wo die jungen Unternehmer hin wollen, dass ihr Start ab einmal mit einer Milliarde Dollar bewertet wird.
00:24:22: bedeutet dir das irgendwas?
00:24:24: Ist das so tatsächlich eine Auszeichnung?
00:24:27: Ist es ein Meilenstein?
00:24:28: fühlt sich jetzt irgendwie anders an für dich?
00:24:30: Ja und nein.
00:24:31: also ich denke ja es ist ein Achievement.
00:24:33: ne dass es nicht wegzudiskutieren und man freut sich auch darüber als unicorn bewertet zu sein, aber auf der anderen Seite auch nein weil's natürlich auch einfach eine finanzarätmetik ist.
00:24:42: Also man raced und handelt dilutionen und am ende ist das natürlich ne virtuelle zahl und man sollte sich das nicht zu kopf steigen lassen.
00:24:50: ich fasse mal ganz kurz zusammen wofür ihr diese milliarde dollar wert seid was ihr mit dash is zero genau macht.
00:24:57: also dash zero ist erstmal eine software dann die plattform auf der sämtliche Programme und Software, die ganze Softwarelandschaft eines Unternehmens zusammenläuft.
00:25:07: Und die Plattform beziehungsweise die dahinter stehende KI überwacht dann ob da alles läuft wie es soll?
00:25:13: Ob alle Programme performen wie sie sollen?
00:25:16: Und die Menschen vor dem Bildschirm bekommen dann Bescheid von irgendwas sei's die Website oder der Cloud Server oder vielleicht auch die Buchhaltungsoftware nicht so richtig funktionieren.
00:25:24: Stimmt das so habe ich das richtig zusammengefasst
00:25:27: eigentlich ja also eigentlich zu richtig zusammen gefasst.
00:25:29: Ich gebe gerne mal ein Beispiel.
00:25:30: unser größter Kunde ist Zalando.
00:25:32: Das kann man sich mal ganz gut vorstellen.
00:25:33: Da gibt es einen Shop, dahinter gibt es Logistiksysteme und Zalando will halt wissen ob die Menschen gerade Schuhe kaufen können oder nicht und bezahlen können oder ob's Fehler gibt und ob's auf dem Mobiltelefon genauso gut läuft wie im Browser.
00:25:46: Und genau das machen wir.
00:25:48: Wir überwachen das System und sagen dann hey ihr habt grade Probleme weil sie jetzt dauert zehn Sekunden um irgendwie ein Schuh anzuzeigen.
00:25:56: Das ist im Grunde das was wir machen.
00:25:58: Heutzutage musst du uns sicher bei allem ein bisschen fragen, können das nicht irgendwann auch die großen KI's?
00:26:03: Kann das nicht irgendwann auch Chatchi Pity einfach übernehmen?
00:26:06: und wenn ich so darüber nachdenke fallen mir immer weniger Beispiele ein wo ich nicht denke achja guck mal da ist es auch noch eine Nische wo sie sich auch noch hin entwickeln könnten.
00:26:13: Wo die sich einfach dann drauf setzen und mit ihrer Allmacht das übernehmen.
00:26:17: Ist das ne Sorge für dich und dein Unternehmen auch dass irgendwann nochmal Anthropic Open AI wäre auch immer entscheidet.
00:26:24: Ach ja hier so Software Überwachung Kann KI ja offenbar und da gehen wir jetzt mal rein?
00:26:30: Ja, auf jeden Fall.
00:26:32: Es ist eine Gefahr.
00:26:33: Das sehe ich auch als Reale-Gefahr.
00:26:35: Ist auch ein großer Markt, ne?
00:26:36: Vierzig Milliarden Markt.
00:26:38: Observability das die Kategorie.
00:26:40: Und das natürlich etwas wo die reingehen können.
00:26:41: Wir haben ein bisschen... man nennt es ja Mode so einen Burggraben.
00:26:45: Und dass ist, dass man eben die Daten sammeln muss.
00:26:48: Also es ist eben nicht so, dass einfach jetzt die KI auf irgendwie die Webseite anwenden kann sondern man muss Daten sammel'n und zwar ziemlich viele.
00:26:55: Also das sind jetzt bei einem Zalando Milliarden von Datenpunkten am Tag, die man sammeln muss.
00:27:01: Die man auswerten können muss und das ist etwas was KI würde man denken, dass können sie gut.
00:27:07: aber gerade diese LLMs sind nicht so gut darin Milliarden von Datepunkten.
00:27:11: es gibt da sogenanntes Context Window Und die LLM funktionieren eigentlich auf relativ kleinen Datensets sehr gut.
00:27:18: Das heißt wir haben dann noch ein Burggraben.
