Kann Deutschland Hightech? Mit Dorothee Bär.

Shownotes

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär will Deutschland mit der Hightech-Agenda wieder zur Weltspitze führen. Am Mittwoch will Bär ihre Pläne im Detail vorstellen. 18 Milliarden Euro stehen zur Verfügung. Es gebe ganz klare Zielvorgaben. Zum Beispiel sei definiert, dass „wir bis 2030 zehn Prozent der Wirtschaftsleistung in Deutschland KI-basiert erwirtschaften wollen.“ Bär kündigt an, in einigen Bereichen - zum Beispiel der Kernfusion - werde es auch die Möglichkeit geben, Förderungen einzustellen, wenn sich ein Weg als der falsche herausstellen sollte. [12:52]

Altkanzlerin Angela Merkel hat beim WDR-Europaforum auf der re:publica den etablierten Parteien geraten, sich weniger über die AfD zu definieren und stattdessen eine eigene Erzählung für Deutschland zu liefern. Sie hat sich auch zur Ukraine-Diplomatie geäußert: „Ich persönlich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, einen Vermittler zu fragen, ob er für mich nach Minsk fährt und dort mit Putin spricht. Das muss man selber in die Hand nehmen." [01:26]

Marc Biadacz, Sprecher für Arbeit und Soziales der Unionsfraktion, fordert Arbeitsministerin Bärbel Bas auf, sich an den Koalitionsvertrag zu halten und die vereinbarte Flexibilisierung der Arbeitszeit umzusetzen. „Es hat mich schon ein bisschen gewundert, dass Bärbel Bas dann doch denjenigen so weit entgegenkommt, die völlig dagegen sind, egal ob das in der SPD oder in der Gewerkschaft ist", sagt Biadacz. Bas hatte beim DGB-Bundeskongress gesagt, wenn es nach der SPD und ihr persönlich ginge, würde man das Thema Arbeitszeit gar nicht erst anfassen – es stehe aber im Koalitionsvertrag. [05:59]

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00:00:02: Mit Michael Brücker und Helene Bubrowski.

00:00:10: Angela Merkel ist wieder da, zumindest ein kleines bisschen.

00:00:14: Ein Seitenhieb auf die Politik ihres Nachfolgers konnte sie sich beim WDR Europa Forum gestern nicht verkneifen.

00:00:21: Worum es ging erzählen wir Ihnen

00:00:23: gleich Deutschland soll endlich in die Zukunft investieren und bei den Technologien wieder Weltspitze werden.

00:00:29: dafür sind allerdings nur Oder doch ausreichend?

00:00:33: Achtzehn Milliarden Euro bis zwanzig, achtundzwanzig vorgesehen.

00:00:36: Das ist die sogenannte Hightech-Agenda von Forschungsministerin Dorothee Baer.

00:00:40: Reicht das Geld und wohin fließt es überhaupt?

00:00:42: Wir fragen Sie einfach

00:00:43: mal!

00:00:50: abschaffen und durch eine flexiblere Wochenarbeitszeit ersetzen.

00:00:54: So steht es im Koalitionsvertrag, doch Arbeitsministerin Bärbel-Bas will das Projekt am liebsten aussitzen?

00:01:00: Warum man in der Union dafür wenig Verständnis hat, besprechen wir mit Marc Bierdatz dem Sprecher für Arbeit und Soziales in der

00:01:06: Unionsfraktion.".

00:01:07: Und zum Schluss geht es um Mikroplastik und die gesundheitlichen Gefahren dieser Plastiken denn die könnte man reduzieren wenn wir doch nur richtig essen würden.

00:01:15: wie das funktioniert?

00:01:16: darüber gleich am Ende dieses Podcast von uns etwas Neues an diesem Dienstag, den neunzehnten Mai.

00:01:27: Nur noch Wohlfühltermine wollte sie machen?

00:01:29: Das hat Angela Merkel beim Ausscheiden aus ihrem Amt gesagt.

00:01:33: Anfangs hat sie sich sehr wenig zu Wort gemeldet seit ihr Buch auf dem Markt ist.

00:01:37: Hört man sie etwas öfter und ja die Leute hören immer noch zu wie zum Beispiel gestern bei einem WDR-Forum auf der Republikan.

