Wie bekämpft die Polizei Rassismus? Mit Uli Grötsch.
Shownotes
Ein Jahr nach der Diskriminierungsstudie zur Bundespolizei zieht der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch, eine Zwischenbilanz: Fortbildung hilft, Einstellungsverfahren werden evaluiert, und wer nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, wird „tatsächlich hinausgebeten." Ein weiteres Problem sieht er: „Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen, haben viel weniger Vertrauen in die Arbeit der Polizei" — ein Teufelskreis, den weder eine Studie noch ein Jahresbericht allein aufbricht. [14:44]
Finanzminister Lars Klingbeil hat Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 vorgelegt: 543 Milliarden Euro Gesamtausgaben, neue Schulden von 110,8 Milliarden Euro. Geplant sind neue Abgaben auf Zucker, Plastik und Kryptowährungen. [01:48]
Ingo Gerhartz, ranghöchster deutscher NATO-Offizier, macht klar, dass zivile Reedereien längst keine reinen Wirtschaftsakteure mehr sind — im Ernstfall läuft die Versorgung des Baltikums „ausschließlich über den Seeweg", und ohne private Schiffe ist das nicht darstellbar. Was Putins Kalkül vor dem Ukraine-Krieg betrifft, ist Gerhartz überzeugt: „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass er nicht davon ausgegangen ist, dass Finnland und Schweden der NATO beitreten werden — und das macht einen Riesenunterschied." [06:50] Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen Impressum: https://table.media/impressum Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung
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00:00:02:
00:00:10: Die Große Koalition sieht vor allem groß beim Geld ausgeben.
00:00:13: Auf fünfhundertdreiundvierzig Milliarden Euro soll der Bundeshaushalt wachsen im kommenden Jahr, übrigens waren mal fünfhundertsieben!
00:00:21: Milliarden Euro geplant.
00:00:22: Auch die Schulden steigen um Zweiundzwanzig Milliarden Euro dieses Jahr, es gibt neue Steuern auf Zucker, Plastik oder Kryptowährungen – nur Einsparung!
00:00:29: Die findet man nicht wirklich.
00:00:31: Das ist eine große Koalition und das müssen wir gleich mal
00:00:33: analysieren.".
00:00:34: Einer der Gründe für die steigenden Kosten sind die Verteidigungsausgaben, wo es Pistorius plant, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas zu machen.
00:00:43: Aber nicht nur die Bundesware auch die Wirtschaft muss ihren Teil zur Sicherheit beitragen.
00:00:48: Der Räderverband hat eingeladen am Vorabend der nationalen Maritinkonferenz.
00:00:54: Und Michael Bröker ist deswegen nach Emden gefahren und hat mit Ingo Gerhards gesprochen, dem ranghöchsten deutschen General bei der NATO.
00:01:03: Die Polizei ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und deshalb natürlich nicht frei von Diskriminierung oder Rassismus.
00:01:09: Das ist eine zentrale Erkenntnis, der Studie zur Diskriminierung bei der Polizei gewesen aus dem vergangenen Jahr.
00:01:15: Was ist seitdem passiert?
00:01:16: Das wollte Franziska Clemens, unsere Kollegin aus dem Berlin-Table von Uli Grötsch wissen den Polizeibeauftragten des Bundes
00:01:23: Von der Erde über die Venus zum Mars.
00:01:26: Dieser Umweg könnte tatsächlich die schnellste Route zum Roten Planeten sein, warum das schneller gehen soll als ein direkter Flug und wie viel Zeit dadurch für künftige Missionen gespart
00:01:36: werden
00:01:37: kann.
00:01:37: diesen Blick in den Weltraum nehmen wir heute auch noch vor an diesem Mittwoch, den neunundzwanzigsten April fivehundertdreiundvierzig Milliarden Euro.
00:01:52: Groß ist der Haushalt für zwanzig, siebenundzwanzig neue Schulden in Höhe von hundertzehn, acht Milliarden Euro auch das mehr als zwanzich sechs und zwanziger zu kommen.
00:02:02: natürlich die schuldenfinanzierten Ausgaben im Sondervermögen.