00:27:21: ob der ewig hält Ich wag aktuell keine Prognosen.
00:27:26: Aber das ist ja ein bisschen das, was man immer hat als Start-up.
00:27:29: Also ich bin jetzt auch schon sehr lange dabei und es gab Zeiten da hat man gedacht Google würde alles ersetzen und dann gab's Zeiten da haben wir gedacht Amazon macht Versicherungen auf und dann wird die Allianz weg sein.
00:27:42: Und wenn man jetzt nochmal zurück guckt Es gibt die Sparkassen noch, es gibt die Allians noch... Es gibt viele andere Dinge noch.
00:27:48: also es kommt dann doch immer ein bisschen anders als man denkt.
00:27:53: Ist dieser Burkland vielleicht auch ein bisschen, dass ihr ein europäisches Unternehmen seid und das es dann doch bei vielen deutschen Unternehmen noch Bedenken gibt eben die amerikanischen KI so tief in die eigenen Systeme reingehen zu lassen?
00:28:05: Also auch da kann ich nur aus meinen sechsundzwanzig Jahren Erfahrung also europäisch zu sein Datenschutz hat noch nie Erfolg gebracht.
00:28:15: Am Ende haben sich auch die Deutschen immer für das beste Produkt entschieden.
00:28:19: Also, ich kann mich erinnern an Salesforce.
00:28:21: Da haben wir alle am Anfang gesagt keiner gibt seine Kunden da ein Anzelsforce
00:28:25: doch
00:28:26: Google Amazon.
00:28:29: Ich glaube nicht dass man den Burggraben erzeugt indem man sagt ich bin europäisch Das ist eine Nische.
00:28:33: Es wird vielleicht wenige Unternehmen geben die das machen Aber am Ende sind die Leute heute auf amerikanischen Plattformen Google Amazon AWS Microsoft.
00:28:43: es ist undenkbar aus meiner Sicht dass man da zumindest aktuell wegkommt.
00:28:47: Ich glaube, da wird man sich... Und es gibt ja auch jetzt die souveränen Lösungen von den Anbietern.
00:28:53: Wo dann zum Beispiel eine Bechtle oder eine deutsche Telekom dem Betrieb übernehmen.
00:28:58: Das kann ich mir natürlich sehr wohl vorstellen.
00:29:00: Ihr seid ja auch mit Dash Zero schon in den USA?
00:29:03: Ihr habt euren Hauptsitz in New York!
00:29:05: Ist das also ein bisschen Flucht nach vorne?
00:29:09: Nee, also ich persönlich sehe uns als Alliierte.
00:29:14: Die Amerikaner sind immer noch meine Freunde und ich sehe sie nicht als Feind.
00:29:18: Von daher Amerika ist der größte Markt.
00:29:21: Der Markt ist offen, für mich ist das selbstverständlich als Softwareanbieter dass man in den amerikanischen Markten muss.
00:29:27: es gibt wenig Beispiele die mir einfallen wo ein Unternehmen erfolgreich geworden ist indem es in Deutschland oder Europa bleibt.
00:29:34: also ich glaube man muss heute in diesen markt er is auch innovativer sind offener für Start-ups, die sind offender für Innovationen.
00:29:42: D.h.,
00:29:42: dort ist man eigentlich immer ein-, zwei Jahre voraus.
00:29:45: Das heißt als Startup muss man da auch seinen Weg finden.
00:29:48: Du lebst und arbeitest aber weiterhin in Deutschland?
00:29:51: Ich arbeite genau.
00:29:52: Ich lebe und arbeite in Solingen...
00:29:53: Solingen, New York oder nicht irgendwie...?
00:29:55: Mag sein!
00:29:56: Also ich bin für den Starner damals nach San Francisco gezogen mit meiner Familie.
00:30:00: Also ich habe da auch gelebt und hab das sehr genossen.
00:30:03: Aber natürlich auch mit meiner Heimat hier verbunden Und lebt gerne in Deutschland, also im Moment habe ich keinen Plan rüberzuziehen.
00:30:11: Ich würde das aber für mich auch nie ausschließen.
00:30:13: Also wenn es sein muss und besser ist, würde ich auch in die USA ziehen ja.
00:30:18: Noch mal kurz zurück zu dem Punkt dass man ja nie ganz ausschießen kann, dass ein Wettbewerber möglicherweise irgendwann in dasselbe Fahrwasser geht.
00:30:26: Da kann man ja einfach auch mit Geschwindigkeitpunkten schneller sein und darauf setzen, dass der Wettbewerber am Ende sagt, oh ich baue das jetzt gar nicht selber sondern ich kaufe hier den Frontrunner.