00:01:50: Digitalos,

00:01:51: die jungen Leute.

00:01:51: Alle große Fans von Angela Merkel gewesen offensichtlich sondern auch der Moderator der Hauptstadt-Schule Schiff.

00:01:57: Markus Preis hat ja mit ihr über Europa gesprochen und ihre Bilanz sehr offen und siefgewürdig.

00:02:03: da waren jetzt die ganz kritischen Fragen bezüglich dem was alles so nicht gelungen ist in diesen sechzehn Jahren nicht zu erwarten.

00:02:10: Und Angela Merkel kann es eben nicht lassen, ihrem Nachfolger Friedrich Merz mit dem sie eine langjährige Rivalität verbindet.

00:02:19: So kann man vielleicht sagen den ein oder anderen wohl gemeinten Tipp zu geben.

00:02:22: Sie hatte sich ja schon im Januar des vergangenen Jahres wirklich sehr vehement zu Wort gemeldet nach der gemeinsamen Abstimmung mit der AfD und auch gestern ging es um das Thema AfD.

00:02:33: natürlich verfolge ich auch die Umfragen.

00:02:36: Aber wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht sozusagen Ergebnisse schon vorwegnehmen, die gar nicht eingetreten sind sondern jeder der nicht möchte und ich gehöre natürlich dazu das die AfD start wird.

00:02:49: Der muss etwas dagegen tun.

00:02:50: es ist also die Zeit darüber zu sprechen und vor allen Dingen Was ich ganz wichtig finde, sich nicht immer indirekt über die AfD zu definieren.

00:03:00: Sondern vielleicht lauter und deutlicher und klarer zu sagen was wollen die anderen Parteien?

00:03:06: Was haben sie für Sachsen mit Sachsen-Anhalt vor?

00:03:09: Was ist eigentlich unser Plan

00:03:10: für dieses Land?

00:03:11: Der ausgerechnet Angela Merkel verlangt eigentlich ein Narrativ eine Erzählung Die große emotionale Rede Für Deutschland.

00:03:17: anstatt eben Sich immer nur an den Themen der AfD abzuarbeiten hat Sie natürlich recht Mit dem Fokus AfD aber es hat sie diese großen Visionären reden für Deutschland gehalten, die Menschen emotional mitgenommen.

00:03:29: I doubt it!

00:03:30: Aber trotzdem bleibt der Befund richtig Friedrich Merz muss und wird besser kommunizieren wenn er aus diesem Umfragen- und Vertrauensloch wieder rauskommen

00:03:37: will.".

00:03:38: Ja wobei die Kommunikation eben nicht das einzige Problem dieser Regierung ist.

00:03:42: aber sei es drum interessant war dass Angela Merkel auch über Vladimir Putin gesprochen hat den sie lange kennt den sie besser kennt als die allermeisten deutschen Politiker wo sie in der Vergangenheit Das ist, glaube ich aus heutiger Sicht klar Fehler gemacht hat die Gefahr von Russland zu unterschätzen.

00:03:59: Was sagt sie jetzt?

00:04:00: Sie spricht nicht über die Fehler der Vergangenheit sondern über den Status quo.

00:04:04: also Ich würde so sagen Putin zu unterscherzen wären Fehler auch Jetzt und uns nichts zuzutrauen wäre genauso ein Fehler.

00:04:13: Und was es unser Ziel in diesem Konflikt in dem konflikt ist?

00:04:17: das ziel nach meiner meinung dass es eine Souveräne Ukraine gibt am Ende dieses Konflikts, die ihre Entscheidungen selber in Freiheit treffen kann.

00:04:27: Was ich bedauere ist, dass Europa sein diplomatisches Potenzial aus meiner Sicht nicht ausreichend einsetzt.

00:04:35: Ich habe im letzten Europäischen Raar, das Jahr zwanzig, darauf hingewiesen, dass sich wenige Tage davor Präsident Biden mit Präsident Putin in Genf getroffen hatte und hab dann vorgeschlagen Auch wir Europäer sollten einen Format finden, um uns mit Präsident Putin zu treffen.

00:04:52: Und das ist damals daran gescheitert, dass man gesagt hat ach nee bei der Russland-Politik da haben wir nicht eine gemeinsame

00:04:57: Haltung.".