00:02:06: also wahnsinnig viel Geld ist plötzlich da und die Sorge ist wie wird es eigentlich ausgegeben?
00:02:11: aber die Frage ist auch wie solide ist das eigentlich alles geplant was Lars Klingbeil nun vorgelegt hat in den Eckwerten für den Haushalt.
00:02:21: Ja vor allem ist es ja ein Dokument dieser Koalition und wenn die Union immer gelästert hat, die SPD können doch nicht mit Geld umgehen muss man sich schon fragen ob's vielleicht die Union der CDU Kanzler auch nicht kann.
00:02:30: denn dieses Werk ist vor allem eines dass sehr konkret wird, wenn es um neue Abgaben und Steuern für die Bürger wird.
00:02:37: Stichwort Zucker, Plastik, Kryptosteuer und ganz, ganz dünn wird.
00:02:42: Wenn es mal um Einsparungen des Bundes geht von Subventionshilfen ist die Rede von einer ein Prozent Regelung.
00:02:49: irgendwo wird's konkret wo es mal schmerzhaft wird.
00:02:51: das ist ein Dokument des Geldausgeben.
00:02:54: man hat ja
00:02:55: Tja, man hat's ja weil die Schuldenbremse reformiert worden ist.
00:02:58: Weil es das Sondervermögen gibt.
00:03:00: Die SPD gilt jetzt sogar noch weiter und hält an ihrem Plan fest zu sagen offenbar ist immer noch nicht genug Geld da.
00:03:06: Man müsse also noch weitere Lockerungen der Schulden Bremse vorsehen wenn man sich anschaut wie dieser Anstiegspfad ist.
00:03:13: Ja, also zwanzig achtundzwanzig, neunzwanzigg, dreißig Immer mehr Schulden werden aufgenommen bis zu hundertfünfzig Milliarden.
00:03:21: Das macht einem schon Sorgen und man fragt sich, wer soll das eigentlich irgendwann mal zurückzahlen?
00:03:26: Ja, vor allen Dingen kann man auch nicht alles mit der geopolitischen Unsicherheit und den neuen Verteidigungsausgaben begründen.
00:03:31: Die Gesamtausgaben steigen stärker als die Verteiligungsausgabe und man muss inzwischen auch mal auf die Balance im Konto gucken nämlich knapp Achtzig Milliarden Euro geben wir bereits aus für Zinsen.
00:03:43: Und Frau Veronica Grimm, die von vielen Linken ja kritisierte Ökonome dem Sachverständiger hat immer wieder ausgerechnet In wenigen Jahren gibt es im Bundeshaus heute nur noch drei große Etaposten Nämlich Soziales Verteidigung und Sicherheit, und Zinsen.
00:03:57: Und wir nähern uns diesem Szenarium sehr großen
00:03:59: Schritten.".
00:04:00: Darüber wird viel zu wenig gesprochen, dass das Geld ausgeben in diesen Zeiten.
00:04:04: Wir haben jetzt wieder eine Inflation natürlich seit dem Krieg im Iran die sich verstärkt.
00:04:09: was sie zinsen eigentlich auffressen an Geld, das wir haben.
00:04:13: Also nichts ist in Stein gemeißelt, das sind Eckwerte.
00:04:15: Das heißt bis Mitte Juli soll daraus ein Kabinettsentwurf werden.
00:04:19: da kann natürlich noch was passieren.
00:04:20: die Union hat intern schon Unmut signalisiert und will auf jeden Fall also was die Fraktionsleute mir sagen nochmal an die Sparbeiträge der einzelnen Ministerien ran auch an die Subventionen.
00:04:31: im Gespräch ist übrigens lieber Handwerker es tut mir sehr leid dass die steuerliche Absetzbarkeit der Handwerke Leistung genauso gekürzt werden soll wie die steuernliche Absatzbarkeit.
00:04:43: Also da wird es noch CETA und Mordio geben, wenn die Reaktion in Deutschland betrifft.
00:04:49: Da werden wir noch Diskussionen auf allen Seiten erwarten zu diesem Haushalt und gleichzeitig arbeitet die Koalition an einem weiteren Gesetz das sehr teuer wird.