00:30:36: Damit hast du ja auch durchaus Erfahrung mit dem berühmten Exit also auch so ein großes Ziel vieler Gründerin und Gründer.
00:30:43: Wäre es auch ein Szenario für Dash Zero?
00:30:46: Dass Du sagst Ja dann verkaufe ich halt den Open
00:30:48: AI.
00:30:49: Auch da würde ich immer sagen Ich würde es nie ausschließen wollen.
00:30:52: Also ich würde nie sagen, ich verkauffe nie Weil's am Ende ja immer einen auch ein Risiko zur Opportunity denken ist, aber aktuell habe ich null Interesse zu verkaufen.
00:31:04: Ich hab schon einmal verkauft und ich hab auch zwei Jahre mal gemacht wo ich dachte, ich werde nie wieder arbeiten und ich mach das weil es mir Spaß macht!
00:31:11: Und weil's mir gerade wirklich Spaß macht auch das Unternehmen aufzubauen und zu wachsen... ...ich hab im Moment gar kein Interesse zum Verkaufen.
00:31:18: Aber wenn natürlich jetzt einer wie total crazy Angebot machen würde, würde ich natürlich darüber nachdenken müssen den Aktionären und allen anderen.
00:31:28: Das bin ich denen auch schuldig, aber ich habe im Moment Null Pläne zu verkaufen.
00:31:32: Dein Exit ist noch nicht so wahnsinnig lange her?
00:31:34: Das war die Firma Instano und im Grunde habt ihr was ganz Ähnliches gemacht wie Dash Zero.
00:31:39: jetzt und das hast du damals an die IBM verkauft?
00:31:41: Korrekt!
00:31:42: Eigentlich haben wir genau das Gleiche gemacht.
00:31:43: Ja, um es sozusagen ja... Und jetzt machst du's noch mal, weil
00:31:47: man sich selber quasi überholt
00:31:49: Genau, genau.
00:31:50: Ich sage mal ich bin halt nicht kreativ, ne?
00:31:55: Nein!
00:31:57: Das entwickelt sich weiter... ...ich kenne mich in dem Bereich gut aus, mache das seit Jahren und dann war das für mich irgendwie natürlich.
00:32:04: Und es gab diese Opportunity.
00:32:05: Es gibt einen neuen Standard Open Telemetry auf den wir aufsetzen und da hatte ich Lust das zu bauen.
00:32:11: Ja als ich damals an IBM verkauft habe.
00:32:13: danach hatte ich meiner Frau versprochen nie wieder ein Start-up zu machen und nie wieder Observability.
00:32:18: Also ich hatte das nicht vor, aber nach zwei drei Jahren hat mich dann wieder das gepackt und meine Frau wollte mich auch aus dem Haus haben.
00:32:29: Du hast auch unterschiedliche andere Sachen ausprobiert?
00:32:31: Du hast doch zwischenzeitlich ein Restaurant gegründet, einen Co-Working Space – da waren ja durchaus Versuche dabei!
00:32:37: Warum denn doch wieder zurück ins Softwarebusiness?
00:32:41: Genau, ich habe immer noch vier Gasturbetriebe hier in Solingen, Co- Working Space & Fitness, einiges an Mobilien gemacht.
00:32:49: Das war für mich immer auch immer so ein bisschen das zurückgeben.
00:32:53: Also ich wollte in meiner Stadt auch was zurück geben, wollte ein paar Sachen machen hier und macht das auch.
00:32:57: Hab das aber nie operativ selber gemacht?
00:32:59: Ich bin kein Gastronom oder... ...ich war da immer der Investor und hab Leute gesucht die das mit Passion machen.
00:33:06: So dass das für mich nie mein Hauptberuf war.
00:33:08: Eigentlich habe ich meinen Hauptberufe zwischen dem Verkauf und der Gründung war.
00:33:12: Ich habe Angel Investments gemacht, insgesamt zu ca.
00:33:15: Ich bin in einige Boards gegangen, habe anderen Gründern geholfen und hab dann aber für mich festgestellt, dass ich eben kein... Also ob ich gut oder schlecht sei, keinen anderen Schein.
00:33:26: Aber mir macht das keinen Spaß an der Seitenlinie zu stehen.
00:33:30: Ich spiele lieber mit, ne?
00:33:32: Das war immer... Ich war immer nervös und ich wollte mal mitmachen Und bin nicht so ein guter Coach.
00:33:37: Das ist schade für deine Frau, aber schön für dich.
00:33:41: Vielen herzlichen Dank dafür, dass du dir Zeit genommen hast mit uns über deinen großen Meilenstein und den Meilensteinen von Dash Zero zu sprechen!
00:33:48: Ich wünsche dir alles Gute bei den nächsten Schritten!
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