00:04:58: Die europäische Souveränität auch das europäisch selbstbewusstsein ist für sie der Schlüssel zu all den geopolitischen Konflikten und Krisen.

00:05:04: Das ist ja auch richtig so.

00:05:05: interessant.

00:05:06: nochmal ihre kleine indirekte Ansage an die europäischen Staats- und Regierungschefs, was die möglichen Vermittlungsbemühungen mit dem Kreml betrifft.

00:05:14: Auch vielleicht ein direktes Treffen von Kanzler Merz mit Präsident Putin.

00:05:18: Merkel hat ihn ja immer wieder getroffen auch nach den ersten Irritationen im Donnbaas und auf der Krim.

00:05:26: Und vielleicht man kann da so lesen diese Äußerungen, rät sie ihm das Ding jetzt selbst in die Hand zu nehmen?

00:05:32: Hören wir mal zu, was Sie zum Thema Vermittler Russland gesagt haben.

00:05:35: Ich persönlich Ich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, einen Vermittler zu fragen ob er für mich nach Minstkehrt und dort mit Putin spricht.

00:05:43: Und in dieser Situation bitte ich ihn bereit zu versetzen.

00:05:45: das sind doch heute agierende Politiker und da wäre ich nicht draufgekommen.

00:05:55: Kann man nachvollziehen?

00:05:56: Das muss man selber in die Hand nehmen!

00:06:04: In der Koalition wird gerungen und gearbeitet beides parallel.

00:06:08: Es ist eine Sitzungswoche, nicht nur wird über die Steuerreform wieder verhandelt sondern es gibt auch eine Einigung.

00:06:14: immerhin liebe Helene denn die Diätenerhöhung die ja automatisiert an die Löhne gekoppelt erfolgen sollte und von der Union eigentlich auch gewünscht war wird jetzt doch abgesagt.

00:06:23: immerhin ein Zeichen an die Deutschen wenn ihr sparen sollt dann machen wir's auch.

00:06:28: Ja,

00:06:29: daran misst sich dann eben auch die Glaubwürdigkeit der Politik.

00:06:32: Macht sie es nur bei den Leuten in klammern kleinen Leuten oder fängt sie bei sich selber an?

00:06:37: Das ist sicherlich eine kluge Maßnahme.

00:06:39: Naja ansonsten bleibt das bei den Problemen insbesondere mit Bebelbars.

00:06:45: da ist die Union doch ziemlich verärgert nach wie vor über die Auftritte von Bebelbars in der vergangenen Woche über ihren ziemlich harschen Ansagen zum Koalitionspartner und eben auch Den Hinweis, dass sie sich nicht an den Koalitionsvertrag halten wollen was die Arbeitszeit angeht.

00:07:03: Ja und das Thema ist ja eigentlich in den Koaltionsverhandlungen schon fast bis... bis zum Abbruch der Verhandlungen diskutiert worden.

00:07:10: Man hat sich dann eben darauf geeinigt, dass diese Flexibilität gewünscht wird.

00:07:14: Gestern habe ich mit Unternehmern gerade auch aus der Hotellerie gesprochen.

00:07:18: bei einem Wirtschaftstag und hier lehne die Dränge natürlich nicht darauf das Menschen zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn Stunden an Tag arbeiten, aber sie drängen darauf, dass eben mal zweimal hintereinander ist trotzdem neun oder zehn werden können und dafür am nächsten Tag nur noch zwei oder drei.

00:07:32: Diese Flexibilität gerade bei digitalen Arbeiten, aber auch in der Gastro-, die wird dringend gebraucht, ist eigentlich in der EU Arbeitszeitrichtlinie auch vorhanden.

00:07:42: Also man setzt da etwas um was in Europa Standard werden soll aber die SPD will

00:07:47: nicht.".

00:07:48: Das würde übrigens auch eine gewisse Erleichterung bei der Bürokratie bedeuten und könnte jedenfalls auch im Sinne der Arbeitnehmer sein Denn vielleicht finden die das ja gar nicht so schlecht, wenn sie am fünften Tag der Woche dann deutlich kürzer arbeiten, weil sie an den anderen Tagen länger gearbeitet haben.

00:08:03: Die Gewerkschaften sehen es nicht zu.