00:05:00: Das dritte Entlastungspaket soll jetzt kommen für die hohen Benzinpreise Am ersten Juni soll es in Kraft treten.
00:05:09: Und ja eine Analyse hat ergeben Das, was bisher gemacht wurde insbesondere diese sogenannte Österreich-Regelung.
00:05:16: Dass die Tankstellen nur einmal am Tag den Preis erhöhen dürfen, dass das geradezu kontraproduktiv gefirgt hat?
00:05:23: Ja es wirkt doppelt kontrapproduktiv.
00:05:25: natürlich erhöhen sich die staatlichen Einnahmen durch die Mehrwertsteuer, die ungefähr fünfzig sechzig Prozent eines Liter Benzins ausmacht.
00:05:32: Die staatliche Einnahmen alleine im März so eine Auswertung des BSW haben bereits drei Komma drei Milliarden Euro zusätzliche an Einnahmen für den Fiskus ergeben.
00:05:42: und das ZEW Mannheim, die Ökonomen aus Mannheim haben in einer Studie nachgewiesen.
00:05:47: Dass die Regelung, die man jetzt gefunden hat also nur einmal am Tag den Preis anheben zu dürfen vor allem dazu geführt hat dass die Ölkonzernen noch mehr verdienen denn sie haben ihre Preise ordentlich erhöht bevor es überhaupt zu dieser Regelung kam.
00:06:00: Denkbar also dass diese Änderungen dann auch schnell wieder abgeschafft wird?
00:06:05: Also die einmalige Erhöhungsmöglichkeit pro Tag Das jedenfalls fordert der ADAC.
00:06:10: Ansonsten verhandelt die Koalition noch darüber, was in diesem dritten Entlassungspaket nun enthalten sein soll.
00:06:16: Es sieht aber danach aus so hört man dass es eben diesmal um gezielte Hilfen für geringen und mittelferdiener gehen soll.
00:06:24: also stichwort keine Gießkanne nicht für alle gleichermaßen sondern für die das wirklich brauchen.
00:06:30: Und dann aber auch möglicherweise eine höhere Pendlerpauschale ab Juli.
00:06:34: Allerdings hat Sepp Müller, der stellvertretende Fraktionsvorsitzender der Union, der auch Mitglied und Vorsitzender dieser Taskforce ist gesagt die Preisnormalisierung wird noch Monate dauern und eben auch so ich so ehrlich gemacht hat dass der Staat das nicht alles abfedern
00:06:49: kann.
00:06:57: Es war eine Idee des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder im Jahr zweitausend.
00:07:01: Die Maritime Konferenz In Empten übrigens ins Leben gerufen hat, weil er der Meinung war was für die Küste und für die Küstenwirtschaft gut ist.
00:07:09: Das ist auch für ganz Deutschland gut!
00:07:11: Und so brachte er die Maritime Branche an einem Ort zusammen.
00:07:14: hier bin ich heute auch wieder zu Gast denn in Empton findet die vierzehnte nationale Maritime Konferenz statt uns.
00:07:20: sie ist von einer Wirtschaftsplattform längst zu einem Sicherheitskongress geworden Denn was die See helfen?
00:07:27: Was die Schifffahrt was die Kanäle auch im Krisen- und Kriegsfall für Deutschland und für die Gesamtverteidigung liefern müssten.
00:07:36: Das war gestern Thema beim Verband der deutschen Räder, die zur Blue Night eingeladen haben.
00:07:41: Und Ingo Gerhardt war auf der Bühne mit mir – er ist der ranghöchste deutsche Offizierende NATO und der Befilzhaber des Allied Joint Force Command in Brunsum!
00:07:49: Und hier ist seine Einschätzung wie die maritime Branche der Gesamtverteidigung nützlich sein kann.
00:07:58: Kriegsfall-Szenario,
00:07:59: Operationsplan Deutschland.
00:08:01: Welche Rolle spielt dann da die maritime private Wirtschaft?
00:08:04: Natürlich eine ganz große.
00:08:06: Ich glaube das hat auch nochmal die Karte verdeutlicht.
00:08:09: im Blick auf diese Karte Die Versorgung des Baltikums wird ausschließlich über den Seeweg, über die Ostsee möglich sein.