00:08:05: Die Lage ist ziemlich verfahren und trotzdem muss eine Lösung her, denn Bebelbass hat nun einen Gesetzentwurf angekündigt noch vor der Sommerpause.

00:08:14: Die Union hatte ihr lange vorgeworfen dieses Vorhaben zu verschleppen.

00:08:18: wie die Union nun eigentlich tickt, die ein Phantomschmerz hat, weil Sie auf das Arbeits- und Sozialministerium zugunsten der SPD verzichtet hat.

00:08:28: Das besprechen wir nun mit dem Sprecher für Arbeits- und Soziales, der Unionsfraktion Mark Bierdatz.

00:08:34: Er ist der Mann hinter Carsten Linnemann und Carsten Linnemann, der als Generalsekretär noch so viele andere Themen hat.

00:08:41: Deswegen is er auf Arbeitsebene der, der die Dinge weiß.

00:08:44: Und jetzt ißt er bei uns am runden Tisch von Table!

00:08:47: Wir freuen uns sehr, dass sie da sind.

00:08:49: Hallo Herr Bierdadz!

00:08:52: fangen wir erstmal an zu versuchen, die Gegenseite zu verstehen.

00:08:56: Warum währt sich die SPD so gegen die Reformen, die sie gemeinsam verabredet haben?

00:09:01: Ich glaube dass die SPD sich jetzt gerade auf einem Weg befindet.

00:09:06: zu überlegen finde ich es gut das wir Gewerkschaften haben ja und das finden wir gut das sage ich auch als Unionspolitiker mit voller Überzeugung.

00:09:16: Aber nur weil Gewerkschaften eine andere Meinung haben zu etwas, was im Koalitionsvertrag steht.

00:09:21: und wir haben uns eben darauf geeinigt.

00:09:23: Im Koalisionsvertrag, dass wir die Wochenarbeitszeit einführen wollen Und ich glaube da muss jetzt die SPD sich auch emanzipieren.

00:09:31: Was ist denn überhaupt das Problem?

00:09:34: Denn man könnte ja auf den ersten Blick erst mal sagen ob ich meine Arbeitszeit pro Woche oder pro Tag berechne.

00:09:39: Am Ende ist sichergestellt, dass man nicht mehr arbeitet als eine bestimmte Stundenzahl.

00:09:44: Genau, die achtundvierzig Stunden sind ja auch auf europäische Linie festgesetzt und es geht hier auch nicht um Mehrarbeiten.

00:09:53: Ich glaube Frau Bobrovs geht das muss man auch nochmal den Hörern und Hörer sagen.

00:09:57: Es geht darum Flexibilität für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber zu schaffen egal mit oder ohne Tarifvertrag Und genau das haben wir übrigens auch bei den Koalitionsverhandlungen so vereinbart und dass ist jetzt genau dem Weg der wir einschlagen müssen.

00:10:11: Würden Sie denn um den Kompromiss zu erzielen, auf die SPD zu gehen und wenn ja mit welchem konkreten Vorschlag?

00:10:20: Der Kompromis wird sich daraus ergeben was die Frau Ministerin Werbel Basitz auch in das Gesetz im Referentenwurf reinschreiben wird.

00:10:28: Und ich glaube es gibt mehrere Möglichkeiten dass eben klar ist das wo Missbrauch passiert, wo Arbeitgeber missbräuchlich nachher eine Wochenarbeitszeit auf den Weg bringen oder sie eben so einsetzen dass die Gesundheit von Menschen gefährdet ist.

00:10:47: Dass wir da auch klare und deutliche Sanktionen machen.

00:10:51: aber die Freiheit zu geben und deswegen Freiheit heißt auch Vertrauen.

00:10:55: Wenn wir beide uns gemeinsam in die Augen schauen, SPD CDU und CSU dann sind wir gar nicht so voneinander weit entfernt.

00:11:02: nun man muss ein bisschen jetzt auch glaube ich in der Rhetorik versuchen auch abzurüsten

00:11:07: bei dem Thema Beim Gewerkschaftstag, die war schon so, dass eine Einigung sicherlich jetzt schwerer wird.

00:11:14: Haben Sie da auch mal Ihre SPD-Kollegen auf Arbeitsebene gesagt?

00:11:18: Geben sie doch der Ministerin mal ein Zeichen, das sie von ihrem Baum runter kommen soll.

00:11:21: Wie muss ich mir das

00:11:22: vorstellen?".

00:11:23: Naja, ich war ja selber beim DGB-Kongress mit dabei als Gast und es hat mich schon ein bisschen auch gewundert dass Bärbel Bas doch dann so weit praktisch denjenigen entgegen kommt die jetzt völlig dagegen sind.

00:11:38: Egal ob das in der SPD oder in der Gewerkschaft ist und

00:11:41: ich

00:11:41: kann eigentlich nur die Ministerin aufholt Rufen dazu jetzt auch als Fachpoliziker, der gemeinsam dann mit der SPD das verhandeln wird.

00:11:51: Eben jetzig auch auf den Koalitionsvertrag zu achten und da steht es klar drinne und deswegen sollten wir diese Diskussion jetzt auch genau in diesem Tenor auch

00:11:59: führen.".

00:11:59: Gibt ja viel Kritik dieser Tage an Berbel-Bas.

00:12:04: ist sie noch die richtige Frau für diesen Posten in diesen Zeiten?

00:12:08: Das hat die SPD zu entscheiden, weil sie auf diesem Posten mitgebracht.

00:12:13: und nochmal auf Arbeitsebene arbeiten wir sehr gut auch mit Berbel-Bass zusammen.

00:12:18: Nur Berbel Bass hat jetzt glaube ich die Aufgabe sich auch zu bewegen.

00:12:22: Wir wollen den Standort Deutschland weiterhin attraktiv behalten Und das ist jetzt die Aufgabe und deswegen fordere ich da schon auch den Ministerin auf, dieses auch zu sehen.

00:12:32: Und nicht nur Möglichkeiten wo es zum Missbrauch kommen wird.

00:12:36: Jedes Gesetz hat auch eine Missbrauchskomponente und deswegen werden wir ein gutes Gesetz machen für die Wochenarbeitszeit.

00:12:43: aber wir müssen auch vertrauen in beide Teilen der Tarifpartner.

00:12:48: Vielen Dank schön dass Sie bei uns waren erbiert jetzt

00:12:50: Danke bis zum nächsten Mal Tschüss Frau Bobrowski.

00:13:04: Die Hightech-Agenda war das große Ziel von Bundesforschungsministerin Dorop T. Bär.

00:13:10: Deutschland soll wieder zur Weltspitze gehören und zwar durch gezielte Investitionen, soll die Innovations- und Wirtschaftskraft dieses Landes angekurbelt werden.

00:13:21: Das Land der Ingenieure Deutschland ja, das Land der Zukunft offenbar Geld ist da jedenfalls achtzehn Milliarden Euro allerdings bis zum Jahr zwanzig neunundzwanzig also Ende der Legislatur.

00:13:33: Nun aber soll das Vorarm Hightech-Agenda jedenfalls mal konkreter werden.

00:13:39: Am Mittwoch will die Bundesforschungsministerin, die Roadmaps präsentieren.

00:13:44: also in welchen Schlüssel Technologien sollen welche Ziele erreicht werden und ob wir wirklich damit wieder Weltspitze werden?

00:13:53: Das besprechen wir nun mit Frau Beer, die bei uns ist.

00:13:55: Hallo schön dass sie da sind liebe Frau Beer!

00:13:58: Einen wunderschönen guten Morgen.

00:14:01: Also Hightech-Agenda, das klingt gut und die Schlüsseltechnologien, die Sie da definiert haben.

00:14:05: Die Zukunftsfelder Quantentechnologie KI und Fusion klingt auch nach Zukunft.

00:14:11: aber sind es jetzt wirklich mehr als Buzzwords?

00:14:14: Woher wissen wir dass sich auch etwas verändern wird in Deutschland?

00:14:17: Das

00:14:17: ist die Hightech-Agenda der ganzen Bundesregierung.

00:14:21: Und wir konnten, nachdem wir es im letzten Jahr im Kabinett relativ zügig vorgelegt hatten jetzt in den letzten Monaten auch mit unseren sogenannten Roadmap-Prozessen bundesweit auch mit den richtigen Stakeholders noch mal zusammenschreiben von der Wissenschaft über die Wirtschaft in die Forschung hinein.