00:08:16: Das ist alleine mit maritime Streitkräftefähigkeiten überhaupt nicht darstellbar.
00:08:23: Da benötigen natürlich auch wir entsprechenden zivile Schifffahrt Weitschipping sozusagen.
00:08:29: Wir hatten vor wenigen Wochen eine Übung, eine synthetische Übung also wo wir keine Truppen selbst bewegt haben und das war Artikel fünf Szenario einige Tage nach Angriff unvorstellbare Flüchtlingsbewegungen.
00:08:42: auch das müssen wir bedenken wie viele Bewegung wir haben würden vom Baltikum zurück und es geht nur über die Ostsee jetzt um bei der Ostsee nochmal zu sein.
00:08:51: aber es betrifft natürlich anderen Seewege dass wir hier ganz eng verzahnen und dass wir das natürlich auch in Friedenszeiten auch mal üben.
00:09:00: Dass wir hier schon den Connects haben, dass nicht dann in dem Moment wenn es darauf ankommt, wie machen wir das denn eigentlich zusammen?
00:09:07: Das kann's natürlich nicht sein!
00:09:09: Also ganz wichtig ist die zivilen Fähigkeiten mit Einbeziehen in unsere Verteidigungsplanung.
00:09:15: Und dass wir es einfach im Frieden schon üben.
00:09:17: Wie sichern wir gerade diese Ostsee, bevor wir zur Straße von Nomus kommen?
00:09:21: Wer wie viele und wie groß ist eigentlich wirklich die Bedrohung der russischen Schattenflotte.
00:09:27: Wir dürfen nicht nur den Blick auf die russische Schatten flotte wenden.
00:09:31: Gerade mit Kaliningrad, St.
00:09:32: Petersburg das sind schon auch russisch maritime Streitkräfte aber auch Systeme wo sie vom Land auf See
00:09:39: wirken können
00:09:40: Wo Sie uns das verwehren könnten dass wir eben diese Ostse nutzen.
00:09:45: Ich würde es fast als Gamechanger, wie es schon schön Neudeutsche heißt bezeichnen.
00:09:50: Dass wir jetzt in dieser Allianz Schweden und Finnland mit an Bord haben wenn wir die Ostsee in den Blick nehmen das hat sicherlich entscheiden etwas geändert ob Putin im Vorfeld des Angriffs auf die Ukraine sich alles so ausgerechnet hat wie es am Ende gekommen ist.
00:10:08: Wer vermag das zu sagen.
00:10:09: Aber ich bin mir auch hundert Prozent davon überzeugt, dass er nicht davon ausgegangen ist, dass Finnland und Schweden der NATO beitreten wird.
00:10:16: Und das macht einen Riesenunterschied, dass wir jetzt quasi alle Länder die die Ostium geben in aller Allianz zusammen haben.
00:10:24: Ich sehe uns dann natürlich mit unseren Marien.
00:10:26: Wenn die ein oder andere Marine wachsen sollte sind wir da ziemlich gut aufgestellt.
00:10:31: Herr General, haben wir die Amerikaner auch noch an Bord?
00:10:34: Also ich würde mal sagen, wir haben die Amerikaner an Bord.
00:10:38: Aber natürlich müssen Sie Ihren Fokus in Richtung Indo-Pacific China bis aus amerikanischer Sicht die Betrohung für sie in der Zukunft und Sie müssen Ihren Focus in den Indo-Pazifik legen.
00:10:51: Das heißt völlig unabhängig welche Administration wir sehen hätten wir diese Tendenz immer feststellen müssen dass sich die Amerikane mehr und mehr aus der konventionellen Nuklear, denke ich.
00:11:03: Wenn sie uns immer zur Seite stehen, Verteidigung Europas zurücktreten, das ist so wichtig dass wir deswegen auch nach vorne treten, dass wir endlich mal europäisch handlungsfähig werden und da kommt natürlich Deutschland eine ganz ganz ganz wichtige Rolle zu.
00:11:18: wenn nicht Deutschland wehrt uns.
00:11:19: Herr General sind Sie der Meinung, dass die aktuellen Pläne geeignet sind um diese militärische Resilienz in diesem Land hinzubekommen im nächsten Jahren?