00:14:37: und das ist schon neu weil wir wirklich einen sehr breiten Partizipationsprozess angelegt haben und haben uns eben auf sechs Schlüssel Technologien erst einmal beschränkt plus fünf strategische Forschungsfelder.

00:14:49: Und das ist schon neu, weil wir in den letzten Jahren ja schon stärker auf die Gießkanne gesetzt haben.

00:14:54: Ja und vor allem stärker auch den Ansatz.

00:14:57: Wir fördern dies und wir wollen jenes stärken ohne konkrete Ziele zu definieren Wann wollen wir wo sein?

00:15:03: Wann sollen wir auf dem Mars?

00:15:04: oder wann wollen wir ein Fusionskraftwerk

00:15:07: haben?

00:15:07: Vernehmen Sie uns mal mit wie sehen diese Roadmaps aus?

00:15:10: Haben wir da jetzt klare Zielvorgaben?

00:15:12: Genau, wir haben ganz klare Zielvorgaben.

00:15:14: Was wir beispielsweise auch in der künstlichen Intelligenz wollen, da haben wir ganz klar definiert dass wir bis zu zwanzig dreißig zehn Prozent unserer Wirtschaftsleistung auch KI-basiert erwirtschaften wollen.

00:15:25: dann bei der Fusion wäre der normale deutsche Ansatz noch vor ein paar Jahren gewesen zu sagen Wir wollen in der Fusion weltweit ein bisschen mitspielen.

00:15:34: Da ist der neue Ansatz zu sagen Der erste Fusionsreaktor der Welt soll in Deutschland stehen.

00:15:40: Und bei den strategischen Forschungsfeldern, auch bei der Raumfahrt haben wir ja auch gesagt.

00:15:44: Der erste Europäer, der zum Mond pflegen soll muss ein Deutscher sein und so kann man das bei allen Schlüsseltechnologien tatsächlich durch deklinieren weil wir gesagt haben Wir brauchen konkrete Schritte die dann auch messbar sind.

00:15:58: im Endeffekt

00:15:59: Achtzehn Milliarden Euro stehen insgesamt dafür zur Verfügung bis zum Ende der Legislaturperiode.

00:16:04: Das klingt nach viel, ist aber nicht so viel wenn man mal auf die Vereinigten Staaten schaut wo allein im vergangenen Jahr zweihundert Milliarden Euro für Forschung ausgegeben werden.

00:16:15: müssten sie da nicht noch entschiedener Auftreten gegenüber Lars Klingbeil?

00:16:20: also wie gesagt es ist ja Nicht nur eine Hightech-Agenda des BMFTR, es ist eine Highetech-Agender aller Häuser.

00:16:27: Es ist auch eine HIGHTECH AGENDER der Länder.

00:16:29: Wir besprechen das ja auch regelmäßig in der GWK und auch die Länder leisten ihren Beitrag.

00:16:35: Und das Minimum sind jetzt alleine aus meinem Haus – die Achtzehn Milliarden.

00:16:38: Aber das wird natürlich zum einen noch gepartnert von Haushalten auf den anderen Ländern.

00:16:43: Es wird aber auch noch gepatnert bei den Hebeln beispielsweise.

00:16:47: also es muss natürlich auch möglich sein dass die Steuergelder ausgegeben werden, dass sie auch dann wieder von der Wirtschaft durch einen Hebel in wesentlich mehr Milliarden sich umsetzen lassen.

00:16:58: Und dann darf man natürlich nicht immer nur ... Deutschland vergleichen mit, ja ich sag mal auch einigen amerikanischen Unternehmen beispielsweise wie es dann auch immer gerne gemacht wird.

00:17:09: Sondern für uns ist es viel.

00:17:10: aber Frau Buprofski wenn Sie mich unterstützen bei den nächsten Haushaltsverhandlungen das in meinem Haushalt da auch mehr reinkommt nehme ich sie jederzeit auch ins BMF mit selbstverständlich.

00:17:20: Da muss sich jetzt natürlich ganz hört ablehnen und auf meine Rolle verweisen eine kritische Beobachterin.

00:17:28: Aber kommen wir zurück zur Verwendung dieser Gelder.

00:17:34: Sie haben es gesagt, wer entscheidet denn nun darüber welches Projekt welches Geld bekommt und wer überwacht das eigentlich was mit dem Geld passiert?

00:17:44: Machen sie das im Ministerium?

00:17:46: Also der Haushälter ist ja immer der Deutsche Bundestag, das heißt es wird natürlich auch im Deutschen Bundestag jeder Haushalt neu beschlossen.

00:17:55: Das heißt wir haben sehr viele Wächter die da ihren Funktionen nachgehen.

00:18:00: aber wir haben zum Beispiel auch etwas gemacht was wir bislang so noch nicht gemacht haben dass wir gesagt haben die Hightech-Agenda bedeutet auf der einen Seite eine Schwergrundsetzung Aber auf der anderen Seite muss es auch mal möglich sein, wenn sich an irgendeiner Stelle der Weg als der nicht richtige erweist dass man mal einen Stopp auch reinmachen kann.

00:18:18: Also ich möchte mal ganz konkret auch zum Beispiel weil's auch am einfachsten jetzt nachvervollziehen ist Auch bei der Fusion machen.

00:18:25: wir haben einen großen Fusionskongress gehabt.

00:18:28: Ich habe drei Förderrichtlinien für Öffentlichte Drei Fusions-Habs jetzt in Deutschland, weil wir gesagt haben, wir wollen da auch technologieoffen sein.

00:18:37: Einen für die Magnetfusion, einen für die Laserfunktion, einen dann für Brennstoffkreislauf und Materialentwicklung.

00:18:43: Und wir haben aber gesagt dadurch dass wir noch nicht wissen was ist denn dann mal tatsächlich die Energie der Sonne auf der Erde sollte sich ein Weg als der falsche herausstellen das man dann kein gutes Geld mehr schlechten hinterher schmeißt so bis früher auch gerne gemacht wurde.

00:18:56: Und ansonsten gilt es gleiche wie bei unseren ganzen Förderrichtgenien werden immer externe Gutachterinnen und Gutachterexpertinnen und Experten, die sich untereinander auch nicht kennen.

00:19:06: Und es ist immer ein rein wissenschaftliches Verfahren was angewendet wird.

00:19:11: Inwiefern setzen Sie denn auf?

00:19:13: nicht staatliche Mithilfe also Unternehmen, Investoren oder auch Forschungseinrichtungen, die jetzt vielleicht kein Geld aber ihr Know-how bei der ganzen Sache einbringen?

00:19:24: Also welcher Anteil hat der Staat überhaupt daran?

00:19:28: Also wir setzen es sehr stark auch auf die anderen Stakeholder.

00:19:31: Deswegen werden wir heute noch, nachdem wir gesprochen haben bei unserer großen Veranstaltung im Bundeskanzleramt nicht nur die Politik am Tisch haben sondern die Wissenschaft und die Wirtschaft ganz genauso weil wir in Deutschland schon etwas haben worum uns andere Länder beneiden.

00:19:47: Wir haben nicht nur eine großartige Grundlagen Forschung, eine tolle Universitäts- und Hochschulstandorte in Deutschland, sondern wir haben mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen Max Planck, Helmholtz, Frauenhofer Leibniz.

00:20:02: Alle zusammen eine großartige Forschungslandschaft und die sitzen auch alle mit am Tisch.

00:20:07: das ist für uns ganz wichtig.

00:20:09: Und wir haben auch bei den einzelnen Schlüsseltechnologien, wenn ich jetzt noch mal die Biotechnologie hernehme.

00:20:15: Da haben wir eine Gründungsoffensive für die Biotechnologie.

00:20:18: Haben die ersten Vorhaben schon bestattet beispielsweise Entwicklung von Arzneischlurfen gegen Tumorruckfälle oder Antikörper gegen resistente Krankenhauskeime und das sagen wir Wir haben ein so großes Marktpotenzial weil wir über tausend Biotechnologie Unternehmen in Deutschland haben in den letzten Jahren einen Umsatz pro Jahr von elf Milliarden Euro hatten.

00:20:41: Und genau die wollen wir natürlich dann auch fit machen, dass sie genau von unseren Schlüsseltechnologien profitieren können um dann bei den nächsten großen Unternehmen wieder in Deutschland zu sein das so großartige Durchbrüche kommen wie die mRNA im Stoffe jetzt auch gegen Krebs zur Wirkung kommen sollen.