00:11:28: oder ist es am Ende schlicht Wunsch denken, was die Bundesregierung da gerade vorgelegt hat.
00:11:34: Ich habe natürlich den NATO-Blick darauf sehen wie die verschiedenen Länder das angehen.
00:11:40: ich denke man muss jetzt schon auch anerkennen die Militärstrategie ist vor wenigen Tagen ausgekommen in Deutschland.
00:11:48: viele haben gesagt okay dass nichts Neues drin.
00:11:50: naja ich hab da schon im internationalen Umfeld
00:11:54: gespiegelt
00:11:55: bekommen Wie wichtig das ist?
00:11:57: Das Deutschland hier einen klaren Akzentsetz, dass sie sagt wir wollen aufwachsen.
00:12:02: Auf diese größte, zweihundertsechzigtausend aktiv, zweihunderttausende Reservisten.
00:12:06: Wir werden dreieinhalb Prozent plus anderthalb Prozent und anderthalf Prozent das geht hier viel zivile Hafeninfrastruktur.
00:12:14: Das gehört zu einer halben Prozent Invest in gesamtstaatliche Verteidigung zum Beispiel.
00:12:19: Da sind schon Dinge wo auch an der Nation sagen oh wow Deutschland geht hier voran.
00:12:23: Das Thema und das ist ja das was Sie am Ende auch noch mal hinaus wollen Wir kennen uns ja schon paar Tage.
00:12:29: Wer fliegt Ja oder Nein?
00:12:31: und kommen wir damit so klar?
00:12:32: Ich kann
00:12:33: nur sagen, ich sage dir jetzt ein Stück was auch als Außenstehender... Was ich schade finde dass dieses Thema jetzt
00:12:41: fast nur
00:12:41: noch ausschließlich diskutiert wird unter dem Blickwinkel einer Arithmetik.
00:12:48: haben wir ausreichend freiwilliges Personal über das Konstrukt was wir jetzt gewählt haben Jahr-oder-Nein Das kann ich auf der einen Seite verstehen.
00:12:57: Aber wenn das der einzige Boden ist, auf dem wir diese wäflich diskutieren, dann laufen wir da in die falsche Richtung.
00:13:04: Wollen wir diesen Ausdruck einer Gesellschaft, dass wir zeigen, wie als Gesamtgesellschafts sind Willens uns zu verteidigen einem Ernstfall?
00:13:13: Da ist sie wäflig ein wichtiger Teil davon.
00:13:15: Lieber Herr General!
00:13:24: Das klingt so wunderbar und man sieht sich selbst nickend.
00:13:27: Wenn man ihn zuhört und dann denkt man an den Achtzehn... Das ist schon mal nicht schlecht.
00:13:31: jetzt kommt das aber.
00:13:32: Und dann denkt man an den achtzehnjährigen jungen Mann, der garantiert lieber Work-and-Travel in Barcelona machen will als Seekrank auf einer Fregatte im Atlantik zu werden.
00:13:40: Wie kriege ich denn jetzt dazu ihre Sätze?
00:13:42: Die sollen
00:13:43: mal an Bord des Diffekoms kommen!
00:13:46: Deswegen ist es auch so wichtig...
00:13:47: Das wäre ein Problem für Sie gleich mal.
00:13:49: So
00:13:49: haben die wir heute.
00:13:50: Dass wir darüber reden und dass wir das diskutieren, dass wir in der Verwendung vorher durch die sieben Jahre lang die deutsche Luftwaffe führen.
00:13:57: Ich habe viele
00:13:58: Townhall-Formate,
00:14:00: wie das so schön heißt im Norddeutsch gemacht.
00:14:02: Wo ich mit Bürgern durch alle Gesellschaftsschichten diskutiert habe und ich hab gerne meine Eröffnungsfrage begonnen mit der Frage Wissen Sie
00:14:11: eigentlich
00:14:13: was
00:14:13: näher
00:14:14: dran ist?
00:14:14: Kiew oder Maloka?
00:14:16: Wahrscheinlich wenn sie so fragen, Kiew.
00:14:18: Ja.