00:20:58: also der Hebel den Sie ansprechen da spielt eine ganz große Rolle.

00:21:02: Bundeskanzler Friedrich Merz hat Deutschland kürzlich mit einem Tanker verglichen.

00:21:06: Das klingt ein bisschen anders als nach Hightech-Agenda, deswegen glaube ich zum Ende noch mal wir haben ein erkennbar großes Problem mit Bürokratie und ziemlich schwachem Technologietransfer also from lab to life.

00:21:22: da gibt es immer noch Probleme.

00:21:23: sehr gut in der Grundlagenforschung aber nicht so gut in Anwendungen.

00:21:27: zahlreiche auch Rahmenbedingungen, strukturelle Bedingung die sich ändern müssen.

00:21:32: Haben Sie das alles mit bedacht denn es ist ja wahrscheinlich Grundbedingung für den Erfolg oder?

00:21:37: Absolut.

00:21:37: Also deswegen sind wir auch von Anfang an an unserer Transferagenda dran, die wir auch nicht alleine bei uns im Haus machen und da haben wir auch Unterstützung.

00:21:44: Wir arbeiten sehr eng mit dem Bundeswirtschaftsministerium zusammen damit wir wirklich den Transfer von der Forschung in die Anwendung bekommen.

00:21:52: wie gesagt Grundlagenforschung herausragen das wegen Neudeutsch-Don't Touch it!

00:21:57: Da wollen wir gar nichts ran.

00:21:58: aber wir wollen in unsere Initiative Forschung und Anwendungen haben da auch unterschiedliche Säulen, die Als eine der sollen unsere Transferinitiative fast, wo es wirklich darum geht radikal Bürokratieamt zu sein.

00:22:14: Sehr unternehmerisch ausgerichtet sehr schnell sein wollen.

00:22:18: Also das sind wir tatsächlich dran haben jetzt auch endlich vor kurzem, vor wenigen Wochen.

00:22:23: Jetzt auch die Freigabe aus dem Haushaltsausschuss des Bundestages bekommen und die Förderrichtlinie für meine Transfer habs.

00:22:29: Die möchte ich jetzt auch vor der Sommarkause noch veröffentlichen.

00:22:32: Also dass Schnellboot aus dem BMFTR das möglicherweise den Tanker überholt oder als Lohze sich an die Spitze setzt?

00:22:39: Wir werden das sehen!

00:22:40: Die Kapitänin war heute bei uns.

00:22:42: Vielen Dank liebe Frau Beer.

00:22:44: Danke Ihnen.

00:22:55: Wir nehmen unbemerkt jede Woche fünf Gramm Plastik zu uns, und zwar in Form von Mikroplastik.

00:23:01: Und das ist wie man sich denken kann überhaupt nicht gesund steht im Verdacht Entzündung im Körper auszulösen.

00:23:09: aber jetzt gibt es gute Nachrichten und zwar ein natürliches Abführmittel so kann man sagen für dieses Mikro-Plastik.

00:23:17: Das ist ausgerechnet Kimchi nämlich Sie kennen's vielleicht Dieser koreanische eingelegte sauer scharfe Kohl, den es beim Koreaner gibt meistens zum Tischgrill dazu oder zu anderen koreanischen Essen.

00:23:31: Der hat nämlich ein Probiotikum und das kann an die kleinen Plastikpartikel im Darm andocken und dafür sorgen dass sie einfach ausscheiden also nicht im Körper bleiben, dass wir also nicht innerlich verplastiken sondern mit Hilfe von diesem auskimchi gewonnener Substanz Entschlacken.

00:23:51: Wie wunderbar ist das?

00:23:53: Weniger Plastik im Körper, wenn das nicht mal ein Leitmotiv für die nächsten Jahre sein sollte.

00:23:58: überhaupt ist Kimchi so lecker und man hat tatsächlich so'n bisschen Gefühl es ist irgendwas bereinigendes über sehr oft bei den scharfen Sachen der Fall ist.

00:24:05: insofern fühle ich mich jetzt hier ganz sauber und ganz rein und freue mich auf dem nächsten Podcast mit ihr Helene Amm-Mittwoch!

00:24:12: In aller Reinheit wie schön.

00:24:14: bis dahin tschüss!

00:24:19: Mit Michael Bröcker und Helene Bubrowski.

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