00:14:22: Als Ausdruck dessen, wenn man das Thema diskutiert... Und ich hab's fast immer erlebt.
00:14:28: Nicht alle gibt es immer eine gewisse Ausnahme, aber die Mehrheit.
00:14:32: wenn man es ihnen erklärt sehen sie ein wie wichtig das ist jetzt in den Zeiten klar zu machen.
00:14:39: wir als Gesamtgesellschaft sind Willens uns auch im Ernstfall zu verteidigen.
00:14:49: Das Bild der Polizei in Deutschland hat sich verändert.
00:14:52: Man muss sagen es hat sich verbessert jedenfalls wenn man weit zurück schaut in die sechziger-siebziger Jahre.
00:14:57: und trotzdem steht die Polizei noch im Verdacht Nicht alles richtig zu machen, wie könnte sie auch?
00:15:03: Denn dort arbeiten ja schließlich auch Menschen.
00:15:05: Also wie groß ist das Problem wirklich unter dem Stichwort Racial Profiling gibt es Diskriminierung durch die Polizei und in der Polizei Und wenn ja sind das Einzelfälle oder haben wir's hier mit einem strukturellen Problem zu tun?
00:15:19: Damit muss sich Uli Grötzsch befassen Der Polizeibeauftragte des Bundes- und ehemalige SPD Abgeordnete Und er spricht mit unserer Kollegin vom Berlin-Table Franziska Clemens über den Stand der Dinge bei der Polizei.
00:15:35: Herr Grötzsch, Sie haben einen großen Schwerpunkt Ihrer Arbeit als Polizeibereauftragter auf Diskriminierung bei und durch die Polizei gesetzt?
00:15:42: Wie kommt es bei der Polizei an?
00:15:45: Das kommt gut an!
00:15:46: Ich merke das... Polizeibehörden des Bundes, für die ich hier zuständig bin.
00:15:50: Bundespolizei BKA und Bundestagspolizei haben ein hohes Interesse daran, selbstverständlich diskriminierungsfrei zu
00:15:58: arbeiten.".
00:15:59: Aber man hat sich ja schon eine ganze Weile lang dagegen gewährt diese Studie überhaupt stattfinden zu lassen?
00:16:04: Wieso ist man dann jetzt auf einmal so offen dafür?
00:16:06: So eine Studie fühlt sich immer nach einem Deep-Dive an und man weiß nicht was sie zutage fördert.
00:16:11: klar aber... Es zeigt sich schon und das merke ich auch in meiner Arbeit, da hat ja niemand was zu verbergen.
00:16:17: Und am Ende können alle ganz stolz auf ihre Arbeit
00:16:19: sein.".
00:16:20: Die Studie ist ja vor einem Jahr etwa erschienen im Mai, dem Mai, den Mai, der Mai, wo es seitdem passiert?
00:16:26: Dem gehen wir gerade nach.
00:16:28: Das ist Aufgabe des Polizeibeauftragten.
00:16:30: Wir sehen ein Ergebnis nämlich dass sehr Studie und stellen dann an entsprechenden Stellen die Frage Was schließt ihr daraus und was macht ihr damit sich die Punkte... eben eher negative konnotiert sind, verbessern damit sich zum besseren wendet.
00:16:46: Und was gibt es bisher für Antworten darauf?
00:16:48: In einem Jahr haben Sie wahrscheinlich einige Gespräche schon führen können.
00:16:51: Die Antworten sind ganz, ganz vielfältig.
00:16:53: das hat in erster Linie mit Aus- und Fortbildung zu tun.
00:16:56: ich persönlich bin der Meinung dass fortbildung eigentlich sogar noch wichtig ist weil es das ist was kontinuierlich die ganze dienstzeit das ganze arbeitsleben über stattfindet.
00:17:05: aber natürlich geht's auch in der ausbildung um eine ganz grundsätzliche prägung wenn es um die frage geht Was vermittelst du Bundespolizei
00:17:13: z.B.,
00:17:14: deinen Auszubildenden, was du dann bist wenn du Bundespolitistin oder Bundespolizist bist?
00:17:19: Aber fängt es nicht schon bei der Auswahl der Leute an, wenn jemand rassistisch eingestellt ist persönlich und dann zur Polizei geht?
00:17:27: kann man denn wirklich durch Aus- und Fortbildung so eine Einstellung eliminieren?
00:17:31: Naja also bist du.
00:17:32: einen gewissen Punkt bitte ich mal sagen aber das ist natürlich zu aller ersteren Aufgabe des Einstellungsberater und des Auswahlverfahrens, dort fallen natürlich krasse Einstellungen schon mal auf.
00:17:46: Und wenn nicht dort – was aber eigentlich in aller Regel der Fall ist – dann wären da Ausbildungen.
00:17:52: Dort sehe ich auch sehr viel konsequent das Agieren, wenn es darum geht dass jemand, der eben nicht fest mit beiden Beinen auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht dass dem dann auch unmissverständlich gesagt wird, das ist kein Arbeitsplatz für dich.
00:18:09: Aber ich kann mir irgendwie noch nicht so richtig vorstellen, dass jemand mit rassistischen Einstellungen oder zumindest einigen Leuten die derart eingestellt sind und dann sagt, ah danke, dass ihr uns das mal sagt, da lassen wir es ab jetzt sein.
00:18:20: Braucht's ja nicht doch mal eine etwas deutlichere Ansage?
00:18:23: Das hat nichts mit Dankbarkeit zu tun sondern es hat damit zu tun, dass die Polizeibehörden des Bundes eine Einstellung voraussetzen wenn sie jemanden einstellen, eben nicht die.
00:18:34: Dass die Leute mit beiden Beinern am Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen ist, wenn sie ja dann verteidigen ihr ganzes Arbeitsleben über und wenn eben auffällig wird dass das nicht der Fall ist, dann werden die Leute aber tatsächlich hinaus gebeten, wenn man es mal vorsichtig ausdrücken möchte
00:18:52: Sie sind ja auch viel in Kontakt mit Betroffenen von Rassismus seither.
00:18:56: Sie sind quer durch Deutschland gereist, Communities von People of Color getroffen.
00:19:00: Was hören sie von denjenigen?
00:19:02: Wenn Sie explizit People Of Color ansprechen dann höre ich natürlich krasses.
00:19:06: die Diskriminierungs- und Rassismoserfahrungen schon ihr ganzes Leben lang.
00:19:11: Die Menschen erfahren das seit sich kleine Kinder sind Das muss man mal sagen.
00:19:15: Und Menschen die Diskriminierungserfahrung oder am Ende sogar noch regelmäßig machen.
00:19:20: Das zeigen auch Studien, haben natürlich viel weniger Vertrauen in die Arbeit der Polizei und das ist dann natürlich ein ausgesprochen negativer Effekt und daran gilt es zu arbeiten.
00:19:32: deshalb macht man ja das alles.
00:19:33: nicht zuletzt
00:19:34: Was können Sie konkret bewirken, um dieses Vertrauen wieder etwas herzustellen?
00:19:39: Zum einen ist es für uns ein wichtiger Punkt aus.
00:19:42: Aber eben vor allem Fahrtbildung also die Frage was vermittelt du denen, die ihre Arbeit oftmals auch an Kriminalitätsschwerpunkten stichwort der großen Bahnöfe, Hauptbahnöfe machen?
00:19:52: Supervision ist für uns sehr wichtiges Thema.
00:19:55: wenn jemand ständig in einem hoch einsatzbelasteten Umfeld arbeitet, dann macht das was mit ihm.
00:20:01: Wenn jemand ständig Beleidigungen oder am Ende körperlichen Übergriffen und dass es Alltag ist geworden im letzten Jahr mehr als hunderttausend Polizeibeschäftigten die körperliche Gewalt ausgesetzt waren, da macht das etwas mit einem.
00:20:14: Und wenn's was mit einer macht, dann ist es natürlich schlecht weil es eine diskriminierungsfreie Arbeit wie soll ich sagen also kontakariert nicht aber trotzdem schwieriger werden lässt und deshalb ist eben sehr, sehr wichtig dahingehend entsprechende Arbeit zu machen seitens des Dienstherren.
00:20:33: Das ist erst gar nicht dazu kommt!
00:20:35: Großes Misstrauen genießt die Polizei ja auch immer wieder seitens Frauen.
00:20:40: Frauen
00:20:40: mit Gewalterfahrungen trauen sich oft nicht zur Polizei zu gehen, weil sie Angst haben dass man ihnen dort nicht glaubt oder noch nach ihrer eigenen Schuld etwa bei Vergewaltigung fragt.
00:20:49: Es gibt deswegen seit zwei Jahren etwa ein Pilotprojekt am Ostbahnhof.
00:20:53: Dort ist das Personal sind die Beamtinnen und Beamten speziell geschult.
00:20:58: Aber warum gibt es erst diese eine Wache?
00:21:00: Es sollte doch bald mehr folgen.
00:21:02: Ich habe beide in Köln und einem Berliner Ostbahnhof besucht, diese beiden Anlaufstellen.
00:21:07: Und sehe dort dass dort sehr gut ausgebildete Kräfte also Polizeibeschäftigte zur Verfügung stehen aber das die Stellen kaum bekannt sind.
00:21:19: zum einen braucht es viel mehr Werbung dafür.
00:21:23: ich meine damit ganz konkret meiner Meinung nach etwa Plakatkampagnen in den Bahnhöfen in denen die beiden Anlaufstellen sind.
00:21:32: Und um es richtig etabliert werden zu lassen, braucht das natürlich auch an viel für mehreren Bauernhöfen nicht nur in Köln oder im Berliner Ostbahnhof.
00:21:41: Am Ende ist es richtig, da so einen großen Bauernhaufen zu machen wo viel Traffic ist und sich viele Menschen bewegen.
00:21:47: aber zwei sind natürlich nur ein Symbol.
00:21:50: So würde ich mal sagen am Ende wäre es sehr wünschenswert dass es das an allen großen Bauenhöfen gibt.
00:21:55: Herr
00:21:55: Grötzsche ich danke Ihnen herzlich fürs Gespräch hier bei Table Today.
00:21:58: Sehr gerne
00:22:06: Leline, wann auf was?
00:22:07: Mit
00:22:07: Sie schauen wir doch heute mal
00:22:08: in den Weltraum.
00:22:09: Nicht nur aufs Meer.
00:22:11: und da stellen wir fest es gibt jetzt tatsächlich die Möglichkeit offenbar wirklich auf den Mars zu fliegen und da einen Zwischenstopp bei der Venus einzulegen.
00:22:22: also ich finde das ja immer wirklich großartig wenn man sich anschaut wie groß da gedacht wird bei den Leuten die sich mit diesem Weltraum befassen.
00:22:30: Ja, Forscher der Universität von Padua in Italien haben herausgefunden dass man die Gravitation der Venus als Katapult nutzen könnte.
00:22:37: Wenn man es mit modernen Antriebsmethoden kombiniert, könnte man so eine Abkürzung zum Mars finden.
00:22:43: ist schon verrückt woran Forscher so weltweit eigentlich arbeiten.
00:22:47: Ja und diese Abkürzung, das finde ich auch Wahnsinn würde bedeuten dass eine Mission zum Mars nur fünf Monate dauert statt wie bisher sechs bis neun Monate.
00:22:57: Also da kann man sich ungefähr vorstellen man weiß wie schnell eine solche Rakete fliegt und es dauert dann trotzdem noch fünf Monate.
00:23:04: über die Venus hat man eine ungefähre Vorstellung wobei es unvorstellbar ist aber trotzdem diese Idee von dieser Weite des Weltraums.
00:23:13: Ich hätte mir auch gerne eine Rakete gewünscht, hier um von Berlin nach Emden zu kommen.
00:23:17: Ich bin ganz äußerste Nordwest dieser Republik mitten in Ostfriegerin in Paul-Ronzheimer-Town wie ich gelernt habe.
00:23:22: Hier hat er bei der Emder Zeitung begonnen!
00:23:25: Ich bin bei der Maritim Wirtschaftkom aber bald zurück zu dir nach Hause liebe Helene.
00:23:29: Bis dann liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, dann wieder aus Berlin.
00:23:32: Ciao
00:23:41: ciao!
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